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Da hast du ja ein schönes Teil auf die Gleise gestellt.
Mit Kupplungen kann ich auch nicht aushelfen, muss selbst bestellen…
Grüße Stefan
 
Während ich nachdenke, wie ich weitermache hier mal eine kleine Intensivierung des Themas "DK Modell Bausätze"... vorher aber noch ein Einschub...

Da der ab und zu mal zu sehende L60 doch etwas groß für _uckows Straßen ist, hatte ich mir irgendwann mal einen Auhagen Bausatz für ein Multicar mit Kastenaufbau mitbestellt.
Ich weiß nicht was ich erwartet hatte - ich hatte ja schon eins der Förderbänder gebaut - aber nach einem Blick in die Schachtel, habe ich das ganze erstmal zur Seite gelegt.
Da ich gestern dann eh schon am friemeln war und der Bausatz eigentlich auch überschaubar ist, hab ich den noch schnell hinterhergeschoben... Schlimmer konntes nicht werden und für den Weiterbau von _uckow brauche ich das Fahrzeug als Messhilfe.

Aber...

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Zu sehen sind - reltativ - mittig, die schon winzigen Achslagerteile der DK-Modell Wagen. Das kleine schwarze da drunter, ist die zu Montierende Anhängerkupplung des Multicar.... was zum Teufel soll das?! Ich habs verbaut, aber eigentlich umsonst. Rechts daneben ist übrigens ein Feldbahn Achslager im Maßstab 1:13,3. Damit habe ich meinen Sommer verbracht. Nur mal so, zum Vergleich :D

Seis drum. Kommen wir zu interessanteren Sachen. Da mir der G-Wagen in Proportion und Bau - abgesehen von Wagenkastenkonstruktion und den Achslagern - wirklich gut gefallen hat, Habe ich heute nach den ersten Kaffe, den Schwierigkeitsgrad erhöht und mich an den O-Wagen gemacht. Der wirkt zwar auf den ersten Blick einfacher im Bau, ist es aber wegen der Bremsanlage und dem Wagenkasten, der ohne Hilfskonstruktion gebaut werden muss, meines Erachtens nicht.

Fangen wir mit der Fahrwerkskonstruktion an. Die ist analog zum G-Wagen filigran und einfach zu bauen hat aber zusätzliche Bremsbacken. Find' ick sexy:

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Zu sehen sind der Rahmen samt Federpaket, Verstärkung (beide Teile zusammen, bilden die Führung für die Spitzenradsätze) und Bremsbacken. Für alle Teile ist in der Bodenplatte eine entspr. Öffnung vorgesehen was die Montage enorm vereinfacht. Oben drauf, kommen dann noch die mehrfach erwähnten Achslagerdeckel

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Für den offenen Wagen und den Packwagen lagen andere, wesentlich breitere Radsätze bei:

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Die führten bei den ersten Probeläufen zu massiven Problemen auf meinem Gütergleis. Das war von je her ziemlich uneben und schlecht gebaut, hatte aber bisher keine größeren Probleme gemacht. Das lange steife Fahrwerk in Verbindung mit den recht schwachen Radkränzen, ließen das Fahrgestell an mehreren Stellen entgleise. Also ist Notgedrungen die einmann Gleisbaurotte ausgerückt und hat die Gleislage etwas ausgebessert. Mit Erfolg!

Abgebrochen habe ich den Bau des Wagens dennoch, Grund dafür sind die Wandinnenseiten: Die sind dummerweise glatt, was mir garnicht zusagt. Hier muss ich jetzt erstmal gucken ob ich die Austausche

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Fertig gestellt wurde der Rahmen ohne Tritte, Stirnwände und Bremserbühne

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Im Vergleich zum G-Wagen passt der Offene Wagen wesentlich besser zu den kleineren Sächsischen 2-Achsern:

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Anbei noch 2 Bonusbilder: Aktuelles Übersichtsbild vom Einfahrts/Ladestraßen Modul:

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Um endlich die Einfahrt im Hintergrund ausgestalten zu können, brauchte ich Multicar zum Abschätzen der Spur. Eigentlich wollte ich ja an einem Spur 0 O-Wagen weiter machen aber irgendwie hab ich noch Lust auf den Packwagen...

