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Da hast du ja ein schönes Teil auf die Gleise gestellt.
Mit Kupplungen kann ich auch nicht aushelfen, muss selbst bestellen…
Grüße Stefan
 
Während ich nachdenke, wie ich weitermache hier mal eine kleine Intensivierung des Themas "DK Modell Bausätze"... vorher aber noch ein Einschub...

Da der ab und zu mal zu sehende L60 doch etwas groß für _uckows Straßen ist, hatte ich mir irgendwann mal einen Auhagen Bausatz für ein Multicar mit Kastenaufbau mitbestellt.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte - ich hatte ja schon eins der Förderbänder gebaut - aber nach einem Blick in die Schachtel, habe ich das ganze erstmal zur Seite gelegt.
Da ich gestern dann eh schon am friemeln war und der Bausatz eigentlich auch überschaubar ist, hab ich den noch schnell hinterhergeschoben... Schlimmer konntes nicht werden und für den Weiterbau von _uckow brauche ich das Fahrzeug als Messhilfe.

Aber...

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Zu sehen sind - reltativ - mittig, die schon winzigen Achslagerteile der DK-Modell Wagen. Das kleine schwarze da drunter, ist die zu Montierende Anhängerkupplung des Multicar.... was zum Teufel soll das?! Ich habs verbaut, aber eigentlich umsonst. Rechts daneben ist übrigens ein Feldbahn Achslager im Maßstab 1:13,3. Damit habe ich meinen Sommer verbracht. Nur mal so, zum Vergleich :D

Seis drum. Kommen wir zu interessanteren Sachen. Da mir der G-Wagen in Proportion und Bau - abgesehen von Wagenkastenkonstruktion und den Achslagern - wirklich gut gefallen hat, Habe ich heute nach den ersten Kaffe, den Schwierigkeitsgrad erhöht und mich an den O-Wagen gemacht. Der wirkt zwar auf den ersten Blick einfacher im Bau, ist es aber wegen der Bremsanlage und dem Wagenkasten, der ohne Hilfskonstruktion gebaut werden muss, meines Erachtens nicht.

Fangen wir mit der Fahrwerkskonstruktion an. Die ist analog zum G-Wagen filigran und einfach zu bauen hat aber zusätzliche Bremsbacken. Find' ick sexy:

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Zu sehen sind der Rahmen samt Federpaket, Verstärkung (beide Teile zusammen, bilden die Führung für die Spitzenradsätze) und Bremsbacken. Für alle Teile ist in der Bodenplatte eine entspr. Öffnung vorgesehen was die Montage enorm vereinfacht. Oben drauf, kommen dann noch die mehrfach erwähnten Achslagerdeckel

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Für den offenen Wagen und den Packwagen lagen andere, wesentlich breitere Radsätze bei:

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Die führten bei den ersten Probeläufen zu massiven Problemen auf meinem Gütergleis. Das war von je her ziemlich uneben und schlecht gebaut, hatte aber bisher keine größeren Probleme gemacht. Das lange steife Fahrwerk in Verbindung mit den recht schwachen Radkränzen, ließen das Fahrgestell an mehreren Stellen entgleise. Also ist Notgedrungen die einmann Gleisbaurotte ausgerückt und hat die Gleislage etwas ausgebessert. Mit Erfolg!

Abgebrochen habe ich den Bau des Wagens dennoch, Grund dafür sind die Wandinnenseiten: Die sind dummerweise glatt, was mir garnicht zusagt. Hier muss ich jetzt erstmal gucken ob ich die Austausche

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Fertig gestellt wurde der Rahmen ohne Tritte, Stirnwände und Bremserbühne

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Im Vergleich zum G-Wagen passt der Offene Wagen wesentlich besser zu den kleineren Sächsischen 2-Achsern:

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Anbei noch 2 Bonusbilder: Aktuelles Übersichtsbild vom Einfahrts/Ladestraßen Modul:

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Um endlich die Einfahrt im Hintergrund ausgestalten zu können, brauchte ich Multicar zum Abschätzen der Spur. Eigentlich wollte ich ja an einem Spur 0 O-Wagen weiter machen aber irgendwie hab ich noch Lust auf den Packwagen...

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Man nimmt eine scharfkantige Pinzette und taucht den Nippel in einen Klebertropfen ein und drückt die Anhängerkupplung hinten ans Multicar Heck. Die LO Rückleuchten sind da schlimmer zu montieren. Sämtliche Kleinteile sind bei den Auhagen BS mit Pinzette gut montierbar, bis auf die Rückleuchten in die Stoßstange vom LO.

