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Bahnhof Mulda (Sachs) als 3D-Druck

Schobi

Foriker
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Ort
Leipzig
Liebe Modellbahnfreunde,

wie an anderer Stelle hier im Forum schon gesagt, ist mein Modellbauprojekt der Bahnhof Mulda (Sachs), für den ich seit vielen Jahren Material sammle und einzelne Teile bastle. So ist vor vielen (20?) Jahren schon die Umladehalle (Regelspur/Schmalspur) aus Flugzeugsperrholz entstanden.

Umladehalle_1.jpgUmladehalle_2.jpg

Auch das Empfangsgebäude habe ich in selbiger Bauweise begonnen, bin aber besonders bei kleinen Details nicht zufriedenstellend vorangekommen.

Empfangsgebäude2klein.jpg

Mit den nun verfügbaren Möglichkeiten des 3D-Drucks kam die Idee, das Empfangsgebäude noch einmal neu als 3D-Druck aus Resin herzustellen.
Die ersten Teile sind nun konstruiert, zur Probe zusammengebaut und farblich gestaltet, um zu sehen, ob die Sache umsetzbar ist und der optische Eindruck letztlich passt. (Fugengröße, Mauerwerk, Fenstersprossen etc.)

Aber seht selbst:

IMG_5101.jpeg
... erster Probedruck

IMG_5103.jpeg
...manche Teile muss ich vorsichtiger von den Stützen lösen

IMG_5104.jpeg
... passt zumindest zusammen

IMG_5107.jpeg
... ich vermute in den 60er Jahren sah die Fassade nicht besser aus.

Bei manchen Details und Druckeinstellungen muss ich aber nochmal nachbessern.
Soweit ein erster Eindruck. Ich werde mich nun mal den Seitenwänden widmen.
Bei Gelegenheit gehts weiter. :)
 
Das sieht ziemlich gut aus. :top: :top: :top:

Wäre ich der Ersteller, würde mich stören, daß sich die Struktur des Fundamentes dreimal wiederholt. Und daß die Steine dort ziemlich gewaltig sind. Aber wirklich nur, wenn es mein Werk wäre. Einmal eingebaut, sieht das wahrscheinlich kein Mensch mehr...
:streichel
Ich finde es ein Bißchen schade um das angefangene, schon recht weit fortgeschrittene hölzerne Modell. Du hast doch gewiß darüber nachgedacht, es mit Resindruckteilen zu vervollkommnen. Warum hast Du diesen Ansatz aufgegeben?
 
Also erst einmal ein Dankeschön für die vielen positiven Reaktionen!

@Stardampf: Tatsächlich sind die Steine des Fundaments auch im Vorbild verhältnismäßig groß.
Hier mal ein Detailbild:

Detail_Sockel.jpg

Du hast natürlich Recht mit Deinem Hinweis zur Struktur des Fundaments. Ich habe auch lange überlegt, wie ich das mache und nach frei verfügbaren .stl-Dateien für ein passendes Mauerwerk gesucht. Das was ich als halbwegs passend gefunden habe war allerdings nicht groß genug, um daraus ein ganze Hauslänge ohne Wiederholung zaubern zu können. Ich werde da nochmal dran arbeiten und auf jeden Fall die Fugentiefe verkleinern.
Auf der anderen Seite ist es natürlich so wie Du schreibst: es wird vermutlich später (fast) niemandem auffallen, denn dieser Streifen ist ja nur ca. 4,5 mm hoch, und es kommen noch Kellerfenster rein und eine Treppe davor. So viel bleibt dann sichtbar nicht übrig.

Das hölzerne Modell habe ich noch nicht gänzlich aufgegeben. Ursprünglich war der Gedanke es mit 3D-Druck-Teilen zu vervollständigen, das werde ich sicher auch noch machen.
Beim Konstruieren der Fenster für das Holzmodell bin ich ja erst auf den Gedanken gekommen, die ganze Fassade zu drucken. Und wo ich gerade einmal beim konstruieren war, konnte ich nicht aufhören... :)
Der 3D-Druck hat natürlich den Vorteil, dass man im Gegensatz zu dem Holzmodell sehr schnell und einfach Modifikationen vornehmen kann, wenn einem etwas nicht gefällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die Teile der Putzfassade sehr gut in der Wirkung. Meiner Meinung nach ist aber bei den Fenstern noch Luft nach oben. Sie scheinen die Fensterlaibungen seitlich abzudecken und beschreiben auch sonst nur grob die Position von Kämpfern und Sprossen. Vielleicht wäre hier ein zweischichtiger Lasercutaufbau die bessere Lösung?

Mit Respekt vor'm Selbermachen solcher Dinge und besten Grüßen, der Schildbürger
 
Es sieht bei deinem Probedruck so aus, als ob du die Fassade liegend gedruckt hast. Ich habe vor kurzem Innenwände für meinen Lokschuppen gedruckt und habe selbige stehend positioniert. Das hat super funktioniert, nichts war krumm oder verzogen. Der Vorteil gegenüber den liegenden Teilen ist die sauberere Ausführung der Ecken, welche dir beim zusammenfügen der Außenwände sicher von Vorteil sein wird.
Bei Teilen, die Richtung Druckplatte positioniert sind, musst du ja leider zwangsläufig mit Ungenauigkeiten rechnen, die du mit stehenden Teilen umgehen kannst.
 
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