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Man nimmt eine scharfkantige Pinzette und taucht den Nippel in einen Klebertropfen ein und drückt die Anhängerkupplung hinten ans Multicar Heck. Die LO Rückleuchten sind da schlimmer zu montieren. Sämtliche Kleinteile sind bei den Auhagen BS mit Pinzette gut montierbar, bis auf die Rückleuchten in die Stoßstange vom LO.

Bei den Aufsteigen muss man sauber arbeiten, damit das Teil in die Nut passt. Den Luftfilter wie die Anhänger Kupplung anbringen, die Räder einseitig mit der Achse montiert reinstecken und dann das 2.Rad dran stecken. Vom Spritzling trennen geht mit einer Schneidpinzette besser als mit einem Skalpell usw.


D.h. im Vergleich sind die Bagger, LOs & die Ikarus Scheiben nerviger in der Montage als die Multicars, der einfachste BS ist der M22, den hat man gefühlt in 10min fertig.
 
Es war am Ende auch "kein Problem" (die Achslagerdeckel sind ja auch dran ;) ) und es geht bei dem Multicar Bausatz auch nur um dieses eine Teil. Das dafür kleiner ist, als die Spitze meiner Pinzette. Irgendwo hört der Spaß dann einfach auf. Ich muss das Fahrzeug in die Hand nehmen und umdrehen um zu erkennen, dass da unter dem Kofferaufbau überhaupt was verbaut ist. Ich weiß ja nicht...
 
Kleine Teile zum Kleben positioniere ich mit einem abgestumpften Schaschlikspieß, welcher mit Noch Hin un Weg benetzt wurde und dann solange nachdem Trocknen „begrabbelt“ wird, das die Klebkraft gerade noch so ist, dass das Teilchen hält.
Da springt dir nichts weg.
Grüße Bernd
 
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Mhhh meines Erachtens war/ist da nicht viel Spielraum... und offensichtlich bin ich einfach nicht hart genug für 1:120 :D

Aber kommen wir mal zum Highlight der Tschechien Triplets und dem eigentlichen Grund meiner Bestellung bei DK. Zum einen weil er der einzige Packwagen mit Blechverkleidung im Angebot war, zum Anderen wegen seiner kompakten aber auch schrulligen Bauform (die klassischen altösterreichischen Packwagen sind wesentlich länger). Man beachte das Doppelfenster an einer der Wagenfronten

Der Rahmenbau war wie gehabt nur mit kürzeren Radstand. Interessant war der Wagenkasten. Nach dem G-Wagen hatte ich einen gewissen Respekt vor der Konstruktion, die war hier aber wesentlich besser durchdacht.

Der Wagenkasten besteht aus 3 Schichten. Die unterste Schicht hat Einkerbungen um den Wagenkasten sauber hochzuziehen und besteht primär aus Löchern, teils als Montagehilfe(?), teils für div. Griffstangen. Bei den war ich skeptisch, sehr filigran und trotzdem u. U. zu groß für die vorgesehen Löcher... aber nö, das meiste paste.

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Die sehr passgenauen Griffstangen richten dann auch unterschiedlichen Schichten des Wagenkastens korrekt aus.

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Was ich oben vergessen hab zu erwähnen. Mit einer Anpassungen an der Gleislage war es nicht getan, auch die Spurweite der Radsätze (nur bei den dicken) musste ich für die TTfiligran Weichen nachjustieren. Nach den Anpassungen laufen beide Wagen aber ganz gut (mangels Kupplungen lässt sich das nur bedingt beurteilen). Noch sind nicht alle Anbauteile dran aber langsam reichts auch mal.

