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iwii baut...

Die Gebäude im Hintergrund wirken wirklich, als ob sie in der Ferne stehen würden.

Für ein Kalendermotiv stört hier leider die Anlagenkante mit dem sichtbaren Untergrund. Vielleicht könnte man sich da etwas von der KI hinzaubern lassen. ;)
 
Apropos Anlagenkante. Hast du da noch vor, eine Verkleidung zu machen, oder lässt du das im Sinne der Wartungsfreundlichkeit offen?
 
Irgendwann muss ich mit der Kante nochmal was machen. Über die Zeit reibt sich doch einiges an Grünzeug ab. Eine komplette Verkleidung - weiß ich nicht. Ich bin immer zu faul, für ein paar Minuten die Kameras etc. einzuschalten und fahre dann lieber so auf Sicht und Gehör. Zumal die Verkleidung ja auch irgendwo hin muss, wenn man sie abnimmt. :nixweiss: Ich bau erst mal die Erweiterung. :icon_mrgr

Gruss, iwii
 
Bestenfalls werden es 2-3 mm Kunststoffplatten/Plexiglas mit Magneten befestigt oder irgendwie im Rahmen eingehakt. Ich muss das komplett entfernen können, sonst kommt man nicht an den Schattenbahnhof. Es ist selbst offen schon alles recht grenzwertig. Ein Punkt, den ich heute an der Anlage anders bauen würde. Mit der Erweiterung kann ich dann die unbequemsten Gleise meiden.

Gruss, iwii
 
Wieder eine schöne Impression deiner Anlage.
Und mal wieder ein eindrucksvoller Beweis, daß auch mit dem tilligschen Modellgleis bei gutem Verlegen und Einschottern optisch anspruchsvoller Gleisbau möglich ist. Schade nur, daß Tillig das Modellgleissysthem für TT nicht in der Auswahl an Gleiselementen / Weichen anbietet wie man das in H0 macht 😢.
 
Ich überlege grade, was mir als Heimmodellbahner wirklich fehlt: ein modularer Hosenträger auf EW2-Basis im Standard-Gleisabstand wäre ein Traum, für die Modul-/ moderne Epochenbahner vielleicht noch 12° Kreuzungen/DKWs. Der Rest sind eher Exoten-/Luxusprobleme, wo man in meinen Augen den Weichenbauern ihr Einkommen gönnen kann.

Gruss, iwii
 
Was definitiv fehlt sind Weichen ew 190-1 verkürzt mit Doppelschwellen. Das war einer der Gründe warum ich kein Tillig Gleis verwendet habe. Außerdem sollten die runter vom hohen Profil.
Gruß Andi
 
Wir haben ja darüber diskutiert, ob sich die Gewichte an den Weichen und das Stellen per Seil widersprechen. Bis dato habe ich nichts eindeutig dafür oder dagegen gesehen. Natürlich würden am Seil hängende Weichen nicht vor Ort gestellt - ginge vermutlich auch schwer gegen die Mechanik im Stellwerk. Aktuell werde ich es so lassen, wie es ist.

Gruss, iwii
 
Dit meint die KI:

Bei ferngestellten Weichen (mechanisch): Wird eine Weiche über Drahtzugleitungen von einem mechanischen Stellwerk aus der Ferne bedient, befindet sich am Weichenantrieb vor Ort oft ebenfalls ein Hebelgewicht. Dieses dient hier meist als Ausgleichsgewicht. Es hilft dabei, den Widerstand der langen Drahtzüge auszugleichen, und sorgt dafür, dass die Weiche bei einem eventuellen Drahtbruch in eine definierte Sicherheitslage fällt.

Beispiele scheint es in Tschechien noch zu geben:

 
Du hast dir die Frage in #5567 schon selbst beantwortet. Beim umstellen vor Ort mit dem Handhebelgewicht hätte die Stellung der Weiche an der Außenanlage nicht mehr mit der im Stellwerk überein gestimmt. Beim umstellen im Stellwerk wäre der Hebel an der Weiche der Bewegung nicht gefolgt.
Ich empfehle Stefan Carstens, Mechanische Stellwerke vom MIBA Verlag. Auch bei meiner Arbeit auf diversen mechanischen Stellwerken ist mir das nie begegnet.
Du kannst aber Bereiche festlegen, wo die Weichen aus dem Stellwerk heraus bedient werden (Hauptgleise) und in den Nebengleisen mit dem Handhebelgewicht vor Ort.
Hauptgleise sind Gleise auf denen Zug- und Rangierfahrten stattfinden. Auf Nebengleisen wird nur rangiert und es finden KEINE Zugfahrten statt.

@madas Interessant. Mir aus Deutschland nicht bekannt.

In Deutschland von Preußen über Sachsen, Württemberg usw. wurden Innen- oder Außenspannwerke verwendet. Bei großen Stellentfernungen auch beides kombiniert. Mir bekannt sind Stellentfernungen bis 750m. Bei weiteren Entfernungen z.B. zwischen Haupt- Vorsignal kamen schon relativ zeitig Elektromotoren zum Einsatz. Ab 1912 wurden bereits die ersten Elektromechanischen Stellwerke gebaut. Dadurch konnten, gerade auf großen Bahnhöfen, diese Probleme umgangen werden. Dazu kam das durch höhere Geschwindigkeiten auch größere Abstände zwischen Vor- und Hauptsignal erforderlich wurden. Das erforderte technische Lösungen die auch die Längenänderungen der Drahtzugleitungen der unterschiedlichen Temperaturen im Sommer und Winter sicher ausgleichen konnte.
Es gab viele Versuche mit verschiedenen technischen Lösungen. Druckluftstellwerke waren ein solcher Versuch.
Auf Nebenbahnen, oder den vielen Privaten Bahngesellschaften die auch nach Gründung der DRG 1924 weiterbestanden, wurden aus Kostengründen lange Zeit die mechanischen Stellwerke beibehalten. Auch auf Hauptbahnen bestehen teilweise bis heute noch mechanische Stellwerke. Die häufigsten noch vorhandenen Bauarten sind dabei Einheit und Jüdel. Es gibt aber auch noch andere.
 
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