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Neues Segment meiner Anlage.

Hi @FB.
Von den Noch-Büscheln habe ich hier noch fast 200 liegen, ein Viertel davon in Gelb. Ich hatte diese beflockten Grasbüschel ohne Artikelbezeichnung schon erwähnt. Als Blumen auf einer Wildwiese ungeeignet - bei genauer Betrachtung dann aber als Ginster eher zu mickrig. Davon kann man evtl. zum Auffüllen noch ein paar zwischen die Pinsel-Ginster stellen.
Diese Noch-Büschel (rechts in Nahaufnahme an der Pinzettenspitze) haben mich aber sicher irgendwie auch zu meinem Pinsel-Ginster inspiriert.
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Der Unterschied ist MIR den kleinen Aufwand wert.
Ich würde ja auch keine Kö auf ein Gleis stellen und behaupten es wäre eine Kaluga ;-)

Und : Ich brauche zur Herstellung der Pinsel-Ginster insgesamt sicher weniger Zeit, als für deren 'Pflanzung'.
Denn: was das Herauspfriemeln aus den Blechhülsen betrifft: Als ich vor fünf Minuten diesen Posts erstmals speicherte, kam mir eine Idee: Ich habe mir eine kräftige Haushaltsschere genommen und stelle fest: Ich kann einfach die oberen 5mm der Blechhülle mit abschneiden und sie in einem Loch von rund 5mm versenken - heureka, jetzt ist die Ginster-Bastelei nicht nur billig, braucht keinen Sekundenkleber mehr, sie ist auch noch pro Busch im Minutentakt erledigt :)
 
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Schaut gut aus. Wenn Du einige der Borsten noch einkürzt, so dass verschieden lange Ginsterzweige entstehen, wirkt es noch etwas echter.
Ansonsten top.
 
@MHouben, streite nicht mehr mit "Wolfgang", schreib lieber hier, das ist echt wissenswert und zum lernen geeignet. Sieht top aus was du da baust, da werde ich was mitnehmen wenn ich soweit bin. So wie bei @iwii , zwar nicht meine Epoche, aber Modellbau vom feinsten.
 
Hallo zusammen,
ich habe nun also insgesamt 55 Ginsterbüsche auf die zuletzt beschriebene einfachst mögliche Weise hergestellt. Pinsel auf harter Oberfläche malträtieren, bis die Haare in alle Richtungen stehen, auf einen Styroporklotz stecken, in der Lackierkiste mit lindgrünem Acryllack besprühen, trocknen lassen, mit den nun sehr borstigen Enden in flüssigen Graskleber tunken, in gelben Blütenturf wälzen, trocknen lassen. Mit Haushaltsscheere knapp 3 mm unterhalb der Pinselpitze die Blechtülle abschneiden, in vorgebohrte Löcher leimen....
Aktuell stehen hier nun 42 Ginsterbüsche am Übergang zwischen neue gebauter Wiese und über 20 Jahre alter Nebenbahn.
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Und ja: Florian Holzer, der Besitzer des Sägewerkes, sollte mal dringend die Dachrinne an seinem angebauten Lager reparieren. Einige auch schon sehr alte Fichten scheinen von einem Sturm fast entwurzelt, ... Und die Familie läuft dort auch schon seit mehr als 20 Jahren - hat den Biergarten und Minigolfplatz in Holzen trotzdem noch nicht erreicht. Von hinten nähert sich ihnen gerade eine dieselnde V100 mit stündlichem Nahverkehrszug in Richtung Köln am Rhein. Zuletzt noch ein Blick der selben Szene aus anderer Richtung, links des Weges neu, rechts alt :)
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Heute mal angefangen ein paar Büsche zu drapieren, noch lose liegend - und ein bischen was höheres mit sichtbaren Ästen wäre auch noch schön. Da habe ich doch tatsächlich mal bei Alixpress etwas bestellt. Aber so sieht die Baustelle aktuell mal in der Übersicht aus
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unten links, direkt am Iggerbogen entsteht ein kleiner Parkplatz, der zu einer kleinen Imbissbude gehören wird. (die Grundfläche hier leuchtend weiß durch Papier simuliert)... zusammen mit dem Flussufer wohl die nächste konkrete kleine Bastelei, zusammen mit dem Flussufer.
An Agger und Sülz, die meiner Igger Pate stehen, sind am leicht angebrochenen Ufer oft viele kleine Wurzeln zu sehen, deren heute auch mal getestete Nachbildung aus Fasern von Bartflechten sind viel zu hell und zu dick, kommen wieder weg, da habe ich auch schon eine andere Idee
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Der kleine Rastplatz an dem demnächst ja noch eine Imbissbude im Stil der frühen 70er errichtet wird ist inzwischen etwas eingewachsen, mit Leitplanke zur Straße gesichert - und zum Ufer durch einen Zaun. Der widerum entstand aus einem Fichtenholzstab mit quadratischem Querschnitt von einem Millimeter.... und etwas dünnem Edelstahldraht.... alles irgendwie aus der Restekiste improvisiert.
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Das Flüsschen Igger ist hier noch völlig trocken. Das Wasser wird wohl auch eine der letzten Details sein, die hier noch hinkommen.
Aber auch rund um die Gleise bleibt ja noch jede Menge zu tun. Oberleitung zum Beispiel, deren Masten brauchen auch noch Fundamente, dann noch Kabelkanal..... Weichenantriebe, mal sehen was ich als nächsten angehe. Zeit ist aktuell und in den kommenden zwei Wochen auch eher knapp bemessen.
Und ich denke, ich muss demnächst mal ein wenig in Westdeutsche Automodelle der späten 60er oder ganz frühen 70er investieren... und hoffen, dass da noch das eine oder andere erscheint.
 
