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Gleisplan 180x100cm - Ideen und Kritik

Während des Aufbau Ost habe ich mich auch mit funkelnagelneuen BTTB-Gleisen eingedeckt. Die kosteten fast nichts. 3 Jahre später habe ich alles wieder herunter gerissen und Pilzgleise ersetzt, weil ich vernünftig rangieren wollte.

Wolfgang
 
Hallo zusammen,

sind es aber viele Kommentare geworden.

Ich habe den Rat von Per gefolgt, und habe am Wochenende die Leisten für den Rahmen und die Platten zugesägt.

Einige der Kommentare finde ich interessant und werde mir darüber Gedanken machen, genannt sei das von WvR:

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"auf einer typischen deutschen Modellbahnanlage fahren irgendwelche Züge, irgendwann, nirgendwo hin"
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Darüber werde ich bei der Planung sicher nachdenken. Für einen Oval, bzw. Doppeloval gibt es einige alten BTTB Pläne, ich werde dort während der Woche eine Inspiration suchen. Aber Tipps und Links sind natürlich willkommen.

Es gibt auch Kommentare, die mich nachdenken lassen. Beispiel mit den alten gleißen. Nur lassen sie mich nicht über neue Gleise nachdenken, sondern darüber, was mir beim Hobby wichtig ist.

Mir sind die Nachteile bekannt. Und ich glaube auch, dass ich in absehbarer Zeit was besseres haben will. Aber genau so finde ich es gut und richtig. Frage an diejenigen, die mit dem alten Gleis angefangen haben, weil es irgendwie vorhanden war: hättet ihr dieses Hobby angefangen, wenn ihr alles neu kaufen müsstet? Und Frage an alle anderen - habt ihr nur eine Anlage gebaut?

Vielleicht bin ich nicht der typische Modelleisenbahner, aber diesmal will ich etwas machen, wo ich mir Fehler erlauben kann. Ich glaube nicht, dass die erste Anlage perfekt wird, bin aber überzeugt, dass ich sowohl beim Bauen, als auch bei drehen der ersten Kreisen mein Spaß haben werde - eigentlich macht mir schon die Planung Spaß. In schlimmsten Fall werden nicht nur die Wagons, sonder auch die Loks mit fester Kupplung gekoppelt, da entkoppelt sich von alleine nichts mehr. Und dann können meine alten Schätze immer noch im Kreis die Runden drehen, während ich mir Gedanken über eine neue Anlage mache. Soweit bin ich aber nicht :)

Bis bald mit neuem Plan

Peter
 
Wenn wir beim schlaue Sprüche klopfen sind, werfe ich mal in die Manege:
  • „Alle Teilgebiete der Modellbahnerei sind gut, wichtig und richtig, aber der Bau und der Betrieb einer Anlage, einer Modell-Eisenbahn, machen die Essenz dieses Hobbys aus.“ (A.C. Kalmbach)
Den „irgendwie irgendwo irgendwann“ Spruch oben von Herrn Kurbjuweit finde ich hingegen nicht so gut, weil er polemisch und ohne wirkliche Aussage ist.

Ich bin außerdem ein Fan der Definition:
„In der Wissenschaft definiert man ein Modell als eine vereinfachte Darstellung eines Originals, die spezifische Eigenschaften hervorhebt und für einen bestimmten Zweck verwendet wird.“

Welche Eigenschaften das sind und welcher Zweck erfüllt werden soll, obliegt alleinig dir als Ersteller des Modells!

Man könnte zu einer wunderschönen Miniatur auch böswillig sagen, dass sie fantasielos ist.(ist ja nur eine Kopie des Realität)
Oder man kann zu einem wunderschönen Modell auch böswillig sagen, dass es die Realität nicht hinreichend abbildet.
Ich finde beide Aussagen nicht gut, weil beide Modelle ihren Zweck erfüllen!
 
Den „irgendwie irgendwo irgendwann“ Spruch oben von Herrn Kurbjuweit finde ich hingegen nicht so gut, weil er polemisch und ohne wirkliche Aussage ist.

Ich bin außerdem ein Fan der Definition:
„In der Wissenschaft definiert man ein Modell als eine vereinfachte Darstellung eines Originals, die spezifische Eigenschaften hervorhebt und für einen bestimmten Zweck verwendet wird.“

Der Spruch wirkt nur polemisch, wenn man ihn ohne Kontext liest oder zitiert! Der OOK hat seine Aussagen konkret begründet! Wenn man seine Ausführungen liest und sich darauf einlässt, dann eröffnen sich einem viel bessere uns schönere Möglichkeiten des Spielens - und das sogar mit relativ einfachen Gleisführungen.
 
die Perfektionisten müssen versuchen die eigene Sache/Meinung darzulegen, ohne sich über die Anderen zu stellen.
 
Frage an diejenigen, die mit dem alten Gleis angefangen haben, weil es irgendwie vorhanden war: hättet ihr dieses Hobby angefangen, wenn ihr alles neu kaufen müsstet?
Ich habe gerade die Gleise neu gekauft, als ich mit einer neuen Anlage angefangen habe. Mit den alten war ich schon auf der Anlage aus Schulzeiten nicht zufrieden wegen Korrosion, Kontaktschwierigkeiten, enger Radien, steiler Weichenwinkel - eigentlich allem, was man daran aussetzen kann. Habe zwar aus anfänglicher Sparsamkeit versucht, einige noch mal im Fiddleyard zu verbauen, aber aus dem habe ich bald mit Flexgleis und Tillig-Weichen einen zweiten Bahnhof gemacht. Dafür fahre ich eben (neben einigen Neubeschaffungen aus zweiter Hand) noch mit Loks und Wagen, die etwa so alt sind wie ich ...

