Danke, dass Ihr Eure Erfahrungen für verschiedene Anwendungsfälle hier so sach- und praxisbezogen teilt.
Meine langjährige Erfahrung ist, dass die Tuben der No-Name-Sekundenkleber bei meinem nicht kontinuierlichem Verbrauch weniger verstopfen und langsamer eintrocknen, als die der einheimischen Markenprodukte, von denen einige wiederum für spezielle Materialkombinationen maßgeschneidert sind.
Womit klebt Ihr aber so feine Plastik-Teile wie die angespritzten Leitungen unter dem Umlauf der JATT-/Tillig V60/106?
Nach Jahrzehnten laufen meine Lokexemplare immer noch sehr gut, doch bekomme ich die Gehäuse kaum mehr abgezogen, wenn ich an das Innenleben herankommen muss. Bei Fingerkraftanwendung an Gehäuse und Rahmen (bei montierten Zurüstteilen) habe ich diese Leitungen stellenweise verbogen, und beim Rückbiegeversuch brachen sie ab. Das sind nun kleine Leitungsabschnitte in T-Form, zwischen 5 und 10 mm lang. Der Querschnitt der Leitungen liegt bei nur 0,4 mm x 0,4 mm.
Zur Reparatur müsste ich jeweils drei winzige Klebungen herstellen.
Normaler Plastikkleber wie für Polystyrol löst das V60-Umlaufmaterial nicht an.
Wie ein Aktivator für Plastik-Sekundenkleber bei diesem Querschnitt angebracht werden und ob er wirken kann, weiß ich nicht.
Sehr stabil muss die Klebung nicht sein, also nicht mehr zum "Anfassen". Sie sollte nur für den Anlageneinsatz halten.
Was könnt Ihr mir empfehlen, damit ich nicht erst Versuchsreihen starten muss?