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preußische Staatsbahnfrokeleien

Hm, wenn man sich das hier mal ansieht. Zehn Lokmodelle weniger gekauft und man ist dabei. Jetzt fehlt nur noch an einem Raum um so ein Ding aufzustellen... wird zeit das das Kinderzimmer frei wird:boeller:
 
Wenn neu kaufen dann lieber bei Wabeco selber (Angebot oder Messemodell anfordern!)

Kalkulier besser 15 Lokmodelle ein weil Du ja noch einiges Zubehör brauchst (Messuhr(en), Magnetstativ, ggf. Schnellwechselstahlhalter, eine Schleifmaschine falls Du HSS-Stähle nehmen willst, Bohrfutter für den Reitstock, Bohrer, Drehstähle, ggf Reibahlen, einige Materialreste zum üben und und und.
Meine gebrauchte hab ich etwa auf den Listenpreis der kleinsten Optimumdrehe runterhandeln können.
In die Wohnung würd ich mir sie aber nicht stellen.
Das Bettbahnöl für die Führungen hat einen starken und etwas eigenwilligen Geruch der durch jede Ritze zieht. Da wär' Ärger mit der Angebeteten vorprogrammiert und wenn man keine Spänewanne mit Spritzschutz hat saut man sich die Wände ein. Meinen Keller hab ich schon eingeweiht.
Einige Teile vom Drehfutter beim letzten mal gut eingeölt, gestern die Maschine eingeschaltet und bsssssst - ein langer sich vom Drehfutter lösender Ölfaden ergab einen wunderschönen senkrechten Streifen etlicher Spritzer an der Wand. :boeller:
 
Dreh- und Fräsbank sind nichts für die Wohnung,
nicht nur das Öl verteilt sich prima, viel schlimmer sind die Späne!

Was das Zubehör betrifft, hält sich das bei einer Drehbank noch in Grenzen, da man die Stähle selbst schleifen kann. Für eine gute Ausstattung zum konventionellen Fräsen sollte man für's Zubehör den Maschinenpreis nochmal dazurechnen.
 
nicht nur das Öl verteilt sich prima, viel schlimmer sind die Späne!

Och du weist doch gar nicht wie es in Sohnemanns Zimmer jetzt aussieht :boeller:

Nee schon klar, das Ding gehört in den Keller. Aber den muß ich erst mal bauen und dafür braucht es zuerst ein Stückel Land. Aber man weiß ja wie das mit Rom war...
 
Meine Holde stellte mich letzten Sonntag vor die Wahl:
"Das Zeug liegt hier schon über ein Jahr rum und Du hast es immernoch nicht zusammengebaut! Tu's doch endlich mal"
Weil man zu Schatzi immer brav "Ja! :ja:" sagt hab ich sie gefragt welchen der drei vorhandenen Bausätze ich mir vornehmen solle. Sie zeigte auf den kleinsten und meinte
"Der da! Der sieht einfach aus!"
Erst später hatte ich noch darauf hingewiesen dass das kleinste Blech am schwierigsten zu montieren sei.
Sie grinste nur hämisch. :wall:
Naja... unterm Strich 10 Stunden und eine knappe Woche später kam ein fast "serienreifer" bremsenloser Kohlentrichterwagen herraus. Die parallel zur Montage angefertigte Fehlerliste blieb erstaunlich kurz - keine halbe A4 Seite. Jetzt fehlen eingentlich nur noch die passenden Radsätze was aber in Arbeit ist und innerhalb des letzten Jahres das eine oder andere Haar bei mir ergrauen ließ. Radsätze nach NEM passen nicht unter den Wagen weil der Trichter trotz Anpassung am Boden dafür zu breit bleibt. Am liebsten wären mir die Originalmaße (insgesamt 1330mm/11,08mm mit inneren Langträgern) gewesen aber dann könnte man das Wägelchen nur noch auf bestens ausgerichteten Modulen einsetzen weil die Räder arg schmal bleiben müssten.
Bis auf ganz wenige nicht angebaute Details ist der Wagen vollständig.
Dazu gibts noch ein Bildchen vom Shapewayskessel der G4² in FUD. Die Verhältnisse passen schonmal.
 