Bei den Aufsteigen muss man sauber arbeiten, damit das Teil in die Nut passt. Den Luftfilter wie die Anhänger Kupplung anbringen, die Räder einseitig mit der Achse montiert reinstecken und dann das 2.Rad dran stecken. Vom Spritzling trennen geht mit einer Schneidpinzette besser als mit einem Skalpell usw.


D.h. im Vergleich sind die Bagger, LOs & die Ikarus Scheiben nerviger in der Montage als die Multicars, der einfachste BS ist der M22, den hat man gefühlt in 10min fertig.
 
Es war am Ende auch "kein Problem" (die Achslagerdeckel sind ja auch dran ;) ) und es geht bei dem Multicar Bausatz auch nur um dieses eine Teil. Das dafür kleiner ist, als die Spitze meiner Pinzette. Irgendwo hört der Spaß dann einfach auf. Ich muss das Fahrzeug in die Hand nehmen und umdrehen um zu erkennen, dass da unter dem Kofferaufbau überhaupt was verbaut ist. Ich weiß ja nicht...
 
Kleine Teile zum Kleben positioniere ich mit einem abgestumpften Schaschlikspieß, welcher mit Noch Hin un Weg benetzt wurde und dann solange nachdem Trocknen „begrabbelt“ wird, das die Klebkraft gerade noch so ist, dass das Teilchen hält.
Da springt dir nichts weg.
Grüße Bernd
 
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Mhhh meines Erachtens war/ist da nicht viel Spielraum... und offensichtlich bin ich einfach nicht hart genug für 1:120 :D

Aber kommen wir mal zum Highlight der Tschechien Triplets und dem eigentlichen Grund meiner Bestellung bei DK. Zum einen weil er der einzige Packwagen mit Blechverkleidung im Angebot war, zum Anderen wegen seiner kompakten aber auch schrulligen Bauform (die klassischen altösterreichischen Packwagen sind wesentlich länger). Man beachte das Doppelfenster an einer der Wagenfronten

Der Rahmenbau war wie gehabt nur mit kürzeren Radstand. Interessant war der Wagenkasten. Nach dem G-Wagen hatte ich einen gewissen Respekt vor der Konstruktion, die war hier aber wesentlich besser durchdacht.

Der Wagenkasten besteht aus 3 Schichten. Die unterste Schicht hat Einkerbungen um den Wagenkasten sauber hochzuziehen und besteht primär aus Löchern, teils als Montagehilfe(?), teils für div. Griffstangen. Bei den war ich skeptisch, sehr filigran und trotzdem u. U. zu groß für die vorgesehen Löcher... aber nö, das meiste paste.

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Die sehr passgenauen Griffstangen richten dann auch unterschiedlichen Schichten des Wagenkastens korrekt aus.

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Was ich oben vergessen hab zu erwähnen. Mit einer Anpassungen an der Gleislage war es nicht getan, auch die Spurweite der Radsätze (nur bei den dicken) musste ich für die TTfiligran Weichen nachjustieren. Nach den Anpassungen laufen beide Wagen aber ganz gut (mangels Kupplungen lässt sich das nur bedingt beurteilen). Noch sind nicht alle Anbauteile dran aber langsam reichts auch mal.

Insgesamt bin ich ziemlich angetan von den Bausätzen. Der O-Wagen hat seine Probleme mit der Beplankung aber die geschlossenen Wagen sind Topp. Erst recht wenn man den Preis bedenkt: 15 bis 20€ pro Bausatz. Die sind das eine, sie bauen sich aber auch sehr flott und stellenweise sogar einfach. Gerade der Packwagen überzeugt mich, trifft aber auch genau meinen Nerv. Dazu kommen gute Laufeigenschaften durch die Spitzenradsätze (im Vgl. zur Klunker Konstruktion), dazu kommt der Vorteil durchs Gewicht. Vollmetall ist halt auch in winzig, das geilste :)
So wirklich passen, tun die Wagen zum sächsischen und pommerschen Fahrzeugen nicht, sind aber verdammt sexy. Zumal der Rest der Anlage ja aus Tschechien kommt.
Was ich defenitiv nicht gedacht hätte, als ich mit dem Projekt begonnen hab, dass mal fast die komplette Anlage (Häuser, Wagen, Grünzeug und div. Zubehör) aus tschechischer Produktion kommt :D
 

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