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Kleine Bahn im Keller

Gleisfuchs63

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Cottbus, Germany
Hallo Freunde,

hier mal zwei Bilder von der Planung einer Anlage 3m x 1,50m, digital. Dies sind Entwürfe, ich möchte teilweise selbst fahren, lege wert auf Landschaft, dargestellt soll eine ländliche Szene in der DDR, 1 einspurige Nebenbahn (Richtung Ebene3) mit Panzerverladung am Ende, 1 eingleisige Hauptstrecke, auf Ebene 0 zwei Schattenbahnhof mit 3 Gleisen, 2 Kehrschleifen.
Bitte teilt mir Euere Meinung mit bzgl. Machbarkeit und was geht besser, Danke.

Grüße aus Cottbus
 

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Ich muß ehrlich sagen - mit deiner Beschreibung und den angehängten Bildern habe ich Schwierigkeiten mir vorzustellen, was auf welcher Ebene ist und wo die Ebenen - von denen es vermutluch 4 gibt - angeordnet sind. Ein separater Gleisplan pro Ebene würde eine Diskussion deutlich vereinfachen. Auch wären mehr Maßangaben nützlich.

Ich gehe einmal davon aus, die 3 x 1,5 m sind die Abmessungen des größeren Schenkels, den Wurmfortsatz verschweigst du uns einfach. Wenn dem so ist, hast du Probleme mit dem Zugriff auf alle Punkte der Ebene 0, selbst wenn die Anlage von allen Seiten frei zugänglich sein sollte. Miß einfach 'mal, wie weit du greifen kannst. Sollte die Anlage allerdings, wie bei den meisten L-Anlagen, in einer Raumecke stehen, dann fange mit deiner Planung noch einmal bei Null an. Du hättest keine Chance einzugreifen, wenn in deinem Schattenbahnhof etwas passiert.

Lies dich einfach in ein paar Planungsthreads ein, da erhältst du ein Gefühl dafür, was du beachten solltest.
 
klein aber nur wegen 1:120 !
Klein ist zwar relativ aber zusammen mit der L-Nase sind das immerhin über 5m². Da kann man schon einiges veranstalten.
Wenn du von den Profis hier Tipps haben willst, wirst du aber die Hosen wohl etwas weiter runter lassen müssen . :biggrin:
(sprich: mehr Details).
Ganz allgemein: Mir ist das Ziel solcher Gleispläne klar, aber mir persönlich wäre zu viel des Verkehrsgeschehens unterirdisch.
 
Danke ür die konstruktive Kritik,
ich werde den Plan nochmal überarbeiten, obwohl die Anlage von allen Seiten frei ist, werde ich wohl von den 1,50 Breite etwas wegnehmen, ich schau mal, was sich hier findet.
Danke an EIbahn und alphafisch

Grüße aus Cottbus
 
Na, dann will ich auch mal

klein finde auch ich relativ, wenn beide Schenkel des L rund 3 Meter lang sind, wird das eher schon eine mittelgroße Anlage, was aber ja auch kein Drama wäre ;-)

Wenn du von alle Seiten heran kommst, sind die 1,5 Meter Breite durchaus OK, wenn Du den Platz hast, kannst Du ihn ruhig nutzen, 75 cm Griffweite von allen Seiten reicht wirklich locker und gibt doch ein wenig mehr Spielraum an der Oberfläche.

Im Moment kann man den unterirdischen Gleisverlauf nur erahnen. Ein relativ kleiner Schattenbahnhof und zwei irgendwie eher zufällig platziert wirkende Kehrschleifen. Da kann man vermultich deutlich effizienter und am Ende auch besser zugänglich planen.

Was das Obergeschoss angeht: Klassische Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn- wobei der Abzweigbahnhof im Moment nur eine Funktion zur Duchfahrt hätte, keinerlei sonstige betriebliche Anlagen für die Nebenbahn.. kann man so machen - oder so ähnlich.

Wobei man sich die Bahnhöfe noch mal einzeln im Detail anschauen müsste. Zum Beispiel: Warum ist das einzelne Stumpfgleis des diagonal liegenden Bahnhofes von links aus dem Tunnel heraus zu befahren.... und nicht von Seiten der Nebenstrecke?
Und: Wenn man Epoche4 oder später fahren will, wären auch Wendezüge sinnvoll, dann wären ggf. auch unterirdische Sackgleise zum Parken sinnvoll.