Martin
 
@alphafisch , @iwii

Ich verspreche hoch und heilig, dass das jetzt mein letzter Eintrag in dieses Thema sein wird, aber nur weil Ihr mich anscheinend als etwas abstempeln wollt, was ich nicht bin. Ich möchte eigentlich nichts weiter, als einem Neuling zu helfen, den Blick zu erweitern. Ihr scheint Euch offensichtlich zu Texten zu äußern und zu positionieren, die ihr gar nicht gelesen habt. Aber vielleicht hat es nur den Anschein ...

Was Ihr beschreibt, ist zwar eine andere Art des Spielens, aber es ist nur die althergebrachte und allseits bekannte – das Kreiseln lassen und Hinterherschauen hinter Zügen – allein oder in der Gruppe - aber „nur kiecken und nix anfassen“, um irgendwelche "Fahrmöglicheiten" auszunutzen. Sowas wird ganz schnell elend langweilig.

Ich bevorzuge da lieber das Spiel nach Regeln mit anderen Leuten zusammen, bei der Jeder seine Aufgabe hat. Dazu braucht man kein Perfektionist zu sein und die Anlage muss nicht perfekt und riesig sein. Sogar Schikanen, die ein Gleisplanplanungsperfektionist glatt bügeln würde, erhöhen angenehm den Spielspaß. Anlagen, die diese Art des Spiels unterstützen, haben viel längeren Bestand.

Um mehr geht es weder dem OOK noch mir.
 
So, jetzt habe ich alles aufmerksam gelesen, Fazit für mich:
1. es soll eine zweigleisige Strecke
2. auch eine 8 soll integriert werden
3. es steht ausreichend altes Gleismaterial zur Verfügung.
Zu 1. und 2. könnte man darüber nachdenken den Gleisplan der alten Gisag 8 zu modifizieren, da hätte man zwar nur einen Bahnhof. Bei der Anlagengröße sollte ein Schattenbahnhof möglich sein. Auch eine extra Stichstrecke könnte man bauen. Dazu gibt die entsprechenden Gleisplanhefte von Zeuke/BTTB. Da lässt sich sicher aus all den Plänen ein passender zusammenstellen.
Zu 3. empfehle ich beim alten Gleismaterial jedes einzelne Gleis mit Anschlusskabeln zu versehen und entweder mit einer Ringleitung unter der Platte oder fortlaufend zu verbinden.
 
@F-Rob_S
Das wäre wirklich sehr schade, Deine Anmerkungen fand ich inhaltlich vollkommen nachvollziehbar und bereichernd.
Ich finde halt manchmal ein wenig zuviel Absolutheit im "wording". Ich finde Modellbahn ist eine Kunstform ähnlich der Architektur aber freier, es gibt schon ein paar harte Vorgaben, aber der größte Teil ist der Gestaltungswille des Erbauers. :wayne:
 
@alphafisch , @iwii

Ich verspreche hoch und heilig, dass das jetzt mein letzter Eintrag in dieses Thema sein wird, aber nur weil Ihr mich anscheinend als etwas abstempeln wollt, was ich nicht bin. Ich möchte eigentlich nichts weiter, als einem Neuling zu helfen, den Blick zu erweitern. Ihr scheint Euch offensichtlich zu Texten zu äußern und zu positionieren, die ihr gar nicht gelesen habt. Aber vielleicht hat es nur den Anschein ...

Was Ihr beschreibt, ist zwar eine andere Art des Spielens, aber es ist nur die althergebrachte und allseits bekannte – das Kreiseln lassen und Hinterherschauen hinter Zügen – allein oder in der Gruppe - aber „nur kiecken und nix anfassen“, um irgendwelche "Fahrmöglicheiten" auszunutzen. Sowas wird ganz schnell elend langweilig.

Ich bevorzuge da lieber das Spiel nach Regeln mit anderen Leuten zusammen, bei der Jeder seine Aufgabe hat. Dazu braucht man kein Perfektionist zu sein und die Anlage muss nicht perfekt und riesig sein. Sogar Schikanen, die ein Gleisplanplanungsperfektionist glatt bügeln würde, erhöhen angenehm den Spielspaß. Anlagen, die diese Art des Spiels unterstützen, haben viel längeren Bestand.

Um mehr geht es weder dem OOK noch mir.
du hast es beim Darstellen deiner Meinung wieder nicht geschafft, auf die Herabwürdigung des Gegenübers zu verzichten.
 
Mal sehen, was draus wird.
Hobbyauflösung per großem Kaufhaus?:grinwech:

Wobei ich mit Sicherheit auch erst einmal mit dem Standardgleis angefangen hätte, wenn ich bei meinem Wiedereinstieg welches gehabt hätte und dieses noch in Ordnung gewesen wäre. Um erst einmal was zum Fahren zu haben hätte mir das damals gereicht.
 
Der dritte Tipp von Dr. Tempel, mit der Stromversorgung von jedem Gleis, ist super und dann kann man viel Freunde haben, mit dem alten Gleis. Funktioniert bei mir schon über 40 Jahre und es fahren auch alle neuen Loks und Wagen. Also nur Mut!
Beste Grüße
 
Die direkte Stromversorgung für jedes einzelne Gleis nützt aber nichts, wenn die Legierung nicht mehr vorhanden ist. Dieses Blech ist halt ein schlechter Leiter.
 
Och, so'n schlechter Leiter ist der Stahl der Hohlprofile auch wieder nicht. Muss halt blank bleiben, und das ist das Problem, wenn die Verzinnung abgefahren ist. Aber der Kontakt von Gleis zu Gleis ist ein größeres, und die Weichen ein fast noch größeres. Ob sich der Aufwand lohnt, an jedes Gleisjoch Drähte zu löten, muss jeder Bastler selbst entscheiden.

Martin
 
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