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MiniMax in TT

Ich hatte heute mal ausnahmsweise etwas Zeit und habe die mal genutzt, um etwas am Gleisplan meines Bahnhofs zu experimentieren. Das ist dabei herausgekommen. Da ich nur ne Demo-Version habe, die mich nicht alle Funktionen, wie z.B. Flexgleise biegen, nutzen lässt, gibt es noch ein paar Unzulänglichkeiten. Letztendlich werden Flexgleise und nicht konfektionierte Gleise verwendet, somit lassen sich bestimmt der eine oder andere Bogen noch etwas gefälliger gestalten.Anhang anzeigen 585993

Hallo,

der 45-Grad-Knick im Bahnhof ist mir optisch zuviel.

Ich habe mir grad mal die Zeit genommen, deinen Grundplan mal mit einer anderen Planungssoftware umzusetzen. Ich habe versucht die 2,30 Meter Länge einzuhalten. Aber geschummelt habe ich beim Knick im Bahnhof, denn bei mir zweigt die untere Strecke "nur" noch mit 30 Grad ab.

Dabei habe ich das Tillig Modellgleis zu Grunde gelegt und nur die EW3 mit 12 Grad und einem Radius von 984 mm angesetzt. Gefallen tut es mir aber auch so noch nicht recht. Trotz aller wegen Minimax-Normen nötigen Einschränkungen glaube ich, dass mann da noch mehr Zeit investieren sollte um mehr an "Betrieb" und Gleislänge rauszukitzeln.

Oder lassen sich in deinen Räumen nicht doch weitere 30-40 cm an Länge herausverhandeln?
Vor allem die kurzen Nutzlängen finde ich problematisch, wenn auf Dauer mehr auf der Anlage passieren soll als den Schienenbus pendeln zu lassen und einen Ng aus V60 und 2 Güterwagen

Der Django (= Ex-Mitglied TTiny-Gruppe)
 

Anhänge

  • Pottmaik - Original.pdf
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Meiner Meinung nach wäre EW2 im Bezug auf alles andere ( Radien, Längen ) besser geeignet. Man kann das Gesamtbild sowohl mit zu kurzen als auch mit zu langen Weichen 'verhunzen'
 
@Django-NRW
Vielen Dank für deine Mühe und eigentlich gefällt mir dein Plan sehr gut, aber...
ich verwende Kühn/Roco-Gleismaterial sprich 10°-Weichen, ausserdem kennst du doch unsere TTiny- Massgaben. vereinfachter Nebenbahnbetrieb, max. 2m Betriebstellenlänge. Es kommt also gar nicht drauf an, lange Züge verkehren zu lassen.
Ja, mein Bahnhof kommt auch nicht mit den 2m Länge aus, aber wir halten das nicht päpstlicher als der Pabst. Das linke verschobene 30cm-Trapezmodul ist als Adapter gedacht um von 40cm Tiefe auf die 30cm Streckenmodultiefe zu kommen. Es ist etwas verschoben, da ich eine nicht ganz mittige Gleislage auf dem folgenden Modul habe. Bei deinem Plan sehe ich ein Problem ein Modul anzudocken, bzw. bräuchte ich min 1m mit ner Gleisverschwenkung um auf die 30cm für das nächste Modul zu kommen. Du weisst das wir eher kleine Räumlichkeiten nutzen, da weiss ich nicht ob dass dann platzlich immer so optimal wäre.
Zuderm habe ich ganz bewusst max.1m Modullänge gewählt, weil ich sonst Transportprobleme bekomme. Für das abzweigende Modul wird es noch ein kurzes schräges Transportansatztstück geben, so dass ich die 3 Module gedeckelt transportieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den Gleisplan nochmals überarbeitet.
Durch hinzufügen eines Adaptermoduls am Abzweig und verlegen der linken Einfahrweiche und der Einfahrweiche des Abzweigs auf die jeweiligen Adaptermodule, habe ich noch etwas Nutzlänge der Gleise hinzugewonnen. Rein theoretisch könnte ich durch einfügen eines weiteren Moduls die Nutzlänge der gerade führenden Strecke nochmals verlängen, z.B. zur Verwendung zu Hause. Zumal ich es ja als ertüchtigte Nebenbahn deklarieren könnte, wie sie ja in der DDR nicht so selten waren und damit auch mit langen und schweren Zügen befahren wurden. Also müsste ich auch Wattenscheider vorsehen.
Die orangen Flächen werden Laderampen, die gelbe Fläche da werde ich wohl eine "BHG", wie es sie auch in meinem Heimatort gab, ansiedeln. Diese hatte einen W50, einen Multicar M24 sowie einen T174 für interen Transportaufgaben und Auslieferungen. Es gab eine Lagerhalle mit Büro und ein Schleppdach. Unter dem Schleppdach lagerten zum Beispiel Balken und Bretter. In der Halle lagerten Saatgut, Düngemittel,Tierfutter,Zement, Schrauben,Nägel sowie Wasser- und Abwasserrohre usw..Auf dem Freigelände lagerten Sand, Kies und Briketts.
Also vielfältige Materialien zur Anlieferung mit der Bahn.
Wo ich mir noch nicht klar drüber bin, was ich mit dem EG mache. Stelle ich es im Anschnitt dar, oder baue ich ein Ansatzstück für den Winkel zwischen Geradem und Abzweig-Modul, auf dem das EG steht.Screenshot 2026-09-17 224845.png
 
