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Modellbauversuche rund um Finkenheerd

Ralf die RJ-45 Platinen mit Lötaugen wurden mal per Fremo Sammelbestellung gemacht. Hab mir da ein paar Dudzend hin gelegt. Heute kann man sowas in China ja fast selbst beauftragen.
 
Moin,
Das Geländer ist von Weinert. War vor drei Wochen noch bei elriwa zu haben.

Leider habe ich bei der Montage auf der Nordseite nicht aufgepasst. Nun ist da dieser blöde Versatz drin.
Weil verklebt, muss alles nochmal. Korrektur ist erst mal nicht möglich.

Schöner wäre, wenn das aus einem Stück wäre. Die Stöße sieht man sonst mehr oder weniger immer.

Grüße Ralf
 
Moin,
Mal ein paar Bilder aus Hasenfelde.
Muss in vier Wochen laufen. Ist nicht unmöglich, erfordert auch noch keine Nachtschichten - nur etwas Disziplin.
Stellwerk muss auch.
In bewährter streng minimalistisch analoger Tradition.

Grüße Ralf
 

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@Ralf2

Die Brücke im T. 800 (Bilder 3, 4 und 5) finde ich sehr interessant. Mal was "Neumodernes", was es bisher kaum gibt!
Ist ein Gedanken für mein angedachtes Diorama.

Lothar
 
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Die Brücke gibt’s in dieser Form nicht mehr.
Im Herbst 2004 wurde der Bahnhof Finkenheerd geschlossen und 2013 die '88 für die Elektrifizierung höher gelegte Brücke ersetzt, die nun über die B-112 und die Eisenbahnstrecke führt.
Bild habe ich grad nicht. Man kommt auch schlecht ran. Wegen 2 (!) Schallschutzwänden kriegt man die eh nicht in ihrer vollständigen Hässlichkeit ins Bild.
Bei Interesse könnte ich Bilder von damals raussuchen - habe ich reichlich gemacht.

Es gibt einen knappen km vorher (aus Richtung Berlin) eine ähnliche Brücke, die heute noch existiert. Auch diese wurde damals „angehoben“.

Grüße Ralf
 
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Moin,
Der Gleisbau erreicht demnächst das Finale.
Hoffentlich lässt sich die DKW so gut verarbeiten wie die einfachen Weichen aus der Werkstatt von @Long John.
Werde die morgen mal raussuchen 🤣
Unter der 3. Kiste ist noch so Einiges zu ordnen 😂…
Übrigens … @Long John: kann es sein, daß die Zungen schon richtig stromversorgt sind?

Habe eben mal den Durchgangsprüfer bemüht - scheint alles schon erledigt 👍

Grüße Ralf
 

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@Ralf_2

Jetzt wäre langsam der richtige Zeitpunkt, für Hasenfelde einen eigenen Thread (oder eigenen Block?) aufzumachen. Da ich mir schon ein paar Modul-/ Segmentkisten besorgt habe und jetzt selbst anfangen möchte, hätte ich schon die ein oder andere Frage, die vielleicht sogar auch für andere von Interesse sein könnte.
 
Immer frag - soweit ich kann, werde ich antworten.
So individuell ist das alles nicht - ich habe viel von den Freunden übernommen.
Ich löte gern alles zusammen. Andere bevorzugen Wago-Klemmen. An die Schiene muss man aber sowieso löten, dann soll der Rest auch so zusammenhalten.
Normal kriegt jede Schiene zwei Anschlüsse. Das hat bisher gehalten.
Und die Module haben einige km hinter sich.
Anfangs habe ich mal gezählt …
Rekonstruieren könnte ich das noch. Sämtliche Aufbaupläne, wo ich mitgemacht habe, sind noch auf dem Rechner im Büro.

Heute sind die Gleise im eigentlichen Bahnhof fertig verlegt. Zumindest die Weichen werde ich noch Schottern. Damit die besser zusammenhalten. Sonst habe ich die Holzschwellen evtl. Lose lose im Auto.
Die sind nur recht leger angeleimt. Die eigentliche Konstruktion halten die Leiterplattenelemente zusammen.

Dann habe ich noch ein paar Kabel vorbereitet - hatte mich verzählt - sind noch nicht alle.

Grüße Ralf
 

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@Ralf_2

ich hoffe, wir können uns im November beim Stammtisch mal austauschen.

Mich interessieren hier folgende Dinge:

  • Wie bekommst Du die den Gleisplan auf die Modulkisten? Legst Du die Gleise einfach wie im Plan grob hin, oder druckst Du die Gleisführung 1:1 aus, um den Ausdruck auf die Modulkästen zu legen?
  • Was nutzt Du als Schotterbett? Ist das 4mm dickes Sperrholz? (Viele verwenden ja Kork zum Geräuschdämmen. Aber dann muss man an den Modulübergängen wenigstens was festes wie Sperrholz vorsehen, damit die Gleisenden nicht wackeln bzw. sich verschieben.)
  • Was wirst Du als Antrieb nutzen (Etwa wie ein Purist einen Handantrieb? :) ) ?
 
Moin,
diesmal wurde die Bettung mit dem Modulbausatz aus 4mm Sperrholz mitgeliefert. Da ist auch eine mittige Markierung drauf. Das ist hilfreich, ersetzt aber nicht die Verwendung von Schablone und / Anpassung an das jeweilige Nachbarsegment.
In Finkenheerd habe ich damals Korkplatten verwendet und den Plan 1:1 ausgedruckt und zur Übersicht verwendet.

