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Basteleien aus gelaserter Pappe von Slawek aus Polen

Arrgh, da habe ich ganz schön geschielt gestern Abend. Mit Mitte Fuffzich fängt die Optik abends an zu schwimmen.

Gab es die automatische Entladung wie auf der DDR- Modellbrücke überhaupt im Original? Da bräuchte es ja keine so lange Brücke, da jeder Wagen schon beim "Erstkontakt" an immer der selben Stelle entladen würde.
 
Gab es die automatische Entladung wie auf der DDR- Modellbrücke überhaupt im Original? Da bräuchte es ja keine so lange Brücke, da jeder Wagen schon beim "Erstkontakt" an immer der selben Stelle entladen würde.

die Befahrung oben offener Bunker gab es, auf denen die 2 Klappen je Seite per Hand entriegelt und durch die Kohle im Wagen schwerkraft-entladen wurden;
inwieweit es Brücken mit automatischer Öffnung zur Entladung elektrisch o. pneumatisch gab, ist mir nicht geläufig;

Die Zeuke/BTTB-Brücke diente dem Spreizen der federgespannten Seitenklappen.

Das System der Entladung wurde auch mal ausführlich in einer Modellbahn-Praxis beschrieben,. https://as.rumia.edu.pl/tt/kat/katalogi.asp?kat=mp09 . . Ab Seite 14

mfg
fp
 
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Gab es die automatische Entladung wie auf der DDR- Modellbrücke überhaupt im Original? Da bräuchte es ja keine so lange Brücke, da jeder Wagen schon beim "Erstkontakt" an immer der selben Stelle entladen würde.
Die Bunkerbrücken waren länger und reichten für eine Wagengruppe - man wollte auch nicht zuviel rangieren müssen.

Die Gruppen wurden in den Bunker geschoben, und dann wurde von der Seite per Handrad - auf Bildern älterer Fal sieht man das noch - die Verriegelung geäffnet und die Rohbraunkohle fiel schlagartig runter in den Bunker.

Das Prinzip ist z.B. hier (bis zum Ende runterscrollen) zu erkennen und auch in den Heften "Wandlungen und Perspektiven" der LMBV zu finden
 
Auf diesem Video:
für die konkrete Entladebrücke sieht das alles sehr automatisch aus. Vor allem gut zu sehen, wenn die Lok den Zug wieder zurück drückt.

Edit: hier sind die speziellen Wagen gut zu sehen

Oder alles nur AI Fake.
 
auf Bildern älterer Fal sieht man das noch

An den Fal von Busch ist das Handrad mit dran, die BTTB- Wagen haben es nicht. Vielleicht zu aufwendig damals.

Vor allem gut zu sehen, wenn die Lok den Zug wieder zurück drückt.

coole Sache, die zwei Anlaufschienen heben die komplette Seite parallel an. Für eine Befüllung des zweiten Bunkers müsste aber dann von der anderen Seite aus angefahren werden oder die Schienen können rein- und rausgerückt werden. Scheint mir aber unwahrscheinlich, da die Wagen ja beim zurückdrücken leer nochmal an der linken Brücke geöffnet werden. Nur, wie befüllt man dann den linken Bunker?
 
Die BTTB- Wagen hatten Vorbilder mit Druckluftentladung, die hatten an den Stirnseiten eine Handnotentriegelung.
Die Vorbilder der Wagen von BTTB bzw Busch oder Karsei waren deshalb auch nicht gemischt im Zugverband zu finden.
 
@C120 genau die Fragen hab ich mir nach meiner kurzen Recherche auch gestellt und mich gefragt, ob es die passenden Wagen gibt und das scheinbar die Schienen für die Öffnung fehlen.
Aber die meisten wollen scheinbar lieber völlig abseits vom Thema und Produkt über BTTB reden. Kann ich verstehen, ist auch bekannt und vertraut...
 
An den Fal von Busch ist das Handrad mit dran, die BTTB- Wagen haben es nicht. Vielleicht zu aufwendig damals.



coole Sache, die zwei Anlaufschienen heben die komplette Seite parallel an. Für eine Befüllung des zweiten Bunkers müsste aber dann von der anderen Seite aus angefahren werden oder die Schienen können rein- und rausgerückt werden. Scheint mir aber unwahrscheinlich, da die Wagen ja beim zurückdrücken leer nochmal an der linken Brücke geöffnet werden. Nur, wie befüllt man dann den linken Bunker?
Im Video war ein umfahr Gleis zu sehen ,denke wenn der erste Bunker voll ist wird von der ander Seite angefahren.
 
lieber völlig abseits vom Thema und Produkt über BTTB reden

Naja, ist schon nahe am Thema m.E., außerdem hatte ich die Diskussion quasi selber aufgeworfen. Außerdem gilt, zumindest für mich:

Die Vorbilder der Wagen von BTTB bzw Busch oder Karsei waren deshalb auch nicht gemischt im Zugverband zu finden.

Wieder was gelernt! Auch wenn der Ganzzug jetzt nur noch halb so lang ist.

Im Video war ein umfahr Gleis zu sehen

Habsch nich gesehn- ich schieb´s wieder auf die Augen...
 
Moin,
Die Fal von Busch sind ein anderer Typ als die von Tillig. So einfach ist das.
Für die Fremdbekohlung vom Kraftwerk Finkenheerd wurden nach dem Ende der Kohleförderung eine Anzahl der, damals als Oot bezeichneten Wagen Bauart Gotha beschafft, die dem Modell aus Sebnitz weitgehend entsprechen.
Vorteil dieses Modells ist nach wie vor, dass man die Entladung nachstellen kann - was beim Modell von Busch und den moderneren von Piko nicht möglich ist.

Auf Modulen haben wir das einige Jahre auch praktiziert. Ist irgendwann eingeschlafen.
Ich möchte das gern wiederbeleben - mal sehen, ob das gelingt. 😂
Finkenheerd ohne Kraftwerk ist nur das halbe Vergnügen. Mit Kraftwerk aber so 16.. 18 Meter lang. Das passt nicht mal in jede Halle - „um die Ecke“ musst ja auch noch irgendwie kommen.
Wie dem auch sei - es gibt einen (noch nicht ganz vollständige) Plan und es wird daran gearbeitet. Für die Entladung kommt die besser zum Konzept passende Entladevorrichtung von der Digitalzentrale / Grischan zum Einsatz.

Die Entladung in Finkenheerd erfolgte wagenweise in den Vorratsbunker der entsprechenden Kessel.
Bilder findet man auf der Seite der Frankfurter Eisenbahnfreunde.
Es wurde mir berichtet, dass die Klappen diagonal geöffnet wurden, einseitig beide soll zum Absturz mindestens eines Wagens geführt haben.
Die vollen Wagen wurden also langsam über die Entladestelle gezogen und dann die Klappen geöffnet.
Beim EKO haben sie das mit Koks- und Erzwagen ähnlich gemacht.
Eine ganze Gruppe auf den Bunker schieben und dann alle entladen fand wohl vor allem bei den moderneren Anlagen der „Braunkohle“ statt.
Wobei auch in Finkenheerd Vorratsbunker gab, die aber nach Einrichtung des Kohlelagerplatzes in der Nähe des Bahnhofs in den 70er Jahren, nicht mehr genutzt wurden. Aus den Vorratsbunkern beim Kraftwerk musste mühsam mit EDK bekohlt werden.
Die Kranbrücke vom Lagerplatz (auch davon gibt’s ein Bild ab o.g. Stelle) konnte mit zwei Hub einen werkseigenen Fal beladen, der dann auch direkt an den Bunker vom Kessel kam.
Grüße Ralf
 
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