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Problem mit Kühn- und Rocogleisen

KMS72

Foriker
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5
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Waldkirchen
Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen.
Ich baue gerade eine neue TT- Anlage mit Kühn/ Roco-Gleisen.
Habe den unteren Anlagenteil nun verlegt und an einer Weiche sporadisch Entgleisungen mit meiner neuen Testlock BR132 (Roco).
Was sollte ich tun, gibt es "Tuningtipps" für die Weichen? Sollte ich die Weiche wechseln?
 
Ich hatte dies mit verschiedenen Fahrzeugen an mehreren Weichen. Da war der Platz an den Radlenkern zu eng und die Radlenker auch zu niedrig (im Vergleich mit Tilligweihen). Ich habe sie entfernt und durch Radlenker der Digitalzentrale ersetzt. Seit dem bleibt das zumindest aus.
(Steht irgendwo in meinem Blog beschrieben.)
 
Ich würde erstmal beobachten an welcher Stelle der Weiche die Lok mit welchem Radsatz entgleist. Da gibt es tausend Möglichkeiten. Wenn du so pauschal fragst, würde ich dann einfach auch mal pauschal Antworten, wechsel die Weiche aus.
 
Ich hatte mit meiner EBS 232 von Roco anfänglich auch ein wenig Probleme. Ein Drehgestell mochte manche Weichen unserer kleinen Test/Spielanlage nicht. Da sie die einzige Lok war, die das Problem hatte, hab ich also erstmal sie in Verdacht gehabt.
Ergebnis: Ein Radsatz hatte nicht exakt das richtige Spurmaß.
Eingestellt - und bums, keine Probleme.

Also mal die Lok checken.
 
Hallo zusammen, danke euch allen.
Dazu noch eine Frage: Gibt es eine Empfehlung, welche Lok zum Test, ob die Gleise / Weichen exakt verbaut sind , zu empfehlen ist?
Da ich dabei bin, das Hobby nach ca. 40 Jahren neu zu beginnen, dachte ich die BR 132 mit den Drehgestellen taugt dafür gut und habe sie sozusagen zum einfahren gekauft.
 
Drehgestellloks laufen im Allgemeinen unproblematisch und stellen keine besonders hohen Anforderungen an die Gleislage.

Wenn eine große Dampflok die Gleise problemlos befährt, läuft auch die Drehgestelllok.
Wenn eine kleine zwei- oder dreiachsige Lok keine Stromaussetzer hat, haben die großen Loks auch keine.

MfG
 
welche Lok zum Test, ob die Gleise / Weichen exakt verbaut sind , zu empfehlen ist?
BR 95, egal ob Arnold oder Tillig, eventuell noch ne 84er.
Wenn die laufen kann fast nichts mehr schief gehen, vorausgesetzt Mindestradius ist 310 mm.
 
Ich nehme eine meiner 44er zum testen, hat sich gut bewert. Aktuell klemmen sie bei den IBW von Kuehn, was mich richtig nervt.
 
Auf den Bogenweichen von Kühn verursachen die Piko Loks sehr häufig Kurzschluß, irgendwie haben die eine andere Radgeometrie.
Weder Tillig, Roco oder Kühn Loks haben das Problem.
 
Oha,da bin ich nicht der einzige anscheinend! Hab seit kurzem das gleiche Problem mit den Weichen. Die PIKO Loks,und nur diese!!, verursachen mit dem Haftradsatz am Herzstück ein Kurzschluss. Anscheinend ist dei Gummi etwas zu dünn und der Rest der Radlauf Fläche kommt mit der anders gepolten Backenschiene des anderen Gleises zusammen . Jetzt ist guter Rat teuer. 🤔🫣Alle weichen wieder raus?? Das geht nicht! 🤔🫣Ich habe jetzt mal den Randscheibe Abstand etwas zusammen gedrückt. Versuch Nr1. Mal schauen

