• Hallo TT-Modellbahner, schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Um alle Funktionen nutzen zu können, empfehlen wir dir, dich anzumelden. Denn vieles, was das Board zu bieten hat, ist ausschließlich angemeldeten Nutzern vorbehalten. Du benötigst nur eine gültige E-Mail-Adresse und schon kannst du dich registrieren.
    Deine Mailadresse wird für nichts Anderes verwendet als zur Kommunikation zwischen uns.
    Die Crew des TT-Boardes

Historisch Aus meinen Fotokisten

Um @Bandi 60 seine Antwort zu komplettieren: DBvqe + Lok + DBvqe kennt man vor allem von der S-Bahn Rostock - Warnemünde mit V100 oder V180 in der Mitte. Die Zugzusammenstellung resultierte aus der fehlenden Zulassung von 2 x DBv aufgrund der Kräfte am Zughaken. In den 70ern wurde dann der technische Nachweis erbracht, dass die Kräfte ausreichen für einen sicheren Betrieb.
 
Die Zugzusammenstellung resultierte aus der fehlenden Zulassung von 2 x DBv aufgrund der Kräfte am Zughaken.
Welche Konstruktion bzw. Materialen bedingten dies? Zwei DBG waren im FV keine Probleme, dazu ein Gepäckwagen oder gar Buffetwagen. Die Lok hing i.d.R. vorne dran - ohne Bedenken zur Zughakenbelastung seit Ende der 1950er Jahre.

Was lange gegen den Einsatz von zwei DBv hintereinander sprach: Begrenzung auf 20 (oder 24?) geschobene Achsen bis etwa 1974.
 
20260208_235128.jpg20260208_235055.jpgHier mal zwei Auszüge aus den Fahrdienstvorschriften der DR, einmal bis zum 30.9.80 (32x geschoben) und ab der Berichtigung 3, gültig 1.11.80 (40x geschoben).
Gruß Ralf
 
Alle haben sich wieder beruhigt und wir können zurück zu meiner Fotokiste kommen.

2006 war ein Jahr der großen Umbrüche in Berlin. Der Rangierbahnhof Berlin-Pankow war stillgelegt und wurde zurückgebaut.
Im Bw Pankow war die Drehscheibengrube am Halbrundschuppen voll mit Wasser. Die Pumpen waren lange außer Betrieb.

Drehscheibe 1.jpg

Im Hintergrund die Lokleitung mit Übernachtungsgebäude. Vandalismus überall.

Drehscheibe.jpg

Birken wuchsen seit mehreren Jahren ungehemmt. Die Fahrdrahtspinne über der Drehscheibe war bereits zurückgebaut.

Drehscheibe 2.jpg

Vandalismus, wohin man auch sieht. Hier im Haus des Drehscheibenwärters.

Pkn 1.jpg


Kurioserweise brannten alle Stellwerke des Rangierbahnhofs Pankow in einem kurzen Zeitraum nacheinander aus. Zufall oder Absicht? Im stillgelegten Stellwerk Pkn heizten damals angeblich Obdachlose ihre provisorische Unterkunft mit mehreren elektrischen Kochplatten. Warum war der Strom nach der Stilllegung nicht abgestellt? Die Folge ... ein Brand im Stellwerk.

Pkn 2.jpg

Im Untergeschoss im Waschraum ist außer ein paar Wasserspuren an den Wänden davon nichts zu sehen.

Pkn 3.jpg

Ich klettere mutig die Treppe zum Stellwerksgeschoss nach oben. Ein wenig mulmig ist mir schon.

Pkn 4.jpg

Herrje. Was ist aus dem Bedienraum in Pkn geworden? Eine Brandruine ohne Dach. Rechts die Reste des Röhren-Verstärkers der Lautsprecheranlage für den Rangierfunk. Links der abgestützte Ausgleichsbehälter vom Dachgeschoss der Heizung des Stellwerks.

Pkn 5.jpg

Ich bewege mich extrem vorsichtig durch die Brandruine. Hoffentlich falle ich nicht durch die marode Decke.

Pko 1.jpg

Auch das Stellwerk Pko ist ausgebrannt. 1999 wurde noch von hier aus der Verkehr zur Loveparade geregelt. An der Fassade kann man noch die Spuren des Löschwassers erkennen.

