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Piko BR 91 (T9.3)

Tja, wahrscheinlich fehlt eine NEM für die Mindestzugkraft eines Modelltriebfahrzeuges.
 
Hallo in die Runde,
die Getriebeabdeckung (Bodenplatte) müsste vielleicht in Metallform kopiert werden. Dann würde Sie über die komplette Länge mehr Druck aufs Gleis bringen. Wenn ich sie mir genau anschaue, auch unmöglich...
Gruß Marco
Na hoffentlich gibt es dann nicht an jeder Kurve Kurzschluss wie bei den Kehi-Loks mit Metallplatte. O.k., da kann man dann noch Tesafilm dazwischen fummeln ... aber wie lange das dann tatsächlich im Fahrbetrieb hält ... keine Ahnung.

MfG JPP
 
Bleibt die Vermehrung um 32 g...
Wenn die B-Achse nicht nach unten gedrückt wird
Hier geht was anderes nicht richtig denk ich.
Wenn es diese bescheuerte, dickköpfige und unbelehrbare Physik nicht geben würde
Nachdem ich gestern bei Anlieferung des Modells, schon in der Spätschicht war, heute früh um 06:00 Uhr ausgepackt
und auf ein einzelnes Stück Gleis gestellt.
Laufachse vorn frei überhängend und siehe da, die 2 Federn über der B-Achse schaffen es, den hinteren Teil
des Modells aus dem Gleis zu heben. Heißt für mich, die 88-89g Gewicht sind leider im Modell suboptimal verteilt.
Die "Kleine" dürfte so wohl auch Probleme haben, mit Last über eine Überhöhung/Berg zu kommen.
Es wäre schön gewesen, wenn ein Großteil der zur Verfügung stehenden Masse, direkt über den 3 angetrieben Achsen liegen würde.
Die Laufachse ist auch recht stramm federnd gelagert, kann dies aber nicht kompensieren.
Fazit: Masse ist nicht alles, sie gehört halt da hin, wo sie etwas bewirken kann. Nun muß man Platz im hinteren Teil,
im Führerhaus und Kohlenkasten finden, um der "Kleinen" noch ein paar Gramm spendieren zu können.
Ein ausreichendes Gewicht dürfte erreicht sein, wenn es die beiden Federn über der B-Achse nicht mehr schaffen,
das Modell aus dem Gleis zu heben.
MfG
Edit:- Zur besseren Verständnis noch dies hier, wegen des großen Hebels, von der A-Achse bis zum Führerhaus
und Kohlenkasten, braucht man vielleicht weniger zusätzliches Gewicht als gedacht.
91.3-18_2.jpg
 
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Die Frage habe ich erwartet, kann man, ändert aber nichts an der Masseverteilung, das Modell bliebe
von der B-Achse in Richtung Kohlenkasten einfach zu leicht. Bevor man etwas an den Federn ändert,
empfehle ich zuerst das Auflasten. An der Original-Federkraft kann man ja jetzt sehr schön erkennen,
"Hinterteil" noch zu leicht, kein ausreichender Vortrieb der Radsatzgruppe gewährleistet.
MfG
 
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Mittlerweile wird es aber auch für die Konstrukteure immer schwieriger, den Spruch "Wo ein Körper ist kann kein anderer sein" im Kompromiss zwischen ordentlich Gewicht und zum anderen Platz für den mittlerweile gewünschten technischen Schnickschnack in die Tat, sprich ins Modell umzusetzen.
Auf der einen Seite soll die Lok in Sachen Digitalfunktionen ihren Namen tanzen können, auf der anderen auch noch viel Gewicht haben.
Mit dem, was heutzutage an Elektronik in diesen kleinen Loks steckt brauchte man sich bei Jatt und pmt noch nicht rumärgern und konnte den vorhandenen Platz effektiv in die Konstruktion des Fahrwerks stecken bzw. mit Gewicht aufwerten. Da war auch Platz für ordentliche Getriebe.
Unter heutigen Anforderungen der Kundschaft bezüglich Sound, Schnittstelle & Co. würden auch pmt's und Jatts 91 sicher nicht über 100g wiegen oder konstruktiv vom Antrieb her so ausgeführt sein.

Diese 'Problematik", daß immer mehr Gewicht den Anforderungen an digitale Aufrüstung weichen muss beklagt auch ein befreundeter N-Bahner.
O-Ton: "Wunderschöne Modelle aber die ziehen nicht mehr die Wurst vom Teller. Die wiegen nüscht mehr wegen dem ganzen Elektronikgedöns."
 