in den 60ern wurde auch noch Trabbi und Wartburg ins NSW verkauft, insbesondere nach Holland, Schweden, Belgien. Wären also auch möglich.
 
Na aber .....
Also die Detailverliebtheit, wie auch die Umsetzung, sehr sehr gut.
Das werde ich mal nicht schaffen...
Aber das ist ein Anreiz es zumindest zu versuchen.
Weiter so.... ich bin echt begeistert.
Lg
Stephan
 
Morgen werde ich hoffentlich dazu kommen, an der Straße entlang noch die obligatorischen 'Leitpfosten' zu 'pflanzen' - und vielleicht sogar noch ein für mein Bauprojekt maßgebliches Foto zu arrangieren...

aber heute kam noch ein Paket aus Frankreich, mit einem Ausblick auf ein weiteres Einzelprojekt für das neue Segment. Da fehlen ja auf jeden Fall noch Bäume. Laubbäume! Mit dem was ich im Handel finde werde ich entweder optisch oder preislich nicht glücklich.
Und die 'Drahtwicklerei' die bei vielen begabten Modellbahnern schöne Ergebnisse bringt, erscheint mir für mich zu arbeitsreich Und dabei wirklich schöne glaubwürdige Äste und Verästelungen in Form bringen? Das würde Übung erfordern, die ich nicht habe und mir auch (aktuell) nicht antrainieren möchte.
Da hatte ich vorgefertigte 'Drahtbaumrohlinge' direkt aus China bestellt, die ich nur noch 'begrasen/belauben' müsste. .... und dann noch Micromatic Magictree entdeckt. - Voila, her sind sie:
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Wirklich dreidimensional, räumlich fein verästelt, Beim mittleren Baum in der Spitze fast zu viel, aber da kann ich wohl ein paar herausschneiden. Aber insgesamt: räumlich schön, glaubwürdige Verästelung ..... eine mir neue und interessante Art des 'Kunststoffspritzguss'.
Das kannte ich so noch nicht.
Nun denn: die Äste mit Kleber bestreichen, elektrostatisch mit längerer Grasfaser ein paar ganz feine Ästchen dazu bringen...., mattbrauner Airbrush auf Stamm und Äste.... Sprühkleber drauf und beflocken. Das könnte ich schaffen. Mal sehen, wie es wird. Aber das wohl erst bis Ende nächster Woche. Morgen erst mal noch ein dutzend 'Leitpfähle' und ein Arrangement für ein Foto.
 
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Preise?
Bei den hier gezeigten Rohlingen lande ich mit gut 20 Cent an Kleber und Flockage bei 6,20 Euro plus geschätzt 20 Minuten Arbeit pro Baum...

Preislixh wäre das rund 1/3 eines ähnlichen Baumes von Silhouette ..
Von Noch bekäme ich Bäume zu etwa ähnlichem Preis, hoffe aber das diese französischen Bausætze deutlich besser aussehen ..
 
Es ist so weit: Ich habe das eine, besondere, Foto gemacht.

