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Die sächsische IX V (spätere BR56.5) von Schwenke

Magst uns dazu noch Deine Lösung präsentieren, wie Du die auf einer Platine verlötest?
Die Lötstelle ordentlich mit Flussmittel benetzen und dann mit einem normalen Lötkolben (meist mit Meißelspitze) "verzinnen".
Ein bisschen Lötzinn an der Spitze reicht, dann einmal mit der Meißelspitze drüberfahren, fertig. Anschließend wieder etwas Flussmittel drauf, dann das Steckverbinderteil halbwegs richtig über den Lötstellen platzieren und dann alles mit einer Heißluftlötstation sanft erwärmen, bis das Lötzinn schmilzt. Sobald darauf, zieht es das Bauteil wie von Geisterhand an die korrekte Endposition.

Hier sieht man das Grundprinzip.

 
@madas
Wie das geht, ist mir bekannt. Es steht aber die Frage im Raum, wie Du das professionell machst und letztlich auch vielleicht die Erkenntnis gewinnst, die Kirche der Verhältnismäßigkeit im Dorf zu lassen.
 
Wie meinen?
Wie das geht, ist mir bekannt.
Warum hast Du dann nachgefragt, wie ich es mache? Wie ich es beschrieben habe, so mache ich das als Hobbylöter.

Es steht aber die Frage im Raum, wie Du das professionell machst
Warum sollte ich das professionell machen wollen? Ich bin kein Kleinserienhersteller. Aber mal angenommen es wäre so, dann würde ich mir in Eagle oder Fusion 360 ne Platine entwerfen und diese dann bei einem PCB Anbieter fertigen lassen. Alles kein Hexenwerk. Habe ich für meine Loconet Verteiler mit integrierter Stromeinspeisung auch so gemacht. In China ist sowas für kleine Stückzahlen zu kleinem Geld machbar.
Die Vorlagen für die erwähnten Steckverbinder für die Fusion Bauteile-Bibliothek gibt es zum Beispiel hier: Molex 5052700612: Symbol, Footprint, 3D STEP Model | Ultra Librarian

Professionell genug?
 
Zurück zum Ausgang der madas-Diskussion.
Das soll jetzt Herr Schwenke nach Deiner Meinung (für diesen Preis) machen?
Das war u.a. Deine Kritik am Modell.
Ganz ehrlich?
Mir genügt ein analoges Modell, ohne Schnickschnack, ohne Feuerbüchsenflackern, ohne Führerhausbeleuchtung, ohne Lärm, ohne
Rauch, ohne Triebwerksbeleuchtung, ohne eigentliche Beleuchtung, ohne spezielle Spezialplatinen...
Sicher fahren soll es. Ich will doch nur spielen.
Heute sind die Erwartungen und Ansprüche Einiger (weniger) so hoch geworden, dass eine "normales Dampflokmodell" gar nicht mehr akzeptiert wird. Völlig unabhängig vom Preis. Mir ist und bleibt das zu fordernd.
Da hilft: Mut zur Lücke, das beruhigt.
 
Das sage ich hier locker wieder voraus.

Genau...
Immer noch entscheidet der Hersteller.
@Dikusch
Moin,
du hattest doch hier schon alles trefflich zusammengefasst. Danke dafür.
@alle
Herr Schwenke und die letzten verbliebenen Kleinstserienhersteller in unserer Spurweite machen das schon richtig. Entscheidungshilfen - schon garnicht aus dem Board - brauchen die bestimmt nicht.
Also ihr Kritiker, greift zu, KAUFT, und animiert Herrn Schwenke uns noch ein paar schöne Modelle zu schenken.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
kalle
 
Zurück zum Ausgang der madas-Diskussion.
Das soll jetzt Herr Schwenke nach Deiner Meinung (für diesen Preis) machen?
Ja, warum nicht? Was spricht dagegen? Da die Lok kein Licht hat, braucht die Platine im Tender nur die Schnittstelle für den Decoder, die Steckverbindung für die Verkabelung zur Lok und ein paar Lötpunkte für eine eventuelle Stromzufuhr von den Tenderradsätzen. So eine Platine ist in max. 1 h entworfen und für die Bestellung beim PCB-Fertiger vorbereitet.

