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iwii baut...

Oberlichter und neue Bühnen habe ich schon da. Ob ich noch mehr an den Wagen mache, weiß ich nicht.
Das wird die richtige Herangehensweise sein. Wenn es Appetit auf mehr macht, kannst du dich ja immernoch auf den restlichen Wagenpark stürzen.

Poldij
 
Ich habe die Gräber an der Kirche gebaut und extra auf die beiden Friedhofsbausätze von Busch gewartet. Leider war das eine große Enttäuschung. Die Gräber sind bestenfalls für Urnengräber geeignet - Länge der Umrandung gerade mal 13mm. Der beigelegte Flock ist grober "Schwamm". Die Kunststoffblumen, die Pumpe und die Friedhofmauer sind eher H0 als TT. Die Gräber sind in beiden Bausätzen die gleichen. Am Ende habe ich nur die Blumen und die Gräber verwendet und den Rest mit anderem Material dekoriert. Ich wollte die offenen Flecken einfach weg haben

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und das Meiste verschwindet eh aus der Sichtlinie hinter Bäumen.

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Gruss, iwii
 
Das Beste rausholen würden in meinen Augen die Fertigstellung der Gebäudebausätze (Regenrinnen, Fallrohre ...) und eine dezente Alterung. Momentan sieht das für mich noch aus wie Modellbahn, Aszendent Designstudio: Schick, aber leblos, würde ich sagen.
 
Wirkt mir persönlich etwas zu modern. Die Grabsteine von z.B. Overdrive-Racing auf ebay würden eher in die Zeit passen.
Weiterhin waren z.B. auf unserem Dorffriedhof am Eingang Parzellen für die gehobene Schicht angesiedelt. Meist sogar mit extra Zaun drum. Sprich die Familie des Villenbesitzers hatte sowas sicher auch, könnte ich mir vorstellen.
 
(...) Die Gestaltung gefällt mir, warum muß denn alles immer gealtert werden.

Zum Beispiel, weil dort eine Bahnstrecke in unmittelbarer Nähe der Gebäude verläuft, auf welcher wiederum zur Spielzeit der Anlage Dampfloktraktion vorherrschte, es also jede Menge Ruß und Staub gab, der sich auf Gesimsen und Putzflächen, Mauern, Zäunen, Grabeinfassungen ablagerte. Regen wusch ihn in jede Ritze, es entstanden großflächige Schattierungen und Flecken an Fassaden und Dächern. Metallteile setzten Rost an, Schiefer Grünspan, Holz vergraute und wurde rissig. Dachziegel blichen zudem von Nässe und Sonnenlicht aus, was der dörflich-kleinstädtischen Bebauung letztlich jene Lebendigkeit im Anblick verlieh, die viel von der heute so geschätzen ländlichen Romantik ausmacht.

Patinieren, um ein grundlegendes Mißverständnis auszuräumen, bedeutet im übrigen nicht "verschmuddelt". Es heißt vielmehr, sich mit dem Vorbild und dessen natürlichem Alterungsprozeß gedanklich zu befassen und sich dessen im Modell anzunähern. So eine Kirche, so ein Gasthaus hatte nun mal leider keine Polystyrolwände mit seidenmattem Plasteglanz, es wurde nicht alle drei Monate neu geputzt oder gestrichen oder neu eingedeckt oder mit Pinsel und Stabsauger von Hausstaub und Fliegendreck befreit. Dem Vorbild näherzukommen erfordert schließlich in meinen Augen schon auch, die grundlegende technische Gebäudeausrüstung anzubringen. Das mag lästig sein, das mag Zeit kosten und es ist durchaus legitim, sich die Mühe zu sparen, aber wo ein berühmter Bastler am Werke ist, darf man dennoch ruhig mal genauer hinschauen, meine ich.
 
Patinieren, um ein grundlegendes Mißverständnis auszuräumen, bedeutet im übrigen nicht "verschmuddelt". Es heißt vielmehr, sich mit dem Vorbild und dessen natürlichem Alterungsprozeß gedanklich zu befassen und sich dessen im Modell anzunähern.
Gut, das ist Deine Meinung. Ich möchte eben ein schönes Eisenbahnbrett.
Hier im Board wurde schon ein gealtertes Modulstück vorgestellt, das würde ich sofort vor die Tür zum
Sperrmüll stellen.
 
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