Seine Geschichte: Vor etwa drei bis vier Jahren suchte ich nach Vorbildfotos der BR38 bei der DB der 60er Jahre und fand ein wohl aus 1969 stammendes Bild aus dem Moseltal, mit genau dem Zug aus Silberlingen und BR 38 3885, den ich auch besitze. Da entstand die Idee, so ein ähnliches Motiv an der demnächst zu bauenden zweigleisigen Hauptstrecke unterzubringen. An der kleineren Igger entlang, an deren Patenflüssen Agger, Sülz und Sieg Ende des vorletzten Jahrhunderts tatsächlich mal eine Fortführung der Rheinschiene geplant worden war.... die in meiner Modellbahnzimmer nun doch entstanden ist.
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Hinter dem Zug lugt noch eine nicht gestaltete Fläche durch - und natürlich sieht alles (ja durchaus gewollt) etwas anders aus - Flüsschen, Mauer, Hügel, alles nicht nur im Maßstab etwas kleiner.... aber so ungefähr hatte ich mir das tatsächlich auch vorgestellt: Zwischenziel erreicht !

Wenn, anders als damals an der Mosel, die Strecke im Lauf dieses Jahres noch elektrifiziert wird und die Restgestaltung rund ums Gleis fertig ist, werde ich noch mal überlegen, ob ich oben auf die Mauer (wie an der Mosel) noch ein zierliches Geländer montiere. Ganz hinten, wo noch das grün lackierte Sperrholz von einem dahinter liegenden Segment durchschaut, fehlt noch der Einbau der bereits vorhandenen Brücke auf noch nicht vorhandenen Unterbau.... dazu eine Straßenbrücke .. Als nächstes werde ich mal ein paar Bäume und eine Imbissbude basteln, bevor ich mich dem Abriss-Stellwerk und seinem Umfeld widme. Viele kleine Basteileien so nach und nach.

Ich würde mal schätzen: Vom Holzkauf im Baumarkt bis wirklicher Fertigstellung wird mehr als ein Jahr vergehen. Aktuell ist knapp Halbzeit :)
 
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Sieht klasse aus!
Wenn ich das ein bischen Hijacken dürfte: Im Original-Foto ist ein R4 zu sehen. Meine ersten Autos die ich ab 18 gefahren bin waren R4s (Rot, Metallic blau, Silber). Die ersten hatten sogar noch eine Kurbel um den Motor anzulassen, wenn nötig :)
Kennt jemand / Gibt es Modelle in 1:120 ausser denen vom Panzershop (hier ist mir die Front nicht stimmig genug und es sieht nicht so ganz nach R4 aus - zumindest den neueren Versionen)?
Grüße
Michael
 
Hi Woodz

klar, R4 mit Kurbel kenne ich auch noch - aber leider nicht in 1:120 - mir fehlt da auch ehrlich gesagt noch ein schöner alter Daimler, ... aber es gibt da einen Hersteller, von dem auch jetzt schon ein Großteil meiner Modell-Autos stammt. Als ich ihn darauf ansprach meinte er, er schaue mal, was er da tun könne.
Und genau wie von einem passenden Daimler würde ich von einem R4 gern auch mehrere nehmen :)
 
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Also - es fehlen von rechts nach links: Opel Kapitän, der schon erwähnte R4, Ford 12/15M, Ford 17M 'Badewanne', Mercedes 300S und 230 Coupé :)
 
ein in meinen Augen wirklich schöner Aspekt unseres Hobbys ist seine Vielfältigkeit. Von Elektrik, gar Elektronik über Feinmechanik, Metall- Gips- und Holzbau, Architektur, TechnikGeschichte, Farbgestaltung, bis Botanik ... und dabei gelegentlich auch kleine Basteleien, die man nach Lust und Laune in Minuten erledigt. So zum Beispiel gerade mein Einstieg in den LaubBaumBau.

Erstmal ein einzelner 'Prototyp':

Auf dem Rohling 'Fruchtbaum' von Microrama* flüssigen Graskleber an die feineren Äste gepinselt. Dabei über Kopf gehalten, damit nichts am Stamm herunter läuft. An die 'Wurzel' den Anschluss des Greenkepers geklemmt, den mit 4mm herbstbraunem Gras gefüllt, kurz mal über dem Baum geschüttelt. Nun sieht er so aus:
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Jetzt erst mal einige Stunden trocknen lassen, dann noch lederbraunes Acrylspray darüber - als Astbraun - und zum weiteren 'Verkleben' des Feingeästs.

*P.S. Als ich den für mich neuen Anbieter erstmals erwähnte und verlinkt habe, hatte ich versehentlich Micromatic, statt Microrama geschrieben und es erst bemerkt, als die Frist für 'Bearbeitungen' abgelaufen war. Sorry
 
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Ich bin auch selbst auch gespannt - keine Ahnung wie es wird - auch das macht ja den Spaß aus. ;)
Aber die Grundstruktur nach dem ersten 'Begrasen' sieht in meinen Augen doch verblüffend ähnlich aus, wie in den aktuellen Tagen die noch kahlen Laubbäume im Gegenlicht der Frühlingssonne :)
 
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