@Pottmaik
Die Berliner Umgehungsbahn war z.B. so eine Nebenstrecke, die teilweisen Hauptbahncharakter hatte. Der Oberbau war für schwere Züge ausgelegt. Die meisten Bahnhöfe wurden mit Ein- und Ausfahrsignalen gesichert. Aber nicht alle Bahnübergänge wurden durch Schranken gesichert. Es gab unbeschrankte Bahnübergänge.
 
Meiner Meinung nach wäre EW2 im Bezug auf alles andere ( Radien, Längen ) besser geeignet. Man kann das Gesamtbild sowohl mit zu kurzen als auch mit zu langen Weichen 'verhunzen'
Erzähl' das mal den Vorbildweichenbauern... :auslach:
 
@Plandampf TT Unser Betriebskonzept sieht eingleisige Nebenbahn, sprich auf unseren Streckenmodulen gibt es maximal mal noch nen Haltepunkt. Zugkreuzungen oder -überholungen können also nur in den Bahnhöfen stattfinden. Mein Bahnhof wird ein Abzweigbahnhof.
Und dafür finde ich 2 Bahnsteige jeweils für die durchgehende und abzweigende Strecke und 3 Bahnsteige insgesamt, nicht übertrieben.
In meinem Heimatort Großkorbetha gab es 1 Hausbahnsteig und 4 zweiseitige Bahnsteige. Zugegeben, es lag an den Strecken Erfurt-Leipzig und Erfurt- Halle/Saale. Aber jetzt kommts...Großkorbetha hatte so ca. 2800 Einwohner!
Im Regelfall wurde jeweils nur ein Bahnsteig an jeder der beiden Strecken genutzt. Um ehrlich zu sein gab es eigentlich nur Bahnsteig 2-9, solange wie ich mich zurück erinnern kann, als so die Zeit um 1973, gab es Bahnsteig 1, den Hausbahnsteig, gar nicht mehr.
Gruß Maik
 
Aktuell stehen in Großkorbetha viele Kesselwagen bzw. kommen und gehen dort Züge aus Leuna in alle Welt. Wir waren am Samstag nach der MTTB Messe zum Bahnhof gefahren und haben ein bisschen gequatscht und gefilmt. Es war an dem späten Nachmittag/Abend richtig viel Zugverkehr, da hatte ich auch schonmal weniger gehabt, als ich in der Nähe war.
 