Was ist die Funktion der Strecke im Vordergrund unten? Noch ein kleiner Haltepunkt mit Ausweichgleis und Güterschuppen? Oder Industrieanschluss? oder ?

Die Panzerverladung am Ende der Nebenstrecke erscheint mir irgendwie auch merkwürdig. So wie ich Panzerverladung kennengelernt habe, fahren die über eine Rampe am Ende eines Stumpftgleises auf den Zug auf.- wie auch bei PKW bei einem PKW-Reisezug etc... oder hat die NVA das eventuell anders gemacht, als bei mir 'umme ecke' in der Wahner Heide früher die Belgier? Dort waren früher am Ende einer Stichstrecke zwei Kopfgleise nebeneiandergelegt. Am Ende je eine Rampe. Wenn eine Lok einen leeren Zug brachte, konnte sie direkt einen vollen wieder mitnehmen, (Oder umgekehrt) dann wurde an der zweiten Rampe geladen. Da war ein ziemlicher Durchsatz üblich, war ja aber auch ein Truppenügungsplatz an Großkaserne, da wurde für ziemliche Mengen geplant :) Aber egal ob ein oder zwei. Soweit mir bekannt bräuchte man Kopfgleise mit Rampe am Ende.

lg
Michael
 
Soweit mir bekannt bräuchte man Kopfgleise mit Rampe am Ende.
Es gab verschiedene Varianten, je nach Zeit und zu verladenen Fahrzeugen. Eine zusätzliche Seitenrampe kann nicht schaden. Die Modellpanzer sind meist ein wenig schmaler als die Vorbilder. Von Wagen zu Wagen zu fahren, ist da beim Vorbild nicht ganz so einfach. Mal ein Bild aus morderneren Zeiten:

05.jpg

Gruss, iwii
 
Super, Danke MHouben, der Plan den ich gepostet habe war ein Gedankenspiel, ich bin immer noch nicht schlüssig, ob das so funktioniert.
Ich glaube, das ich die Grundplatte anders gestalten werde (Beispiel), die Masse der großen Schenkel 3 x 2,70m, auf 3 Ebenen, dargestellt soll werden, eine eingleisige Hauptstrecke, eine Nebenbahn, eher ländlich gehalten, Bahnverladung NVA, ein wenig Handwerk (Kohlehandel, Sägwerk z.B.), ich möchte die Anlage Voll und- Halbautomatisch fahren, also wird alles digital sein, hab mich erstmal für Daysi II entschieden, also eine kleine Welt in Sachsen so zwischen 1960 - 1980.

Wer hier schöne Ideen hat, immer her damit, ich hatte mal als Kind HO, hat aber mein Vater gebaut, gab es dann immer zu Weihnachten.
Ich bin also eher unwissend, was die Modelleisenbahn anbelangt. Hiiilfe

Grüße aus Cottbus und Danke
 

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Zuletzt bearbeitet:
… und die Fahrzeuge waren seinerzeit nicht ganz so breit.
Wie gesagt, es kommt auf die genaue Zeit an. Ein T72 ist z.B. nur 6cm schmaler als ein M1. Ein T54 schließt auch gerade so mit den Ketten auf den oben gezeigten Schwerlastwagen ab. Im Stummiforum gibt es einen Vorbildthread, der sich mit der Verladung und dem Transport von Militärgedöhns beschäftigt.

Gruss, iwii
 
So, ich habe mich entschieden, ich werde auf der Grundlage dieses Planes (Mirco Kühn) anfangen. Alles andere wird sich finden. Bin aber weiterhin an Euerer Meinung interessiert, kann ja immer noch besser werden.Gleisplan.jpg
 
@Gleisfuchs63
Der Gleisplan ist eine gute Wahl und ist Standard von der Größe her. Er bietet viele Betriebsmöglichkeiten, obwohl man es ihm auf den ersten Blick nicht ansieht. Außerdem lässt er viel Spielraum für die Landschaft.

