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Schirmer Neuheiten ab 2022

Analogbetrieb mit Piko-Fahregler aus (Tillig) Startset. Bei größerer Geschwindigkeit etwas leiser, aber dann ist sie schneller als ein ICE.

Mit 9 Volt Block kreischt der Motor nicht so!!! Aber: Wenn ich die Polung der Batterie auf dem Gleis tausche fährt sie nicht bzw. extrem langdsam. Das ist doch unlogisch. Der Piko-Regler hat doch keine Technik weiter?

Hier der Test mit 9V Block:
 
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Möglicherweise klemmt da etwas in der Mechanik.
Wäre für mich ein Garantiefall, bei den heutigen Preisen.
 
Ich habe heute die Schirmer BR 64 EP IV Artikel-Nr.: 30170 von elriwa erhalten. Das soll ja eine 2024er Auflage mit Glockenankermotor sein. Beim ersten Fahrtest fällt auf, das die Lok sehr, sehr laut ist. Soll das wirklich normal sein?
Hallo Bahnwusel,

Ich habe mein Päckchen auch gestern bekommen, und nach Deinem Post die Lok mal aufs Analoggleis gestellt. Sie macht definitiv keine solchen Geräusche. Zum Decodereinbau werde ich wohl erst nächste Woche kommen. Ich würde ehrlich gesagt an elriwa herantreten. Das ist ein neuer Artikel und da würde ich bis auf das Einfahren keine weiteren Experimente machen. Bei anderen Artikeln die man sich so kauft, macht man ja auch keine großen Reparatur- oder Optimierungsversuche :).

Grüße aus Wittenberg
Thomas
 
Meine 64er, Ep. II - vor kurzem erhalten - fährt butterweich und leise. Ein feines Modell!
Da solltest Du den Krachmacher auf jeden Falll einschicken! Vom Fahren allein wird sich da nichts bessern.
 
Was für ein Decoder ist drin. Bei ESU kannst du auf Glockenanker Motor auswählen, dann sollte das Geräusch eigentlich weg sein. War bei meinen Umbauten auf die Glockenankermotoren auch so, auch die Ansteuerfequenz ist wichtig.
 
Was für ein Decoder ist drin. Bei ESU kannst du auf Glockenanker Motor auswählen, dann sollte das Geräusch eigentlich weg sein. War bei meinen Umbauten auf die Glockenankermotoren auch so, auch die Ansteuerfequenz ist wichtig.
Bitte lesen. Er hat analog eingefahren. Geräusche sind nur in einer Richtung
 
Alles erst einmal analog und ohne Dekoder. Zum testen und einfahren.
Mittlerweile habe ich folgende Vermutung und Erkenntnis:
  • Der Glockenankermotor möchte nicht mit dem Piko Fahrregler 55003. Ich vermute, da dieser PWM hat und die Frequenz bei der Ansteuerung falsch sein kann! -> Kannte ich so bisher noch nicht.
  • Der Piko Fahrregler war noch am Gleis angeschlossen, lediglich das Netzteil war getrennt. Das hat bewirkt, das die Lok nur in eine Richtung bei Spannungsversorgung mittels 9V BLock fahren wollte.
  • Der Anschluss eines alten FZ1 Trafo lässt die Lok nun ordentlich fahren.
Beispiele hier (es geht nicht lauter :)):


Trotzdem vielen Dank für Eure Hilfe!

Welcher Zimo Decoder ohne Sound passt hier gut rein?


Bitte lesen. Er hat analog eingefahren. Geräusche sind nur in einer Richtung
Das hatte ich überlesen, leider finde ich in der Anleitung bei Piko keine technischen Daten. Die Erfahrung von Bahnwusel deutet aber auf einen PWM Regler hin
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Analogbetrieb mit Piko-Fahregler aus (Tillig) Startset. Bei größerer Geschwindigkeit etwas leiser, aber dann ist sie schneller als ein ICE.

Mit 9 Volt Block kreischt der Motor nicht so!!! Aber: Wenn ich die Polung der Batterie auf dem Gleis tausche fährt sie nicht bzw. extrem langdsam. Das ist doch unlogisch. Der Piko-Regler hat doch keine Technik weiter?
Hallo, ich weiss jetzt nicht, ob du digital fährst oder analog. Ich schreibe trotzdem mal:
Das Problem hatte ich auch bei einer 80er von Roco. Beim Einfahren, auch nach 30 Min hin wie zurück ein deutlich hörbares Kreischen. Auch nach der Digitalisierung. Die Lösung bei dieser Lok war, sie tatsächlich auf ihre (Vorbild)Geschwindigkeit einzuregeln (ist ja nun mal kein ICE). Seit dem gibt es dieses Kreischen nicht mehr.
Eventuell in der CV Motoreinstellung mal nachsehen, ob da etwas angeglichen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Ole eS.
 
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So kommt es manchmal auch vor. Wie im Video gezeigt wurde meine Lok problemlos eingefahren. Plötzlich machte sie beim Richtungswechsel nicht mehr mit. Musste mehr oder weniger angeschoben werden. Auch mit Decoder war es nicht besser geworden.
Demzufolge habe ich sie Anfang der Woche an Elriwa zurück gesandt. Das geht mit der Online Gewährleistung sehr einfach und morgen erhalte ich schon eine andere Lok.
Dieser problemlose Service muss auch mal erwähnt werden.
 