Insgesamt bin ich ziemlich angetan von den Bausätzen. Der O-Wagen hat seine Probleme mit der Beplankung aber die geschlossenen Wagen sind Topp. Erst recht wenn man den Preis bedenkt: 15 bis 20€ pro Bausatz. Der Preis ist dabei das eine eine, die Bausätze bauen sich aber auch sehr flott und stellenweise sogar einfach. Gerade der Packwagen überzeugt mich, trifft aber auch genau meinen Nerv. Dazu kommen gute Laufeigenschaften durch die Spitzenradsätze (im Vgl. zur Klunker Konstruktion), dazu kommt der Vorteil durchs Gewicht. Vollmetall ist halt auch in winzig, das geilste :)
So wirklich passen, tun die Wagen zum sächsischen und pommerschen Fahrzeugen nicht, sind aber verdammt sexy. Zumal der Rest der Anlage ja aus Tschechien kommt.
Was ich defenitiv nicht gedacht hätte, als ich mit dem Projekt begonnen hab, dass mal fast die komplette Anlage (Häuser, Wagen, Grünzeug und div. Zubehör) aus tschechischer Produktion kommt :D
 
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@RoFra
Vielen Dank für die Einblicke. Evtl. habe ich es überlesen ... Klebst du die DK Bausätze? Sieht alles so sauber aus 👍
Wenn ja, welchen Kleber nutzt du?
 
Moin. In der Tat sündige ich hier hart und klebe. Das mache ich schon seit ein paar Jahren so und habe wenig Probleme (selbst Stürze führen nicht zur völligen Auflösung des gebauten, auch wenn an einigen Teilen öfter mal Vorsicht geboten ist). Das hängt Hängt aber auch vom Bausatz ab.

Ich nutze UHU Sekundenkleber in flüssig (primär die 3er Packs mit den Minituben. Die Großen Abpackungen bekomme ich im Regelfall nicht leer und die Umverpackung ist super zum Aufbewahren von Kleinkram). Ich versuche möglichst sparsam zu arbeiten, rauhe das Messing im Zweifelsfall an und überflüssiger Klebstoff wird (möglichst schnell) mit Klopapier abgetupft.

Bei den DK Bausätzen kann man durch die Schichtbauweise stellenweise sehr gut die Klebestellen verstecken. Bei dem Packwagenkasten hält witzigerweise viel an den Griffstangen.

Ganz ehrlich: man muss zwar beim Bauen des Fahrwerks extrem aufpassen (siehe unten) und sauber arbeiten aber jenseits davon, wären die Bausätze mit einer besseren - mit Bauschritten versehenden - Bauanleitung, wirklich super Anfängermodelle. Ich habe jetzt div. Spur 0 Bausätze aus deutscher und brittischer Kleinserienproduktion gebaut. Das hier ist anders und angenehmer (hier spielt aber auch viel "lernen durch Schmerz" eben durch div. Bausätze, aus div. Ländern, in div. Materialien und Maßstäben mit rein). Auch die Klunker Bausätze sehen im Vergleich zu den Wagen eher schlecht aus (zumindest die Fahrwerkskonstruktionen).

Ich habe gestern noch mit möglichen Kupplungen rumexperimentiert (in Frage kommen m. E. Klunker Kupplungshalterungen für die Veit IVK Trichterkupplung, oder: )

Etwas eigen montiert, habe ich mich für Karsei Kupplungsaufnahmen entschieden. Die sind durch Norm(?)-Kupplungsaufnahme m. E. universeller einsetzbar. Es fehlen nur gerade die entspr. Veit Kupplungen:

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Durch meinen sommerlichen Gartenbahnausflug hatte ich glücklicherweise div. passende Schrauben vorrätig, die durch ein zu bohrendes 1mm(?) Loch geführt werden und die Kupplungshalterungen halten. Die DK Rahmen haben dabei einen kleinen Ausschnitt der für ausreichende Schwenkbarkeit sorgt. Die Idee hatte ich für meine Klunker wagen, die gerade genau wegen der Problematik (+ Drehgestelle) erstmal auf Halde liegen.

