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Sekundenkleber

Ich kaufe den Sekundenkleber wenn ich ihn sehe, auch auf Vorrat. Bspw. im Supermarkt. Dabei ist mir der Hersteller schnuppe.
Allerdings möglichst kleine Tuben. Und wenn's eintrocknet oder der Verschluss nicht mehr abgeht, schneide ich ihn auf und nutze
die Tube noch einmal. Egal für was. Der Rest fliegt weg.
Das alles ohne Probleme.
 
Sekundenkleber ist Cyanacrylat.
Das Zeug gibt es mit Zusätzen um es dickflüssig oder gelartig zu machen.
Am Ende ist die Chemie aber immer gleich.

Mir reicht die 50g Flasche für 3,- vom Grabbeltisch oder Amazon, denn das Zeug macht immer das gleiche.

Und noch ein Tipp: Wenn die Falsche auf dem Basteltisch umkippt, nicht mit einem Lappen wegwischen. :p
 
Ich nehme oft von UHU den Kleber, der unter UV Licht aushalten. Sind die Teile ausgerichtet, eine Tropfen Kleber dran und dann die UV Lampe an.
 
nicht mit einem Lappen wegwischen
Auch Taschentücher und Küchentücher haben dabei, vor allem bei den dünnflüssigen Klebern nichts zu suchen!
Papier wird, selbst getestet in Verbindung mit dem dünnflüssigen von Höllein, gerne (sehr!) warm und fängt an zu schwelen.
Passt Da bitte gut auf!

LG Tim
 
Wenn die „Falsche umkippt“ nutzt kein Lappen - such lieber nach der Richtigen.

Bitte um Entschuldigung - aber das war zu schön…

Ich nehm das Zeug von Bindulin. Das flüssige bringt so ein dünnes Kunststoffröhrchen mit. Damit kann man recht gut dosieren. Es ist auch möglich, das Röhrchen mit einem dünnen Draht (ich hab dazu einen Rest von Sommerfeld Fahrleitung) reinigen.
Das klappt leider nur zwei, drei mal - der Kunststoff versprödet und dann ist auch bald aus.

Das Gel von Bindulin geht auch gut, und wenn man die Verschraubung sauber hält, kann das auch länger haltbar sein.

Grüße Ralf

Bild: neue und gebrauchte Dosierhilfe und „Reinigungsdraht“
 

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Zuletzt bearbeitet:
@oTTe
Was für eine UV-Lampe nimmst Du dazu? Kannst Du eine empfehlen?
Bei den UV Sekundenklebern ist meist eine kleine blauleuchtende LED-Lampe dabei. Siehe als Beispiel im >> Link << unterhalb der Tube.
Mit diesen Kleber kannst du auch Spalten und Fugen verschließen.
Grüße Bernd
 
Hallo miteinander
für die allgemeinen Aufgaben reichen die kleinen 3gr. Tuben aus den Discounter
nur wenn größere Arbeiten anstehen kommen auch mal die großen Gebinde zum Einsatz--meist dann auch mit dem Füllpulver
für ABS brauchts dann speziellen Sekundenkleber

fb.
 
Ich nutze auch nur den einfachsten preiswerten dünnflüssigen Kleber. Der Verschluß ist meistens schneller zugesetzt wie man
denkt und trotz Mühe, die man sich gibt. Mit wenigen Klebepunkten zusammenfügen, Sitz kontrollieren und dann vollfugig verkleben.
Dickflüssigen benötige ich nicht, dafür habe ich immer Primer hierliegen für das Verkleben von PE, PP u.ä.
Ich glaube der flüssige Kleber löst den ausgehärteten an.

Grüße Wolfgang
 
Pattex mit Aktivator soll funktionieren-habe ich aber noch nicht probiert-
für ABS habe ich noch eine Tube "flüssiges ABS" aus dem Sachsenmodell Erbe
fb.
 
Vor bestimmt so 15 Jahren war ich mal mit meinen Jungs hier in Berlin im FEZ zur Modellbahnausstellung. Dort haben wir in einem Raum basteln können, kleine Kioske aus Plaste z.B.
Der Betreuende hatte auch den schon im Thread genannten Faller Expert für alle zum kleben, davon mehrere. An Kappen war da nicht zu denken…
Immer wenn die „Spitze“ verklebt war hat er ein Feuerzeug genommen und die Metallspitze kurz in die Flamme gehalten. Die Spitze war wieder frei!
Das mache ich seit dem auch so und hab nie wieder eine Faller mit einem Rest wegen verklebter Spitze wegwerfen müssen. Die hier gezeigte Tube hat gar keine „Kappe“ mehr seit langer langer Zeit und der Kleber läuft nach dieser Behandlung dennoch …
Klappt auch bei dem Super-Expert.

