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Ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen: in der Natur werden, bei der Bahn, auch nicht erst Zentrierungsdingens gelegt, bevor der erste Schienen-Bogen gesetzt wird. Daher sehen die dann immer mal anders und unterschiedlich und auch "mit Beulen" aus. Und daher sieht @iwii's Anlage auch so natürlich aus: so exakte Kreisbögen und egalisierte Abstände, zwischen den Gleisen, gibt's einfach im Original nicht. Und erst recht gibts keine kreisrunden Bögen. Die sind immer etwas parabelig. Zirkelkreisrund baut nur die genormte Modellbahn. Aus Fertiggleisstücken. Und weil das der / die geneigte ModelleisenbahnerInnen so seit 100 Jahren kennt, müssen ModelleisenbahnerInnen-Gleise auch in exakten Abständen und genormten Zirkelradien gebaut werden. Erst recht auch mit Flex-Gleisen. Ist ja da dann die hohe Kunst. Alles Andere sieht ja nicht nach ordentlicher Modelleisenbahn aus. Sondern vielleicht gar nach Natur und oder gar Vorbild...
Wie gesagt, ohne jemandem nahe treten zu wollen. Außer @iwii.
 
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Ich habe gerade erst angefangen Erfahrungen mit den (Kühn-Roco-) Flexgleisen zu machen. Fakt ist, ganz frei Hand geht es nicht. ich habe zu Klötzchen aus Holz gegriffen, bei den Kurven kam es nicht auf Exaktheit an, da genug Platz und Schattenabfahrt. Ich finde die Holz- oder Stahlbögen gut. Ich hatte bei den letzten Beiträgen das Gefühl, dass man nicht einfach schreibt, wie man es selbst macht, sondern es muss dann auch noch erklärt werden, dass bestimmte Möglichkeiten Quatsch oder viel zu teuer sind.
Muss nicht sein.
 
Vielleicht noch Tipp, bei größeren Bögen ein Stück gerades Schwellenband einfügen, hier kann die Stoßstelle von den Schienprofilen verbunden werden, da hat man dann kein Knick. Ich habe ein Stück mit mindestens 6 Schwellen genommen (mehr ist besser). In der Mitte den Verbinder, so dass noch 2 Schwellen davor / danach gerade sind.
 
Kannst aber auch einfach das Schienenprofil auf einer Seite um ein Schwellenband verschieben. Auch nix Knick.
 
Man kann natürlich aus vielen Sachen eine Wissenschaft machen oder auch Geld in unnütze Dinge investieren.
Ich habe nie eine Gleisschablone gebraucht, schon gar nicht, um auf einer durchgehenden Ebene, wie es der obige Schaba nun mal ist, Gleise im Bogen zu verlegen.
Ich hatte mir einen Streifen Buchensperrholz genommen, eine Bohrung für den Mittelpunkt der Bögen eingebracht und dann im Abstand der verwendeten Radien weitere Bohrungen.
Dann mit einem Pin die Mitte fixiert und mit einem geeigneten Stift durch die Löcher der jeweils gewünschten Radien einen Kreis „aufgemalt”.
Die Gleise habe ich dann per Augenmaß mittig zur Linie auf dem vorher aufgebrachten Kontaktkleber ausgerichtet.
Die Leiste enthält außerdem noch Abstandsbohrungen für verschiedene Trassenbrettchen.

IMG_9807.jpeg

p.s. Beim Verlegen von Gleisbögen im sichtbaren Bereich, habe ich dann oft mit s.g. Übergangsbögen in den Radien am Übergang zur Gerade gearbeitet. Damit kann man die engen Bögen optisch etwas entschärfen, inbesondere, wenn ein Teil des Bogens durch Tunnel o.ä. nicht einsehbar ist.
 
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@mcpilot , könnte man auch machen.
Ich habe dann aber doch lieber die Mitte angezeichnet und in diese Gleismittellinie die Reißzwecken zur Fixierung der Schwellenbänder beim Aufkleben eingesteckt. Die gebräuchlichen bunten Zwecken passen ganz gut zwischen die Kleineisen der Tilliggleise.
 
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Darf man noch fragen, warum du die nächsten Größen nicht mit gekauft hast. Bis 654 mm gibt es die KaModel Schablonen.
Wenn Du das Segment 5 zeitnah angehst, kann ich Dir meine gerne leihen.

Der Mindestradius der Gleisbögen auf der Hauptstrecke soll 500 mm betragen. Das äußere Gleis der Wendeschleifen in den Schattenbahnhöfen müssen diese Bedingung erfüllen. Ein größerer Radius passt nicht mehr in die Schattenbahnhöfe.

Sonst drucke ich mir einfach "Deine Pappabstandhalter" für die restlichen benötigten Radien schnell mal auf dem Würstchenleger aus. Prinzip wie bei Gregor nur das diese einfach zwischen die Schwellen kommen, statt zwischen die Schienenprofile.

Diese Lösung gefällt mir. Darf ich mal auf Dich zukommen?

Ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen: in der Natur werden, bei der Bahn, auch nicht erst Zentrierungsdingens gelegt, bevor der erste Schienen-Bogen gesetzt wird. Daher sehen die dann immer mal anders und unterschiedlich und auch "mit Beulen" aus.

Für mehrgleisige Strecken in Gleisbögen gibt es eine NEM, die den Mindestabstand zwischen Gleisbögen entsprechend der Raumprofile festlegt. Es sollte bei der Modellbahn eigentlich nicht das passieren, wie es teilweise auf der Autobahn möglich ist, wenn an einer Baustelle ein LKW ein Betontrennblock auf die 2m-Spur der Gegenfahrbahn verschiebt. Auf den Nebengleisen das Talbahnhofes sowie auf der Neben- und Kleinbahn werde ich es auch nicht so verbissen sehen, bei den Gleisen der Hauptstrecke und auf dem Schattenbahnhof schon.

Ich hatte mir einen Streifen Buchensperrholz genommen, eine Bohrung für den Mittelpunkt der Bögen eingebracht und dann im Abstand der verwendeten Radien weitere Bohrungen.

So eine Idee hatte ich auch schon. Aber dieser 500 mm - Radius kommt ja nicht nur im Schattenbahnhof vor sondern an verschiedenen Stellen der Anlage, wo man auch nicht diesen Platz hat.

Beim Verlegen von Gleisbögen im sichtbaren Bereich, habe ich dann oft mit s.g. Übergangsbögen in den Radien am Übergang zur Gerade gearbeitet.

Wenn ich es nicht vergesse, auf der Anlage sind Übergangsbögen und Gleisüberhöhungen vorgesehen.
 
Klar gibt es einen Mindestgleisabstand. Der ist aber auch nur das. Und kein gleichzeitiger Gleishöchstabstand. Meines Wissens gibt es den nicht. Mit diesen Schablonen ist es aber genau das: Gleismindest- und gleichzeitiger Gleishöchstabstand.
Und ich behaupte, das jede Kurve bei der Bahn, eine Parabel ist und kein gleichbleibender Kreisbogen. Ansonsten würden wir alle, bei Einfahrt in die Kurve, einen seitlichen Schlag bekommen. Edit: und bei Ausfahrt aus der Kurve, in die Grade, nochmal...
Wenn man nun meint, eine Kurve erst mit einem größeren Kreisbogen zu beginnen, um dieser mit einem engeren Kreisbogen zu folgen, hat man immer noch keine Parabel, sondern nur zwei Kreisbögen kombiniert. Was wahrscheinlich noch weniger vorkommt.
 
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