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Modellbau von ford.prefect (Bastelthema)

Hallo, im Onlinekaufhaus entdeckte ich den Bausatz einer Kriegslok BR 53 (Borsig) mit Panzerung von Modelldepot. Es handelt sich um ein Standmodell. Da ich diese Lok faszinierend finde und der Preis mehr als attraktiv war, konnte ich nicht widerstehen.

KON 00: So wird der Bausatz geliefert.

KON 01: Die Gehäuse wurden in zwei Teilen gedruckt. Bei den Auswüchsen handelt es sich um die Stützstruktur und nicht um nachgebildete Dampfwolken.

KON 02: Die Gehäuseverbindung musste gespachtelt werden. Die Struktur des Filamentdruckers ist hier kaum zu erkennen. Im Vordergrund liegt die Panzerschürze für das Fahrwerk, das ich hier mit aufgeklappten Wartungsluken dargestellt habe.

KON 03: Die Fahrwerke des Bausatzes sind aus einem Stück gedruckt. Ich habe den Tender rollfähig gemacht und mit „richtigen“ Drehgestellen und einer Kupplungskulisse sowie mit Metallpuffern versehen.

KON 04: Die grob angedruckten Griffnachbildungen habe ich durch Draht ersetzt. Nicht nur für die Filamentstruktur habe ich mir eine Geschichte ausgedacht, aber das an anderer Stelle.

KON 05: Die Bauteile sind grundiert. Als Vorläufer habe ich einen der 50/52 eingesetzt, einschließlich des neuen Schneepflugs.

KON 06-10: Das fertige Modell. Es wurde mit Panelliner schattiert, die Kanten trockengemalt und leicht gealtert. Ich habe auf Balkenkreuz und Adler verzichtet, aber auch das gehört zu der anderen Geschichte.
 

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Ein ganz klein wenig bekl....... sind wir aber schon. Unglaublich. BITTE zum nächsten Stammtisch mitbringen. DANKE
 
Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Art Scheuklappen neben den Puffern montiert hätte. Ansonsten scheint die Lok recht trocken gelagert, ziemlich wenig Rost für das Alter :zustimm:
 
Wow, ein Bastelthema. Das sieht man auch nicht mehr so oft.
Das Modell weis zu gefallen. Pass mit dem Rost auf, dass da nicht zu viel dran ist, denn lange im Einsatz wäre die Lok nicht gewesen. Den Fehler kenne ich von den Flugzeugmodellbauern auch. Da werden super Alterungsspuren angebracht, nur wurde kaum ein Flugzeug ein halbes Jahr alt, bevor es abgeschossen oder durch ein neueres Modell ersetzt wurde. Die wurden gar nicht so alt, als dass es da große Alterungsspuren hätte geben können.
Da die Lok von den grauen Eisenbahnern gefahren worden und im Eigentum der Wehrmacht gewesen wäre, gehören da auch Balkenkreuz und der Pleitegeier dran. Eine korrekte historische Darstellung sagt nichts über den persönlichen Standpunkt dazu aus.
 
Wow, ein Bastelthema. Das sieht man auch nicht mehr so oft.
Naja, ich agitiere beim Stammtisch immer, dass die Kollegen auch wieder etwas einstellen, da muss ich schon mit gutem Vorbild vorangehen.
Das Modell weis zu gefallen. Pass mit dem Rost auf, dass da nicht zu viel dran ist, denn lange im Einsatz wäre die Lok nicht gewesen... gehören da auch Balkenkreuz und der Pleitegeier dran. Eine korrekte historische Darstellung sagt nichts über den persönlichen Standpunkt dazu aus.
Dankeschön. Der Rost und die fehlenden Balken gehören zur Geschichte. Bei so einer fiktiven Lok darf es auch aus meiner Sicht in der Beziehung Abweichungen zur Realität geben.
Aktuell im Portal die Hälfte.
Es sollten aber ruhig mehr sein.

BITTE zum nächsten Stammtisch mitbringen. DANKE
Mache ich.
 
Der Rost und die fehlenden Balken gehören zur Geschichte. Bei so einer fiktiven Lok darf es auch aus meiner Sicht in der Beziehung Abweichungen zur Realität geben.
Ich kann's mir denken:
Polnischer Tunnelfund, 50 Jahre vor sich hin gerostet. Und hinten dran der Zug mit dem Bernsteinzimmer!
:gut: :gut: :gut:
:bia:
Fehlt nur noch ein Haunebu als Begleitschutz, aber das paßt nicht in 'nen Tunnel...
 
Jetzt muss man nur noch ein KI-generiertes Video zu der Lok basteln und in ein paar Monaten wird Youtube dessen geplante und zweifellos angelaufene Großserie beweisen. Ein blöder Kommentar mit Floskeln wie "der Zeit weit voraus" und "geheim" und in wenigen Jahren ist das die gewünschte Geschichte. Zum Glück war der reale Spuk vorher zu Ende und die Lok nie wirklich geplant, aber schick und ein wenig gruselig schaut sie schon aus.
 