Und ja ich weiß - ist kein Sekundenkleber
 

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Immer wenn die „Spitze“ verklebt war hat er ein Feuerzeug genommen und die Metallspitze kurz in die Flamme gehalten. Die Spitze war wieder frei!
Ein dünner Draht mit einem oben drangefummelten kleinen Griff oder zum Griff gebogenen Ende in die Kanüle gesteckt hilft auch. Da braucht man dann nichteinmal mehr das Feuerzeug.
 
Danke, dass Ihr Eure Erfahrungen für verschiedene Anwendungsfälle hier so sach- und praxisbezogen teilt.
Meine langjährige Erfahrung ist, dass die Tuben der No-Name-Sekundenkleber bei meinem nicht kontinuierlichem Verbrauch weniger verstopfen und langsamer eintrocknen, als die der einheimischen Markenprodukte, von denen einige wiederum für spezielle Materialkombinationen maßgeschneidert sind.

Womit klebt Ihr aber so feine Plastik-Teile wie die angespritzten Leitungen unter dem Umlauf der JATT-/Tillig V60/106?
Nach Jahrzehnten laufen meine Lokexemplare immer noch sehr gut, doch bekomme ich die Gehäuse kaum mehr abgezogen, wenn ich an das Innenleben herankommen muss. Bei Fingerkraftanwendung an Gehäuse und Rahmen (bei montierten Zurüstteilen) habe ich diese Leitungen stellenweise verbogen, und beim Rückbiegeversuch brachen sie ab. Das sind nun kleine Leitungsabschnitte in T-Form, zwischen 5 und 10 mm lang. Der Querschnitt der Leitungen liegt bei nur 0,4 mm x 0,4 mm.

Zur Reparatur müsste ich jeweils drei winzige Klebungen herstellen.
Normaler Plastikkleber wie für Polystyrol löst das V60-Umlaufmaterial nicht an.
Wie ein Aktivator für Plastik-Sekundenkleber bei diesem Querschnitt angebracht werden und ob er wirken kann, weiß ich nicht.
Sehr stabil muss die Klebung nicht sein, also nicht mehr zum "Anfassen". Sie sollte nur für den Anlageneinsatz halten.

Was könnt Ihr mir empfehlen, damit ich nicht erst Versuchsreihen starten muss?
 
Das ist ja mal ein echtes feines Problem.

Die Plaste ist Mist zum kleben, Aktivator muss wohl sein.

Mein Gedanke ist zum Problem
Aktivator ran und einen dünnen Faden oder ganz schmalen Papierstreifen einseitig dahinter kleben. Wenn er auf einer Seite fest ist die andere Seite befestigen, Längs wie die Leitung.
Danach kannst du die kleinen Teile vorne dagegen kleben, oder sozusagen Ersatzteile.
Dann würde ich mit der Proxon versuchen den Faden etwas dünn zu schleifen. Bei Papier mit einem scharfen Messer Ränder beschneiden.
Zur Not zum Schluss die Klebestellen dünn mit UV Kleber ümhüllen.
Dann erst neu anmalen. Wenn mal eine Stütze oder Halterung zum Lokrahmen fehlt wird das kaum auffallen.

Gutes Gelingen
 
Aktivator muss wohl sein

Ähm, jein. Quasi alle Kunststoffe mit sich wachsartig anfühlender Oberfläche wie Eimer, Autostoßstangen und eben auch verschiedentliche Modellteile sind in sich vernetzt, deswegen lösen sie die üblichen Plastikkleber auch nicht an. Sekundenkleber haften eh nur auf der Oberfläche, je nach Material mehr oder weniger gut. Um überhaupt eine annähernde Haftung zu erreichen müssen die Oberflächen dieser Kunststoffe mittels eines Primers chemisch aufgebrochen werden. Erst dann funktioniert Sekundenkleber. Ob man dann noch Aktivator verwendet ist von der Anwendungsart abhängig.
 
Wenn du Reststücke hast, kannst du mal Aceton testen, manch Kunststoff, der sich von Kunststoffkleber unbeeindruckt zeigt, geht damit prima, zumindest im KFZ Bereich. POM jetzt eher nicht.

Andererseits kann man Griffstangen klassisch aus Draht biegen und geätzte, gegossene oder aus dünn(er)en Draht gebogene Halter verwenden.
 
Da soll noch einer durchblicken , bei den ganzen Angeboten!

Ich nutze die Kleber von BER, sowohl Tube als auch Flasche. Die Tuben verkleben bei mir auch regelmäßig, bevor die Tube leer ist. Da kann man auch nicht wirklich etwas machen. Die Flasche Lager ich im Tiefkühlfach bei -18°. Die dürfte gut 2 Jahre sein und ist immer noch flüssig.
Das Gute bei dem Kleber aus der Flasche ist, man kann den Verschluss und die Öffnung mit einem Küchentuch abwischen, ohne das es gleich festklebt. Vor dem verschrauben machen ich ein bisschen Öl auf den Verschluss und Öffnung, da verklebt nichts mehr.

Loktite hatte ich mal den schwarzen, der ist eine Zeit korrigierbar und bleibt etwas flexibel. Die Nummer müsste ich suchen….
 
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