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Das Bild ist übrigens jetzt schon Geschichte (ich fand es schön). Im Fahrbetrieb zeigte sich, dass das Fahrwerk des Packwagens stümperhaft zusammengebaut war und in eine Fahrtrichtung zu stark eierte. Die Korrektur schlug leider grandios fehl. Ick kotze immernoch ein bisschen ABER beim 2. mal ist man klüger und ich kann einiges besser machen (löcher mit 0,4 statt 0,5mm aufbohren; erst die Wagenkästenwände vormontieren, dann zusammenzusetzen; Kupplungsbohrungen abmessen und nicht schätzen... letzteres mache ich immer wieder gerne und ärgere mich am Ende).

Das war auf jeden Fall nicht meine letzte Bestellung bei DK Modell. Diese Tschechen begeistern mich in TT wirklich. Igra gefällt mir schon sehr (auch wenn ich hier öfter mal den Kopf schütteln muss... aber wie gesagt TT'ler sind hier einfach eine Nummer härter, wie mir scheint) und das hier ist auch eine sehr solide Geschichte, bei der sogar der Preis stimmt (Der Versand war mit 11€ fast ein Bausatz). Der Versand ging auch flotti. Da muss ich auch nochmal danke Sagen, fällt mir gerade ein.

Was hier wieder richtig geil ist und noch besser als bei den Klunker Modellen: Durch die Vollmetallbauweise entsteht auch in TTe ein leichtes klackern am Schienenstoße (das mag ich so an Sur 0 und größer... und fehlt mir eigentlich bei H0e und kleiner: Die Masse, sowas in 1:120 zu erleben war überraschend!)
 
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Wie würdest du denn die Wagen beschriften? Original tschechisch? Fiktiv DR? _uckower Kleinbahn? Ich bin da mal gespannt…
Grüße Stefan
 
Mhhh das ist eine sehr gute Frage. Da weder die tschechischen (was zum?!), noch die slovakischen Bahnen so wirklich interessant sind, fällt das - und die Originalabziehbilder - schonmal flach. Ich habe mir hier tatsächlich eher wenig Gedanken gemacht und weiß gerade nichtmal farblich wohin.

Irgendwie bietet sich hier Österreich/Italien an. Hier fehlen zwar (jenseits der U) passende Triebfahrzeuge aber ich habe halt auch ein faible für die Bosnabahnen jenseits der Alpen (Dolomiten und Balkan). Das ist schon in 0e verlockend und in TT hab ich da noch div. Gebäudebausätze. Hier stellt sich aber auch die Epochenfrage und es passt halt nur bedingt hierzu. Gleichzeitig lassen sich Österreicher in Epoche IV und (Ost)Deutschland durchaus Verargumentieren, was dann auch DR-Farben und Beschriftungen ermöglicht (naja... ich kann ja machen was ich will. Ich hoffe man versteht wie ich das meine).

Der O-Wagen wird jetzt wohl erstmal im klassischen Reichsbahn Rotbraun gestaltet, das hat aber andere Gründe. U. A. wird er sich in seiner Bauweise stark von allen anderen Modellen unterscheiden:

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Er wird vermutlich mein erster 1:120 Wagen in Mischbauweise. Die gelaserten Seitenwände sind eigentlich Igra Ladegut und sind ziemlich passgenau mit der Originalbeplankung. Ich habe dabei die Abstände des Bretterstapels beibehalten. Die sind zwar etwas groß und der abstandhaltende Steg ist zu sehen, bündiges verbauen hätte hier aber m. E. eine komplett glatte Struktur hinterlassen (und wäre sehr fummlig geworden). Nachteilig ist auch dass die Seitenwände jetzt überstehen Die Bilder zeigen den ersten nur lose - das war nicht witzig - zusammengesetzen Testaufbau.

Ein Problem wird hier die Kupplung. Bisher gehen dabei Schrauben durch den Wagenboden in den Wagenkasten... das geht hier natürlich nicht (also schon... sieht aber doof aus).

