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Alles rund um die E-Lok Technik und Betrieb

Bei Vorspann wurde mit dem vorderen Stromabnehmer gefahren um dem Kollegen auf der Zuglok die Fenster nicht zu verschmutzen. Weiterhin wurde mit dem vorderen STR gefahren wenn eine Störung am hinteren STR vorlag. In der Regel wurde immer mit dem hinteren STR gefahren. Ein Fahren mit dem vorderen war aber auch kein Regelverstoß. Siehe Lok als Vorspann. Ein Verstoß war das Anlegen beider STR während der Fahrt. Durch das Fahren mit dem hinteren STR kam es auch nicht im mittleren Bereich zur starken Ablagerung des Graphitstaub der Palletten. In diesem Bereich befand sich der Hauptschalter. Heute kein Problem, da Neubaufahrzeuge einen Vakuumhauptschalter besitzen.
 
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Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass anders als gezeigt verfahren wurde. Auch nicht bei Kesselwagen oder Planen hinter der Lok. In anderen Ländern hat man weniger Bedenken: https://thumb.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9f/ÖBB_1016_038_in_Don_Bosco.jpg/960px-ÖBB_1016_038_in_Don_Bosco.jpg?utm_source=de.wikipedia.org&utm_campaign=parser&utm_content=thumbnail
Ist zwar schon jetzt 32 Jahre her, aber ich habe bei Kesselwagen und Autotransporten immer den vorderen Stromabnehmer benutzt. Kann auch sein, das wir in Pankow da einen Dienstbefehl hatten ...
Jedenfalls war das bei mir so im Blut ...
 
So kritisch kann die Ladung nicht sein, dass nicht mit dem hinteren Stromabnehmer gefahren werden kann & darf.
Es sei denn, entstehender Funkenfkug könnte die Ladung beschädigen, z.B. Neuwagen.
Alles hier schon irgendwo beschrieben...
 
Es sei denn, entstehender Funkenfkug könnte die Ladung beschädigen, z.B. Neuwagen.
Alles hier schon irgendwo beschrieben...
Ja, mittlerweile wird in solchen Fällen der vordere Bügel (wird bei der Bahn übrigens als DSA abgekürzt, Modellbahner sind diesbezüglcih ja sehr kreativ) gewählt. Zumindest wenn technisch möglich.

Aber früher, zumindest zu DR-Zeiten, war das ja offensichtlich noch nicht der Fall. Deswegen ja auch mein Erstaunen ob des gezeigten Fotos.
 
Ist es nicht letztlich eine Abwägung womöglich eintretender Schäden/ Gefahren, welcher Bügel genutzt wird?

Grundsätzlich hinterer (nutzbarer) Bügel: - Dreck/Schleifleistenabrieb nicht auf dem Lokdach, sondern auf dem ersten Wagen,
- evtl. beschädigter Bügel fällt nicht aufs eigene Dach,
ausnahmsweise vorderer Bügel: - unbeschädigtes/ nicht verschmutztes Ladegut/ Stirnscheiben des Fzg. hinter der Lok wichtiger als Dreck auf dem Lokdach,
- ebenso Funkenflug/ Entzündungsgefahr abzuwenden wichtiger als Dreck auf Lokdach

MfG
 
Hallo miteinander
zu DRG Zeiten gab es unterschiedliche Schleifstücke (Kohle//Alu) und entsprechende Vorschriften wann welche genutzt werden sollten
---zu DR Zeiten ???-

fb.
 
Ich habe 1984 beim Eloklehrgang gelernt das grundsätzlich der hintere Stromabnehmer zu nutzen ist, außer bei Vorspann.
Das Dach sollte sauber bleiben [Isolatoren] und bei Beschädigung des hinteren Stromabnehmer kann man ihn mittels Dachtrennschalter abtrennen und mit dem vorderen weiter fahren, wenn die Fahrleitung noch oben ist! Ist mir passiert,war aber bloß eine Taube die unter dem Grudrahmen durch wollte und mit dem Dach verbraten war. Dachtrennschalter auf Aus und weiter ins Heimat BW. Eine Weile nach der Wende wurden alle Dachtrennschalter ausgebaut bei 243 und 250, 112.1 wurde gleich ohne geliefert..
 
Ich kann mich irren, aber vor 32 Jahren gab es keine DR mehr. ...

1994 war's vorbei mit der DR ...

Und ich hab trotzdem den vorderen Stromabnehmer bei sensiblen Sachen benutzt ... es muss zumindest einen Dienstbefehl gegeben haben.
 
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Es sei denn, entstehender Funkenfkug könnte die Ladung beschädigen, z.B. Neuwagen.
Befürchtungen mögen ja vorhanden sein. In Deutschland wird halt alles geregelt. In der Schweiz gab es Fahrzeuge mit nur einem Stromabnehmer. Heute sieht man auch dort Fahrzeuge mit unterschiedlich angelegten Stromabnehmern.
 
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