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Piko BR 91 (T9.3)

Ob man jetzt einen Blechstreifen oder einen Draht biegt und ob man das Eine oder das Andere an die Litze lötet...
ist ein Unterschied. Ein Blech liegt gut auf und bietet eine kleine Fläche zum Anlöten der Litze. Für die Serienfertigung sehr wichtig. Mit der Auswahl des Materials und der Blechdicke kann man die Federungseigenschaften vorbestimmen. Die Feinjustage passiert bei der Montage. Das erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Da gab es auch mal Probleme mit z.B. der 94er von Kühn. Einfluß hat natürlich auch die freie Federlänge, wie von @Dampfossi schon erwähnt.
 
Oh, den Ursprung kann ich dir gar nicht sagen. Ich hab eine Schachtel, da sind Eisenbahner/ Lokführer drin von Preiser, Merten, Artitec, Modellbahn Union und 3D Drucke. Die beiden in der 91er könnten von Artitec sein. Jedenfalls haben sie ihre Beine verloren und sind auf das Plasteteil über der Platine geklebt.
 
Und bei 3,5% und R=310 dazu - was bleibt dann noch übrig - 1 Wagen oder doch gar 2 bei Schirmer und eventuell 4-5 gemischte, mit Glück?
Bleibe dabei - Piko hat Hausaufgaben nicht gemacht, egal wieviel Daumen nach unten das jetzt ergibt!
 
Nun möchte ich meine Erfahrungen finalisieren. Ich hatte aufgrund der Umbautipps hier im Board die originale Feder des Vorläufers auf halbe Länge gekürzt. Ergebnis: Vorlaufrad drehte sich nur manchmal, dafür zog die Lok etwa 2 Waggons mehr. An meinem Zug ist am Anfang (also nach der Lok) ein kurzer 2achser von pmt). Also eine Tillig-Kuppelkasten-Feder eingebaut (halbiert) - gleiches Ergebnis, nur entgleiste jetzt der Vorläuger beim Befahren einer Weiche geradeaus gestellt in richtig Abzweig... Also eine Kuppelkastenfeder komplett rein - Entgleisung bleib, aber immerhin zog die Loks jetzt die 2 Wagen mehr und der Vorläufer drehte sich. Also mal in die Gegenrichtung so 40-50 Runden drehen lassen ohne Entgleisungen und dann heute noch mal an dieser Weiche probiert und siehe da... wieder Entgleisung. Also den ersten Wagen nach der Lok durch einen längeren 2-Achser erstetzt (offener Güterwagen von Tillig) und siehe da: alles paletti. Vermutlich drängt der kurze Weg Achse-Kupplung die Lok in der Kurve so, dass der Vorläufer zu stark eingelenkt auf das Herzstück trifft und entgleist. Bei der Originalfeder ist wahrscheinlich der Druck auf das Gleis deutlich stärker, so das das da nicht passiert. Naja, jetzt läuft die Kleine :). Im Innenkreis 267 mm mit 5 Güterwagen/ 2achser Personenwagen. So bleibt´s!
 
Nur zur allgemeinen Info:
Meine uneingefahrene, schachtelneue 91er zog auf dem gestrigen
TT-Stammtisch in Ilsfeld einen Güterzug mit 34 Achsen in der Ebene
durch Kurven und Weichenstraßen ohne zu schleudern, bzw. an die Lastgrenze zu sein.
Der Zug bestand aber überwiegend aus 4-Achsern von KARSEI und TILLIG.
Die Bilder dazu findet ihr später im entsprechenden Event-Ordner.
Schönen Sonntag noch.
 
@Werner 8871
Komisch .... in der Ebenen hat sich bisher eher keiner beschwert - da liegt es wohl an den Bergen - also alles Einebenen.
Einfach lesen und verstehen, kritisch wird es langsam ab oberhalb der 2% Steigung, wenn man die vorherigen Beiträge richtig zusammenfasst.
Aber trotzdem schön für dich, wenn du mit dem Modell zufrieden bist, da freue ich mich auch etwas mit, leider sind bei mir Steigungen um 3,5% dabei, da ist das ganze nicht so toll.
 
... (ob man das Eine oder das Andere an die Litze lötet...) ... ist ein Unterschied. Ein Blech liegt gut auf und bietet eine kleine Fläche zum Anlöten ...
Auch ein Draht (vor allem abgewinkelt) liegt gut auf und lässt sich entsprechend geformt gut löten. Das is alles nur eine Sache der Vorbereitung und der angepassten Hilfsmittel. Das bisher verwendete Blech muss in der Form ja auch erst einmal zurecht gemacht werden und wird ganz sicher auch nicht ohne Hilfswerkzeug ver-/bearbeitet.
Die Feinjustage passiert bei der Montage. Das erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl.
Bei Blech wie bei Draht.
Ich denke, ich hatte es schon erwähnt. Ich komme aus dieser Industrie, wir haben da Abteilungen, die nennen sich Handlötung, Nachlötung und Reparatur. Ich seh sowas täglich.

Also ich favorisiere Draht, braucht kaum Platz, lässt sich sehr einfach verlegen und nahezu abfallfrei verarbeiten. An Kuppelachsen außerdem optisch gut als Sandfallrohre zu verstecken und bremst kaum ...
Ich finde, die Hersteller sollten langsam mal das Uraltprinzip der am Radkranz schleifenden Blechstreifen überdenken. Es wurden ja schon vereinzelt bessere Lösungen praktiziert ...
 
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