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Stephan's kleine Anlage

Falls du dich nochmal an einer RSL-1 versuchen willst- diese Messingröhrchen- Variante ist mir mal in einem kleinen Gewerbehof aufgefallen:
Die könnte man vermutlich recht einfach aus dem Leuchtenkörper der Auhagenmodelle und Messingrohr basteln.

Aber eine andere Frage. Gab es diese eckigen schwarzen Leuchten der Staßenbeleuchtung eigentlich auch auf Bahnsteigen? Keine Ahnung welche Bezeichnung die haben, Bilder z.B. weiter unten auf Straßenbeleuchtung in der DDR.
Die Lampenkörper lassen sich nämlich sehr gut 3D drucken und sind in Verbindung mit Messingrohr als Mast auch ganz stabil. Als Wandlampe hab ich solche an meinem Güterschuppen (siehe #16).
 
Aber eine andere Frage. Gab es diese eckigen schwarzen Leuchten der Staßenbeleuchtung eigentlich auch auf Bahnsteigen? Keine Ahnung welche Bezeichnung die haben, Bilder z.B. weiter unten auf Straßenbeleuchtung in der DDR.

Die hießen BG0 bis BG2. So richtig kamen die in den 80er jahren auf. Ich weiß nicht, Ob die massenhaft auf Bahnsteigen ohne Bahnsteigdach Verwendung fanden. Bahnsteige wurden ja meist schon eher beleuchtet.

Ich habe mal die KI gefragt.

BG1- und BG2-Straßenlampen (BGL) waren ab den 1970er Jahren prägende Beleuchtungskörper in der DDR, entwickelt vom VEB Narva für Industrieanlagen, Werkhöfe und Bahnhöfe. Diese zur 3. Generation gehörenden Leuchten, oft auf Betonmasten montiert, zeichnen sich durch ihre robuste Bauweise und Verwendung für hohe Lichtbedarfe (10–12 m Lichtpunkthöhe bei BG2) aus.
Wichtige Fakten zur DDR-Bahnhofslampe BG2/BG1:

  • Entwicklung: 3. Generation, entwickelt ab 1976.
  • Einsatz: Häufig auf Bahnhöfen, in Betriebsgeländen und an Gleisanlagen zur Ausleuchtung großer Flächen.
  • Ausführungen:
    • BG1 (BGL 1): Ausgelegt für Kraftfahrstraßen mit mittlerem Lichtbedarf (Lichtpunkthöhe 8–10 m).
    • BG2 (BGL 2): Für hohen Lichtbedarf (10–12 m), oft auf Betonmasten, ein- oder zweiarmig.
  • Modellbau: Als detailgetreue Nachbildungen für Spur G (LGB) erhältlich, häufig als ein- oder zweiarmige Industriemasten oder Wandlampen (z.B. von ML-Train).
  • Design: Oft schwarze Gehäuse, funktionale, industrielle Optik, die das Flair der DDR-Eisenbahnwelt vermittelt.

Aber eine andere Frage. Gab es diese eckigen schwarzen Leuchten der Staßenbeleuchtung eigentlich auch auf Bahnsteigen?
Hah, gefunden! Rochlitz nach der Wende im Bimmelbahn-Forum: Bild 4 im Beitrag #23 in Die Muldetalbahn – das Dampfparadies abseits der Magistralen (oder Direktlink zum Bild) oder Bild 9 Direktlink hier.

Ansonsten bei der DR flächendeckend Pilzlampen und vereinzelnd die runden Alu-Klassiker (LBL).
 
Nach langer Zeit auch mal wieder etwas zu meiner Anlage.
Vor einigen Wochen hab ich ein paar Kameras zur Überwachung des Schattenbahnhofs installiert, um den Überblick über die abgestellten Züge zu behalten und Probleme möglichst rechtzeitig zu erkennen. Es ist natürlich eine etwas unnötige Spielerei und kam eigentlich daher, dass ich noch eine Verwendung für die ESP32Cam Module gesucht hatte, die ich vor längerer Zeit mal für kleiner 20€ für 3 Module im Angebot gekauft hatte. Ein viertes Modul und etwas empfindlichere Sensoren (OV3660) sowie WLAN Antennen kamen dann direkt von dem großen chinesischen Kaufhaus. Die Gehäuse der Kameras sind 3D gedruckt. Auf dem Bild sind 2 Kameramodule (die beiden schwarzen Kästchen) sowie eine der WLAN Antennen zu sehen. Als Beleuchtung habe ich ein dimmbares USB LED Band verwendet, dessen Dimmung ich dann aber durch ein einstellbares LM2596 Netzteil ersetzt habe, um die Helligkeit nochmals deutlich zu verringern, damit es nicht durch die Tunnelportale zu sehen ist.
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Zum Anzeigen hatte ich zuerst mit Hilfe von ChatGPT eine kleine Anwendung für den Laptop geschrieben. Das war aber etwas unpraktisch, weil der Laptop auch für Rocrail benötigt wird. Als Alternative habe ich jetzt ein ca. 10 Jahre altes Tablet von Samsung verwendet, das schon mehrere Jahre ungenutzt im Schrank lag. Die Programmierung erfolgte auch wieder weitestgehend durch die KI, diesmal in Form des im Android Studio integrierten Google Gemini. Es werden immer die Bilder aller vier Kameras in einer 2×2 Ansicht angezeigt. Durch Tippen auf eines der 4 Bilder kann dieses bei Bedarf auch Bildschirmfüllend angezeigt werden. Das Tablet habe ich mit einer 3D gedruckten Halterung vorne an der Anlage befestigt.
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Die Bildqualität ist aufgrund der billigen Kameras nicht besonders gut, für den Zweck aber ausreichend, die Kameras liefern ca. 10 Bilder/s mit VGA-Auflösung (640×480). Eine höhere Auflösung wäre zwar möglich, dann allerdings mit noch niedrigerer Wiederholrate und in der 2x2 Ansicht auch unnötig, weil nicht darstellbar. Anfänglich gab es noch regelmäßig Verbindungsabbrüche. Das ist wohl ein bekanntes Problem der ESP32 Kameras und auf das Netzteil zurückzuführen. Ein zusätzlicher 220uF Tantal-Elko, der noch gut in das Gehäuse der Kameras gepasst hat, hat aber auch dieses Problem gelöst.
 
Einen neuen Hintergrund gab es übrigens auch. Seit dem Umzug der immer nur temporär aufgestellten Anlage in den Hobbyraum, ist jetzt an zwei Seiten der Anlage eine Wand, wofür der vorherige Hintergrund leider etwas kurz war. Der neue Hintergrund ist Auhagen's Wolkenstein und passt eigentlich ganz gut. Nur im Bereich der zum Plattenrand führenden Straßen ist der Hintergrund natürlich nicht passend. Da was geeignetes zu finden, dürfte nur schwer möglich sein, selbst mit selbst gemachten und ausgedruckten Fotos.
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Mit dem Umzug der Anlage in den Hobbyraum wurden nun endlich auch die seit Beginn vor knapp 10 Jahren provisorisch genutzten Holzböcke aus dem Baumarkt durch einen richtigen Unterbau ersetzt. Dieser ist aus den Resten des Untergestells eines Hochbetts. Damit die Anlage weiterhin beweglich, und damit von hinten zugänglich bleibt, hat der Unterbau Rollen bekommen.
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Auf dem letzten Bild ist übrigens noch der alte und zu kurze Hintergrund zu sehen.
 
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