Pko 2.jpg

Alle ausgebrannten Stellwerke wurden danach schnell abgerissen, sodass zur Inbetriebnahme mit dem Eröffnungszug (angeblich mit Hartmut Mehdorn an Bord) auf dem Streckenabschnitt zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Berlin-Blankenburg die Brandruinen beseitigt wurden.

Mathias
 
Alle haben sich wieder beruhigt und wir können zurück zu meiner Fotokiste kommen.

...

Im Hintergrund die Lokleitung mit Übernachtungsgebäude. Vandalismus überall ...

Du, das war kein Übernachtsungsgebäude - da waren Parterre Lokleitung, Diensteinteiler, TB-Gruppe, Lohnbüro, BGL-er, Parteisekretär und sowas - in der 1. und 2. Etage Umkleide-(schränke) mit Duschen, da kann ich mich an keine Übernachtungsräume erinnern.
Lokleitung war die beiden unteren Fenster rechts neben der Eingangstreppe ...
Nur mal so als Info ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Mathias für die Bilder. Man was kommen da fürErinnerungen hoch, wie ich dort oft dienstlich zu tun hatte und immer Bewegung rund um den Lokschuppen war. Lang ist's her......:ja:
 
Danke an BW Pankow für die Richtigstellung.
War da nicht auch die Bahnärztin Frau Dr. Völz Anfang der 80-er Jahre mit im Gebäude?

Gerade noch mal einen alten Plan vom Bf Pankow vom 5. März 1942 zu Rate gezogen. Er wurde für die Feuerlöschwasserversorgungsanlage des Vbf (Verschiebebahnhof) Pankow erstellt und zeigte Ergänzungen der bestehenden Anlage.

Was gab es noch im März 2006 zu sehen?

Stationsgebäude.jpg

Am anderen Bahnhofsende das ehemalige Stationsgebäude mit dem markanten Uhrturm.

Schmiede.jpg

Gleich daneben das Gebäude der ehemaligen Schmiede.

Pkr 1.jpg

Stellwerk Pkr (Pankow Ring). Im Stellwerksbezirk Pkr endeten die einfahrenden Züge aus Richtung Blankenburg in den 40-er Gleisen (außer Lokleerfahrten und ganz kurze Züge auf Frühhalt nach Gleis 43). Züge in Richtung Berliner Innenring begannen hier.

Pkr und Übernachtungsgebäude.jpg

Links das ebenfalls ausgebrannte Stellwerk Pkr, rechts das im Plan von 1942 als Übernachtungsgebäude bezeichnete Haus. WIMRE saß hier die Dienststellenleitung vom Bf Pankow.

Vt II.jpg

Auch ausgebrannt, das Stellwerk Vt II (Verschiebeturm). Daneben ein Neubau aus späteren Zeiten.

Befehlsstelle Pkb.jpg

Zwischen den Stellwerken Pkr und Vt II ein ziemlich desolates Gebäude. Im Plan von 1942 als Befehlsstelle Pkb bezeichnet. Ganz früher gab es noch eine Fußgängerbrücke von Pkr über die Gleisanlage der Verteilerweichen vom Ablaufberg bis zum Stellwerk Vt II.

Übernachtungsgebäude.jpg

Ich hab mich da in den Gebäuden sehr vorsichtig bewegt. Ich hatte keine Lust, bei einer unvorsichtigen Bewegung in den Keller durchzubrechen.


Strecke.jpg

Viele Jahrzehnte war die am Güterbahnhof Pankow vorbei führende Strecke nur eingleisig zwischen Pks (Pankow Süd) und Berlin-Blankenburg. Hier im März 2006 kurz vor der Inbetriebnahme nun endlich wieder zweigleisig.

Mathias
 

Anhänge

  • Strecke.jpg
    Strecke.jpg
    281,4 KB · Aufrufe: 31
  • Pkr 1.jpg
    Pkr 1.jpg
    284,5 KB · Aufrufe: 28
Danke an BW Pankow für die Richtigstellung.
War da nicht auch die Bahnärztin Frau Dr. Völz Anfang der 80-er Jahre mit im Gebäude?

...

Nein, die war im Neubau hinter dem Halbrundschuppen gleich an der S-Bahn und KGA Feuchter Winkel West ... gibt es auch nicht mehr.

1771367286275.jpeg
Jetzt, nach 20 Jahren, ist übrigens das linke Esig der S-Bahn in Betrieb ...
 
