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Fragen zu Doppelkreuzungsweichen und Trafos

Ich wollte mal wieder auf meine Palme, als ich @ateshcis Kommentar zur britischen Netzspannung las! Aber dann sah ich die Korrektur von AG_2_67 - und war erleichtert! Es hat vielleicht einen Brexit gegeben aber an internationalen/europäischen Normen halten wir uns.
 
Ich
gab's ja zu, ich hatte den Wert von 1976 im Kopf. Da stand auf der Glühbirne 240V in Porthmadog.
Und un Torquay gab's Palmen.
 
Ich bin schon von meiner britischen Palme runter! :cool: Das war, denke ich, damals in den späten 1970er Jahren, als unsere Netzspannung nach unten entsprechend europäischen Normen korrigiert wurde. Als ich Kind bzw. Jugendlicher war, trugen unsere Elektrogeräte immer auf dem Typenschild 'For 240-250V AC'
 
Ich konnte erst heute die Spannungen messen ....

Der Unterschied sind die beiden Zubehörtrafos
Anlage = Roco 10718 = Leerlaufspannung 16,2 Volt ~
Testkreis = Piko Z1 1756 = Leerlaufspannung 19,6 Volt ~

Ausgefallen sind die Tillig Magnetantriebe, Testkreis hat Bettungsgleis.
Ich hab dann mal meine vorhandenen Trafos im Leerlauf gemessen:

Z1 liegt bei 18,2V~
FZ 1 ebenfalls 18,2V~
FZ 2 hat 17,9V~
ME 004 hat 17,8V~
STR 16/4 hat 17,9 V~
Titan Typ 816 (230V) hat 16,2V~
 
So lange keine Elektronik im Spiel ist, sind das alles keine Spannungen, die einem Sorgen bereiten. Außerdem ist es ganz wichtig, dass die Spannung unter Belastung um 10 bis 20% 'einbricht', da diese Geräte lt. VDE 'spannungsweiche' Trafos (Spielzeug) sein müssen, damit durch den Luftspalt der Dauerkurzschlussstrom auf brandungefährliche Werte begrenzt wird.
 
Dr. Ulfi, ich melde mich die nächsten zwei Tage, bin etwas ausgebremst, war Linse putzen.

Grüße Wolfgang
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr.Ulfi, ich verwende fast gleiche Zubehörtrafos wie Du, aber von Titan, Ausgangsspannung
16Vmax. 4A Ausgangsstrom, 220V Netzspannung.
Sie sind Dauerkurzschlußfest. Der Ausgangsstrom beträgt also bei Kurzschluß an den
16V- Buchsen 4A, der Trafo wird also bei Dauerkurzschluß nicht überlastet.
Schalte ich mit diesen Trafo Weichen um, deren Zunge beim Umschalten in der Mitte
stehenbleibt und der Endlagenschalter öffnet nicht, dann fließt durch die Antriebsspule
ein Dauerstrom von 1A, der thermische Tod für die Antriebsspule.
Und die Zunge kann leicht blockiert werde, wenn Kinder mit der Anlage spielen.
Sie sehen die Lok über die Weiche fahren, aber falsche Richtung und wollen schnell
noch umschalten, Zunge blockiert, Endschalter schaltet nicht ab.
Ein Zubehörtrafo Z1 kann noch empfindlicher sein, im negativen Sinn,
denn der Kurzschlußstrom primärseitig wird durch einen mechanische Kontakt unterbrochen.
Und das kann zum Kontaktkleben und verzundern führen...
Wichtig ist, das der Thermoabschalter und auch die Dauerstrombegrenzung dem Schutz
der Trafos dienen und nicht dem Schutz der angeschlossenen Verbraucher.
Diese müssen, wenn nötig, selektiv abgesichert werden, z.B. durch flinke Feinsicherungen.

Grüße Wolfgang
 
Ich greife nach fast einem Jahr das Thema einmal auf. Ich fahre analog einen Stromkreis mit dem guten alten FZ1. Dieser hat am Zubehörausgang eine Leerlaufspannung von ca. 17,6 V. Mit den Magnetweichenantrieben und auch Magnetspulenrelais habe ich eigentlich keine Probleme, außer dass die alten grauen DDR-Relais im Gegensatz zu solchen von Trix oder Fleischmann schlechter schalten. Ich habe aber auch zwei mp1 und einen mp6 (Impulssteuerung) unterflur im Einsatz. Die zicken oft rum. Die mp 1 wollen den Stellvorgang oft nicht starten und der mp6 geht nach Erreichen der Endlage gern wieder in die Ausgangsstellung zurück. Die Antriebe sind aber auch nur bis 15V AC konzipiert. Kann das zickige Verhalten mit der zu hohen Spannung zusammenhängen? Hat da jemand Erfahrung? Brauche ich einen neuen Zubehörtrafo?

Mein derzeit nur für Licht genutzter Z1 liefert satt 19,1 V AC Leerlaufspannung. Aber: der für den beidenene digitalen Betrieb genutzte und für 230 ausgelegte Lenz TR100 spuckt auch 16,2V statt der angegebenen 15 V aus. Ist das normal?
 
Sorry, Dioden antiparallel? Wenn es so gemeint ist, dann bin ich mit meinen bescheidenen Elektrokenntnissen raus. Oder waren Widerstände in Reihe gemeint?
Egal, die Ursache für die Bockigkeit der MP1 geht wohl weniger auf die Spannung, sondern vor allem auf das Konto eines Kontaktproblems des Tasters. Der Steckkontakt am BTTB-Tastenpult hatte an der Stelle, wo es an das vor liegende gesteckt wird, etwas Spiel und damit zuweilen wenig bis keinen Kontakt. Auch der über genau dieses Tastepult gesteuerte MP6 funktioniert mit ordentlichem Kontakt zumindest heute so wie er soll.
 
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