Alternative wäre eine schmale „An-der-Wand-entlang-Anlage“. Da kann man schrittweise beginnen mit einem einfachen Fiddle Yard und einem Endbahnhof und sich dann langsam steigern.

Du kannst auch mal bei der Anlagenbilderübersicht beim Boarder „Günni“ schauen. Das ist eine ähnliche Anlage - ebenfalls mit schöner Landschaftsgestaltung!
 
@Gleisfuchs63 Spricht nichts dagegen erstmal anzufangen aber schau mal in meinem Bauthread auf den Gleisplan mit dem es Anfang Januar losging und wie das jetzt aussieht. Da kann sich noch ne Menge bewegen, ich würde halt loslegen und schauen, dass ich möglichst lange noch möglichst viel ändern kann.

Have fun 👍🏻😁
 
So, ich habe mich entschieden, ich werde auf der Grundlage dieses Planes (Mirco Kühn) anfangen. Alles andere wird sich finden. Bin aber weiterhin an Euerer Meinung interessiert, kann ja immer noch besser werden.Anhang anzeigen 533497
mit der Variante hältst du dir auch die Option offen, mit überschaubarem Aufwand evtl. später doch noch das "L" links unten zu erweitern.
 
mit der Variante hältst du dir auch die Option offen
...leider wirken solche Anlagen später selbst für den Laien sichtbar zusammengestückelt und bieten nicht den Spielspaß, den man sich erhofft. Wenn der Platz da ist, würde ich von Anfang an ein stimmiges Gesamtkonzept planen.

Gruss, iwii
 
viele planen aber auch (gerade nach längerer Pause mit verbessertem finaziellem Hintergrund) eine zu große Anlage.
Das zu große Projekt zeigt dann zu wenig Fortschritt und die Motivation leidet.
Solche Ruinen/Dauerbaustellen sehen dann auch nicht schön aus.
Wenn man die mögliche Erweiterung von Anfang an plant(worauf ich hinaus wollte), sollte das schon gehen.
Beim etwas kleineren Projekt kann man sich gut entwickeln und sieht schneller Ergebnisse/Erfolge.

Ist natürlich keine Herangehensweise für Vollprofis!
 
Panzerspringen mit dem Sankra? Oha. ;)

1. Panzerspringen funktioniert nur beim Abladen.
2. Panzerspringen erfordert entsprechenden Mut beim Fahrer. Drehen auf dem Wagen und dann mit Vollgas runter. Da wird man im Panzer ordentlich durchgeschüttelt. Wenn es blöd lief, war der Eisenbahnwagen nach dem Sprung entgleist. ... Also für den Alltag dann auch nicht so ganz die Lösung.
3. Die Seitenrampen sind für Kettenfahrzeuge extrem unschön. Die müssen dann auf dem Wagen drehen. Dies geht in der Regel zu Lasten des Wagenbodens. Das will man so nicht. Das spricht dann für die Kopframpe. Dort muss vor der Auffahrt ordentlich ausgerichtet werden und dann geht es "nur" geradeaus. Aber Achtung, die Gleise müssen auch entsprechend lang sein. Bogenfahrt auf den Wagen ist eben auch eher schwierig. Aber auch Radfahrzeuge (insbesondere mit Anhänger) tun sich mit Seitenrampen schwer, weil man lange braucht, bis das Gefährt dann gerade auf den Eisenbahnwagen fährt.

Gruß ebahner
 
@ebahner
Kopframpen wurden manchmal sogar genutzt, wenn Güterwagen mit Schüttgut wie z.B. Kies beladen wurden. Von der Kiesgrube ging es mit dem LKW rückwärts auf die Kopframpe mit 180°-Wendung weiter rückwärts ein Stück auf einen Güterwagen (Flachbordwagen). Wenn der LKW weit genug auf einem Güterwagen stand, wurde nach hinten abgekippt. Zurück ging es dann vorwärts über die Kopframpe ...

Hab das selbst nicht geglaubt, aber Kraftfahrer haben mir das so erklärt - soll so in den 70ern z.B. an der Kiesgrube Treuenbrietzen bzw. dem Bahnhof geschehen sein.
 
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