@TT-Poldij: Darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Aber wie die Leute so sind ... Gerade in diesem Moment finde ich das schmale Fenster gar nicht so unpassend. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.
@TTKind: Da hast Du völlig recht. Letzte Nacht habe ich unter Zuhilfenahme anderer Mamos-Ruinen damit experimentiert, wie die Häuserzeile aussähe, würde ich das erste und zweite der hier vorgestellten Häuser drei Modellmeter auseinanderrücken und dazwischen eine torbewehrte Zuwegung anlegen. Ergebnis: Der Eindruck der Zeile bliebe im Grundsatz erhalten. Und da ich ohnehin das Vorbild (vom Dorf meiner Tante) im Hinterkopf habe, weiß ich auch, wie etwa das fragliche Tor zu gestalten ist. Die Alternative wäre die Zuwegung über ein noch zu errichtendes Nachbarhaus mit Durchfahrt. Auch das ist beim Vorbild ja nicht unbekannt.
Womit wir ruck-zuck zurück auf der Baustelle wären:
Unter den wachsamen Augen der Bürgerin Nabenfett sind nämlich Arbeiten vorgenommen worden, die sie nicht ganz unberechtigt unter „kosmetische Korrekturen“ einordnen würde. Leider lassen sie sich lichtbildnerisch schwer erfassen.
Die Rede ist von den Fenstergewänden. Der Bauherr hat beschlossen, hofseitig darauf zu verzichten. Dort sollen allenfalls Simse angebracht werden. Anders die Straßenseite. Hier hätte er es schon gern etwas repräsentativer, aber wiederum auch nicht zu pompös. Der Mittelweg wären die schlichten Gewände von der rückwärtigen Fassade des Mamos-Stadthauses Nr. 3 gewesen. Unschön an diesen ist jedoch, daß sie nicht nur vom Format her zu groß sind, sondern sich auch sehr stark von der Wand abheben.
Kurzentschlossen wurde eine Nacht darauf verwendet, die vier benötigten Exemplare mit aller gebotenen Vorsicht jeweils um ein Drittel zu schwächen – macht etwa 0,4 Millimeter. Der erhoffte Effekt ist ein etwas sanfter anmutendes Gesicht des Gebäudes. Auf den Bildern liegt an dritter Position ein unbearbeitetes Teil zum Vergleich – falls man denn den Unterschied ausmachen kann. Im nächsten Schritt muß dann das Format verkleinert werden. Das soll jedoch erst im Zuge ihrer endgültigen Befestigung geschehen.