Kompromiss zwischen ordentlich Gewicht und zum anderen Platz für den mittlerweile gewünschten technischen Schnickschnack

Die Loks von JATT waren doch mit einem Metall-Spritzgussgehäuse ausgerüstet. Übrigens der P8-Tender von Tillig auch.
 
Die Loks von JATT waren doch mit einem Metall-Spritzgussgehäuse ausgerüstet. Übrigens der P8-Tender von Tillig auch.
Die denke, die Jatt-Loks waren einzeln zusammengesetzte Weißmetallschleudergußteile mit Messing-Schleudergußteilen. Teilweise (alle?) bei der Firma Albatros in CZ montiert. Einige Komponenten, wie Rahmen oder Teile der Tender, waren aus Kunststoffspritzguß. Radsätze meines Wissens auch alle.

Daniel
 
Moin, ich habe ebenfalls meine Vorbestellung storniert. Kann nicht sein, dass ein Produkt vom Kunden techn. aufgearbeitet werden muss damit man es benutzen kann!! Geht gar nicht. Bei mir bleiben alle Fahrzeuge im Originalzustand damit diese später mal mit guten Gewissen in der OVP verkauft werden können!!
 
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Mit dem, was heutzutage an Elektronik in diesen kleinen Loks steckt brauchte man sich bei Jatt und pmt noch nicht rumärgern und konnte den vorhandenen Platz effektiv in die Konstruktion des Fahrwerks stecken bzw. mit Gewicht aufwerten. Da war auch Platz für ordentliche Getriebe.
Unter heutigen Anforderungen der Kundschaft bezüglich Sound, Schnittstelle & Co. würden auch pmt's und Jatts 91 sicher nicht über 100g wiegen oder konstruktiv vom Antrieb her so ausgeführt sein.
Sooo viel Elektronik steckt in den modernen Loks nun auch nicht drin, wenn man mal vom Lautsprecher absieht, der zugegebenermaßen schon Platz verbraucht. Der (und seine Schallkapsel) liegen bei der 91 aber im 'Durchsichtbereich' des Führerhauses.
Das Problem sehe ich eher in der Masseverteilung:
Die PMT-Modelle haben gefräste Metallrahmen, welche Masse über die ganze Länge mitbringen, bei den Loks von Jatt/Jago ist es das Weißmetallgehäuse. Das sind beides Kleinserientechnologien, die so in Großserie aber nicht wirtschaftlich darstellbar sind. Hier bleibt nur die Plastspritztechnologie, die aber in den Teilen kaum Masse mitbringt. Also werden punktuell Massestücke (Gewichte) an Orten vorgesehen, wo dafür Platz erscheint. Das diese suboptimal positioniert sind, kann dann schon passieren.
Daß die 91 hinten so leicht ist, liegt sicher daran, daß auch die Version ohne Kohlekastenaufbau angeboten werden soll.

Am mangelnden Platz für's Getriebe liegt es jedenfalls nicht, oder hat schon mal ein Hersteller den Lautsprecher/Decoder zwischen den Rädern verbaut? Das sind nur die BWLkonomen, welche den Euro Fertigungskosten und den Euro Montagekosten pro Lok für die paar Zahnräder dringend einsparen mußten.
Herr Hruska wußte schon, warum er bei seinem Modell den Vorläufer mit angetrieben hat...

Die Loks von JATT waren doch mit einem Metall-Spritzgussgehäuse ausgerüstet. Übrigens der P8-Tender von Tillig auch.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Großserie
Plastik - Spritzguß - Form aus Stahl (oder Alu)
Zink - Druckguß - Stahlform
Kleinserie
(z.B.Jatt) - Weißmetall - Schleuderguß - Silikonform geringer Haltbarkeit - Urmodell nötig
(z.B. Beckmann) - Resin - (Vakuum-?)Guß - Silikonform geringer Haltbarkeit - Urmodell nötig
Kleinteile - Messing - Schleuderguß - verlorene Form (wird beim Entformen zerstört) aus gipsähnlichem Material - je Teil ein Urmodell nötig
 
...Kleinteile - Messing - Schleuderguß - verlorene Form (wird beim Entformen zerstört) aus gipsähnlichem Material - je Teil ein Urmodell nötig
- Schleuderguß ist ein Gießverfahren - wie auch das von Dir geschriebene Vakuumgießen.
- Das Arbeiten mit einer verlorenen Form (gemeint ist wohl das Wachsausschmelverfahren - hier auch noch ein verlorenes Modell) ist ein Formverfahren.
Es sind viele Kombinationen von Form- und Gießverfahren möglich.
 
