Hallo, insbesondere an alle Beckmann-BR38-Fans,
nachdem meine BR 38 210 (seit 2018 im Handel, also die Variante mit PluX16-Schnittstelle+Pufferspeicher) einige Jahre in der Vitrine verbracht hat, sollte sie nun auf der Anlage einen Zug bewegen. Dabei hat sich leider gezeigt, dass bei der Lok solo bereits an der kleinsten Steigung die Kuppelachsen durchdrehen. Alle nicht angetriebenen Achsen laufen leicht, Gleis und Haftreifen (A-Achse) intensiv gereinigt -> keine Verbesserung (Tender voran zieht sie zwar deutlich besser, dafür führt die relativ starre Kupplung aber zu Entgleisung des ersten Wagens). Vorläufer ausgebaut -> Lok zieht sich und den Zug (hier z.B. 12 Achsen) ohne Probleme auch die Rampe hoch.
Also drückt offensichtlich der Vorläufer die A-Achse aus dem Gleis.
Oben auf dem Vorläuferrahmen liegt ein starrer "Balken" aus Kunststoff, welcher mittig von einer Schraube mit Spiel fixiert wird (Balkenachse), im Lokrahmen locker mittels eines Stiftes geführt wird und vorn in die Kupplungsaufnahme mündet (sh. Foto). Auf das Gleis wird der Vorläufer mittels eines als Feder ausgeführten Teil des "Balkens" gedrückt, um eine saubere Gleisführung zu gewährleisten.
Die Schraube der Balkenachse lässt wie gesagt ein Spiel des Vorläufers zu. Ich habe jetzt in vielen Tests die Schraube unterschiedlich weit eingedreht (0-Spiel bis maximales Spiel), ohne dass sich am Durchdrehen der Kuppelachsen etwas geändert hätte.
Deshalb meine Frage bzw. Bitte an euch BR38-Benutzer: Hat von euch jemand das gleiche Problem? Sieht euer Vorläufer, insb. der "Balken" mit Feder, genauso aus? Bzw. sind die Vorläufer der aktuellen Modelle identisch konstruiert?
Vielen Dank für eure Antworten
Eddy54
P.S.: Herrn Beckmann habe ich schon geschrieben, eine Antwort habe ich bislang noch nicht erhalten - aber meine Hoffnung ist auch eher, dass ich selber eine Lösung umsetzen kann