Aus betrieblicher Sicht ist der Zug ziemlich das Gegenteil; für Infra wie auch PV. Eigentlich ist der Zug nur eine Notgeburt, um die zu vielen Taurüssel zu beschäftigen.Der Zug ist einfach eine Design-Ikone
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.
Aus betrieblicher Sicht ist der Zug ziemlich das Gegenteil; für Infra wie auch PV. Eigentlich ist der Zug nur eine Notgeburt, um die zu vielen Taurüssel zu beschäftigen.Der Zug ist einfach eine Design-Ikone
Könntest du das etwas ausführlicher erklären?Eigentlich ist der Zug nur eine Notgeburt, um die zu vielen Taurüssel zu beschäftigen.
mit denen eines Lok bespannten ZugesZüge bzw. die Wageneinheiten sind nicht trennbar. Und 7 Wagen sind auch nicht viel
kombiniert. Neben der Masse ist auch die Aerodynamik eine Katastrophe: auf der Westbahn zwischen Wien und St. Pröllten waren die Tunneleinbauten nach drei locker. Ausgelegt war der Krempel für 30 Jahre. Ursache: mehrfache Ein- und Ausfahrdruckenwellen, davon eine eines Holsteinischen Scheunentors.die schweren Loks bei 230 km/h sind absolutes Gift für die Infrastruktur.
Die des Zuges gesamt?Neben der Masse ist auch die Aerodynamik eine Katastrophe
Gibt es dazu Erhebungen?Und die schweren Loks bei 230 km/h sind absolutes Gift für die Infrastruktur.
Genau!Ein ICE1 Triebkopf wiegt übrigens nur unwesentlich weniger als ein Taurus und fährt sogar noch schneller. Und das seit über 30 Jahren.
Du wagst es ernsthaft die Expertise des Mannheimers in Frage zu stellen?...Gibt es dazu Erhebungen?...

Ja gibt bzw. gab es reihenweise. Probleme am Semmering mit Verschleiß und Laufruhe, frühe Begrenzung auf 200 km/h und letztlich die Aussage der Infra, dass sich damals der Instandhaltungsaufwand auf der Westbahn verdoppelt hat. Ist alles auffindbar. Klar, dass das keine medienwirksamen Jubelmeldungen waren. Und ja der ICE 1 ist quasi auch eine Lok. Die etwa 13t Mehrgewicht des Taurus führen jedoch bereits bei quadratischem Einfluss zu 50% größeren Einträgen, bei den größeren Massen der etwas größeren ungefederten Räder könnten ähnliche Dimensionen auftreten.Gibt es dazu Erhebungen?
Haben die ÖBB deswegen Infrastrukturprobleme? Immerhin fahren die Dinger seit über 25 Jahren erfolgreich und tragen die Hauptlast bei der ÖBB.
Wenn die Argumente ausgehen.. . Blöd nur, dass ich weder Mannheimer, noch, wie auch schon ausgezeichnet, ein böser Wessi bin 😬.Expertise des Mannheimers
Ich kenne mich im Fachgebiet der Fahrzeuge meiner Einschätzung nach eher laienhaft aus, verstehe aber für mich nicht, wie egal ob nun Taurus oder Vectron so populär genutzt und angeschafft werden, wenn es dadurch zu erhöhten Belastungen für die Infrastruktur kommt.Warum hat man die Erkenntnisse nicht im RJ2 berücksichtigt?
Zum Vectron habe ich das hier mal gesehen ... Klick ... von Minute 18:30 bis 24 etwa.
Tut mir leid, aber 78 zu 88 Tonnen, Respektive Streckenklasse C4 zu D4 ist nicht unwesentlich weniger. Sondern deutlich weniger.Ein ICE1 Triebkopf wiegt übrigens nur unwesentlich weniger als ein Taurus und fährt sogar noch schneller. Und das seit über 30 Jahren.
Ja. Fahrweg und erst recht Tunneleinbauten. Schon seit 2014. Da nützt die aerodynamische Kopfform der 1116 nichts, wenn hinter der Lok eine Schrankwand gezogen wird. Dazu die für Tunnel "unpassende" Höchstgeschwindigkeit von 200...230 km/h. Aus Sicht der Druckwellen ist 250 viel besser. Zwar fünf höhere Peaks, dafür überlagern sich die Ein- und Ausfahrwellen destruktiv; also die Amplituden der Druckwechsel ab dem fünften Durchlauf stark reduziert wenn nicht gar eliminiert.Haben die ÖBB deswegen Infrastrukturprobleme?
Die sind am Stück gebaut und nicht in einer Garnitur mit wilder Drucksignatur. Bei der Randsatzfahrmasse gibt es auch deutliche Unterschiede:ICE, TGV und wie sie alle heißen sind genausowenig trennbar
Das selbe Problem wie bei RJ1: die 1116 wollen beschäftigt werden. Für den GV sind die oft zu viel/teuer, bleibt nur die Höchstgeschwindigkeit als Pluspunkt. Wobei die andauernd ausgefahrene Höchstgeschwindigkeit auch für die Lok alles andere als schonend ist. Mindermotorige 1116 sind keine Seltenheit.Wäre das alles so mies, würde es wahrscheinlich keinen RJ 2 geben
Was anderes wird es wg. der Drückertüchtigung nicht geben. Nur wird der Vorteil dieses Konzepts mit Verteilung der elektrischen Baugruppen und des Antriebs innerhalb der Einheit nicht genutzt: die schwere Lok bringt 20 m ungenutzte Länge und maltretiert die Strecke.Aber das System festgekoppelte Einheit wurde beibehalten
Die Taurüssel wurden in der Menge für eine Art Lokpool angeschafft. Hat natürlich nicht funktioniert und die ÖBB-Töchter bekamen mehr der schnellen Lokomotiven als geplant. Deshalb wurde der RJ erfunden, der vom Konzept dem ICE2 entspricht.verstehe aber für mich nicht, wie egal ob nun Taurus oder Vectron so populär genutzt und angeschafft werden, wenn es dadurch zu erhöhten Belastungen für die Infrastruktur kommt.
Ich kann es nicht glauben, deshalb die Nachfrage zur Liegezeit der Schienen. Um 1/5 (bei 50 Jahre dann 40 Jahre) oder wirklich auf 1/5 (bei 50 Jahre dann 10 Jahre) nur als Beispiel? Ich habe keine Ahnung (davon viel) -Wie ist die normale Liegezeit der Schienen ? (hängt von der Streckenklasse sicher ab?) Ich meine damit die Strecken, auf dem z.B. der Vectron fährt.Bei dem Thema muss ich Mika Recht geben.
In Deutschland hat sich seit Aufkommen der Drehstromloks und ganz besonders seit Einführung des Vectron die Liegezeit der Schienen im deutschen Netz auf 1/5 reduziert. Ich denke das verdeutlicht wie sehr die Schienen von Loks mit hoher Achslast und moderner Schlupfregelung, im Vergleich mit alten Schweren Kommutatorloks, verschlissen werden und warum man auch mit der Wartung nicht mehr hinterher kommt. In den Abendnachrichten oder in Hobbyzeitschriften wird man das aber nicht zu lesen bekommen. Dennoch ist es Realität und die SBB haben deshalb auch bereits den Vectron anders eingestuft. Die Trassenpreise wurde herhört und mit erhöhter Seitenbeschleunigung darf der Vectron schon lange nicht mehr fahren. Und die Jüngste Entwicklung, das SBB-Cargo in die SBB reintegriert wird und alle SBB-Vectron durch gleisschonendere Stadler-Loks ersetzt werden ist ein weiterer Beleg für diese Thematik.