Noch ein Nachtrag zur Zugkraft. Auf meiner Anlage liegen die Steigungen bei etwa 3%, kleinster Radius ist 310. Die 64 hat ja leider keine Haftreifen und somit zieht sie von den aktuellen 3 Achsern von Roco drei Wagons problemlos. Auch anfahren im steigenden Radius schafft sie mit den Dreien. Mit vier Wagons kommt sie auch zurecht. Nur das Anfahren hapert dann.
 
Den Einheitsabteilwagen (EAW) der DRG galt schon immer mein besonderes Interesse, insbesondere deshalb, weil eben das Bww Löbau für die Gestellung der Reisezug-Wagenparks in Ostsachsen ein ganz typisches Bww mit großen EAW-Bestand war. Das war in den 60-er und 70-er Jahren DER Personenzugwagen in Ostsachsen.

Um so größer war die Freude, als die in Borna ansässige Fa. Schirmer die EAW als 1:120-Modell ankündigte und lieferte. Ich freute mich eigentlich auf mindestens 2 D-21-Wagengarnituren von je 6 Wagen, eben so, wie sie in der Oberlausitz bis in die 70-er Jahre bis in die EP-IV im Personenzugdienst im Einsatz waren. Leider hat sich gezeigt, dass auch hier das R.P.Wagner-Wort „wo Licht ist, da ist auch Schatten“ galt... Nun, welcher Art war der Schatten?
In der Modellauswahl – oder wohl besser in der „Angebotskombination“ des Herstellers war das einfach „daneben“...: Wieso die Angebotskombination aus meiner Sicht daneben war – dazu liefert www.donnerbuechse.eu die nötigen statistische Angaben:
- Zwischen 1921 und 1928 wurden 2676 EAW für die DRG in Dienst gestellt.
- Es wurden 2616 EAW als 4.-Klasse-Wagen gebaut, das waren 97,8% aller für die DRG gebauten EAW. - Nur insgesamt 60 EAW – alle in Stahlbauart – wurden als B, C oder BC für die DRG gebaut. --> Das waren nur 2,24% aller EAW.
- 1489 EAW mit hölzernem Wagenkasten wurden zwischen 1921 und 1925 für die DRG gebaut, damit hatten 55,6% aller gebauten DRG-EAW einen hölzernen Wagenkasten.
- 1187 EAW mit stählernem Wagenkasten wurden zwischen 1922 und 1928 für die DRG gebaut, damit hatten 44,4% aller gebauten DRG-EAW einen stählernen Wagenkasten.
- Die Wagen mit hölzernem Wagenkasten wurden bei der DR bis 1972 ausgemustert.
- Die Wagen mit stählernem Wagenkasten wurden bei der DR bis 1978 ausgemustert.

Bisher war es leider immer so, dass Schirmer den beim Vorbild dominierenden (97,8% aller EAW!) 4.-Klasse-Wagen immer nur in Verbindung mit einem „Nicht-4.-Klasse-Wagen“ ausgeliefert hat und einzeln ausgelieferte Modelle waren immer nur „Nicht-4.-Klasse-Wagen“. Damit entsprachen leider deutlich mehr als 50% der in 1:120 ausgelieferten Modelle den nur 2,24% der 1:1-Fahrzeuge!
Mich hat das lange Zeit davon abgehalten, überhaupt 1:120-EAW zu kaufen. Ein „normaler“ P-Zug aus EAW bestand in Ostsachsen ausschließlich aus D-21, D-21a, D-21b oder D-27. „Nicht-4.-Klasse-Wagen“ waren die absolute Ausnahme! Ja o.k. - Ich kann mich gut an einen Löbauer B-21 erinnern – das war aber eben ein „Einzelgänger“. Daran kann ich mich sehr gut erinnern, weil er eben ein Großraumwagen mit Seitengang war...

Um nicht ganz leer auszugehen – schließlich hat die Fa. Schirmer ihren Rückzug aus dem TT-Markt aus Altersgründen schon mal angekündigt – habe ich nun die lieferbaren EAW in der EP-III bestellt und von Elriwa erhalten.

Mein Fazit: Wunderschöne Wagen, die den P-Teil für meinen GexmP Bischofswerda – Zittau bilden werden. Ganz klar: D-21/D27 wären mit wesentlich lieber gewesen... Ich hätte mich viel mehr gefreut, wenn es (ja gut – ich sag jetzt mal einfach 2x 6) verschiedene wirkliche ex-4.-Klasse-Wagen gegeben hätte, ohne den „B, C und BC-Beifang“...

FD851
 
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... danke für die informative Erläuterung zu den EAW Wagen.
Aber leider wird es wohl keine Neuauflagen mehr geben, ohne Nachfolger war es dann.
 
Die Einheits-Nebenbahnwagen (Gattung 33/34) verdienen auch eine Neuauflage.
 
Das gesamte Sortiment ist leider in die Jahre gekommen. Es ist verdienstvoll, dass die Schirmers über so lange Zeit ihren Beitrag für unsere Spur geleistet haben, aber die Ansprüche der Modellbahner sind überall inzwischen sehr gestiegen und da wird es für die Nischenanbieter eng. Zwar hat Auhagen wohl schon bisher Gehäuse für Schirmer geliefert, aber ich glaube nicht, dass die sich das ans Bein binden. TT spielt dem Vernehmen nach auch dort keine so große Rolle mehr.

Wolfgang
 
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