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[...] Mal gucken ob ich mich morgen endlich mal zum Straßenbau auf dem zweiten Modul durchringen kann...

Naja... nee, konnte ich nicht. Dafür ging es an einer ganz anderen Stelle weiter, dem Empfangsgebäude. Das war ja bisher nur ein erweiterter Platzhalter, der sich hinsichtlich Konstruktionsweise und Größe als suboptimal herausgestellt hat, gerade letzteres finde ich aber recht wertvoll. Problematisch war vor allen Dingen die Breite des Gebäudes. Zwischen Straße und Gleis blieb bei etwa 5cm Gebäudebreite nur diese schmale Bahnsteig...

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so unbefriedigend wie unsicher.

Der neue Entwurf wurde nicht nur 1cm schmaler, sondern auch etwas kürzer und der Giebel etwas flacher um das Gesamtbild des Gebäudes den neuen Proportionen anzupassen.

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Weiter gehts "jetzt" mit den fehlenden Wand und Dachelementen, sowie Türen und Fenstern (diesmal vergesse ich vielleicht keine). Die brauche ich dringend um ein besseres Gesamtbild von der jetzigen Version zu bekommen. Dann muss ich mich aber wirklich langsam an die Straße machen :/
Gut dass ich das Provisorium vor 2 Jahren etwas aufgehübscht hab...

Beim überfliegen der Beiträge von damals bin ich aber auch über folgende Aussage von mir gestolpert.

Einen solchen Zug, hatte ich mir immer in 0e vorgestellt. Dass ich es mal in 1:120 baue, hätte ich nicht gedacht. Das ist schon ziemlich geil und vor allen dingen platzsparend.

In 1:45 habe ich dafür Anfang des Jahres einen meiner Lieblingswagen (...) erstehen können. Einer der Gründe, warum es hier nicht weiter ging ist nämlich ein kleines 0e Projekt was sich aufgedrängt hat, u. A. weil sich mir einer Weimarer O-Wagen angeboten hat. Jetzt bieten sich hier dafür div. Größen vergleiche an.

Farblich habe ich mich bei meinem 0e Bausatz für Epoche I entschieden, ansonsten sind die Wagen mehr oder weniger Baugleich.

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Mein Weimarer in 0e ist nicht nur wesentlich größer, sondern hat auch einen etwas höheren Wagenkasten. Ganz fertig ist er noch nicht aber ich denke schon zeigbar.

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Der Wagen passt zwar garnicht in mein 0e Konzept. Nein sagen konnte ich hier aber auch nicht. So viele DDR Schmalspurneubaugüterwagentypen gibt es nicht, im Modell noch weniger... dafür musste ein Multiepochales Minidiorama her (bzw. der Bau etwas beschleunigt werden). Und eine V10k getaufte freelance DIesellok (hier nicht im Bild).

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@_uckow: Ich habe hier jetzt hoffentlich eine praktikable Lösung für die Fortführung der Straße gefunden. Hier gehts ja nicht nur ums Bemalen bzw. das sogar weniger, sondern eher sauber die Kurve zu kriegen. Ich will einen Flickenteppich wie auf dem 1. Modul möglichst vermeiden und der Winkel muss auch optisch halbwegs passen (deshalb auch das neue Bahnhofsgebäude).

[...]
Die solltest Du uns nicht vorenthalten.
Nadann:

Vor - inzwischen schon - ein paar vielen Jährchen brachte ZT-Modellbau ihre erste Diesellok in Spur 0 auf den Markt. Ein Jung L10B in div. Ausführungen.
Jung L 10 B – Wikipedia

Die Lok selbst reizte mich zwar nicht, dennoch bin ich irgendwie direkt über ZT für wenig Geld an ein zweite Wahl Gehäuse gekommen. Eigentlich sollte das ganze mal ein 0f Projekt werden, weil die Lok schön schmal ist, aber ein passendes Fahrwerk hab ich nie gefunden.

Jetzt ist eine V23B bzw. ehem. BR102.1 von Piko in H0 drunter. Durch das verbaute zusätzliche Gewicht quält sich der kleine Motor ganz schön aber die Stromabnahme ist für einen 2-Achser ziemlich stabil. Der Rahmen ist aus Polysterol geschnitzt, die Lampen von den Westsächsischen Feingusswerken (nicht funktional)

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Die Lok ist zwar nicht größer als eine HF130C oder V10C, wirkt aber weniger feldbahnig. Da die gesamte Anlage nur 750mm lang ist (aus Gründen), bot sich eine kleine große Lok irgendwie an. Eigentlich ist die Anlage als Stellraum mit Möglichkeit für kurze Ausfahrten mit meinen recht großen Dampfloks inkl. etwas Rangierspaß gedacht aber das Blaue Elend macht sich gerade mit dem langen Weimarer auch ganz gut :D
 
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Nachtrag: Hier sieht man auch, warum ich in TT wenig Lust auf komplette Eigenbauten wie den Bahnhof hab. Auf der Anlage sind nur die Weichen und die Lampe von der Stange. Da habe ich mein TT Unterfangen einfach etwas unterschätzt.
Wobei ich sagen muss, dass der Gebäudebau in Spur 0 jetzt überraschend fluffig ging, da bieten größere Maßstäbe nochmal echt andere Möglichkeiten. Trotzdem: Planung und Bau fressen Zeit. Der Lokschuppen war dabei mein erster Versuch.

Schön dass es ein bisschen gefällt :) Es stecken auch div. Erfahrungswerte aus meinen TT Basteleien drinnen. Es hat auch Vorteile in mehreren Maßstäben unterwegs zu sein. Es ergänzt sich manchmal schön und gerade 0e und TTe tun das für mich wunderbar.
 
