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schmalspurig von Bienenmühle nach Stefanskirchen

Habe mal im Schmalspurbahn-Archiv geblättert: Bei den Bahnen mit 750 mm Spurweite in Mecklenburg, Vorpommern und Brandenburg scheinen 9 m lange Schienen auf 12 bis 13 Schwellen quasi üblich gewesen zu sein, aber Längen von 7,50 m bis 15 m kamen auch vor. Bei Gleiserneuerungen wurden auch gebrauchte Schienen verbaut, die für den Normalspurbetrieb inzwischen zu leicht waren, da kamen wahrscheinlich auch uneinheitliche Längen vor; für die Dessau-Radegast-Zörbiger Bahn wurden 12 m genannt. Von sächsischen Strecken fand ich auf die Schnelle keine solchen Angaben.

Vor etlichen Jahren fiel mir bei einer Fahrt auf der Brockenbahn auf, dass dort die Schienenstöße jeweils um eine halbe Schienenlänge versetzt waren. Gibt's dafür spezielle Gründe?

Martin
 
Danke für die Infos. Die Schwarzbachbahner bauen auch versetzt, macht nicht so viele Knicke in den Bögen. Die Knicke sind prima in Oberschmiedeberg zu sehen.
In Mügeln habe ich auch ein Bild aus dem letzten Jahr mit versetzten Stößen gefunden.

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Zuletzt bearbeitet:
Die Schienenlänge hängt auch von der Epoche bzw. den jeweils vorhandenen Transport- und Umschlagmittel und Verlegetechnik ab. Im 19. Jahrhundert wird man per Handarbeit keine 30-Meter-Schienen verlegt haben (wenn man sie damals überhaupt schon so lang walzte). Thermitschweißen wurde erst 1894 erfunden, und es dauerte bis in die 1920er, bis es in allgemeinen Gebrauch kam.

Martin
 
Wer in Februar in Dresden war, wird im Eingangsbereich zwei ganz kleine Dioramen gesehen haben. Eins auf dem Käsedeckel und eins in der Fischdose. Hat mir extrem gut gefallen, wollte ich auch mal probieren. Los ging es mit dem Camenbert, aus mehreren Gründen.
1 wir essen den auch
2 Schottern mit Versuchsanordnung
3 ich brauche was zum Verschenken

Um die Käsepackung stabiler zu machen, ist eine OSB-Platte darunter. Da verbiegt sich nichts mehr. Für die Schmalspurbahn wollte ich eigentlich meine gesamten Schotterpackungen verbrauchen, ich hatte genug Zeugs zusammen. Habe mich dann doch für koemo entschieden. Nebst Kleber und Schienenfarbe. War alles innerhalb weniger Tage bei mir. Von minitec habe ich Fließverbesserer gekauft. Damit ging es schon um Welten besser als mit Spüli. Nach einer Stunde war der Kleber fest, bin zur Sicherheit noch mal drüber. Noch ist er nicht hell geworden, es soll mal über Nacht trocknen.
Der Aufbau ist ähnlich wie auf dem großen Modul, das Schotterbett etwas schmaler. So konnte ich mal den Aufbau mit Planum testen:


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Mittelpunkt auf dem Käse soll ein Fuchsbau sein. Ich habe mir die der Sichtbarkeit zuliebe in H0 gegönnt. Die toten Bäume sind eher etwas für die urbanen Modellbauer, wir Leute vom Land gehen mal ne Runde durch den Garten und habe was geeigneteres. Einen Baum hab ich von unten aufgebohrt und die Wurzel neu besetzt.
Grünzeug hatte ich auch genug aus Dresden mitgebracht, wobei ich auch gern die Sachen von Woodland verstreußele. Jetzt kann alles fein trocknen, morgen Sprühkleber drüber und dann können die Bewohner kommen.

PS: ne IV K passt rauf…

Allen einen schönen Sonntagabend


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Blaue Brücke
Für den einen ein no go, für den anderen ein Farbtupfer. Meine ist jedenfalls auch fertig.

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Etwas Landschaft ist auch dazu gekommen. Hier habe ich bewusst auf Felsen verzichtet, damit es auch in flacheren Gegenden sein kann, wie zum Beispiel in der Prignitz. Die Mühle ist erst mal Platzhalter, die Garage ist fertig. Der dem Müller zugedachte EMW-Kombi passt nicht in die Garage des gleichen (Modell-) Herstellers. Dann muss er eben was Kleineres bekommen.

