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Von Kleinklöten nach Großbommeln

Bei mittiger Position des Schornsteins geht ein mehrzügiger. Habe selbst im Haus einen sechszügigen, vier mal Rauch zwei mal Luft. Muß bloß die Dimension stimmen.
Ansonsten sieht das gezeigte Häusel schon sehr chic aus
 
Bei dezenraler Ofenheizung würde ich einen für den Ofen im Wohnzimmer und einen für den Kohleherd in der Küche erwarten,
Warum? Der Schornstein ist so angeordnet, das die Ofenrohre aus 4 Zimmern im Schornstein enden können.
Das Haus soll doch in einer ärmeren Gegend stehen,da muß man sparen.
der deutlich über den First ragt.
Das ist vernüntig, damit die Leute im oberen Stockwerk vom Rauch verschont werden.

Grüße Wolfgang
 
Hallo miteinander
wenn es eine sparsame Ofenausführung sein soll--da bietet sich der Ofen aus den Umgebindehäusern an/Küchenherd und Kachelofen in einem

fb.
 
Zumal auf dem Lande in erster Linie Küche und Stube geheizt wurde. Für die Schlafkammern gab es dicke Federbetten und herrlich klare, kalte Luft.
 
Ofenrohre aus 4 Zimmern
Wie bereits erwähnt, waren damals längst nicht alle Räume beheizt.
Meine erste Wohnung - Altbau - hatte zwar ein Bad mit WC und Badeofen, aber keine Möglichkeit, das Schlafzimmer fossil zu heizen.
Bad und Küche (nebeneinander) teilten sich eine Esse, Das Wohnzimmer hatte einen eigenen Schlot.
Kalte Schlafzimmer waren früher normal.
Ich versuche mir gerade die bewohnbare Toilette vorzustellen
Bei mir direkt nebenan: Einraumwohnung mit 24 m².
Flur, Wohnraum, Küche, Bad - all inclusive...
 
Ich versuche mir gerade die bewohnbare Toilette vorzustellen :)
Das Wohnklo hat die Band Geiersturzflug schon in den 80ern erfunden. Spielt nur keiner mehr, vielleicht weil die damals schon am Sinn von Wahlen zweifelten.
Wen‘s interessiert sollte selber suchen…
Die Briten sehen das mit den Rauchabzügen ganz anders - das sind wohl auch die Weltmeister im Schornsteinbau.
Grüße Ralf
 
Zuletzt bearbeitet:
@Stedeleben
Schornstein hin, Schornstein her; ich finde bei den Fenstern des 1. Obergeschosses auf der Straßenseite hast Du "die Latte ganz schön hoch gehängt" für Dich (siehe #2141). Oben sehen die Laibungen filigran aus, während sie im EG recht grob wirken - finde ich jedenfalls. Dort zeichnet sich das Fensterbrett nicht ab …
 
(...) Oben sehen die Laibungen filigran aus, während sie im EG recht grob wirken - finde ich jedenfalls. Dort zeichnet sich das Fensterbrett nicht ab …

Du hast recht, aus diesem Grund hatte ich hier angekündigt, daß ich dort nochmals mit der Feile ranmuß, um die Faschen zurückzusetzen. Ansonsten werden auch die filigranen weißen Streifchen später in der Fassadenfarbe angepinselt, womit es dann insgesamt einheitlicher wirken sollte.

Da mehr bei lähmenden 39° im Schatten nicht drin ist, folgt heute als Nachtrag zum vorherigen Bildbericht – just for artistic purposes – lediglich wieder ein Farbenspiel, diesmal mit Blick auf die Hofseite. Die abgehebelten Sohlbänke und Gesimse haben Klebstoffspuren hinterlassen, welche die ergraute Fassade und damit das Haus ramponiert aussehen lassen, als hätte jahrzehntelang das Geld für die nötigsten Reparaturen gefehlt. Sohlbänke kommen natürlich wieder dran, so ganz ohne geht es denn ja doch nicht.

Wenn ich ehrlich sein soll, gefällt mir die schmucklose Rückseite besser als die Straßenfront und ich überlege, ob ich das Haus nicht um 180 Grad gedreht in die Häuserzeile einreihen sollte. Die Hofseite wird für die Betrachter der Anlage ohnehin weniger gut zu sehen sein.

Stadthaus_6584_Farbtest.jpg
 
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