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Modellankündigung Arnold Neuheiten 2026

Jenen, die den Blick über den ex-DDR-Tellerrand wagen, ist schon lange bewusst, dass wir Modelle von SNCF, SNCB, Spoorwegen, DSB usw. benötigen, wenn diese Spurweite eine Zukunft haben soll. Selbst wenn TT eine rein deutsche Angelegenheit wäre, wären diese Bahngesellschaften absolut genauso relevant wie PKP, ČD oder MAV.
Ich mache es kurz: Ich brauche sie nicht und ich kenne auch niemanden, der bei der Entscheidung ob er sich Tilligs neue 132 der DR oder eine Lok von SNCF, SNCB oder DSB holt, nicht erst mal zu Tilligs 132 greift. Die Märkte in Polen, der Tschechei und Ungarn existierten schon zu DDR-Zeiten, darauf kann man aufbauen und es braucht vielmals nur neue Bedruckungen und nicht gleich Neukonstruktionen, Märkte in Frankreich hingegen müsste man neu aufbauen und dann gehören dazu nicht nur neukonstruierte Loks und Wagen, dann braucht es Signale, Gebäude, Autos, andere Oberleitungen und weitere Ausstattung ...
 
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Es ist doch in Ordnung, wenn Arnold auch ausländische Loks als Neuheiten bringt.
Nur jedes Jahr eine andere Lok aus einem anderen Land?
Es würde mich aber freuen, wenn DR-Modelle dabei nicht ganz unter den Tisch fallen. Wie wäre es mit E251 001 in grün mit schwarzen Drehgestellen?

MfG
 
Diese Entscheidung wirkt doch arg konstruiert. Wenn jemand die 132 von T. nicht zu benötigen glaubt, z. B. aufgrund vieler 132er von R. im Bestand, die SNCF aber interessant findet, würde er wohl anders entscheiden. Wir werden wie immer sehen.
(Wenn dabei irgendwann eine 241 bei mir einfährt, wäre das faszinierend!)
 
Vielleicht beruht Arnold/Hornbys Entscheidung(die im übrigen ja schon vor einiger Zeit gefallen ist), so eine Lok zu bringen, ja auch darauf, dass der deutsche Markt mit Modellen nach deutschen Vorbildern langsam gesättigt ist, zumal sich einige neue Wettbewerber inzwischen dazugesellt haben. Mit Jouef und Arnold N etc. kennt man den französischen Markt ja grundsätzlich und Importeure und Händler wollen ggf. auch mal etwas Neues wagen - auch wenn es m.E. natürlich schwierig werden wird.
 
Die Märkte in Polen, der Tschechei und Ungarn existierten schon zu DDR-Zeiten, darauf kann man aufbauen und es braucht vielmals nur neue Bedruckungen
Was kann an Tfz-Modellen als Farb-/Druckvariante von DR auf MAV verstecken? Bei Reisezugwagen sieht es nicht viel besser aus: bis auf ein paar Beute-, Schlf- und Liegewagen sind Druckvarianten vielfach freelance.
dann braucht es Signale, Gebäude, Autos, andere Oberleitungen und weitere Ausstattung ...
Welche Signale und Oberleitungen gibt's am Markt, die Vorbildern aus Ungarn, Tschechische Republik und Slowakei entsprechen?
 
Auch hier wird König Kunde entscheiden und nicht irgendwelche persönlichen Mutmaßungen die hier getätigt werden.
Noch dazu hier wohl kaum jemand ab- und einschätzen kann, wie sich Arnold das mit Modellen nach französischen Vorbildern in Zukunft genau vorstellt. Bei der einen Lok wird's sicher nicht bleiben.
 
Guten Abend!
Verstehe die Aufregung nicht. In den Grenzregionen waren und sind diese doch fast ständig unterwegs. Ich erinnere mich da nur an das Dreiländereck. Da waren Lok`s aus Polen und damals noch CSSR ständig präsent. Heute fahren Lok`s aus aller Herren Ländern (CD, ÖBB, SBB, GYSEV, ZSSK usw) in Deutschland. Dank Mehrsystemlok`s. Kann dies hier aus Nürnberg nur bestätigen.
Also entspannt zurücklehnen und den 3. Advent geniesen.

MfG Torsten
 
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Auch wenn ich eher in der (deutschen) Epoche 1+2 zu Hause bin, muss ich schon sagen: so langsam sehe ich mir die urigen Franzosenloks schön.

Bei allen geäußerten Bedenken hier halte ich das für mich so: abwarten und Tee trinken.

Ich sehe hier erstmal Initiative von einem Hersteller ohne das bewerten zu wollen. Aus meiner Sicht verdient Mut zum Risiko immer Respekt. Jede Investition und jede Initiative ist immer mit Risiken verbunden - egal wofür. Mir liegt es fern, das zu kritisieren. Im Gegenteil. Ich freue mich auf das, was da kommt.
 
...Bei allen geäußerten Bedenken hier halte ich das für mich so: abwarten und Tee trinken....
Na dann wohl doch eher Modelle nach englischem Vorbild ;)

Wer eine schöne Anlage nach französischen Vorbild ansehen will, hat dazu Ende März Gelegenheit und zwar hier:

Für die Moba-Freunde aus Baden-Würstelberg ein kleiner lohnender Sonntagsausflug. Durchaus sehenswert, aber natürlich nichts in TT. Trotzdem bekommt man einen Überblick, was in Epoche III beim Nachbarn im Elsass so herumfuhr bzw. heute herumfährt. Anno 1960 sah es auf den Dörfern und kleinen Städtchen wohl tatsächlich noch so aus, wie auf der bekannten Anlage des Clubs. In den 70er Jahren, bei meinem ersten Elsass-Aufenthalt, habe ich allerdings schon keine Donnerbüchsen oder sonstiges ehemals deutsches Rollmaterial mehr gesehen.
TT France fängt bei Null an. Arnold kann nicht wie in England auf die ehemaligen Anhängern von Tri-angTT zurückgreifen. In Frankreich mit den nur noch wenigen aktiven Modellbahnern, gab es nie eine TT-Scene, geschweige denn einheimische Anbieter.
Natürlich müssen Unternehmen innovativ sein und können, wenn sie finanziell gut aufgestellt sind, auch mal einen Griff in die Kloschüssel überstehen. Aber welche Modellbahn-Firma ist steht heute noch gut da? Die dicke Kohle macht da keiner mehr, sondern viele krebsen nur noch herum. Fast jede Firma war schon mal insolvent. Ich befürchte, dass Arnold ein zu großes Risiko eingeht und sich verzettelt.

Wolfgang
 
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