Ich konnte auspacken (ja - nein - doch - ooooorrrr :) ) und in der Ebene testen (hab keine Steigung ...) - da zieht sie mehr, als sie muß, und kommt bei ungebührlichen Lasten dann tatsächlich (und erwartungsgemäß) ins Schleudern.

Was ich gerade greifbar herumstehen hatte:
- 4 Gigawood Doppeleinheiten von Sudexpress - völlig anstandslos auch durch den 310er des Testovals
- diese und noch 11 recht schwere neue vierachsige Saxonia Kesselwagen hintendran - bekommt sie angefahren, schleudert dann aber zu Recht in der Kurve.
- 4 Gigawood, ein 4achs MCi und 2 4achs. Saxonia Kesselwagen - anstandslos. Mit noch einem Kesselwagen mehr beginnt es zu klemmen, sobald dieser auch in den engen Bogen eindreht. In der Geraden problemlos.

Also - für mich: reicht das.
Das sind knapp 1,40m Zuglänge. Und bei größeren Radien ist da noch Luft nach oben. Etwas Platz für ein wenig Blei findet sich bestimmt auch noch im Bereich Führerhaus/Kohlekasten. Aber das schaue ich mir erst an, wenn dort Digital angesagt ist.

Grüße!
Steffen E.
 
...die Jatt-Loks waren einzeln zusammengesetzte Weißmetallschleudergußteile mit Messing-Schleudergußteilen.
Stimmt. :baseball:

Aber ich gehe mal davon aus, dass der "normale TT-Bahner" (Gib's den überhaupt? :gruebel:) einen gewissen Sinn in meiner "Falschausage" findet,
denn für den ...

...P8-Tender von Tillig...
...stimmt's doch.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
Natürlich. Hauptsache Obst! :ja:
 
Wenn ich das hier alles so lese weiß ich schon welche Urkunde gedruckt werden muss.
 
Ich bin ja schon froh, dass meine geliebte hoffentlich bald erscheinende (Roco) 86 anscheinend zumindest noch eine Chance auf den Titel hat.😇
Die 91 als Reichenbacher Maschine kommt auch zu mir. Ich werde schon was draus machen.😉
 
Vielleicht sollte man sich damit abfinden, dass die 91-er keine Bergziege ist, sondern ihren Dienst als kleine Nebenbahn- oder Rangierlok versieht.
 
Was für'n Blödfug.
Auch auf Nebenbahnen, wo das Vorbild dieser Lok im Einsatz war, waren Züge nicht nur mit einem oder zwei Wagen unterwegs. Das Vorbild hat selbst bei seinen Einsätzen vom Bw Reichenbach aus im sächsischen Hügelland mehr als nur 2 Wagen befördert.
Und als Rangierlok brauchste mit Schleudertrauma bei 2 Wagen auch nicht ankommen.
Ein schicker PmG / GmP, ein kurzer Güterzug mit 6 oder 7 2-achsigen Wagen oder ein Personenzug mit 3 oder 4 Wagen vom Format einer "Donnerbüchse" sollten auch nicht zuviel verlangt sein.
Das sollte ein Modell dieser Tenderlok auch in einer Gleiswendel zum Schattenbahnhöfe mit moderat verlegten Neigungen schon schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe gerade den Testbericht im aktuellen MEB vor mir liegen.
Dort lobt man die Ausführung der Radsterne als Kunststoffspritzteile, die sehr filigran daherkommen und sich dem Trend zu vermeintlich edlen Metallradsätzen widersetzen.
Zu den Fahreigenschaften ist wörtlich folgendes zu lesen: „Antriebstechnisch ist alles ohne Beanstandung: Der kräftige Motor im Kessel überträgt seine Kraft über Schnecken-Stirnrad-Getriebe, die Lok läuft schön ruhig” .

Na ja…
 
Ein 2-Achser hat doch 2 Achsen und damit 2x die 15t und dadurch reduziert sich die Anzahl der Wagen auf etwa 33 und das sind dann auch wohl nur noch 2,5 Meter oder habe ich mich jetzt verrechnet?
Ich warte nach wie vor auf mein Modell!
Ja und die Leichtgängigkeit der Wagen spielt natürlich auch eine Rolle! Im Vorbild rollen die auf leichtem Gefälle los - bei euch im Modell auch?
 
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