Zu Deiner Erhellung bezüglich des Preises - LocoNet Interface; einmal voll bestückt; einmal reine Platine:

1793382040234.png

Bei höherer Stückzahl natürlich noch günstiger. Macht also nicht mal 0,25% (bestückt) und 0,05% (unbestückt) vom Endpreis dieser Lok. Arbeitsaufwand bei der Erstellung wäre auch nicht größer, da er ja sowieso eine Platine entworfen und gefertigt hat. Also daran kann es nun wirklich nicht gelegen haben.

Schönes Wochenende.

PS: ich habe nix gegen die Lok (oder Hr. Schwenke - besitze zwei seiner Loks) an sich. Die ist wirklich ne Wucht. Aber man hätte einiges besser machen können, wenn man schon solche Preise abruft. Und das wird man ja noch einmal sagen dürfen.
 
Aber man hätte einiges besser machen können, wenn man schon solche Preise abruft.
Das sind die Sprüche die mir zeigen, dass Du belehrend und von ober herab, von einer Wolke sprichst.
Und Du nimmst Dich verdammt wichtig.
Da kann ich nur den Kopf schütteln.
 
Ich nutze nicht nur beim Modellbau gerne Methoden, die sich für mich in der Vergangenheit bewährt haben - allein schon, um in überschaubarer Zeit ans Ziel zu kommen. Man kann nicht in jedem Teilgebiet Meister und immer auf dem neuesten Stand sein. Zwar kann man das anstreben, läuft dann aber auch Gefahr, nie fertig zu werden. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass so mancher Einzelkämpfer Dinge auf die Beine stellt, die selbst große Firmen mit einem Team von Spezialisten nicht hinbekommen. Vielleicht hat Herr Schwenke einfach kein Faible fürs Elektrische, eigentlich auch eine Chance für Dritte: wer 1000 Eumel für eine Lok ausgeben kann, bei dem scheitert es in der Regel auch nicht an 200 Euro für ein Licht-/Soundupgrade.

Gruss, iwii
 
Lustig: wer will ernsthaft behaupten, welchen „Sound“ die Maschine vor ungefähr 100 Jahren gemacht hat?

Nö lasst mal gut sein. Es muss nicht aus jeder Ecke Krach kommen.
Letztens haben wir wieder gemerkt, daß das, was zu Hause sehr schön klingt, in der Halle überhaupt keinen Eindruck macht.
Außer die V200 - und die war sehr lästig.

Jeder wie er will und gut iss.

Grüße Ralf
 
So eine Platine ist in max. 1 h entworfen und für die Bestellung beim PCB-Fertiger vorbereitet.
Aber nur, wenn man das schon ein paar Mal gemacht hat.
Vllt kannst du ihm ja deine Hilfe anbieten? Wenn es sich rumspricht (die KSH sind untereinander recht gut vernetzt) auch für andere. Wäre für alle ein Gewinn!
 
Du meinst Ralph Schwenke fängt noch einmal von Vorne an? Das erscheint mir naiv.
Er plant seit Jahren dieses Modell. Und jetzt kommt es auf den Markt.
Alle Bauteile sind durchdacht und vohanden, es geht ans Montieren.
Ich bin bei iwii. Jeder selber kann an seinem Modell basteln bis zum Abwinken.
Übrigens sollte das Modell schon eher auf den Markt kommen. Aber Nachbestellungen von Kreuzspinnen,
von Hegel's und Vulkanloks hielten auf.

Wäre für alle ein Gewinn!
Nö.
 