Heute, vor fast genau 20 Jahren, am 13. Februar 2006 fanden im Bereich Karower Kreuz einige seltsame Fahrten statt. Mein Kollege Udo Langer vom Stellwerk Karow rief mich am Vortag an und fragte, ob ich die Fplo zu den "Filmfahrten" kenne. Ich verneinte, aber meine Neugier war geweckt. Was sind den "Filmfahrten"? Also begab ich mich zu 08:00 Uhr zum Stellwerk Kar in Berlin-Karow an der Liebenstraße. Hier hatte ich schon als Lehrling 1984 gearbeitet. Erst mal gab es von Udo einen Kaffee und ich habe mir Notizen aus der Fplo gemacht.

Anhang anzeigen 566448

Udo am Telefon vereinbart gerade die Details zur Ausfahrt der Rangierfahrt aus dem Baugleis aus Richtung Berlin-Blankenburg.
Ich ziehe mir die Warnweste über die Jacke und begebe mich zwischen die Gleise der Fernbahn und der S-Bahn.

Links das ganz neu gestellte Ausfahrsignal 134 von Gleis 1. Was kommt denn da für eine Fuhre?

Anhang anzeigen 566449

Ein Reisezugwagen vorne und einer hinten und in der Mitte die 119 158-2 der Dampflokfreunde Berlin e.V.. Ein großer Scheinwerfer blendet mich. In der Mitte erkenne ich Leute um eine Filmkamera herum.

Anhang anzeigen 566450

Angekommen im Gleis 1 im Bf Berlin-Karow. Jetzt wird das Kamera-Equipment für die andere Fahrtrichtung umgebaut. Irgendwo brummt ein Stromaggregat. Der Zug soll die Strecke auch in die andere Fahrtrichtung filmen.

Anhang anzeigen 566451

Ein Waggon des "Warnemünde-Express". Interessantes Detail an der Spitze. Um das Regelspitzensignal Zg 1 vorn am ersten Fahrzeug (drei weiße Lichter in Form eines A) zeigen zu können, wurde hier improvisiert. Auf zwei um 90 Grad umgebogene Schlusscheiben wurde mittels Klebeband je eine Akku-Handleuchte befestigt. Voilà ... fertig war das regelwerkskonforme Spitzensignal. Das dritte Licht war der Filmscheinwerfer. Das hat mir gefallen.

Im Gespräch mit der Zugbesatzung erfuhr ich, dass für die Inbetriebnahme des Pilzkonzepts zur Fussball-WM 2006 im Juni in Berlin und der knappen Zeit nicht mehr alle Lokomotivführer die vorgesehenen Streckenkenntnisfahrten durchführen konnten. Deshalb wurden Filmaufnahmen aller neuen Strecken gemacht und die Tf sollten sich dann mittels DVD und Computer die Streckenkenntnis im Selbststudium aneignen.


Anhang anzeigen 566452

Die Filmfahrt zwischen Berlin-Blankenburg und Abzw Karow Ost. Die Gleissperre zur Begrenzung des Baugleises (in Höhe des ersten Drehgestells der 119) wurde abgelegt damit die Rangierfahrt im Baugleis in eine Zugfahrt übergehen kann.


Anhang anzeigen 566457

Die Filmfahrt zwischen Berlin-Blankenburg und Abzw Karow West.
Später habe ich die 2 DVDs für die Streckenkenntnisfahrten der Lokführer über 2 Ecken bekommen. Natürlich war ich neugierig. Wenn ich die Filmfahrten fotografiert habe, müssten die mich doch eigentlich auch gefilmt haben, wie ich so fotografierend am Bahndamm stehe. Und Tatsache, ich bin da auf den Filmaufnahmen am Bahndamm zu sehen. Das ist jetzt 20 Jahre her.

Mathias
Mein Onkel in Bild 1, viel zu früh von uns gegangen😢
 
Vor 28 Jahren, im März 1998 zog es mich an einen Abschnitt der Wriezener Bahn. Genauer an den Abschnitt zwischen Wriezen und Neu Rüdnitz an der Landesgrenze zu Polen. Der Güterverkehr wurde auf der Strecke bereits am 01. Februar 1965 eingestellt. Reiseverkehr gab es noch bis zum 1. Februar 1982. Was gab es also 16 Jahre nach Einstellung des Reiseverkehrs dort noch zu entdecken?