Hallo, hier gibt es mal wieder einen Gruß von der Werkbank. Neue Waggons für die Mansfelder Staats Eisenbahn werden gealtert, und die Delta Rail bekommt auch ein bisschen Farbe ab.
 

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Hallo, in einem Online-Kaufhaus entdeckte ich 3-D-Druck-Bausätze von ungewöhnlichen Panzerfahrzeugen. Hier handelt es sich um den eines sowjetischen T-35 aus den 30er Jahren. Der Druck ist sehr fein und detailliert. Da sich das Material noch etwas klebrig anfasste, habe ich die Teile eine Weile in die Sonne gelegt und immer mal gewendet. Für die Farbgebung verwende ich mittlerweile ausschließlich Acrylprodukte. Ich habe die Bauteile mit One-Shot-Primer von Mig AMMO grundiert. Hier muss man aufpassen: Wird es zu nass (viel), blättert die Grundierung. In mehreren dünnen Schichten funktioniert es aber. Als Farbe habe ich Passenger Wagon Green von Mig AMMO genommen. Es ist ein schöner Khaki-Ton. Gespritzt wurde mit einer eher preiswerten Spritzpistole mit 0,35er Düse. Die Sterne hatte ich von Hauler-Bausätzen übrig. Sie kamen auf eine zunächst glanzlackierte Fläche. Die Ketten erhielten einen dunkelgrauen Farbton. Auch die Werkzeuge und Bergemittel wurden farblich hervorgehoben.

Das Modell soll ein Fahrzeug darstellen, das frisch aus der Restaurierung kommt und für eine Ausstellung vorgesehen ist. Daher wurde es nicht gealtert, Ich habe lediglich die Tiefen mit Panel-Liner von TAMIYA ausgelegt. Alle Kanten wurden mit hellem Grau trockengemalt. Die Ketten erhielten an den Laufflächen noch eine dezente Trockenmalung in Silber. Alles wurde mit seidenglänzendem Lack versiegelt.

T-35_01 So kommt der Bausatz mit lediglich zwei Teilen daher, ist das schon Modellbau?

T-35_02 das komplette Fahrzeug

T-35_03 nach der Grundierung, hier in Gemeinschaft mit einem sowjetischen SMK und einem britischen A1E1

T-35_04 erster Farbauftrag

T-35_05 fertig

T-35_06 hier versteckt sich ein W-50 und zeigt die Dimensionen dieses Monstrums

T-35_07 in Gemeinschaft mit dem SMK und einem T-55 als Größenvergleich

T-35_08 Achtung, Lademaßüberschreitung; ich weiß nicht, ob der Typ bahntransportfähig war
 

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Hallo, auch diesen Bausatz fand ich im Online-Auktionshaus. Er stammt ebenfalls von SSModell aus China und ist ein 3-D-Druck. Das Modell stellt den schweren sowjetischen Mehrturmpanzer SMK dar. Das Vorbild wurde, neben anderen Entwürfen, 1938 entwickelt und sollte den T-35 ersetzen. Im Laufe der Projektierung reduzierte sich die Zahl der Türme von fünf auf zwei. Ein Prototyp wurde gebaut und im Winterkrieg gegen Finnland eingesetzt, wo er nach einem Minenschaden liegenblieb und von den eigenen Truppen erst Wochen später geborgen werden konnte. Letztendlich bewährte sich das Konzept nicht, das Ungetüm war bei 55 Tonnen Lebendgewicht doch recht schwach bewaffnet und gepanzert. Man entwickelte auf der Basis den KW-1, die Ähnlichkeit ist an der Wanne zu sehen, die allerdings beim KW um zwei Laufrollen verkürzt wurde.

Der „Bausatz“ bestand aus drei Teilen: Wanne komplett, kleinem Turm und dem Hauptturm. Beim Bau ging ich wie beim T-35 vor und arbeitete auch parallel; die Modelle sind ja wirklich nicht groß, und so lohnt sich der Aufwand mit der Spritzpistole etwas mehr.


smk 00: der Bausatz wird von allen Supports befreit geliefert

smk 01: frisch lackiert, man sieht die feine Detaillierung

smk 02: fertig bearbeitet einschließlich Auslegen der Vertiefungen und Aufhellen der Kanten – nach meiner Meinung wird es erst dadurch ein Modell

smk 03: Größenvergleich

smk 04: auf dem Tiefladewagen, nicht wegen des Gewichtes, sondern wegen des Ladevolumens – den Waggon hatte ich vor Jahren mal gebraucht bei Bertram in Leipzig entdeckt
 

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