So getestet und scheiße 😜 ,geht nicht. Weiterhin Kurzschluss. Hab jetzt Nr 2 am Start und muss das jetzt erstmal länger testen. Also die Räder verursachen definitiv durch den zu dünnen Gummi einen Kurzschluss und werden derart traktiert das sie wie Aufschweißungen bekommen . Lösung momentan ein wenig UV Kleber über diese Stelle und alles ist isoliert. Nun folgt der Test.👋

Soderle,klappe die 3. und letzte in diesem Jahr. 😁😜 Also ich hab jetzt einige Loks von PIKO getestet und alles funktioniert. Bis jetzt! Langzeit-Test muss ja erst noch sich beweisen. Es ist eine kostengünstige Lösung. Ein Zahnstocher etwas UV Kleber und hinterher noch etwas glätten. Alles sehr vorsichtig und in winzigen Schritten machen dann klappt's auch. Auch die kleinen Loks mit 2 Achsen fahren darüber und wackeln genauso wie auf den Tillig Weichen. Also alles gut.
Es sollten sich doch mal die Hersteller an einen Tisch setzen oder zumindest mal über den Tellerrand schauen und auch Fremde Artikel auf ihren Vollsortiment Gleisen testen.!! Was nützen die schönsten Modelle wenn man sie nicht auf seiner Anlage fahren kann.
Ich weiß jetzt schon was da wieder für Antworten kommen 🤷🫣🫣😁🫣. Aber egal . Es kostet ja alles auch ordentlich Geld und wenn der Verbraucher nichts mehr kaufen kann weil nix funktioniert dann ist irgendwann auch Schluss mit der Produktion.! Also Hersteller,macht mal was zusammen!. 👋👋
Achso ,es geht hier um die großen Weichen von Roco ( Kühn).
 

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Ja eben doch. Es sollten alle Gleissysteme die es auf dem Markt zu kaufen gibt aktuell, getestet werden. Alle PIKO Loks machen komischerweise diesen Mist. Schade. Aber ich hab eine Lösung gefunden, für mich. 🤷😉. Mal schauen wie lange das hält. Ursache ist eben der zu enge Abstand zwischen den beiden stromführenden Schienen am Herzstück. Man hätte es einfach so machen sollen wie die kurzen Weichen sind , nämlich ein Teil mit etwas Schiene und ne alles über die Polarisierung.
 

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Diese Roco-Weiche lässt sich meines Erachtens auch polarisieren, wenn man die Schienenenden der Weiche am Herzstück mit Isolierverbindern ausstattet und dann mittels Umschalter mit entsprechendem Strom versorgt (analog zu den Tillig EW 2 und 3).

Dass Roco wegen problematischer Loks eines Mitbewerbers sein Gleis ändert, dürfte ein Wunschtraum bleiben.
 
Hätte da meine Lösung.
Herzstück und die naheliegender Zungen (getrennt von den vorderen, die elektrisch mit den gegenüberliegenden Backenschienen verbunden werden - weil ich Kontakt durch Anliegen nicht vertraue) sowie die „über“ dem Herzstück liegenden Gleise entsprechend der Weichenstellung polarisieren.
Fast alle Weichenantriebe haben einen Umschaltkontakt, den man dafür nutzen kann.,
Irgend jemand schlug auch mal eine Polarisation mittels Mikrorechner vor - funktioniert wahrscheinlich auch.

Ich mag es möglichst einfach.
Die Lösung hat mir damals Helmut (@ateshci ) vorgeschlagen … das funktioniert immer. Egal wie genau die Radsätze stimmen.

Analog ist das übrigens kaum ein Problem: Es funkt kurz, und dank Schwungmasse ist der Kurzschluss schon überwunden.

Digital ist da nicht so resilient.

Das Rätsel für mich: warum machen nur Loks von Piko Probleme?
Könnte nur an grenzwertig engen Radsatzinnenmass liegen.

Da würde ich bei Problem nachmessen.
Auf Modulen ist mir dieser Effekt noch nicht begegnet - Kühn-Weichen sind uns ja auch zu kurz.
Den selben Ärger kann man auch mir großen Weichen haben … daher siehe oben.

