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Modellankündigung Tillig Neuheiten 2026

Immerhin haben die Fenstergummis die richtige Farbe diesmal.
Die Frontfenster gehen übrigens nur raus, wenn man vorher die Seitenscheiben ausbaut. Beides ist eingeklebt, aber meist nicht sonderlich fest.
 
Die Galerie in Sebnitz hat nun auch den vierachs. Rekowagen des Berliner Traditionszuges ausgeliefert.
Dieser Museumswagen aus der "Jetztzeit" trägt äußerlich eine Ep.III-Beschriftung mit schwarzem Rahmen, aber keinen weißen Zierstreifen.

Da der Wagen bei mir mit etwas Augenzudrücken in die Ep. III versetzt werden soll, stellt sich mir die Frage, ob es damals überhaupt vierachs. Rekos mit Ep. III-Nummer (xxx-yyy) ohne Streifen gab.
Wenn selbst die ersten Ende der 1960er Jahre gebauten Halbgepäckwagen noch den Streifen (und gleich die EDV-Nummer) bekamen, spricht das eigentlich gegen frühe Sitzwagen mit alter Nummer und ohne Streifen.
(Mir geht es nicht um die korrekte Wiedergabe des Museums-/Traditionswagens.)

MfG
 
@152 032-9 Die Frage treibt mich auch um, habe deshalb heute Nachmittag in meiner Bibliothek gesessen und tausende Seiten EK- und GeraMond-Bücher und -Hefte geblättert. Einen echten Bildbeleg habe ich nicht gefunden, nur einen halben: Die DR vor 25 Jahren: 1966, Seite 80, Lok 65 1010 am 23.09.1966 mit einem Personenzug nach Dresden, erster Wagen erkennbar ohne Streifen, aber die Beschriftung ist nicht sichtbar, da steht ein Eisenbahner davor. Und aus der Perspektive vermag ich nicht eindeutig zu erkennen, ob es ein Reko- oder vielleicht doch ein Mod.-Wagen ist.

Ansonsten sind die wenigen in Epoche III fotografierten 4-achsigen Rekowagen ausnahmslos mit Streifen, wie auch die 2- und 3-achsigen Wagen. Das zieht sich auch sauber bis in die frühen 70er Jahre, wo auch mit Epoche IV-Beschriftung der weiße Streifen bei allen Rekowagen vorhanden ist. Aber auch dafür gibt es Ausnahmen: Die DR vor 25 Jahren: 1970, Seite 65. Hier sind zwei 2-/3-achser Rekowagen im Zug mit Epoche IV-Beschriftung auf ausgebessertem Lack und hier hat man die weißen Streifen offensichtlich weg-ausgebessert.
 
Hab sie nun auch seit heute. Die Farbe ist wirklich super getroffen. Schön matt und kein Glanz. Mit einer Alterung wäre es natürlich perfekt, aber das kann ja jeder selbst machen, oder eben auch nicht.
Muß man ja eigentlich auch fast selber machen. Loks ohne Alterung aber mit ausgeblichenem Lack... damit kann ich irgendwie gar nichts anfangen.

Grüße
 
Auch die ausgeblichenen durften durch die Waschanlage, sonst wären sie ja nicht so ausgeblichen.
Hallo,
das Waschen der Fahrzeuge hat vielleicht einen beitragen Fakt, war aber nicht die Ursache.

Hier die Antwort der KI. Viel besser zusammengefasst, als ich das jemals kann.
1. Die verwendeten roten Pigmente waren weniger UV-beständig


Viele rote Autolacke enthielten organische Pigmente, die unter Sonneneinstrahlung schneller zerfielen als beispielsweise schwarze oder weiße Pigmente. UV-Strahlung spaltete die Farbmoleküle auf, wodurch die intensive rote Farbe nach und nach verblasste und oft rosa oder matt wirkte.


2. Schwächere Klarlacke und Lacksysteme


Bis in die 1980er und teilweise 1990er Jahre waren Lackaufbauten oft weniger widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Sauerstoff und Umwelteinflüsse. Besonders bei Einschichtlacken (ohne separaten Klarlack) war das Farbpigment direkt der Witterung ausgesetzt. Dadurch oxidierte die Oberfläche und verlor ihren Glanz.


3. Rot zeigt Farbverlust besonders deutlich


Ein gewisser Alterungsprozess betrifft alle Farben. Bei Rot fällt er jedoch stärker auf:


  • Ein leichtes Verblassen verändert den Farbton sichtbar.
  • Rot wird häufig zu einem kreidigen Rosa.
  • Bei Schwarz oder Silber sind vergleichbare Veränderungen oft weniger auffällig.

4. Wärmebelastung


Rote Lacke absorbieren einen Teil des Sonnenlichts stärker als helle Farben. Höhere Oberflächentemperaturen können chemische Alterungsprozesse zusätzlich beschleunigen.


Warum ist das heute viel besser?


Moderne Fahrzeuglacke verwenden deutlich UV-stabilere Pigmente und hochwertige Klarlacke mit UV-Absorbern. Dadurch behalten heutige rote Fahrzeuge ihre Farbe meist über viele Jahre. Ein modernes Rot von Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz oder Toyota verblasst normalerweise nicht annähernd so stark wie viele rote Fahrzeuge aus den 1970er bis 1990er Jahren.


Ein klassisches Beispiel sind viele rote Fahrzeuge aus den 1980er Jahren, bei denen die ursprünglich kräftige Farbe nach einigen Jahren in der Sonne oft deutlich heller und matter wurde, während vergleichbare weiße oder silberne Fahrzeuge optisch wesentlich besser alterten.

Viele Grüße
Thomas
 
Bei der o.g. 106 ging es wohl eher darum, dass diese nicht jedes Mal mit den zu waschenden Wagen durch die Waschanlage fuhr.

Wenn ich mir die verblichene DR-Lok so als Modell ansehe, hätte die farblich beinahe eher als EBS-Sondermodell der 232 690 getaugt als das dort ausgelieferte. ;)

MfG
 
Die Galerie in Sebnitz hat nun auch den vierachs. Rekowagen des Berliner Traditionszuges ausgeliefert.
Dieser Museumswagen aus der "Jetztzeit" trägt äußerlich eine Ep.III-Beschriftung mit schwarzem Rahmen, aber keinen weißen Zierstreifen.
...

MfG
Hier mal ein Bildchen vom Rekowagen 4achs. Museumswg. in DR-Beschriftung Ep. III/V Galeriemodell 2026 Tillig 502458, nicht in @tt-ker Qualität - nur IPhone 8, aber geht eigentlich ... IMG_3329.jpeg:
 
das Waschen der Fahrzeuge hat vielleicht einen beitragen Fakt, war aber nicht die Ursache.
War aber die Hauptursache für den ausgeblichenen Lack. Die Reinigungsmittel waren sehr aggressiv. Fahrzeuge welche durch das Personal mit Affenmilch (eine ölhaltige Emulsion) gereinigt wurden wiesen diesen Effekt nicht auf.
 
Du meinst bis Ende August - dann gibt's die Herbstneuheiten, die Galerie- und Clubmodelle für 2027.
Meine ausgeblichene 132er ist heute eingetroffen - und der hier durch das Makro entlarvte Spalt am Fenster ist egal wie ich die Lok auch drehe und wende nicht wahrzunehmen. Selbst mit Brille nicht.
Gefällt mir ausgesprochen gut die Lok - eine sehr gute Basis, beim Alterungsworkshop erlernte Fähigkeiten wieder aufzufrischen bzw. aus der Versenkung zu holen.
 
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