Hallo Pottmaik,

vielleicht mal den Bahnhof Unterlemnitz der Bahnlinie Hockeroda-Lobenstein ansehen. Das ist ein Keilbahnhof mit zwei Gleisen in Richtung Wurzbach und ehemals zwei Gleisen in Richtung Triptis in Thüringen.
Die Wurzbacher Seite hatte zwei Bahnsteige, auf der Triptiser Seite war eins der Gleise ein beidseitig angebundenes Ladegleis. Wenn das nicht belegt war, konnte es sicher auch für Zugkreuzungen genutzt werden. Eine DKW und ein kurzes Schutzgleis waren auch vorhanden.
Das kommt dem gezeigten Plan etwas abgerüstet schon recht nah und wäre eine vorbildnahe Variante.
Literatur gibt es dazu. Online habe ich nicht gesucht.

Gruß
gsa
 
Online habe ich nicht gesucht.

Bitte schön - hier fehlt schon die 2te Anbindung vom Ladegleis.

Bad Berka ist nicht sinnvoll (Gleisplaninterpretation von G. Fromm):
 
Zuletzt bearbeitet:
@gsa Ein netter Gleisplan, aber vorbildgerecht könnte ich das auch nicht umsetzen, bei einer baulichen Nutzlänge des längsten Gleises von 430m, das wären ja etwas mehr als 3,50m in TT plus 20cm Modultiefe bei Mittellage des durchgehenden Gleises von Triptis. Das wäre etwas zuviel, bei den Raumgrößen, die wir für unsere Modultreffen nutzen.
Dazu kommt die Tatsache das es bei Rocogleisen noch keine DKW gibt. Die soll zwar kommen, hat aber soweit mir bekannt 20° Winkel, passt also von der Geometrie nicht zu den 10° Weichen.
Aber trotzdem danke für deinen Vorschlag.

Morgendliche neTTe Grüße Maik
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe den Gleisplan nochmals überarbeitet.
Durch hinzufügen eines Adaptermoduls am Abzweig und verlegen der linken Einfahrweiche und der Einfahrweiche des Abzweigs auf die jeweiligen Adaptermodule, habe ich noch etwas Nutzlänge der Gleise hinzugewonnen. Rein theoretisch könnte ich durch einfügen eines weiteren Moduls die Nutzlänge der gerade führenden Strecke nochmals verlängen, z.B. zur Verwendung zu Hause. Zumal ich es ja als ertüchtigte Nebenbahn deklarieren könnte, wie sie ja in der DDR nicht so selten waren und damit auch mit langen und schweren Zügen befahren wurden. Also müsste ich auch Wattenscheider vorsehen.

Hallo Maik,

ich finde die neuere Version auf jeden Fall besser als die vorherigen.

Man kann auch jetzt noch sehr klar erkennen, an welchem bewährten Muster-Bahnhof der H0-Minimax-Kladde du dich orientiert hast
Du nennst ja mehrfach die internen Vorgaben und Spielvorgaben von TTiny als Begründung fürdeine vorgeschlagenem Kompromisse.
Das ist völlig akzeptabel, solange du selber mit dem Kompromissen konform gehst.

Exkurs, ohne dass ich damit darauf aus bin, eine weitere Diskussion über Sinn und Unsinn von Modulbau und die Eignung für verschiede Arten zu Spielen loszutreten:
Ich persönlich kann mich aus genau jeden Gründen bis heute nicht mit den TTiny-Rahnenvorgaben anfreunden und fremdel mit den anderen TT-Modulgruppen ähnlich. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich mehr Platz zur Verfügung habe und ken reines Arbeitszimmer mehr brauche. Da wünscht sich der Gierhals im Manne einfach etwas mehr als eine Kleinbahn in Epoche III.
Letzlich habe ich mich daher völlig loslösen müssen bei meiner eigenen Planung, den ich hatte das Gefühl mich (überspitzt formuliert) entscheiden zu müssen zwischen einer zuhause vor allem nutzbaren und alleine bereibbaren Anlage und Vorgaben, die ich nicht inhaltlich von den Interessen her teile.
Einen Weg, den ich lange Zeit in der eigenen Planung als Kompromiss versucht habe, war für Zuhause einen Bahnhof zu bauen, der aus mehr als zwei Segmenten besteht und von den die mittleren der Verlängerung der Gleislängen dienen. Die wären dann zuhause geblieben, wenn die Gruppe sich zum Fahren trifft. Letzlich war auch dieser Versuch aus meiner persönlichen Sicht unbefriedigend und endet mit dem Ende meiner Teilhabe an TTiny.