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Mal ne Frage zum "gedruckten" Kessel - die Druckstrukturen sind ja doch ganz deutlich - hast Du noch vor, die Sache zu schleifen und wenn ja, was machst Du mit den Nieten und anderen gewollten Strukturen?
 
Das FUD-Material wär mir mit zu viel Nacharbeit verbunden.
Den Kessel werd ich selber drehen und nur die Anbauteile in Wachs drucken lassen sowie den Bereich der Feuerbüchse als geätztes Blech ansetzen. Die Queranker der Feuerbüchse werden dann aus 0,6er Sechskantschraubenimmitaten bestehen und einzeln eingesetzt weil sie nicht tangential auf der Aussenhaut angeordnet sind.
Wie meinte Askanier am Sonnabend in Magdeburg:
"Für den hinteren Teil der Feuerbüchse (im Führerhaus) könnte man die Sachen von Shapeways nehmen aber sonst..."
Die Rauchkammer war dann auch noch mal nen Thema für sich aber da gibts auch schon einen Lösungsansatz.
 
Wie meinte Askanier am Sonnabend in Magdeburg:
"Für den hinteren Teil der Feuerbüchse (im Führerhaus) könnte man die Sachen von Shapeways nehmen aber sonst..."

Und da hat er auch völlig recht - wenn die allgemeinen Ergebnisse der 3D Druckerei so sehe - ich probiers gar nicht erst. Blech ist schöner.

Wegen dem Trichterwagen, haste mal ein Bild von unten?
Kompromisse hin oder her, ich würde einen NEM-Radsatz, ggf. RP25 eindeutig bevorzugen und deshalb eher den Trichter schmälern.
Und übrigens, Modmueller reagiert auch flexibel auf Anfragen, nur mit Speicheradsätzen wirds wahrscheinlich kompliziert...
 
Ich hab in Roßwein mal wieder einen Wagen mit Finescale-Rädsätzen (schmale Räder, niedriger Spurkranz) aus einem Zug gefischt. Der zeichnete sich durch ständiges entgleisen (Weichen, Übergänge) aus. Das ist doch eher was für die Vitrine. Betriebssicher ist es jedenfalls nicht.
 
NEM ist ingesamt zu breit und die Achsen zu lang

Vielleicht hab ich mich etwas ungünstig ausgedrückt. Das Vorbild des Trichterwagens hat insgesamt vier Langträger die sich außerhalb und innerhalb des Radsatzes befinden. Diese habe ich schon deutlich verschoben um überhaupt Platz für einen Radsatz schaffen zu können der modelltaugliche Abmessungen besitzt. Ein weiteres Schieben der äußeren Langträger ist aus meiner Sicht nicht drin weil die an sich typische Optik der Seitenwandverstärkungen an den Klappen dabei komplett flöten geht - die Versteifungen laufen nach unten konisch zusammen (von den Stirnwänden aus betrachtet). Daher müssen die Achsen gegenüber NEM einen Millimeter kürzer ausfallen und die Radscheiben RP25 Code 72 oder Code 79 entsprechen.
Ein weiteres Verschieben der inneren Langträger nach innen kommt einer kompletten Neukonstruktion gleich die ich nun schon drei mal durch habe und es eine schweinische Arbeit ist alle Winkel, von denen es gefühlte fünfzigtausend an diesem Wagen gibt, neu zu berechnen.
Ein Foto von unten gibts heute Abend.
 