Grüße Ralf
 
Hallo miteinander
-die einfachste Lösung ist die Herzstücke je nach Weichenstellung zu polarisieren und kurz hinter der Weiche Trennstellen einzubauen
fertsch
FB
Mojjjjjn,ja auf die Idee bin ich auch schon gekommen nur leider im eingebauten Zustand sehr sehr schlech möglich! ohne zu viel zu beschäftigen im Umfeld.

Hätte da meine Lösung.
Herzstück und die naheliegender Zungen (getrennt von den vorderen, die elektrisch mit den gegenüberliegenden Backenschienen verbunden werden - weil ich Kontakt durch Anliegen nicht vertraue) sowie die „über“ dem Herzstück liegenden Gleise entsprechend der Weichenstellung polarisieren.
Fast alle Weichenantriebe haben einen Umschaltkontakt, den man dafür nutzen kann.,
Irgend jemand schlug auch mal eine Polarisation mittels Mikrorechner vor - funktioniert wahrscheinlich auch.

Ich mag es möglichst einfach.
Die Lösung hat mir damals Helmut (@ateshci ) vorgeschlagen … das funktioniert immer. Egal wie genau die Radsätze stimmen.

Analog ist das übrigens kaum ein Problem: Es funkt kurz, und dank Schwungmasse ist der Kurzschluss schon überwunden.

Digital ist da nicht so resilient.

Das Rätsel für mich: warum machen nur Loks von Piko Probleme?.....
Das hab ich doch schon geschrieben! Es liegt an den Randscheiben ,deren Maße anscheinend nicht passen. Wenn man andere Hersteller anschaut sieht man das. Der eingedrehte Nut ist zu tief,bzw der Gummi zu dünn. Dadurch kommt der Rest der Randscheibe auf die andere Schiene und baut ein Kurzschluss mit Schweiß Folgen!. Da die Weichen alle schon eingebaut und geschottert sind ist da guter Rat teuer. Meine Lösung mit dem UV Kleber funktioniert, muss nur noch verfeinert werden damit auch kleinere Loks darüber fahren im Langsamgang! Da bin ich dran. Es handelt sich um 4 mm!!
 
Ich hatte das Problem auch, und auch ausschließlich bei den Piko-Loks bzw. Triebwagen (442). Ursache vielleicht die Radscheiben...vielleicht auch die Weiche selbst...
Interessant dabei war/ist, dass das Problem erst in diesem Jahr/dieser Saison aufgetreten ist, obwohl die Weiche so bestimmt schon 2 Jahre liegt und zufriedenstallend betrieben wurde. Und die Fahrzeuge sind nicht so neu.

(... ich wollte es der Einfachheit halber mal ausprobieren ohne die Herzstückpolarisation, die ich sonst überall habe)

Die Lösung war schlussendlich tatsächlich die Polarisation/Umschaltung beiden abgehenden Gleisstücke des Herzstücks der Weiche einschließlich Schnitt/Trennung vom nachfolgenden Gleisstück. Also klassische Herzstückpolarisierung.
Dabei muss man beachten, dass die beiden Gleisstücke über Verbinder unter den Schwellen mit der jeweiligen Backenschiene verbunden sind. Bei bereits verlegten Weichen hilft da nur ein beherzter Schnitt mit dem Seitenschneider (Dremel)...
(vorher eine nicht eingebaute Weiche anschauen --> wo sitzt der Verbinder ..)
 
Mojjjjjn ja und genau das wollte ich vermeiden. Trennen ist ja nicht das Problem sondern das saubere verlöten der kleinen Stücke im eingebauten Zustand, wohlgemerkt! Das ist etwas aufwendig wenn da überall schon drumherum was steht,z.B. Oberleitung.
Deshalb der Versuch mit dem Kleber. Ich hab jetzt auch festgestellt das an den älteren 1206 breitere Haftreifen drauf sind als auf den beiden neuen 1206 die ich habe. Also anscheinend doch der Gummi Schuld. 😜🤣. Ich habe jetzt breitere und etwas dickere aufgetragen und siehe da es funktioniert. Also beide Lösungen, Kleber und Gummi, sind erforderlich und nun im Dauertest 🤗👍👋guten Rutsch ins neue Jahr.
 
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