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Zurück zum Thema Schmalspur im märkischen Sand... in winzig! Hier wurden die nächsten Vorbereitungen für den Straßenbau getätigt und zunächst mal das Bahnhofsareal geräumt (inkl. einer meiner Lieblingszuggarnituren. Nicht ganz vorbidlich aber schicki.)

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Ferner habe ich mich nochmal am Pflaster versucht. Rechts oben, zum Vergleich, 3 alte Elemente. In der Mitte (naja fast) der Originalfarbton (mehr oder weniger von beiden Steingrößen)
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Das sieht schon besser aber die Herausforderung wird den Pflickenteppich sauber zusammen zu bekommen. Ich will diesmal die Straße erstrmal auf ihrer Bettung über die gesamte Kurve vorbauen und entscheiden ob ich sie so einbauen möchte... Das kleinere Pflaster überlege ich Richtung Stadt (also im Vorbild) zu legen...

und um noch etwas Farbe reinzubringen. Eine kleine Impression an der ich nicht vorbei gehen könnte... Vll. braucht man sowas mal für den Hintergrund :)

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Nachdem ich letztes Wochenende schon nicht in der Werkstatt war, weil mir Feldbahnen in der Märkischen Pampa dazwischen kamen, wurde mir diesmal die Abgelegenheit meines Basteldomizils zum Verhängnis. Zwei Gemeine Oderbruchkängeruhs lauerten bedrohlich vor dem Zaun, welchen ich hier einfach nicht vertraut habe und mich lieber in meinen Bastelkeller verzogen haben.

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Spaß bei Seite, ich fand nur witzig, wie entspannt meine Nachbarn heute morgen meinem Treiben zugesehen haben. Ein paar seltsame Wesen. Dennoch habe ich an diesem Wochenende wirklich viel im Keller und weniger in der Werktstatt gewerkelt. Das heißt, Fortschritte in 1:120.

Langsam geht es an die finale Straßenlage Richtung Ortslage (im Vorbild "Hauptsraße"). Die Straßenstücke für die Kurve sind vorbereitet, liegen auf dem Bild aber leider sehr sehr ungünstig. Der Kruvenradius wird etwas größer und Unregelmäßiger -sanft ein- und auslaufend, am Scheitelpunkt etwas spitzer -, weswegen ich alle Querfugen der entspr. Pflasterstücke eingeschnitten habe. Man sieht hier auch warum ich mich so lange vor dem Stück gedrückt hab, die Kurve liegt über den Modulübergang, was die Geschichte etwas tricky macht. Der Korkunterbau ist deswegen 2 Teilig und bereits vorbereitet. Es fehlt noch der Unterbau aus Papier der für die Unebenheiten auf der Straße sorgen soll.

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Schade das die Anlage für den Blickwinkel eigentlich nicht ausgelegt ist, der könnte gut werden.

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Durch die Wirren der Zeit

Knapp 100 Jahre trennen diese beiden Ansichten.

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Der Bahnhof _uckow um das Jahr 1900 und die Bestmögliche Rekonstruktion gute 90 Jahre später

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Der Photograf steht ungefähr dort, wo einst die Weiche zur Lok- und Wagenhalle lag. Nachdem der Platz in den alternden Anlegen ohnehin schon lange nicht mehr für die größeren Neubaufahrzeuge der 1930er Jahre ausreichte, wurden Gleise und Gebäude in den 1960er abgetragen und das Gelände der Natur überlassen, sodass die Originalaufnahme nicht vollständig Rekonstruiert werden kann. Viel hat sich aber nicht getan...
 
Das letzte Bild sieht echt cool aus👍👍
Grüße Bernd
 
...ich fand nur witzig, wie entspannt meine Nachbarn heute morgen meinem Treiben zugesehen haben.
Zoo mal anders'rum: Solange der Mensch hinterm Zaun wegesperrt ist, besteht für den Betrachter keine Gefahr.
 
Der Zaun hilft definitiv. Ich finde es trotzdem, trotz Gewöhnung (früher hab ich die nur Weghüpfen gesehen) erstaunlich, dass nicht mal das laute Garagentor die Ruhe der Beiden gestört hat. Ich bin ja aus Berlin gewohnt, dass Wildtiere weniger Scheu haben (die Füchse...) aber sowas, draußen ist neu. Aber joa, warum soll nur ich da meine Ruhe finden ;)

Bis vor 2 Wochen habe ich an der Rasenkante selbst noch meinen Morgenkaffee genossen :D

Was mit aber gerade auffällt, ich habe eine Kleinigkeit Vergessen:

Mein Tschechischer O-Wagen bekam noch ein paar Farbtupfer. Wagenboden und Bremserbühen wurden in "wooden deck tain" bemalt, was hier aber im Bild wie auf dem Modell sehr hell wirkt. Ich weiß nicht woran das liegt, ich habe die gleiche Farbkombination an anderen Modellen "verbaut", da wirkt sie wesentlich besser.
Die Innenwände wurden Dunkelgrau.

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Insgesamt würde ich das Experiment mit der Mischbauweise aber als gegklückt bezeichnen. Jetzt fehlen nur noch ein paar Details wie Bremsschläuche (vll. kann man dauch unten rum noch was machen?!) und vll. Griffe. Diese winzigen TTe Bausätze sind auf jeden Fall auf mehreren Ebenen eine feine Sache (unabhängig davon was ich da jetzt Versucht hab...)

Und fürs positive feedback, noch ein Bonusbild:

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