Außerdem ist die Wagenbauform, im Vergleich zu den anderen Bausätzen, die doch typisch Alt-Österreichisch daherkommen, recht generisch. Sodass ich mir die Gedanken von oben noch nicht machen muss :D
 
Ich habe jetzt kein Bild von unten, aber kannst du nicht wegen der Kupplungsbefestigung ein Stück Polystyrol unter kleben und dort eine Gewindeloch einbringen und dann mit einer Schraube passender Länge die Befestigung der Kupplung vollziehen.
Ich habe die Kupplungen leider nicht und kann deshalb nicht nachvollziehen , ob meine Idee funktioniert. Ist eben nur so eine Idee.
Grüße Bernd
 
Oder einfach eine Messingschraube auflöten.
Was ich am Ende getan hab. Ich habe einfach auf die bisher am G-Wagen (und ehem. am Packwagen) verbaute Kupplungslösung ohne Loch, also verklebt, zurückgegriffen:

Die folgenden Bilder sind entweder dezent verwackelt oder zeigen bauliche Schwächen und Patzer und sind deswegen im spoiler Kasten
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Das untere Bild zeigt den Rahmen des G-Wagens und das Grundproblem, sofern man schrauben möchte ( bereits mit Klunker-Kupplungshalterung). Beim O-Wagen kommt auf den dünnen Wagenrahmen dann noch eine weitere Messingschicht als Holzboden.

Ich habe etwas gewühlt und meine restlichen Kupplungen gefunden. Viel war zwar nicht mehr aber es hat für die Ursprünglich angedachte - aber ursprung mangels passender Kupplung nicht verbaute - Klunker Kupplungshalterung, in kurz, mit IVK-Kupplung verbaut. Das ist m. E. die optimalste Lösung, passt, wie ich jetzt feststellen durfte, fast perfekt und lässt sich mit den dazugehörigen Unterlegscheiben final Anpassen.

Jetzt sieht das ganze erstmal so aus:

Der O-Wagen bekam seine Seitenwände und Boden (jetzt etwas schmaler, sodass die Wände nicht so dolle rausstehen), und hoffentlich heute auch noch die Ladeluken. Der G-Wagen wurde, neben den neuen Kupplungen, mit den noch fehlenden Trittstufen versehen:

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Dinge die doof sind... um es mal vorsichtig-jugendfrei auszudrücken. Man könnte auch von dünnflüssigen Stuhl reden.

Nachdem sich abgezeichnet hat, das ausgerechnet meine TT Schweinerei mal mehr als mich sehen und das erste Modul generell soweit fertig war, dass die letzten aufegschobenen Feinheiten in der B-Note (Verkabelung, Schalter, Weichenstellung) langsam notwendig wurden. Also Frisch ans Werk primär standen ein Austausch der Kabelbuchsen/stecker und der Umbau einer Stellstange an.

Das Ergebnis des Umabus sieht man hier:

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Eins meiner Problemgleise, an dem vorher schon die Lötstelle zu Stromversorgung versagt hat, das aufgrund der "schief" verbauten Weiche im Vorfeld und vermutlich schlecht sitzenden Kleineisen auf mehreren Achsen vorher schon Krumm saß, hat sich nach div. Reperaturen komplett verabschiedet. Hier weiß ich jetzt nicht weiter...
Ein Austausch des Gleises würde dazu führen, dass ich die gesamte Ladestraße neubauen müsste. Was generell nicht schaden würde, so ganz zufriedenstellen war das gesamte Ensemble eh nicht. Die Problemweiche davor würde aber bleiben... Generell hat das Modul so viele Problemwelten angesammelt, dass hier fast ein kompletter Neubau lohnen würde, zumal alle teuren Teile (bis auf das Pflaster und Gleise) wiederverwendbar wären...

Doppelt ärgerlich ist das ganze, wenn man dann sieht, dass meine V10C Fensterscheiben bekommen hat und ich gerade in ein Fahrwerk für meine L45H investiert hab :/ Wirklich lust mich mit den TTfiligran Weichen rumzuärgern hab ich eigentlich auch nicht nochmal...