Wichtig ist die exakte Lage an Anfang und Ende der Betriebsstellen, also zu den Modulen, der Nachbarn. Im "Inneren" kann es auch mal 2 mm anders laufen, als auf dem Plan - so lange es funktioniert, ist das für mich kein Problem.

Geräuschdämmung ist für meine Module kein Thema. Mir ist die sichere Gleislage wichtiger.
Das ist sicher ein Punkt, über den man endlos streiten kann. Letzlich ist jedes Befestigungselement mehr oder weniger eine Schallbrücke.
Auf meiner Heimanlage hatte ich ein Stück Strecke mit Mössmer Schaumstoffbettung aufgebaut. Schallisolierung war prima - die Gleislage eher zufällig.
Aus Zeitgründen und Gewohnheit nehme ich Tillig Unterflurantriebe, auch wenn da die Einstellung des Stellwegs echt fummelig ist. Letztens ist mir so ein Ding dabei komplett auseinandergefallen - habe erst mal Nachschub bestellt, weil ich nicht gedacht habe, das Teil wieder funktionsfähig zusammensetzen zu können. Ist aber doch gelungen.
Hat man die Antriebe erst mal dran, ist meine Erfahrung, daß sie sehr zuverlässig arbeiten. Hatte seit 2007 nur ein oder zwei Ausfälle.

Grüße Ralf
 
Ja, so schlecht sind die nicht. Meine funktionieren auch alle seit 2009 bis auf 2 Ausnahmen.
Der Geräuschpegel hängt auch ein wenig vom eingestellten Stellweg ab. 3,5-4mm haben sich bei mir mit Ausnahme der Baeseler DKW als optimal erwiesen. Zudem habe ich bei einigen (neueren) Antrieben ein doppelseitiges Klebeband mit ca. 1,5mm Schaumstoff im inneren an den Bereichen für die Befestigung der Antriebe angebracht. Verschraubt wird danach. Da ist das Ausrichten zwar etwas fummeliger weil klebriger, dafür wird man aber mit einem ruhigeren Stellvorgang belohnt.
 
Moin,
Die aktuell neuen höre ich trotz Hörgerät kaum. Unverbaut gar nicht.
Finde ich schade - mir fehlt die akustische Rückmeldung 🤣🤣
So unterschiedlich kann man das Problem hören …

Noch zwei Bilder vom „Gleisbett“. Die Markierung ist vor allem bei den letzten, noch nicht verbauten Teilen zu erkennend
An der Modulkante kommen bei mir immer die Modulübergänge von der Digitalzentrale #3190000 zum Einsatz.
Bei allem, was mit der Schiene verlötet wird, verwende ich die Lötpaste WELDOTEC #180002 seehr sparsam. Also gern aus der „Spritze“ auf Papier und mit einem Zahnstocher verteilt.
Die Litze ist selbstverständlich auch vorverzinnt.
Das funktioniert bei Neusilber genial ohne
langwierige Vorbereitung.
Lötstation auf 450 Grad gestellt und max 2 Sekunden drauf.
Qualitätskontrolle ist, wenn das Gleisstück zum Einbau kommt, wird schon mal ordentlich an den Litzen gezogen. Ist sie dann ab, was auch mal vorkommt, dann eben nochmal.

Grüße Ralf
 

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Oha... Bei mir sind die Dinger z.T. ziemlich deutlich zu hören.
Das ist aber auf jeden Fall eine gute akustische Rückmeldung in Bezug auf die Bertiebsfähigkeit.
Ansonsten: Die DKW ist ja der Hammer. :applaus: Bauart "Long John" ?
 
@Ralf_2
Vielen Dank für die Präsentation.

... Krach bei der Modelleisenbahn wird überbewertet (... das Thema hatten wir schon ...). Meinetwegen darf es ruhig poltern und brummen.

Unangenehm ist eher, wenn der Unterbau bei bestimmten Geräuschen anfängt zu dröhnen. Ich könnte mir vorstellen, dass man (neben den elastischen Verbindungen der Geräuschquellen zum Unterbau) den Unterbau selbst modifizieren könnte, damit er nicht in Resonanz mit den Geräuschquellen kommt. Im Karosseriebau macht man das wohl mit Dämmmaterial; das wird nicht unbedingt großflächig aufgetragen, sondern nur an wichtigen "dröhnverdächtigen" Positionen.

Ich habe dazu noch keine Erfahrungen, aber vielleicht hilft schon das Ausgestalten eines Moduls/ Segments mit Landschaft?! Das Ausfüllen und befestigen des Unterbaus mit Styrodur dürfte schon dafür sorgen, dass sich die Resonanzfrequenz des Unterbaus gegenüber dem "nackten" Unterbau ändert.
 
Moin,
In den Hallen, wo das mit den Modulen praktiziert wird, geht der Bahnlärm im allgemeinen Geräuschpegel einfach unter.
Höchstens dass mal ein Fahrzeug mit Sound nervt.
Zur Lärmbekämpfung fallen mir immer nur zwei Methoden ein:
- Entkoppeln, um Resonanz zu behindern
- Verringern der Eigenfrequenz vom Unterbau durch Massensteigerung mit demselben Ziel.
Die moderne Modellbahn macht nur Rollgeräusch, was man als angenehm empfinden sollte, oder den mehr oder weniger gelungenen „Sound“, den man abstellen kann, wenn es nervt.
Da würde ich jetzt auch zu Hause keine Kopfstände zur Lärmminderung machen wollen.

Grüße Ralf.
 
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