Wriezen 02.jpg

Der Bahnhof Wriezen noch mit 4 Bahnsteigkanten und einem Bahnsteigtunnel für den niveaufreien Zugang zu den Bahnsteigen. Die Kante am Hausbahnsteig ist schon erneuert.

Wriezen 03.jpg

Die Stellwerke mechanisch. Drahtzugleitungen bestimmen das Bild. Sollte die Weiche in Bildmitte wirklich eine Rückfallweiche sein?


Wriezen 01.jpg

Ein Reisezug in Richtung Eberswalde verlässt den Bahnhof Wriezen.

Wriezen 04.jpg

Der Wasserkran in Wriezen, bestimmt noch in Betrieb.

Wriezen 05.jpg

Alte Wellblech-Fernsprechbude auf dem Bahnsteig. Und neue Schilder am EG.

Wriezen 06.jpg

Ein Triebwagen der BR 628 beim Halt in Wriezen in Richtung Frankfurt (Oder).

Mathias
 
Die Strecke in Richtung Oder und polnische Grenze weckte bei den bewaffneten Organen Interesse. Eine Nachschublinie in Richtung Osten sollte vorgehalten werden.

Wriezen 07.jpg

1993 war davon nicht mehr viel zu sehen. Ein Gatter sperrte das Gleis in Höhe des Einfahrsignals von Wriezen ab. Das Esig war nur noch Schrott.

Im km 3,9 gab es die Haltestelle Alt Mädewitz.

Alt Mädewitz 1.jpg

Das Streckengleis war zu der Zeit schon überpflastert. Zugverkehr war nicht mehr möglich.

Alt Mädewitz 2.jpg

Die Strecke ging schnurgerade durchs Oderbruch.


Alt Reetz 01.jpg

Im km 6,3 folgte die Hst Alt Reetz.

Alt Reetz 02.jpg

Nach Alt Reetz folgte im km 8,3 der Bahnhof Neu Rüdnitz.

1783023738982.jpeg

Hier noch mit einem Wärterstellwerk am Bahnhofskopf in Richtung Wriezen.

Neu Rüdnitz 2.jpg

Das stillgelegte Wärterstellwerk in Neu Rüdnitz.

Neu Rüdnitz 3.jpg

Aus militärischen Gründen hatte der Bahnhof Neu Rüdnitz zwei 730 m lange Kreuzungsgleise.

Neu Rüdnitz 4.jpg

Das EG mit angebauten Güterschuppen. Der Baum rechts ragte damals schon in das Dach des Anbaus hinein.


Neu Rüdnitz 9.jpg

Blick auf das EG mit Güterschuppen.

Neu Rüdnitz 5.jpg

Blick durch das Fenster in den Stellwerksraum hinein. Alles war noch in Betriebsbereitschaft.

Neu Rüdnitz 6.jpg

Signalhebel zur Fahrt nach Klepicz in Polen. Im Hintergrund ein Kachelofen.


Oderbrücke 4.jpg

Blick auf die Oderbrücke. Nach wenigen Metern sperrt ein Zaun den Zugang. Die Gleise liegen noch durchgehend.


Oderbrücke 2.jpg

Nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaute Brücke über die Oder. Aus Altbeständen der Rbd Halle, Frankfurt/Oder und der Überführung der Bornholmer Straße in Berlin angepasst und vom Stahlbau Niesky zusammengestückelt.

Oderbrücke 3.jpg

Heute gibt es auf der ehemaligen Eisenbahntrasse zwischen Wriezen und der Oderbrücke bei Neu Rüdnitz einen asphaltierten Radweg. Es fährt sich gut durchs platte Oderbruch.

Mathias
 

Anhänge

  • Neu Rüdnitz 9.jpg
    Neu Rüdnitz 9.jpg
    287,6 KB · Aufrufe: 20
Sehr interessant hier dieser Thread.
Tja, wie vielerorts verfallende, zugemüllte oder dem "warmen Abriss" zum Opfer gefallene Lost Places.
Zeugen einer Eisenbahn, die es so nicht mehr geben wird.
Bin auch noch des öfteren in und an der Ruine des ehemaligen Bw Eilsleben unterwegs. Mittlerweile sehe ich zu, daß ich immer noch jemanden mit dabei habe beim Maße abgreifen und Bilder machen falls doch mal was sein sollte. Denn der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich an der mittlerweile über 30 Jahre aufgelassenen Dienststelle.
 
