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Modellbau Bärwalde und Umgebung - Altes und Neues

@Kohlenkulli Nur weil auf der Kuh "Milka" steht, kommt aus dem Euter trotzdem keine Schokolade.
Da sind Märchen, die man Kindern erzählt. Glaubst du da noch dran? 😜
Nein, das kann nicht sein,
aber es gibt doch den Osterhasen und den Weihnachtsmann!?:gruebel:

mfg
fp
 
Ein seltsam großes Ei ist in der Nacht im Garten von Opa Reinhard aufgetaucht. Seine Hühner können das nicht gelegt haben.
Der Schwiegersohn fasst sich ein Herz und untersucht das Ei näher. Irgendwie riecht das Ding nach Marzipan. Das kann doch aber nicht sein?
Er wird sich mal Werkzeug besorgen und das Ganze etwas genauer untersuchen. Hat sich da wieder jemand einen Scherz erlaubt, so wie neulich mit der lila Kuh?
Ein zufällig vorbeigekommenes Ehepaar schaut verwundert auf die Szenerie. Das Dorf hat wieder neuen Gesprächsstoff.
 

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Ist da Urmel aus dem Eis drin?
Selbst für ein Straußenei in diesem Maßstab zu groß.
 
Vielleicht steckt da Pitin und Tramp drin und lachen über uns.
 
Lange war es hier sehr ruhig.
Nun ist mal wieder was fertig geworden.
Planierraupe T100 von TT-Club oder Peresvet. Weiß ich nicht mehr genau.
Ich habe sie "zivilisiert" den die war in Olivgrün. Verwendet hab ich dafür AK Stifte. War mein erster Versuch. Hab mich da vorher nicht herangetraut, weil die Fenster bündig eingesetzt sind und das Teil ohne Zerstörung nicht demontierbar ist.
Der Auspuff wurde durch ein Stückchen Messingrohr ersetzt. Ansonsten nur angemalt. Ich finde, die Wirkung der Farben ist ganz gut. Leicht matt bzw. seidenmatt. Eine weitere Alterung ist nicht erfolgt.
Probeweise hat die Raupe schonmal auf dem TL 12 Platz genommen. Ladungssicherung erfolgt natürlich noch.
 

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Eine weitere Zivilisation erfolgte beim ZIS 5 von Studio ALi.
Auch hier erfolgte die Farbgebung mit AK Stiften. Bin wirklich begeistert. Die Stifte sind zwar nicht für alles geeignet, an vielen Stellen aber sehr nützlich. Vor allem weil es die ganze Verdünnerei und Pinselreinigung erspart.
Die Pritsche wurde etwas tiefer gesetzt. Winker und Rückleuchten ergänzt. Kennzeichenhalter vorn und hinten aus Resten von 0,2mm Neusilberblech und Drahtresten. Die Fenster hab ich aus Faulheit - und weil die relativ klein sind - aus MKK gefertigt. Gerade beim betrachten der Bilder gesehen: Rückspiegel ist noch nicht montiert. Kommt noch.
Kennzeichen sind von Nothaft.
 

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Ebenfalls endlich fertig geworden ist der M22 mit Drehschemel und dem Langmaterialanhänger.
Fahrerfigur eingesetzt, Scheiben bündig eingesetzt. Die üblichen farblichen Absetzungen von Rückleuchten und Blinkern.
Scheibenwischer und Rückspiegel ergänzt. Der Werkstattmeister hat größere Spiegel anbauen lassen um dem Fahrer mit der langen Fuhre die Sicht nach hinten zu verbessern. Nummernschilder sind aus dem beiliegenden Bogen von Auhagen.
Der Drehschemel auf der Pritsche wurde drehbar angebaut. Ein 0,4mm Loch im Drehschemel. Abisolierter Klingeldraht eingesetzt und mit einem kleinen Stück der Isolierung von unten fixiert.
Der Anhänger wurde auf der Kupplung mit einem kleinen Stück Evergreen gesichert. Damit kann sich der Anhänger nicht mehr lösen, bleibt aber beweglich.
Die Ladung besteht aus Zahnstochern bei denen die Spitzen abgeschnitten wurden.
Das Ladegut wurde nur auf dem Schemel am Zugfahrzeug angeklebt. Im Schemel am Anhänger muss die Ladung beweglich bleiben. Die Deichsel des Anhängers ist hinter dem Drehpunkt des Schemels am Multicar gelagert. Das führt zu einer Verschiebung der Ladung bei Kurvenfahrt.
Irgendwie habe ich die Bilder nicht wirklich scharf bekommen. Das wichtigste kann man aber, glaub ich, erkennen.
 

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Ebenfalls fertig ist der T172 der Reichsbahn.
Probehalber auf seinen späteren Platz gesetzt.
Schwellenstapel kommt drauf. Der Greifer liegt nach Fertigstellung auf einem Schotterhaufen auf. Natürlich müssen auch noch die Keile drauf damit der Bagger nicht wegrollen kann. Eine dezente Alterung muss ebenfalls noch erfolgen.
 

