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Eigenbau V 10 C (TTe) von Andi

Die Technik ist nicht das Problem. Der Platz für die Technik ist die Herausforderung bei der V 10 C.

Andi
 
Nachweislich passt in den V10C Bausatz Decoder, Lautsprecher, Pufferspeicher und Motor, wie manche das schaffen ist fraglich aber ich hab es live gesehen.
 
Das ist nicht der V 10 C Bausatz, sondern eine Eigenkonstruktion.
Gehäuse und Getriebe: gedruckt
Radschleifer, Treibstange und Scheibenwischer: geätzt
Beschriftung: Decals
Motor: Glockenankermotor 0716S
Schnecke und Zahnräder: M0.3
Radsätze: aus Neusilber gedrehte Radreifen mit gedruckter Isolierbuchse
Decoder: Zimo MX615N
Energiespeicher: D&H SP16A

Andi
 
Nachweislich passt in den V10C Bausatz Decoder, Lautsprecher, Pufferspeicher und Motor, wie manche das schaffen ist fraglich aber ich hab es live gesehen.
Und die zieht dann was genau? Das Hauptproblem meiner V10C ist das Gewicht, wenn man das durch SMD und Plastik ersetzt, ist das eine schönes Modell, was man nur alleine fahren lassen kann (Siehe Video. Hier ein Klunker Wagen ran und es ist vorbei, behaupte ich dreist) . So sehr ich meine (ich verstehe den Distrubitionsweg bis heute nicht...deswegen weiß nicht wie ich den Hersteller nennen soll) V10C mag, das ist ein echter (physikalischer) Schwachpunkt des Modells. M. E. ist Digitalisierung hier Fehl am Platz erst recht, wenn die gesamte Lok gedruckt wird. Jetzt Grenzwertig, in kompletter Kunststoffbauweise (gerade in TTe holt jedes Messingkleinstteil was raus) meines Erachtens nichts woran man Spaß hat.

Trotzdem wunderschöne Lok! Danke fürs Zeigen. Die Loktype hat über die letzen Jahre mein Herz erobert und ich bin auf die dieses Jahr aus Halle kommende 0e Version gespannt. Mein Eigenbau (auf 3D Druckbasis) ging leider schief und ich finde es bis heute irgendwie krumm, dass ich die Lok ausgerechnet in TT und in der Qualität (<3) mein Eigen nennen darf.

Bei den gedruckten Getrieben (jenseits der V10c weil man sie eh nicht belasten kann), bleibe ich eh erstmal skeptisch. Das Material scheint zu sehr zu leben.
 
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Ja aber es ist kein Messing und selten so schwer... oder anders: Wer gute Fahrdynamik und Traktion will, braucht Gewicht. Das ist meine Grundthese und m. E. sind die Gesetze der Physik mit mir ;) (die haben mich aber auch fast mein Abi gekostet also...)

/edit: und u. A. deswegen war genau in dem Satz auch der harte, durchs ungünstige und falsche Zitieren entfernte, Konjungtiv drin. So funktioniert das nicht...
 
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Das Fahrwerk ist gerade auseinandergenommen. Es gibt noch eine ältere Aufnahme. Die Motorhalterung ist etwas verändert und die Treibstange ist nicht angebracht. Auch der Außenrahmen sieht inzwischen minimal anders aus. Aber der prinzipielle Aufbau ist erkennbar:

Das gedruckte Getriebe gibt es natürlich nur zu Testzwecken. Ehe ich in den sauren Apfel beiße und die Teile CNC-fräsen lasse, will ich wenigstens wissen, ob ich irgendwo Mist gebaut habe.

PS Und die Zahnräder sind natürlich jetzt schon aus Messing.

Andi
 
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Bei nur 4cm Lok geht eben wenig. Da bleibt nur das Motto: Wo es nur geht, Gewicht rein.
Gehäuse und Getriebe: gedruckt
Gibt es 3D-Druck auch mit "schwereren" Materialien? Am Ende wäre dann wohl ein Gehäuse aus Metall nötig.

Abgesehen davon, ein wirklich sehr gut gelungenes Modell. Respekt! Das sieht wie Großserie aus.
 
Gibt es. Man kann auch Metalle drucken. Messing wäre auch möglich, bisher kenne ich aber noch keinen, welcher Messing druckt. Noch wird Messing gegossen.
 
Ich würde für den Rahmen mal Wolframkupfer versuchen.
Das ist zwar teuer und muß gefräst werden, ist aber mit einer Dichte ab 14 g/cm³ fast doppelt so schwer wie Messing.

Man könnte auch das Gehäuse in Wachs drucken lassen und davon im Schleuderguß ein Messigteil erstellen.

Die Möglichkeiten sind noch nicht erschöpft... :happy:
 
Die V10C von Martin wiegt ca. 34g, wie Stardampf schrieb Wolfram bringt hier Punkte, jede freie Lücke füllen damit.

Da ich Aktuell selbst noch an einen TTe Fahrzeug arbeite mit Getriebe im 3D Druck, hab ich mich etwas beschäftigt mit Fräsen lassen bzw. auch Messing „Druck“/Guss über Shapways usw, die Kosten fürs Fräsen sind ziemlich hoch je nach Aufwand und wie das Teil Geometrisch von der Fräsbarkeit bzw. Konstruktion ist.
Beim Guss/Druck ist immer die Schrumpfung mit einzukalkulieren was dazu führen kann das es beim ersten Versuch nicht klappt und es weiter braucht bis das Ergebnis stimmt und passt grade was das Getriebe angeht. Was die Kosten auch nach oben treibt.

Beim einfachen 3D Druck ist der Vorteil das die Kosten gering sind und wenn es mal Kaputt geht einfach und günstig Nachgedruckt werden kann.
 
Ich weiß nur, dass bei Wolframkupfer kommerzielle Anbieter i.d.R. abwinken bzw. es als Material gar nicht anbieten. Der Verlust an Fräsern ist einfach zu hoch.

Ich bin mir nicht sicher, ob Schleuderguss präzise genug wäre. Wir reden über M0.3. Das Getriebespiel muss so klein wie möglich bleiben. Wenn dann zu viel schrumpft, klemmt es. Außerdem streiten sich die Stangen links und rechts irgendwann, wer Recht hat.

Die Kuppelstange ist nur mit der A- und der C-Achse verbunden. Ich mache mal später ein paar Bilder von der Konstruktion.

Andi
 
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