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Digital Analoge Anlage teilweise digitalisieren

beule

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Radebeul
Hallo,
Ich habe nach 40 Jahren Ruhe wieder mit dem Hobby begonnen. Meine Anlage ist im Moment analog. Es können zur Zeit 4 Züge getrennt aber gleichzeitig fahren. Ich möchte die Anlage jetzt teilweise digitalisieren. Zukünftig stelle ich mir vor, dass 4-5 Loks gleichzeitig digital fahren können. Im Moment möchte ich die Loks und Gleisbelegmelder steuern. Zukünftig vielleicht auch Signale.
Nun zu meiner Frage: reicht für diesen Zweck die weiße Z21 aus, oder muss man dann schon die schwarze nutzen?
Danke für die Rückmeldungen.
 
Gefährliche Aussage, woher weißt Du wieviel Belegtmelder für die Anlage zukünftig benötigt werden? Über Xpressnet ist die Anzahl der Belegtmelder sehr eingeschränkt.
@beule etwas Lektüre ist dazu vielleicht ganz aufschlussreich.
Die z21 besitzt nur Xpressnet, die Z21 hat daneben noch zusätzlich Loconet und Can-Bus.
 
Meine Anlage ist im Moment analog. Es können zur Zeit 4 Züge getrennt aber gleichzeitig fahren. Ich möchte die Anlage jetzt teilweise digitalisieren. Zukünftig stelle ich mir vor, dass 4-5 Loks gleichzeitig digital fahren können. Im Moment möchte ich die Loks und Gleisbelegmelder steuern.
Du wirst neue Trennstellen und Gleisstromanschlüsse herstellen müssen. Bist Du sicher, da überall 'ranzukommen?
Geht nich gibbs nich, es kann aber durchaus seeehr schwierig werden...
 
R-Bus ist Xpressnet = max. 160 Melder.
Loconet = max. 2048 Melder.
Je nach Nutzung einer Software werden halt unterschiedliche Mengen an Melder benötigt.
 
160 Melder sollten wohl dicke langen.
Warum:
Früher brauchte man pro Block bis zu 3 Melder - heute geht man bei guten einmessen der Loks von einem Melder pro Block aus.
Selbst wenn er von einem superexaktem genauemn Anhalten ausgeht - dann sollten 2 immer noch reichen pro Block.
Er will etwa 4 bis 5 Züge digital fahren lassen, falls das automatisch werden soll, dann brauch man die doppelte Anzahl an Blöcken, also 8 bis 10 Blöcke, außer es ist nur ein Kreis in dem sich die Züge befinden, dann sind es 6 Blöcke (5 Züge + 1 freier Block [wo sie hin fahren]).
Thema Melder -> erledigt, reichen aus!
(obige Meldung mit 6 Melder wurde berücksichtigt)

Frage
Welche Rollmaterial verwendest Du? DDR-Zeiten (Rund-Motor) oder neueres Rollmaterial?
Hintergrund: die Rundmotoren aus DDR-Zeiten nehmen beim fahren schon mal schnell ordentlich Strom auf, da könnten die 2A Fahrstrom der z21 schnell an die Grenzen kommen (4 Loks x 0,5A = 2,0A !!!). Solltest Du neueren Modelle der letzten Jahre verwenden, dann sieht es auch da gut aus (4 x 0,2A = 0,8A ).

Nun sollten die Probleme geklärt sein.

Schönes Weihnachtsfest und guten Rutsch ins Neue
Lutz
 
Um die Frage der Anzahl Belegmelder zu konkretisieren, ich rechne mit etwa 6 Stück.
Suuuper konkrete Aussage!
Sechs Stück was???
Gleisabschnitte oder Bausteine?
Wenn letzteres: mit je 4, 8 oder 16 Anschlüssen?
Er will etwa 4 bis 5 Züge digital fahren lassen, falls das automatisch werden soll, dann brauch man die doppelte Anzahl an Blöcken, also 8 bis 10 Blöcke, außer es ist nur ein Kreis in dem sich die Züge befinden, dann sind es 6 Blöcke (5 Züge + 1 freier Block [wo sie hin fahren]).
Thema Melder -> erledigt, reichen aus!
:ballwerf:
Für Stop and go vielleicht. FAHREN geht aber anders.

Vielleicht sollte der TO hier zuerst mal einen zumindest schematischen Gleisplan zeigen, damit die Helfenwoller auch wissen, worauf sie sich einlassen oder nicht.
 