Im Nachgang wurde dann zumindest mein Minimodul neu Verkabelt. Baum und Licht wurden hier schon vorher ausgetauscht bzw. eingebaut und auch die ein bisschen Inneneinrichtung kam dazu:

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Vermutlich grimmig, guckt jetzt ein Kleinbahnmitarbeiter auf den Triebwagenersatz, mit der langsamen V10C und den antiquierten Lenz 2-Achser

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Guten Abend,

schön das noch jemand die DK-Bausätze angeht. Die Güterwagen sind überwiegend ältere Konstruktionen, wohingegen der Packwagen noch relativ neu ist. Das erklärt denke ich sehr gut den einfacheren Zusammenbau. Den Packwagen habe ich auch bereits fertig. Wirklich ein schönes Teil. Viel Erfolg dir weiterhin.

VG Martin


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Irgendwie funktioniert das Konzept "Mit der Bahn zur Bahn fahren" in diesem Jahr bisher nur bedingt, gleichzeitig habe ich mehr Freizeit und folgendes Zitat brachte mich auf ein sündige Idee...

Die Eigenbauten kannte ich schon, aber damals Stand das Thema für mich in TT nicht zur Debatte und war dann auch schnell aus dem Kopf. Viel zu fummlig, um nicht zu sagen fummlig^123 *hust*
Insgesamt vorbildtechnisch aber genau meine Kragenweite... und Lenz-Kram ist bis heute rar in TTe. Dazu dutzende andere mögliche Vorbilder auf 7x0mm Spur. In der Umsetzung sprechen ein geringer Platz und Materialbedarf für Eigenbauten in TTe.

Die Bilder jetzt nochmal im Kontext der Klunker und DK Bausätze bzw. meiner generellen Erfahrungswelten in TTe zu sehen brachte mich auf eine Idee.
Evergreen Polysterolprofile und Profilplatten sind mir seit Jahren bekannt, aber für mich eher ein Tabu Thema, eine Sünde sondergleichen sozusagen.

Aber... sie sind auch leicht zu verarbeiten und ideal für kleine Modelle in H0e und kleiner. Also ging es gestern schnell nach Westberlin um einen Miniarbeitsplatz und etwas Material zu beschaffen. Das war erstaunlich teuer (Messing wird langsam unbezahlbar... und irgendwelchen Kleinkram findet man auch immer...) aber ansonsten Erfolgreich.

U. a. habe ich Messing L Profile mit 1mm Kantenlänge und Holzprofilplatten mit 1,5 (1,3 wären vll. besser gabs aber nicht) und 2mm "Brettern" gekauft. Nicht ganz so Ideal ist die Materialstärke von 1mm, weshalb sich eher nur G-Wagen anbieten und die Tür entspr. extra gebaut werden müsste. Durch die schmalen L-Profile müssen die Kanten der Wagenkastenwände außerdem zu einem 45° Winkel geschliffen werden.

Als Rahmen sollen 1,5mm U-Profile herhalten. Die kommen später in der Werkstatt drunter. Es ist eine Überlegung wert, den Rahmen soweit möglich (Kupplung!), vollständig nachzubilden. Die U-Profile sind leicht zu verarbeiten und würden noch etwas Gewicht ins spiel bringen.

Da, im Gegensatz zu mir, neben meinem Werkzeug, auch meine Literatur in der Werkstatt weilt musste ich für meinen ersten Versuch etwas im WWW wühlen.
Als Testobjekt hielt erstmal ein Wagen der Bröhltalbahn her. Diese 785mm Schmalspurbahn gehört zu den ältesten Deutschlands (die erste mit öffentlichen Verkehr im damals noch nicht vereinten Deutschen Reich), ist damit keine Kleinbahn und zeichnet sich primär durch eher unförmige Fahrzeuge aus.