Zurück zu Pottmaik:
Vielleicht kannst du aber mal durchdenken, ob dein Bahnhof derart spaltbar sein könnte bzw auch mittelfistig erweiterbar. Selbst wenn dir nun der Platz familiär bedingt grad fehlt, die Hoffnung stierbt zu letzt eines Tages mal einen eigenen Modellbauraum besitzen zu dürfen ;-)
Vielleicht indem du das Abschwenken der unteren Gleise nach rechts unten noch weiter noch rechts verschiebst.
Und dann könntest du notfalls den Bahnhof retten statt abzureißen, wenn dir mal doch die Lust nach mehr als Kleinbahn in Epoche III kommen sollte.

Das EG sollte m.E. auf jeden Fall mit auf eines der reisenden Module. Es ist identitäts gebend und mach Klar, wo wahrschein der Hauptzweck der rollende Züge fiktiv liegt.

der Django
 
@Django-NRW Deine Prämissen hattest du ja schon dargelegt, ist ja auch nichts dagegen einzuwenden. Jeder nach seinem Gusto und was ihm gefällt.
Zurück zu meinem Gleisplan. Der ist noch nicht feinbearbeitet, aber ist schon unter der Massgabe der Verlängerung erstellt. Wenn du genau hinsiehst, wird dir auffallen, dass die durchgehende Strecke problemlos durch Einfügen eines oder mehrerer Module verlängert werden kann.
Eisenbahntechnisch könnte man es als eingleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn deklarieren. Wobei dann die Hauptstrecke von längeren und die Nebenbahn von kürzeren Zuggarnituren befahren wird.
Andererseits wenn ich die abzweigenden Gleise an der Modulkante parallel lege, könnte ich durch einfügen eines parallelogrammförmigen Moduls diese auch noch verlängern.
Hab mich auch schon mit Rainer darüber unterhalten, er meinte es wäre vieles machbar.

Gruß Maik
 
Eisenbahntechnisch könnte man es als eingleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn deklarieren.
Genau das Szenario sehe ich gerade nicht, bedeutet es doch in der Regel, dass die Züge einer Strecke in diesem Bahnhof enden. Dafür ist der Bahnhof aber nicht gemacht. Die Hauptaufgabe des Bahnhofs sehe ich im Umsteigen zwischen den beiden rechten Strecken - d.h. es steht ein Zug von links und einer von rechts im Bahnhof, was dann auch zur Eingleisigkeit der linken Strecke passt. Die klassische Zugkreuzung zwischen zwei Personenzügen würde ich eher im nächsten Bahnhof an der linken Strecke verorten. In wie weit es Umfahrungen in dem Bahnhof überhaupt braucht... :gruebel: - eigentlich nur, damit Personenzüge langsame Güterzüge überholen können. Dann stellt sich im nächsten Schritt die Frage, wo diese herkommen? Selbst wenn es einen entsprechend großen Anlieger an einer Strecke gibt, würde es nur das Gleis auf einer Seite des Bahnhofs erklären. Kurz: ich würde die schmalen Bahnsteige weglassen und das obere Umfahrgleis zu einer Ladestraße machen.

Gruss, iwii
 
Vieleicht sollte ich den Bahnhof als Trennungs- und Abzweigbahnhof bezeichnen.
Und am besten mache ich mal ein paar Angaben zur derzeitigen Situation bei unserem TTiny-Modulpool.
Bisher haben wir nur wenige Betriebsstellen, und das sind End- oder Durchgangsbahnhöfe. Ausserdem haben wir ein paar Abzweige.
Zwischenzeitlich haben wir uns mit FKTT-Modulen beholfen.
Aus dem Gedanken heraus, den Betriebsablauf interessanter und vielfältiger zu gestalten, entstand dieser Bahnhof. Er gibt uns die Möglichkeit mehrere Streckenäste zu installieren.
 
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