Ich danke erstmal Allen, es hat mir schon etwas weitergeholfen. Literatur besorge ich mir noch dazu. Die Loks sind übrigens alle neuer Bauart, die alten Loks aus DDR Zeiten haben die lange Pause leider nicht gut überstanden.
Schöne Weihnachtszeit
 
Um die Frage der Anzahl Belegmelder zu konkretisieren, ich rechne mit etwa 6 Stück.
Wird bei 4 Zügen nicht reichen. Aber die z21 reicht bei weitem dafür aus. Bei mir fahren zur Zeit bis zu 13 Züge und es sind zur Zeit 4 16er Belegtmelder im Einsatz. Ich würde auf jeden Fall auf Digital umbauen. Ich bin auch gerade daran ein Projekt zur Digitalisierung unsere 50 Jahre alten Clubanlage zu entwickeln:D:dance:. Wird eine größere Arbeit, nur führt kein Weg daran vorbei. Die alten Erbauer werden alt und die Jungen schaffen es nur noch Digital:). Mein Alter ist erst 65, also einer von den Jüngeren:nietenzae.
 
Ja, muss aber sein, die Elektrik ist leider in die Jahre gekommen und nur noch einer da der sich richtig auskennt. Außerdem ist es für das rollende Material, bei 5 Tagen Ausstellung, der reine Stress. Genau dafür bringt Digital eine große Verbesserung. Aber ich möchte dieses Thema nicht verwässern nur etwas Mut zum Umbau machen;).
 
Mal eine generelle Frage zum Schalten beim Umbau von analog auf digital. Bisher lassen sich Signale durch einen Gleiskontakt mittels vorbeifahrender Lokomotive auf Halt/Hp0 schalten. Welche Möglichkeiten gibt es im Digitalbetrieb, wenn man sein analoges Gleisbildstellpult weiterverwenden möchte, um das Signal auf Fahrt/Hp1 zu stellen.
 
Wie soll das gehen? Der analoge Gleiskontakt ist eine 1 cm breite von beiden Seiten getrennte Strecke in einem Gleisstrang. Bei Überfahrt einer Lok schaltet der 16V-Pol des Zubehörtrafos das Signal auf Halt und gleichzeitig die davor liegende Weiche auf den Strang, aus welchem der Zug nun kommt.

Es wurde mir erklärt, man kann mit Besetztmeldebausteinen arbeiten und erweitert dazu den Gleiskontakt - dann digital - auf 10 cm. Sobald nun eine digitale Lok durchfährt, wird dieser Abschnitt als besetzt erkannt und das Signal mittels digitalem Schaltkontakt auf Halt gestellt. Anders sieht es bei der Fahrt-Stellung aus. Da existiert ein analoger Stelltisch. Wie kann man das nun verbinden? Ich finde das alles so unglaublich schlecht erklärt, dass ich echt bald keinen Bock mehr auf Moba habe. Das haben vermutlich auch viele andere, melden sich nur nicht und werden stumm zu Schachtelbahnern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie soll das gehen? Der analoge Gleiskontakt ist eine 1 cm breite von beiden Seiten getrennte Strecke in einem Gleisstrang. Bei Überfahrt einer Lok schaltet der 16V-Pol des Zubehörtrafos das Signal auf Halt und gleichzeitig die davor liegende Weiche auf den Strang, aus welchem der Zug nun kommt.
Dann hast Du eine Nulleiterschaltung,
bei welcher ein Pol der Schaltspannung (16 V~) auf einer Fahrschiene anliegt, in welcher sich die (normalerweise isolierten) Kontakte befinden. Überbrückt nun ein stromabnehmendes Fahrzeug diese Isolation, wird der Kontakt mit Spannung versorgt und der angeschlossene Verbraucher schaltet.
Richtig?

Das sollte so auch funzen, wenn die Fahrspannung digital ist. Vorsichtig wäre ich aber wenn KSM im Spiel sind...
Ich finde das alles so unglaublich schlecht erklärt, dass ich echt bald keinen Bock mehr auf Moba habe. Das haben vermutlich auch viele andere, melden sich nur nicht und werden stumm zu Schachtelbahnern.
WO ist denn das sooo schlecht erklärt?
 
Korrekt, Nullleiterschaltung. 1 cm (aber nur auf einer Fahrschiene) isolierter Schaltabschnitt.
Dieser Kontakt, wenn die Fahrspannung digital ist, würde dann auch geschaltet, nur mit 20 V? Verstehe ich das richtig?
 
Nein.
Der Kontakt schaltet nach wie vor mit der von Dir benutzten Schalt(wechsel)spannung.
Kuxtu Heft 'Ins richtige Gleis...'
OK, ich dachte, man darf auf keinen Fall die Digitalspannung und die Schaltspannung miteinander auch auf nur einer Fahrschiene kombinieren. Falls doch, würde ja schalttechnisch alles beim Alten bleiben können. Eine super Lösung.
 
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