War im wahrsten Sinne meine Heimatstrecke, Wriezen/Neu Rüdnitz. Da fällt mir eine Geschichte ein. Habe damals werend der Lehrzeit in Eberswalde gearbeitet und wollte von Ebw nach Hause, also Ran an den Fahrkartenschalter und ne Fahrkarte nach Rüdnitz gekauft. Rein in den Zug nach Wriezen, und dann kam die böse Überraschung, Fahrkartenkontrolle, große Diskussion mit dem Schaffner, damals hieß der noch so. Im Sprachgebrauch hat bei uns kein Mensch Neu Rüdnitz gesagt, haben alle das Neu wechgelassen. Also hätte ich eigentlich Richtung Bernau fahren müssen. Hat ein bisschen gedauert, aber am Ende hatten wir für mich eine Lösung in Form einer neuen und diesmal richtigen Fahrkarte nach Neu Rüdnitz. Sehr lange her, nun biege ick ja sachte Richtung Rente ab. Puh, aber eine sehr schöne Erinnerung, die Du da geweckt hast. Besten Dank dafür.
Schöne Grüße

@reko-dampfer alle drei Bahnhöfe sind heute bewohnt, also Neu Rüdnitz Altreetz und Alt Mädewitz.
 
Das ist sehr erfreulich, wenn diese Empfangsgebäude durch Kauf und Umbau zu Wohnraum vor dem Verfall gerettet wurden.
Gibt es hier bei uns in der Börde auch ein paar schöne Beispiele entlang ehemaliger und längst rückgebauter Nebenbahnen.
Ich bezog mich da mehr auf die Bilder vom ehemaligen Bw Pankow und den Schilderungen, wie der TO da doch recht mulmigen Gefühls die verfallenden Relikte erkundete.
Wie gesagt, daß geht mir bei meinen Fototouren ins ehemalige Bw Eilsleben auch so. Da achtest du auf jedes Knacken und Knirschen im alten Gemäuer.
 
@reko-dampfer , @Bksig 516

Jungs, Ihr begebt Euch ganz schön gewaltig in Gefahr mit Besichtigungen von solch alten Ruinen, besonders wenn man nach einem Brand nie die noch vorhandene Festigkeit der verbliebenen Bauteile einschätzen kann. Soll ich mal raten - eine Dunstkiepe hattet Ihr auch nicht auf ?!

Vielleicht solltet Ihr Euch für dieses Hobby mal eine vernünftige Drohne zulegen, damit Ihr uns weiter so interessante Bilder liefern könnt! Die kleinen passenden DJI`s kosten mit vernünftiger Ausstattung um die 800,-€, haben Kollisionserkennung und liefern gestochen scharfe Bilder oder ganz ruhige Videos mit hoher Auflösung. Könnte gesünder und eine Investition für die Zukunft sein :) !

Ihr dürft sie natürlich nicht abstürzen lassen - also vorher schön üben.

Gehört nicht alles zur Bahn und lenkt von Matthias seiner Bilderserie ab, aber hier gibt es Bilderserien von ähnlich verlassenen Orten:

Verlassenes

Das dort präsentierte Heeresbekleidungsamt (bei Bernau) hat ein guter Bekannter von mir damals (lange vor dem Umbau zu Wohnungen) regelmäßig an Wochenenden mit seiner Drohne durchflogen.
 
@F-Rob_S
Nun, die mich interessierende Ruine wurde nicht Opfer eines Brandes sondern wird langsam aber sicher von der Natur zurück erobert. Na klar, auch mit Vorsicht zu genießen.
Eine Drohne würde mir aber nichts nützen - ich brauche zum Nachbau die Maße vom Objekt und da komme ich von außen noch überall gut ran.
Von "innendrin" hab ich über die Jahre schon ein gehöriges Repertoire an Bildern gemacht.
Zusammen mit viel Input ehemaliger Eisenbahner, welche beim Betrachten der Bilder noch viel Wissen "was war hier, was war dort" preisgaben und geben habe ich ein solides "Fundament, auf dem sich der Nachbau aufbaut.
Aber du hast recht - Vorsicht und vor allem gutes Einschätzen von Risiken sollte man nicht verachten.
Von daher wie gesagt unternehme ich wenn mal doch noch was zu dokumentieren ist die Tour nie alleine.
 
Zurück
Oben