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Modelle und Modellbahnanlagen fotografieren

Es gibt halt auch den Verfügbarkeitsfaktor (Bequemlichkeit). Habe eine komplette analoge (retired) und eine komplette digitale Ausstattung Spiegelreflex, ganz selten in Nutzung. Was moderne Smartfons können ist halt doch so gut, dass der Qualitätsunterschiied für mich in der Gesamtabwägung untergeordnet ist.
 
@tt wolke
Das ist grundsätzlich richtig, aber auch der beste Fahrer kann in der Formel 1 nicht mit einem Trabbi gewinnen.

@RAL
Auch ich nutze das Smartphone für Dokumentationsbilder, schließlich schleppe ich die Spiegelreflex nicht ständig mit mir rum.

@tt-ker
Korrekt. Wenn man gut gemachte Bilder einer richtigen Kamera mit Smartphone-Bildern direkt vergleichen kann, dann fällt das Smartphone deutlich ab. Die "schön" gerechneten Bilder des Smartphones mit ihrem übertriebenem Kontrast und den grellen Farben lassen viele Details verschwinden. Das ist physikalisch (optisch) auch gar nicht zu vermeiden.
 
darüber hinaus sind die Glasperlen der Smartphones aber nicht mal ansatzweise eine Konkurrenz für richtige Objektive mit großen Sensoren.
Hat auch keiner behauptet, es ging meiner Meinung nach lediglich darum, dass man mit Handys auch schon sehr gute Fotos machen kann. Das viele aus Bequemlichkeit das Handy zum fotografieren hochkant halten verstehe ich auch nicht🤷🏻‍♂️

Ist aber nur meine bescheidene Meinung, Grüße Bernd
 
Das ist grundsätzlich richtig, aber auch der beste Fahrer kann in der Formel 1 nicht mit einem Trabbi gewinnen.
Deswegen hatte ich ein Augenzwinkern dahinter gemacht.
Das ist physikalisch (optisch) auch gar nicht zu vermeiden.
Physik spielt aber auch bei digitalen Spiegelreflexkameras eine Rolle. Die natürlichsten Aufnahmen entstehen immer noch durch analoge Kameras, natürlich nur mit entsprechender Ausrüstung und wenn man sein Handwerk versteht.
 
Auch das ist wohl nutzungsabhängig. Wer seine Fotos in den soz.Netzwerken postet ist wohl mit Hochformat wesentlich besser bedient, bzw. die Zielgruppe am Fon. (Könnte die Mehrheit sein🤔)

@tt wolke
Ich sollte mal kramen wo die analoge 601 liegt. Aber was kostet wohl heute ein Diafarbfilm und die Entwicklung?😲 Muss sicher "handgeschöpft" werden...
 
Auch das ist wohl nutzungsabhängig. Wer seine Fotos in den soz.Netzwerken postet ist wohl mit Hochformat wesentlich besser bedient, bzw. die Zielgruppe am Fon. (Könnte die Mehrheit sein🤔)

Dann bin ich bei der Minderheit.
Mir gefallen Hochkantbilder, bis auf wenige Ausnahmen, nicht wirklich.
Mir geht da zuviel "Umgebung/Atmosphäre" verloren.
Und ein Wischfon kann man auch drehen für Querformat. Zumindest meins. 🫢
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, klar. Ich gehöre auch noch zu der Spezies, die sich Bilder auf Querformat-Monitoren ansieht. Aber z.B. das Board praktisch nur auf dem Fon in Hochformat...
Immerhin soll es nach KI-Auskunft von gerade eben bei 8,3 Mrd Menschen 5,78 Mrd Smartfonnutzer geben.😂
 
Aber was kostet wohl heute ein Diafarbfilm und die Entwicklung?😲 Muss sicher "handgeschöpft" werden...
Nicht wirklich, das bietet noch jeder beliebige Drogeriemarkt an. Wer mehr braucht, muss sich halt kümmern.
Mit meinen 120er Rollfilmen wirds schon komplizierter, aber auch nicht unmöglich :icon_wink
 
@Harka ich glaube, 99,9% der Menschen verstehn nicht, was Du meinst und sie sehn nicht mal, was Du meinst und nicht mal dann, wenn Du Ihnen zwei Vergleichsbilder, nebeneinander, vorlegen würdest.

Ich laufe selbst mit einer D80 mit insgesamt 10kg Fotoausrüstung rum. Aber zunehmend nur noch geplant, im Urlaub oder bei bewussten Besuchen, mir wichtiger Motive. Und ich werde zunehmend älter. Da drücken die 10kg zunehmend mehr. Daher dreht sich auch bei mir, die Anzahl, der gemachten Bilder, mit dem Handy, gegenüber der Kamera, um.

Und wie heißt es so schön: die beste Kamera, ist die Kamera, die man dabei hat.

Seit gut einem halben Jahr habe ich in meinem Flur ein Bild hängen, mit dem Handy gemacht: 2,5m lang, 1m hoch. Hab nichts geändert, kein Photoshop drüber laufen lassen, vielleich würdest Du kotz... ich finds einfach nur schön...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne inzwischen wirklich gute Fotografen, die inzwischen das Smartphone bevorzugen. Ich ärgere mich auch schon, mir eine neue Ausrüstung zugelegt zu haben. Was aktuelle gute Geräte inzwischen können, ist unglaublich.
 
hier sieht man gut einen Standardfehler bei Handyaufnahmen
Da zitiere ich mal Loriot: „Das Bild hängt schief.“

Übrigens, die Mehrheit meiner Bilder hier sind auch mit dem I-Phone entstanden. Aber der Qualitätsunterschied, wenn Dikusch zum Stammtisch mit Stativ und guter Ausgeleuchtung fotografiert, ist deutlich sichtbar.
 