So hat mein Vorbild mit 750mm (entspr. 6,25mm in 1:120) einen erstaunlich großen Raddurchmesser und damit auch eine entspr. Rahmenhöhe, ist aber recht schmal. Die großen Räder lassen sich dabei vermutlich eher nicht umsetzen (vll. durch Spur-N Radsätze?). Zu beachten ist auch die für 7x0mm spurige Bahnen eher untypische Kupplungbauart inkl. Kupplungshöhe:


bzw. Bröltalbahn – Wikipedia

Soweit die Theorie auf zur Praxis:

Für den Wagenkasten kamen - die eigentlich für Wagendächer und -böden angedachten - 2mm Bretter zum Einsatz (siehe Zeichnung), durch Aufrunden und Materialstären ist der Wagenkasten mit 15mm Breite (+ Anbauteile) etwa so breit wie die üblichen Modelle (zum Vergleich in den Bildern GGw von Lorenz).
Das ist erstmal nur ein schneller Versuch, auch weil ich Depp das Dach schon befestigt hab und damit ein Betrieb fast ausgeschlossen sein dürfte. Bei der Bauweise muss auf jeden Fall zusätzliches Gewicht verbaut werden. Der Wagenkasten wiegt jetzt gerade 2,5g ...

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Generell gitl: Als Achslager bieten sich Klunker Bauteile an. Falls vorhanden, wäre das vll. auch eine Idee Spur Z 2-Achser oder Busch H0f Kram zu verwerten. Wagenkastenstreben (und vll. auch bessere Lösungen für die Eckprofile) gibt es bei Klunker als Kleinteil. Die Schiebetür wäre - hier im speziellen weil zu beiden Seiten öffnet- noch ein Problem aber vll. wie von Fummel mit Pappe/Bastelpapier zu lösen? Vll. Gibt es die Ebenfalls als Kleinteil extra (ich bin mir unsicher)

Insgesamt würde ich aber fast behaupten: kann man machen und ist einen zweiten Blick wert! Grundstruktur und Proportion (nicht nach Vorbild aber im Vergleich zum restliche Fahrzeugpark) passen auf den ersten Versuch. Zeichnung und Rohbau gehen schnell. Agesehen vom Schleifen und Bleistiftanspitzen entsteht wenig Dreck. Die Materialkosten sind schwer einzuschätzen. Knapp 30€ für Profilplatten und Messingprofile, die aber für mehrere Modelle reichen, je nach Größe ca. 5, würde ich behaupten vll. mehr.
Ob ich so ein stimmiges, vorbildgerechtes Modell hinbekomme, lasse ich mal dahingestellt aber zum nachmittäglichen freelancen am Küchentisch scheint mir das keine schlechte Idee zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem ich diese WE endlich mal wieder in der Werkstatt war, konnte ich mich Draußen wie Drinnen mit div. Gleisbaustellen auseinandersetzen.

Nicht schön aber selten und funktioniert. Ich habe nur jedes 2. Kleinesen in die Löcher eingefedelt, die anderen kommen von außen, danach kann dann neu versandet werden.

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Außerdem waren jetzt endlich die Gittermastlampen von Busch lieferbar. Eine von Denen fehlte noch zur Beleuchtung der Laderampe.

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Damit kann es jetzt langsam weiter gehen...
 
Da ich nächstes Wochenende meine DK-Wagen lackieren möchte, ging es heute mit den Türen des DK O-Wagens weiter:

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Hier habe ich lange gegrübelt, wie und wie aufwendig ich die Türen gestalte. Zumindest für die Grundkonstruktion habe ich eine Lösung, würde aber eigentlich noch gerne ein paar Details vom Hebelmechanismus daran darstellen. Fies ist: Einmal die Tür zu dolle übers Sandpapier gezogen, schon ist sie zu schmal...

Weniger erfolgreich war mein Weiterbau am Bröltalbahn G-Wagen:

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Hier bin ich unentschlossen ob die Klunker Achslager eine sinnvolle Lösung sind... Auf der haben Seite hat eine der Zusatzplatinen der Fa. tatsächlich passende Schiebetüren. Ich überlege gerade bei DK Anzufragen ob die mir auf Basis der G-Wagen Konstruktion eine Platine mit Untergestellen mit 3,50m Achsstand machen.

Das passt für Lenz Güter- und Pack-Wagen und müsste auch für Prignitz und Sachsen(?) passen. Vll. empfehlen sich auch unterschiedliche Achsstände pro Platine.
Für 3D-Druckeristen der perfekte, weil Gewicht und Laufeigenschafften liefernde Unterbau ;)

Hätte da jemand Interesse dran?
 

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