BlaueBrücke3.jpgBlaueBrücke4.jpgBlaueBrücke5.jpg

Zum Schluss noch eine aktuelle Drohnenaufnahme oder wie das jetzt heißt. Einiges ist fertig, vieles ist noch zu tun. Der Winter soll die Zeit dafür bringen.
Allen einen schönen Sonntag.

BlaueBrücke6.jpg
 
Hast du vor, dem „blauen Wunder“😉 noch etwas Patina zu verpassen? Das würde meiner Meinung nach sehr toll aussehen. Oder handelt es sich um einen Neubau? Also gerade übergeben.
Jedenfalls eine schöne Arbeit!
Grüße Bernd

Edit: @stefra danke für die Information unter meinem Beitrag👍tolle Arbeit
 
Juwella Hofplatten
Liebe Kenner alter Höfe, Gartenbauer und Ästheten,
wenn unser alter Müller so schöne Betonplatten zur Verfügung gehabt hätte, würde er sie so verlegt haben? Wer mitpuzzeln will, 6 Ganze und eine verbrochene Platte ist noch da.
Grüße Stefan

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Da hat der Müller nach dem letzten Hochwasser gut investiert :mukkies:
Ab den 80er Jahren wäre das schon passend.

Poldij
 
Hab mal ein bisschen Gras gesät und anderes Grünzeug gepflanzt. Bäume und Sträucher fehlen noch alle. Damit ist die große Baustelle fertig und es tuen sich etliche kleine auf. Vielleicht muss ich doch die Mühle vorziehen, damit der Rohbau in der Mitte verschwindet.
Sieht alles nicht so weihnachtlich aus, trotzdem allen einen schönen zweiten Advent.
Grüße Stefan

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Die Schwarzbachbahner bauen auch versetzt, macht nicht so viele Knicke in den Bögen. Die Knicke sind prima in Oberschmiedeberg zu sehen.
In Mügeln habe ich auch ein Bild aus dem letzten Jahr mit versetzten Stößen gefunden.

Versetzte Stöße führen zu Torsionsbelastung der Wagen. Da hat es am Fichtelberg wohl vermehrt Risse in den alten Wagenrahmen gegeben, weswegen man es wieder hat sein lassen.

Hab mal ein bisschen Gras gesät und anderes Grünzeug gepflanzt. Bäume und Sträucher fehlen noch alle.
Das sieht schon echt gut aus, insbesondere aber das Wasser, echt gelungen.

An die eine oder andere Stelle würde ich auch noch etwas Blüten auf die Wiesen bringen.
 
Der legendäre Ruf der sächsischen Schmalspurbahn ist bis auf eine königliche Insel vorgedrungen. Eine Gruppe Fotofreunde haben einen Bus gechartert und sind in der Gegend unterwegs. Erstes Fotomotiv ist die blaue Brücke. Am Bahnübergang muss auch der Trecker mit der Holzfuhre für den Müller warten.

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Eine Fuhre Holz ist schon angekommen. Irgendwas hat der Müller mit dem Förster gekungelt. Der kann jetzt seinen neuen Dienstwagen präsentieren. Und auch der Müller hat was Fahrbares, das in die Garage passt.


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Grüße Stefan
 
Hallo Jochen, gerne.
Grundlage ist ja das wie vorher gezeigte trockene Flussbett. Die Frage war dann: Zuerst Begrasen und Landschaft oder erst Wasser. Zur Messe in LE hab ich mich einem Aussteller unterhalten, der so ein Stück Gewässer da hatte und Modellbauer war. Das Gießharz war völlig nach oben in das Gras gezogen und sah für mich nicht akzeptabel aus. Genommen hatte er wie ich das Gießharz von Langmesser-Modellwelt. Na Prost Mahlzeit dachte ich mir. So wirst du es nicht machen.
Um etwas Schilf anzudeuten, habe ich keine Flecken mit 4 mm dunklen Gras am Ufer eingebracht, die nach dem Gießen schlimmer als erwartet eingematscht waren. Über die Stellen bin ich dann später noch mal drüber gegangen, um die Spuren zu verwischen.
Das Gießharz ist zwischen 4 - 5 mm dick und hat dann 3 Tage trocknen dürfen. Es war dann spiegelglatt. Das wollte ich aber nicht.
Ich hatte NOCH 60872 Wasser-Effekte da und überhaupt keine Erfahrungen damit. NOCH hat Tutorials über den Landschaftsbau, die hab ich mir angesehen und dann ein Herz gefasst. Rauf mit dem Zeug. Das sah dann so aus:

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Nach bangem Warten wurde es dann doch wieder klar. Ja, dass war´s auch schon. Keine Zauberei, viel Spaß beim selbst Gestalten...
 
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