Kommt ja auch auf das Motiv an, "biologische" weiche Formen und Farben brauchen weniger Aufwand als technische, harte Kanten und Kontraste.
Mit meiner Canon S3 is habe ich tausende Fotos geschossen, mit ihrem Nachfolger keine 100, weil dann die Handys so weit waren, den meisten meiner Anforderungen gerecht zu werden. Und immer dabei sind. Und beim Rest siegt dann die Bequemlichkeit.
Außerdem gibt es die meisten Bilder (Tourismus, Architektur, Eisenbahnen) in rauen Stückzahlen im Netz, bei Ausstellungen fotografiere ich nur noch selten, ich schaue lieber mehr, ganz entgegen dem früheren Motto "wie war der Urlaub?" - "keine Ahnung, der Film ist noch nicht entwickelt".
 
Seit dem ich mal etwas mehr Geld in die Hand genommen habe und mir nach 32 Jahren gratis Diensthandy endlich das erste eigene Smartphone gekauft habe brauche ich Bilder nicht mehr groß nachzubearbeiten. Die Technik schafft es für den Normalverbraucher sehr gut und auch Modellbilder kann das Handy. Bei der Tiefenschärfe gibt es Abstriche die ich mit Stativ und Digitalkamera besser hin bekomme. Aber für so etwas wie TT-Board reicht das dicke aus. Hinzukommen die angebotetn Bearbeitungsmöglichkeiten die bereits im Handy enthalten sind. Da bleibt für den Alltag und Modellfotos meist die Kamera in der Tasche oder inzwischen komlett zu Hause. Ist doch auch schwer. Bin da sehr zufrieden wie es ist. Ich kann direkt am Basteltisch fotografieren. Klar, es braucht auch Licht aber funktioniert alles gut.
 
...
...wäre abnehmend die Alternative? :gruebel:

:bia:
Also @LiwiTT, prost. Ich find mich nicht zuviel... Ich nehme mal an, dass Du mit "abnehmen", meine Fotoausrüstung meinst. Da ist noch nie das, ehemals frisch gekaufte, Stativ dabei gewesen. Lag seither dauerhaft, ungenutzt herum. Allein der Body und 3 Objektive wiegen (Weitwinkel 10 bis 35mm, "Normal" 35 bis 70mm und Tele irgendwas um 100 bis 250mm). Aufs Tele könnte ich noch am ehesten verzichten. Dann kommen noch 4 Akkus dazu und deren Ladegeräte (unterschiedlicher Hersteller, wiegen fast nichts, ist ja überwiegend nur Volumen)... Also sag mir: wo soll ich abnehmen? Stattdessen kann ich weglassen und s Handy benutzen. Oder soll doch etwa ICH abnehmen? 🤔
 
Die Diskussion ist doch müßig. Der Zweck bestimmt das Arbeitsmittel. Da ich oft vorher noch nicht weiß, wofür ich ein Bild verwenden werde, nehme ich in der Regel meine richtige Kamera und je nach Motiv die passenden Objektive mit. Ein Poster oder Wandkalender mit Handyfotos - ich weiß nicht, der Physik kann man nicht entkommen. Am Ende ist es wie mit den Nieten an der Lok: der eine sieht sie, der andere nicht.

Gruss, iwii
 
Also sag mir: wo soll ich abnehmen?
Oh, das ist jetzt ohne Ansehen der Person wirklich zuviel verlangt! Aber ehrlich:
So sachlich tiefsinnig ist mein Beitrag gar nicht gemeint, ich habe nur Deinen wiederholten "Wort-Köder" angebissen - irgendwie "Anglerlatein".

;)
 
Der Zweck bestimmt das Arbeitsmittel.
So solls eigentlich sein :ja:
Wenn Fotografie als eigenes Hobby gesehen wird, erübrigt sich die Frage nach dem Sinn irgendwann.

Auf die Schnelle tut es das Handy"clic" immer, aber das Geräusch einer Kiev 60 beim Drücken des Auslösers ist doch eine andere Welt. Ich werde analog weiterstümpern, abseits des Alltags, draußen. Entschleunigt.
 
Wenn genug Licht da ist, können Handys mithalten.
Sobald aber die Dynamik steigt, wird es im wahrsten Sinne duster.
Noch....
Wenn man so hört, was Sony im Köcher hat....Hut ab Frau Mütze....
 
Ja Oli, aber man kann knipsen, wie auch mit jeder anderen Kamera auch oder man fotografiert. Wenn man das Wissen hat, kann man sehr viel aus dem Smartphone rausholen. Unter den Pro Einstellungen gibt es die selben Möglichkeiten wie auch bei einer Kamera. Ich habe gerade mein Equipment, Fujifilm XT50 mit entsprechenden Objektiven für einen guten Preis verkaufen können... Jedoch fallen die Preise gerade stark, die Gründe stehen hier im Thread. Meine lag nur rum da das Xiaomi mir voll reicht. Die Konnektivität der Smartphones ins Netz und da zu den sozialen Medien soll man auch nicht unterschätzen und die vielen Bildbearbeitungsmöglichkeiten sind auch sehr bequem zu hand haben. Ich nutze sehr gern das Freistellen...
 
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