So eine Platine ist in max. 1 h entworfen und für die Bestellung beim PCB-Fertiger vorbereitet. ... Also daran kann es nun wirklich nicht gelegen haben.
Dann verdien dir doch 'ne goldene Nase und biete das an! Es gibt sicher zahlreiche Käufer diese Modells, die deine Initiative mit einer entsprechenden finanziellen Gegenleistung zu würdigen wissen.
DU hast hier die Chance, denn:
... man hätte einiges besser machen können ...
... das wird man ja noch einmal sagen dürfen.
Naja, sagen darf man vieles. Es geht hier allerdings um "Die sächsische IX V (spätere BR56.5) von Schwenke" und nich um die "Die sächsische IX V (spätere BR56.5) von madas" Da wirst du dich mit diesem, mit seinem Produkt arrangieren müssen und zwar so, wie es der Hersteller anbietet. Oder aber du zeigst, wie es besser geht. Das wird dir sicher keiner übel nehmen ...
Prinzipiell hast du natürlich Recht, man kann immer etwas besser machen. ABER sieht der Anbieter das auch so in dem von ihm angepeilten Rahmen (finanziell, zeitlich, personell)? Oder hat er alles durchgerechnet, macht alles allein und deshalb so???
 
Ich würde ja generell behaupten die Zielgruppe des Modells dgitalisiert höchstens selbst, oder teil da eher meine Meinung und ist hier nicht nötig. Die kosten wurden ja oben dargelegt, warum man hier gegen Schwenke schießt verstehe ich da nicht. Erst recht wenn der Aufwand des Umbau und Platinendesign doch so gering ist?
Ich sags mal so. Die Lok wird zu dem Preis in der Ausstattung ihre Abnehmer finden. Ich würde sogar behaupten, es gibt mehr Abnehmer als Modelle.

Für mich ist das ein stimmigeres Modell als das meiste was hier von Tillig, Roco oder Piko diskutiert wird u. A. weil konzeptionell auf digitale, "preissenkende"*) Komponenten verzichtet wurde. Das Licht und der Sound sind nur Spielereien um schlechtes Prouduktdesign (Antrieb/Motor/fehlendes Gewicht) auszugleichen und trotzdem einen höheren Preis ranschreiben zu können. Beides braucht man hier nicht, würde ich behaupten.
Ich würde sogar sagen, bei 1000€ ist eher eine Schmergrenze erreicht, wo man 2x überlegen sollte, welchen Mehraufwand der Kunden den noch Mitträgt. Auch wenn es das Modell jetzt m. E. im normalen Preisbereich solcher Modelle liegt, sind die 4 Ziffern ohne Komma, bei vielen ein Punkt an dem man beim Lesen kurz stoppt und überlegt oder zumindest mal kurz nachrechnet. "Gechippt" würde ich eher ins Grübeln kommen, warum mein Handarbeitskleinserenmodell nicht ohne auskommt. Das wäre für mich eher ein schlechtes Zeichen. Es geht ja auch darum ein hochwertiges Produkt in den Händen zu halten und zu erleben, wo man sieht wo das Geld hingeflossen ist. Ich sage nicht DCC + ein hochwertiges Modell schließen sich aus aber ein hochwertiges Modell braucht auch keine digitalen Komponenten um etwas auszugleichen. Gerade mein Vollmetall mit Flüstermotor möchte ich schon mit fast allen Sinnen erleben, auch in klein. (das geht nämlich wie ich feststellen durfte.)

*) man spart massivst in der Entwicklung und an Bauteilen, kann den Kunden aber volle Funktionalität mit billigsten Digitalkomponenten aus der Steinzeit der EDV andrehen und es auch nach 30 Jahren noch "moderne" Technik für 250€ an den Kunden zu verkaufen. Das wäre mal ein punkt wo man als Hersteller mit KI wirklich was reißen könnte und den Kram wenigstens benutzbar machen, man nimmts aber lieber um die Kosten für Werbung zu senken :/ Deutschland, digitales Wunderland.
 
Genau einer hat mein Anliegen verstanden. Der Rest interpretiert, wie immer, Sachen rein, um die es gar nicht geht/ging. Daher zitiere ich mich noch mal selber:

ich habe nix gegen die Lok (oder Hr. Schwenke - besitze zwei seiner Loks) an sich. Die ist wirklich ne Wucht.

@RoFra: Du scheinst eine neue Platine/Leiterplatte und geänderter Kabelführung zur Lok hin mit einer Digitalisierung gleichzusetzen. Anders kann man sich Deinen Text nicht erklären. Was mich jedoch wundert, da Du auch in TTe unterwegs bist und wissen solltest, dass z.B. auch die IV-Ks Platinen drin haben ohne digitalisiert zu sein.
 
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