Ja E-Fan das ist die Krux bei den feinen Wagen. Als ich den ersten Drehschemel gezeichnet hab, waren die Kastenstützen Quadrate und keine länglichen Rechtecke mehr, weil der Langträger nach außen musste. Also so lange rumgeschoben bis es halbwegs vernünftig aussah. Deshalb feile ich auch von den Achsspitzen immer 0,5mm pro Seite weg. Sonst müsste die Spitze durchs Lager gucken :boeller:
 
Wegfeilen brauch ich zum Glück nichts. Geschliffene Stähle gibts im passenden Durchmesser und den Kegel kann ich dank Drehe selber ranflexen. Mir fehlt nur noch die Übung im Radprofilabdrehen und eine passende Aufnahme um die in Arbeit befindlichen Radscheibenrohlinge einspannen zu können.
Jetzt aber zu den Fotos:
Zu Vergleichszwecken hab ich einfach einen grad zur Hand liegenden Radsatz genommen.
Man könnte ihn zwar zwischen die Lager pressen hat aber danach mit Sicherheit keine Freude weil es wegen dem geringen Seitenabstand höchstwahrscheinlich oft Kurzschlüsse geben würde. Außerdem würden sich die Achshalter nach außen biegen weil die Aufnahmekegel in den Lageratrappen ihre Spitzen in Höhe der Bügel haben die auf der Unterseite nachgebildet sind. Auf die Dauer dürfte das den Wagen zerstören. Bild zwei und drei verdeutlichen den modelltechnisch notwendigen Unterschied zum Vorbild. Mehr Vorbildnähe funktioniert da nur noch unter ähnlichen Gesichtspunkten wie ihn die Freunde von H0pur vertreten. (wobei es mich irgendwie in den Fingern juckt zumindest ein Vitrinenmodell so aufzubauen)
 

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Aus optischen Gründen hät ich die Dinger lieber weiter auseinander aber das wird, wie auch ein weiteres verschieben nach innen, nicht passieren.
 
langsam wird er braun - aber nicht politisch

Anbei ein aktuelles Foto vom Hochbordwagen im Endstadium.
Nachdem ich heute zwei mal im Keller war um den Wagenkasten zu lackieren (der erste Auftrag war viiiiiiel zu dick) hab ich mich grad entschlossen das Fahrwerk morgen nochmal in Lösemittel zu baden weil auch dort der Lack zu dick geraten ist.
Ansonsten hier und da noch zwei kleine Fehlerchen wobei einer eine Folge zweier Bücher ist. Nach dem ersten Weltkrieg verschlug es einige Lokomotiven der Baureihe P4 nach München (Thomas Samek "Die Baureihe 36") und der Wagen im Anhang wurde später als Ovw Würzburg (Carstens Güterwagen Band 3) bezeichnet was mir letztendlich den Bären aufband. :argh:
Shit happens - ein Satz neuer Decals kostet nicht die Welt. Davon abgesehen sind die auf dem Wagen angebrachten auf arg dicker Trägerfolie produziert worden...
 

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@Bahn120
Wenn Du was von Deinen Sachen (zum ankucken) mitbringst ja... :D
Im Moment hab ich nur noch einen Vo mit Bremserhaus den ich zur Fehlerbehebung selber zusammenbauen werde. Der Voi wie im Bild dürfte dann in nicht allzugroßer Zukunft (erstes Quartal 2012) zu haben sein weil alle technischen Fehler ausgemerzt sind.

@Grischan
Meinst' das die Preussen die bayuvarische Region trotz des merkwürdigen Dialekts annektiert hätten? :boeller:
 
untenrum schwarz

Nu isser fertich - naja soll bis auf die Beschriftung fertig sein weil seit meiner letzten Lackieraktion fast 3 Jahre verstrichen sind. So richtig zufrieden bin ich mit dem Farbergebnis noch nicht weil das Schwarz untenrum zu dünn war. Da muss ich mich erst wieder reinfuchsen.
Egal! Jetzt nur noch ein Packwagen, ein weiterer Wagen mit Bremserhaus und ne T3 - "denn passt ditt!" (wie man hier zu sagen pflegt).

Tante Edit meint:
Der Farbton des Wagens passt nicht zur Epoche I.
Der Kasten ist in RAL8012 lackiert und hier gibts ein Bild eines Preußens das einen deutlichen Rotstich (etwa RAL 3011) zeigt der sich beim groben Vergleich mit anderen Fotos bestätigt.
Also darf der Wagen doch noch mal ein Lösemittelbad nehmen weil ich den Link erst heute gefunden habe... :boeller:
 

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