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Eine ziemlich Nervenaufreibende Arbeit war der 3D-Druck S4000 von Birger.
Als erstes ist die Variante mit Hochbordpritsche fertiggestellt.
Eine Challenge besonderer Art ist das Heraustrennen des Modells aus dem Support.
Es ist teilweise sehr schwierig im Support zu unterscheiden, was ist Modell und was ist Stützmaterial. Als erstes verabschiedeten sich dabei die Peilstangen. Anschließend verschwand einer der Rückspiegel. Von der Halterung des Ersatzrades habe ich auch etwas zuviel abgeschnitten.
Die Peilstangen waren erstmal kein Problem. Löcher gebohrt und bei der Finalisierung wurden geätzte Peilstangen verwendet. Ähnlich verfuhr ich bei den Rückspiegeln. Den zweiten habe ich dann auch abgeschnitten und später die des Multicar M24 von Auhagen genommen.
Mit der Halterung des Ersatzrades war es etwas schlechter. Da kam ein kleines Stück Evergreen zum Einsatz. Die Lücke hätte sonst über einen mm betragen. In der Makroaufnahme sieht man es. Am Modell fällt es nicht auf.
Die Farbgebung erfolgte nahezu vollständig mit AK Stiften. Nur die Rückleuchten und Blinker wurden mit Revell Aquacolor bemalt, weil die Farbtöne der AK Stifte nur Matt oder Seidenmatt sind. Das passt für diese Dinge nicht so wirklich. Decals sind von Modellbahn Kreativ.
Da die Wandungsstärke durch den 3D Druck sehr dünn ist, konnte der beiliegende tiefgezogene Fenstereinsatz verwendet werden.
Ein Fahrer hat Platz genommen und die Scheibenwischer wurden aus dem Programm der Digitalzentrale ergänzt.
Alles in allem aber ein Bausatz der sehr passgenau ist. Außer den Schwierigkeiten beim heraustrennen aus dem Support lässt er sich sehr leicht bauen.
 

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Sehr gute Arbeit. Die Spiegel sollten aber nicht über die Fühler hinausragen, oder?
 
Hab mir heut in Leuna auch einen geholt, als Tiertransporter. Die Farbgebung wird eine Herausforderung.
Wenn ich ein annäherndes Ergebnis erreiche wär ich schon sehr dankbar und zufrieden!
 
Mal ein Hinweis zum Entfernen der Supports. Versucht nicht direkt am Modell abzuschneiden sondern ein Paar mm davon weg. Es sind überall Sollbruchstellen und die Spitzen der Supports lassen sich leicht abbrechen. Die meisten haben nur einen Durchmeeser von 0,2 mm. Wenn man die Peilstangen und Spiegel freigelegt hat, sollte man zuerst die Bodenplatte abtrennen. Dann kann man von unten her die Stützen dank des Rasters einzeln herauslösen. Die Spitzen dann bei Bedarf auch noch vereinzeln und alle brechen von alleine oder nach leichtem Anstoßen ab. Man kann auch an die dünnen Supportspitzen mit einem spitzen Skalpell rangehen.

Viele Grüße

Birger
 
Noch eine Ergänzung. Wichtig ist, beim Schneiden möglichst den Druck der unweigerlich entsteht, wenn die Teile beim Schneiden auseinander gedrückt werden, durch gleichzeitiges Ziehen oder Drücken in eine Richtung, so zu steuern, daß er immer weg vom eigentlichen Modell geht. Dann werden die feinen Details oft verschont. Es gibt auch keine allgemeingültige Lösung. Die Wahl der Werkzeuge muß immer der Situation angepaßt werden. Ich habe mein Werkzeug gerade nicht zur Hand, sonst würde ich jetzt mal eine Auswahl zeigen, mit der ich arbeite. Ich habe auch mal mit einem Ultraschallskalpell versucht zu arbeiten. Das hat mir aber nicht gefallen. Das Gerät habe ich wieder abgeschafft.
 
@Steel1909 Die Farbgebung war erstaunlich einfach. Ich verwendete die AK Stifte.
Real Color - Markers Lassen sich wie Filzstifte oder Edding benutzen. Es ist punktuelles und flächiges arbeiten möglich. Die Farben sind vornehmlich auf Military Anwendungen optimiert. Dort aber auch für Flugzeugmodelle. Dadurch ist ein relativ breites Farbspektrum in Matten und Seidenmatten Farbtönen geboten. Ich finde die Seidenmatten Farben besser als die hochglänzenden Lacke. Dadurch ergibt sich von vornherein ein leichter Alterungseffekt.
Playmarkers for Tabletop Gamers - Großes buntes Farbspektrum. Gänzlich anderes Stiftsystem. Man muss etwas mehr üben. Sind eher wie Pinsel beschaffen. Kann beim Beginn der Arbeiten zum Tropfen führen. Am Anfang also ein Tuch oder Küchenrolle bereithalten. Auch hier ist punktuelles oder flächiges arbeiten möglich. Kleine Details erfordern hier aber mehr Fingerspitzengefühl und Übung. Die Farben sind anfangs recht hell und dunkeln beim trocknen stark nach.
Ich habe mir von beiden Sorten ein Stiftset mit jeweils 32 Farben gekauft. Ist für fast alles geeignet. Metalle (Neusilber oder Messing), sind für diese Farben nach meiner Erfahrung nicht so gut geeignet.
Es gibt die Stifte auch einzeln. Wenn ca 70€ für das Set zuviel ist, ein paar einzelne Stifte (je nach Anbieter zwischen 2,40 -2,90€) und probieren.
Ich wünsche schonmal viel Erfolg beim probieren.
 
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