Moin,
Die Fal von Busch sind ein anderer Typ als die von Tillig. So einfach ist das.
Für die Fremdbekohlung vom Kraftwerk Finkenheerd wurden nach dem Ende der Kohleförderung eine Anzahl der, damals als Oot bezeichneten
Wagen Bauart Gotha beschafft, die dem Modell aus Sebnitz weitgehend entsprechen.
Vorteil dieses Modells ist nach wie vor, dass man die Entladung nachstellen kann - was beim Modell von Busch und den moderneren von Piko nicht möglich ist.
Auf Modulen haben wir das einige Jahre auch praktiziert. Ist irgendwann eingeschlafen.
Ich möchte das gern wiederbeleben - mal sehen, ob das gelingt. 😂
Finkenheerd ohne Kraftwerk ist nur das halbe Vergnügen. Mit Kraftwerk aber so 16.. 18 Meter lang. Das passt nicht mal in jede Halle - „um die Ecke“ musst ja auch noch irgendwie kommen.
Wie dem auch sei - es gibt einen (noch nicht ganz vollständige) Plan und es wird daran gearbeitet. Für die Entladung kommt die besser zum Konzept passende Entladevorrichtung von der Digitalzentrale / Grischan zum Einsatz.
Die Entladung in Finkenheerd erfolgte wagenweise in den Vorratsbunker der entsprechenden Kessel.
Bilder findet man auf der Seite der Frankfurter Eisenbahnfreunde.
Es wurde mir berichtet, dass die Klappen diagonal geöffnet wurden, einseitig beide soll zum Absturz mindestens eines Wagens geführt haben.
Die vollen Wagen wurden also langsam über die Entladestelle gezogen und dann die Klappen geöffnet.
Beim EKO haben sie das mit Koks- und Erzwagen ähnlich gemacht.
Eine ganze Gruppe auf den Bunker schieben und dann alle entladen fand wohl vor allem bei den moderneren Anlagen der „Braunkohle“ statt.
Wobei auch in Finkenheerd Vorratsbunker gab, die aber nach Einrichtung des Kohlelagerplatzes in der Nähe des Bahnhofs in den 70er Jahren, nicht mehr genutzt wurden. Aus den Vorratsbunkern beim Kraftwerk musste mühsam mit EDK bekohlt werden.
Die Kranbrücke vom Lagerplatz (auch davon gibt’s ein Bild ab o.g. Stelle) konnte mit zwei Hub einen werkseigenen Fal beladen, der dann auch direkt an den Bunker vom Kessel kam.
Grüße Ralf