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@JPP : Danke für die Klarstellung. Dass es von den Bosch-Fese-Wagen tatsächlich 6 Stück gab, war mir so nicht mehr in Erinnerung. Ist ja auch >40 Jahre her und hätte ich gewusst, dass das noch mal irgendwann abgefragt wird, hätte ich mir das damals aufgeschrieben.
Zu den Sony-Kameras noch mal ein technischer Fakt.
Das waren die ersten Kamera-Züge bei der Studiotechnik Fernsehen die mit Triax-Anschlüssen und -Kabeln (ein Innenleiter, zwei Schirme) geliefert wurden.
Das war schon vom Gewicht her im wahrsten Sinne des Wortes eine Erleichterung für die Kollegen. Auch wenn die Fese-KCM-Kabel schon nicht mehr das Gewicht und den Umfang der Marconi-Kabel hatten.
Die Kabel von FÜ 11-14 von den Freunden waren da wieder ein Rückschritt. Dick und schwer.
Schon wegen der Triax-Technik waren die Sony-Kameras quasi fest mit FÜ 15/16 verheiratet und konnten nirgendwo anders bei der Studiotechnik eingesetzt werden.
Diese Triax-Kabel wurden sonst nur in Vorbereitung des XI.Parteitages zwischen Marstall und Palast der Republik als Festinstallation eingebaut, d.h. die Ü-Wagen standen auf dem zweiten Hof des Marstalls und mussten sich "nur" im Anschlussraum anflanschen.
Die nachfolgenden FÜ 17-19 hatten zwar auch Triax-Technik, die war aber mit der vom FÜ 15/16 nicht kompatibel.
Das virtuelle Profi-Fernseh-Museum im Internet - von Profis für Laien geschrieben - leicht lesbar, intelligent bebildert, amüsant geschrieben, lehrreich, kompetent, subjektiv, (und unvollständig)
Um das Thema für mich noch weiter zu vertiefen, möchte ich die Frage in die Runde geben, ob jemand die beiden Arbeiten im vollständigen Bestand vorliegen hat bevor ich an anderer Stelle weitermache.
Heiko Winkler, Technik der stationären Fernsehproduktion, Diplomarbeit, Potsdam-Babelsberg 1986
Manfred Falkenhain, Die mobile Übertragungstechnik im DDR-Fernsehen, Potsdam-Babelsberg 1987
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