Nun ja, der Umbau für die 81/92 ist so primitiv gehalten, es gibt im Getriebe nur ein einziges Zwischenzahnrad zu den Treibachsen. Somit ist es zwangsläufig seitlich. Erst wenn weitere Achsen durch weitere Zwischenzahnräder hinzukommen könnte man bei diesen Seitenversatz einbauen.
Dampfossi, Dein Einwand bringt mich aber auf eine geniale Idee die ich sonst so schnell nicht gehabt hätte!
Also. Der Motor 1020D ist in meinem Umbauten der 81/92 mit ihren kleinen Rädern und ihrer "Traktorenuntersetzung" einfach überdimensioniert.
Nimmt man nur einen 0816D, kann man diesen kleineren Motor schon mal 1mm seitlich verbauen. So wäre man durch den Seitenversatz mit dem abgehenden Ritzel auf dem Stufenzahnrad und allen folgenden Zahnrädern schon nahezu mittig. Außerdem kann ich meine 1mm starke Motoreinfassung aus Kupferrohr auch noch weglassen und den Motor einfach auf einen Sockel kleben. Dann sind es schon mehr als nur 1mm. (Dann könnte man vielleicht sogar den 1020D weiterverwenden inklusive Seitenversatz )
So, jetzt kommt das Entscheidende!
Man kann bei
mittigen 12 Zahn-Achszahnrädern den originalen Bodendeckel ohne Schnitzereien einfach wieder aufschrauben! Das seitliche Erweitern der Zahnradtaschen im Bodendeckel war bei diesem Umbau nämlich mit Abstand das Aufwendigste. Das vorsichtig ohne die Bremsbacken abzubrechen. Auch kommt man dabei seitlich fast durch die Materialstärke.
Der eigentliche Umbau ist lächerlich einfach!
Man muss eigentlich auch kein einziges Stück Messing verbauen, wie ich es bei meinem Erstlingswerk noch gemacht habe.
Die Position der einzigen Wellenbohrung (bei Zweichs-Antrieb) muss lustigerweise einfach genau mittig in die Vertiefung für die Radschleifer, man muss gar nichts messen.
Zahnräder auf die Achsen, Zwischenwelle rein und mit Klebeband elektrisch isolierend überdecken, Schleifer wieder drüber, zusammengeklebtes Stufenzahnrad mit Achse mit dem Lötkolben von oben im Plaste halb versenken bis es passt, Motor draufgeklebt, hier und da noch einen Sicherungsklecks Kleber, fertig!
Eventuell noch die beiden Gewichte vom Hut auf den Rahmen kleben um so die eben erwähnte Achse zusätzlich zu sichern... Von den Bleigewichten muss etwas Weggefeilt werden um Platz für die Achse zu schaffen. Das Fummeligste am Ganzen ist das Auffüllen der Achse für das Zwischenzahnrad mit den gestapelten Unterlegscheiben, aber das lässt sich auch anders lösen.
Blöd wird es erst wenn mehr als zwei Achsen angetrieben werden sollen. Dann müssen nämlich die Stege im Rahmen und die darin befindlichen Befestigungsmuttern weichen und wie will man dann den originalen Bodendeckel vernünftig anschrauben? Für Zweiachsantrieb muss nämlich nur der Mittelsteg entfernt werden was egal ist.
Da dieses Modell ab Werk saumäßig bescheiden läuft und es für Zweiachs-Antrieb sooo einfach umzubauen ist ...
PS: Meine Radsätze mit bisher seitlichen Zahnrädern haben genau das Seitenspiel was die Radsätze zulassen da das Zahnrad weit genug nach innen sitzt. Da habe ich aufgepasst!