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iwii baut...

Schöne Tiefenwirkung da bei 4:54 und 22:41, wo man im Hintergrund den Bauernhof vom gegenüberliegenden Anlagenschenkel sieht :zustimm:
Aber auch so, immer wieder sehenswert :applaus:
 
Da kann man mal sehen,
wie man mit einer Zugfahrt und dem Rangieren von vier Güterwagen fast eine halbe Stunde Spaß haben kann.
So mutt dat sin.

Das Einzige, was mich gestört hat, war das Getöse vom Antrieb der Segmentdrehscheibe.
 
Das Einzige, was mich gestört hat, war das Getöse vom Antrieb der Segmentdrehscheibe.
Ich hatte erst überlegt, ob ich es ausfiltere. Aber am Ende gehören auch solche Geräusche dazu. Beim Spielen ist es einem eh egal.

Gruss, iwii

PS: gestern den Flur renoviert, jetzt kann endlich Holz bestellt werden. :jump:
 
Da kann man mal sehen,
wie man mit einer Zugfahrt und dem Rangieren von vier Güterwagen fast eine halbe Stunde Spaß haben kann.
So mutt dat sin.

Ja, aber der Spaß liegt doch vor allem in der tollen Gestaltung, die iwii da hinbekommen hat.
Zu seiner Anlage und seinen Fähigkeiten kann man ihn nur beglückwünschen.

Wo ich dir, lieber Stardampf, nämlich nicht recht gebe, ist die Frage ob man damit genug Spass auch auf Dauer hat.
Ob der Spass mit der Anlage dann über Jahre anhält oder ob dann ein Abriss kommt und ein Neuanfang für die prickelnden Gefühle nötig wird.

Ich persönlich glaube nämlich, dass den meisten Modellbahnern es NICHT ausreicht, zuhause eine halbe Stunde Bahn zu spielen und für die wäre ein Modellbahntag mit drei Güterzügen auf der mühsam gebauten Strecke und noch drei Triebwagenfahrten dazu einfach zu wenig.

Das ist (m.E.) auch der Grund, warum Viele dann die "Platte" mit Gleisen vollnageln in der Hoffnung, damit genug "Betrieb" machen zu können auf ewig, oder unbedingt eine dopellgleisuge Paradestrecke unterbringen wollen.

Ich hoffe, dass es aber Lösungen zwischen Kleinbahn-Feeling mit bewussten Understatement und den überfrachteten Anlagen gibt

Django alias Rolf
 
Ich persönlich glaube nämlich, dass den meisten Modellbahnern es NICHT ausreicht, zuhause eine halbe Stunde Bahn zu spielen und für die wäre ein Modellbahntag mit drei Güterzügen auf der mühsam gebauten Strecke und noch drei Triebwagenfahrten dazu einfach zu wenig.
Was ich hier spiele, ist sicher nicht für Jedermann. Ich genieße es, den Fahrregler zu drehen und zu beobachten, wie sich die Lok verhält. Ein Grund, warum ich mich für diese Epoche entschieden habe: an den Modellen bewegt sich etwas. Langfristiges Ziel ist es, dass mehrere Leute nach Fahrplan zusammenspielen können. Der Reiz ist die nette Gesellschaft und die Modellbahn das gemeinsame Kartenspiel.

Gruss, iwii
 
Ja, lieber Iwii, ich hatte das erwartet, dass du diese Gedanken hattest, denn alles was du machst hat ja Hand und Fuß.

Mich selber befriedigt es nicht auf Dauer meine digitalisierten Loks schön langsam im Bahnhof rollen zu sehen, das habe ich schon zu H0-Zeiten festgestellt. Ich bin da eher Rangierer, Fahrdienstleiter und Lokführer abwechselnd, je nach Stimmung sind unterschiedliche Vorlieben stärker.

Und es ist gut, dass jeder Jeck anders sein darf... er sollte dann auch nur die passende Anlage bauen, die zu ihm und seinen Vorlieben passt.
 
Also, mir geht es ähnlich wie Iwii, nur in einer anderen Epoche. Mit einem PmG vom Schaba Falkenstein nach Muldenberg fahren, dort zwei Güterwagen absetzen und drei wieder ankuppeln. Den Personenzug aus Klingenthal abwarten und die Umsteiger aufnehmen. Dann Kopf machen und Richtung Schönheide ausfahren. Kann ich Stundenlang machen. Gruß Ralf
 
@iwii :
Naja, jahrzehnte langes Lesen von Modellbahnzeitschriften aus nicht nur den deutschen Landen hilft besser, sich eine Meinung zu den eigenen Vorlieben zu bilden. Hilft viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel besser als das Internet, da hast du recht.
Und ausprobieren hilft auch, zuhause mit eigenen Anlagenkonzepten und bei Freunden.

Habe halt nur keine Lust, mit 60 eine Anlage zu starten, die nach 5 Jahren wieder abgerissen wird, nach den ersten Fahrstunden.
Dazu steckt dann zviel Lebenszeit da drin.
 
Hmm, wenn es danach geht: fängst Du 10 Jahre eher an, dann steckt noch mehr Lebenszeit darin. 🤔
 
Nach dem der Unterbau der Erweiterung fix ist, geht es in eine weitere Korrekturschleife des Gleisplans. Zwei Themen stehen dabei im Mittelpunkt: 1) die umzuschlagenden Güter im Hafen müssen festgelegt werden und 2) die massiven Stützwände sollen weg.

zu 1) Das Thema hat sich bei meinen Vorbildrecherchen als gar nicht so einfach herausgestellt. Bei einem Binnenhafen geht es in aller Regel um Massengüter. Hier hätte ich auf meiner Anlage nur Kohle anzubieten. Damit hatte ich mich bereits bei der Bergwerksplanung ausgiebig beschäftigt. Allerdings braucht das extrem viel Platz und betrieblich bringt mir das nicht viel. Es wäre faktisch nur ein einfacher Pendelverkehr zwischen Hafen und Ge(l)dern. Ich habe mich letztlich für Holz (Export) und Ziegel (Import) entschieden. Zudem dienten die Häfen oft als Lager, also bekommt er verschiedene Speicher, u.a. einen für Getreide.

zu 2) Das Getreide verträgt sich auch gut mit der geplanten Wassermühle, die direkt aus dem Hafen erreichbar ist. Die Lage des Wasserlaufs wurde etwas verändert und die Blockstelle hat die Gleisseite gewechselt. Das ermöglicht eine weiträumigere Zufahrt zum Hafen. Durch die Speicher wurde auf der rechten Seite der Gleisplan etwas entschlackt und die Straßenzufahrt optimiert. In der Summe verschwinden die Stützmauern fast komplett. Ähnliches passiert auf der linken Seite, durch den Wegfall der Güterschuppen.

vorher
2026-09-09-01.jpg

nachher
2026-11-01-01.jpg

2026-11-01-02.jpg
2026-11-01-03.jpg

Als Speicher habe folgende Modelle gefunden:


Wer weitere Modelle kennt (keine typisch norddeutschen Speicher), nur her damit...

Gruss, iwii
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher war manches anders. Bevor sich die Eisenbahn durchgesetzt hat, waren die Wasserstraßen wichtig.
Es heißt, Berlin wurde „aus dem Kahn“ gebaut.
Nach dem Krieg ist meine Oma mit Blaubeeren und / oder Pilzen über den Kanal nach Berlin auf den (Schwarz[?] Markt) gefahren.
Sogar Finkenheerd hatte mal einen Hafen am alten Kanal.

Übrigens - Eisenbahn nach Fahrplan machen wir regelmäßig - manchmal auch mal in uralten Epochen.

Wenn auch die Gestaltung des Umfeldes nicht so perfekt ist, haben wir Spaß dabei.

Grüße Ralf
 
Als Lagergebäude/Speicher sind mir noch die beiden folgenden Modelle eingefallen:

1. der Speicher von Igra: Igra 240008 TT Getreidespeichergebäude Dacice

2. die Lagergebäude von Joswood: Tonnendachhalle Spur TT (1:120), beige - LaserCut-Welten / Joswood GmbH

Variante 1 wirkt bei genauer Betrachtung recht modern für das Thema hier.

Da der letzte mit Link oben bei Iwii einen Güterschuppen von mbz zeigt wäre ja vielleicht auch der von Joswood eine Alternative:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das muss man aber auch erst mal für sich herausfinden - an Besten ohne das Internet vorher zu befragen.

Gruss, iwii

Ich glaube das hilft da wenig, ist aber ein Anfang. Bei mir war es wirklich, Sehen und Erleben aber erst nachdem ich im Netz meine ersten Spur 0 Modelle gesehen hab. Einer der Gründe warum ich die Forenkultur in dem Bereich so wertvoll finde.
Mit der Vorliebe für "große Loks langsam Rollen lassen" und minimale Rangierbewegungen stehe ich hier aber vermutlich so ziemlich alleine da und es war pures Glück darauf zu stoßen.

Mir wäre das hier alles viel zu weitläufig :D bzw. mein knapper Meter Umfahrgleis in _ucko sind mir schon zu lang...

Mit dem Speicher triffst du bei mir aber einen Nerv. Es gibt doch nichts schöneres als Binnenhäfen. Das Union Halbrelief gefällt mir noch am besten für den Zweck, jenseits davon dass es von Union ist :/ (trotzdem schöner Fund, das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm)


edit: Das ist vll. auch der richtige Moment für iwii über einen Schmalspuranschluss mit Dreischienengleis nachzudenken:grinwech:
 
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Also dieses Gebäude ließe sich vielleicht aus Auhagenteilen selber zusammenschnitzen. Turm in der Mitte ging z.B. aus dem Treppenhaus der Fabrik zu erstellen. Mal so als Gedanke.

MBZ hätte auch noch die Brauerei im Angebot, welche sicher auch als Speicher durchginge: Shop - MBZ Modellbahnzubehör
Oder einfach mal dort anfragen, ob Sie Dir nach einem Vorbild einen Speicher bauen. Auftragsarbeiten nehmen sie theoretisch an.
Man muss sich nur anteilig an den Entwicklungskosten beteiligen. Kann dann aber das Modell, was beim Tetsaufbau bei MBZ entsteht,
behalten.
 
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