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Ich vertraue Holzleim ja sehr
wenn ausreichend Fläche vorhanden ist, wird das seeehr stabil. Das gilt natürlich auch für Schrauben, allerdings ist die Fläche dort anders geformt. Auf Vollholz ist eine Klebung stabil, bei Schichtholz trennen sich gerne die Schichten, nicht sie selbstgemachte Klebenaht. Die höchste Festigkeit hat aber immer noch Gürtel + Hosenträger ;)

PS: manchmal ist es sogar besser, man plant eine "Sollbruchstelle" ein.
 
Hmmm, wir wollten eigentlich kleben und schrauben. 🤔 Das Geklebte schien uns bombenfest. Sicher ist das Bein ein guter Hebel. Was passiert, wenn unten einer gegen das Modulbein tritt bei nur geklebten und bei auch geschraubten Bein? Wieviel Kraft ist notwendig um großen Schaden anzustellen? Und wie oft kommt es vor?
 
So nun ich auch mal wieder.
Alles nicht so einfach. Nach meinem Kenntnissstand wird das eine "von Oktober bis Ostern" - Anlage. Sie soll den Sommer über weggeräumt werden können. Also müssen die Weichen auf den einzelnen Segmenten liegen.
Ob das so wie geplant umsetzbar ist darf gerne bezweifelt werden. Momentan auch von mir.
Wir reden hier noch nicht über einen sichtbaren Teil der Anlage sondern über die Idee eines Schattenbahnhofes.
Unten sein ursprünglicher Plan. Das große Segment rechts, 1,60m x 1,10m haben wir holzseitig auch zusammen. Mächtig gewaltig.
Ich konnte Frank schon überzeugen den ganzen inneren "Kram", orange und die dazugehöhrigen Weichen wegzulassen.
Seine längsten Züge sollen 210cm werden. Hier suche ich jetzt nach einer vernünftigen Gleisanordnung ohne die komplexe Weichenanordnung.
Vielleicht versuche ich es mit einer klassischen Harfe.
Auch überlege ich die Gleisabstände irgendwie durch weglassen einiger Gleise zu vergrößern. Kurze Züge können auch hintereinander parken.
Gesamt sollen das dann auch noch 2 solcher Schattenbahnhöfe werden, ich habe noch keine Ahnung über die Zufarten in Bezug auf Höhe und Steigung, sowie Anordnung der Segmente. Dazu kommt noch die ganze Verkabelung der Segmente untereinander. :gruebel: :gruebel: :gruebel:
Arbeit über Arbeit. Grundsätzlich wird es SEINE Anlage, ich kann nur helfend und beratend eingreifen.
Über den sichtbaren Teil denke ich noch gar nicht nach.
Vielleicht hat noch jemand eine Idee wie man das Gleisfeld entrümpeln kann.

Und du Frank, schick mir die Trackdatei.
1787757340993.png
 
Und wie oft kommt es vor?
Ich bin schon mehr als einmal gegen meine Anlage gerammelt. Das passiert.
Vielleicht hat noch jemand eine Idee wie man das Gleisfeld entrümpeln kann.
Der erste Weg wäre eine Analyse, wie viele Abstellblöcke man wirklich braucht. Auf dem Trip: "viel hilft viel" war ich auch mal. Heute wird nur die Hälfte der Stellplätze genutzt.

Gruss, iwii
 
Der erste Weg wäre eine Analyse, wie viele Abstellblöcke man wirklich braucht.
Sehr richtig, es sollen max 32 Züge auf der Anlage eingesetzt werden. Hier haben wir schon mehr als 20 Möglichkeiten, x 2, ich kann löschen.
 
24 Abstellblöcke mit mindestens 2,10m (rot = 7,50m = 3 Blöcke). Die kürzesten Einzelgleise sind > 3,50m

01.jpg

Komplizierter würde ich es nicht bauen. Lange Züge sollten sich nicht über verschlängelte Weichenstraßen quälen - schon gar nicht im Schattenbahnhof. Ich gehe mal bei der Größe davon aus, dass die Anlage eh automatisch läuft, insofern sollten sequentielle Abstellbereiche kein Problem sein.

Gruss, iwii
 
Diese Konstruktion hat natürlich den Nachteil, dass nicht jeder Zug jederzeit zugänglich ist. Steht er im dritten Block, müssen erstmal zwei vor ihm los fahren. Oder habe ich das falsch verstanden?
 
Diese Konstruktion hat natürlich den Nachteil, dass nicht jeder Zug jederzeit zugänglich ist. Steht er im dritten Block, müssen erstmal zwei vor ihm los fahren. Oder habe ich das falsch verstanden?
Richtig, macht aber auch den Reiz aus.
Solange du nicht nach Fahrplan fährst, so wie ich, dauerts eben bis er wieder darf.
Bei mir stehen kurze Güterzüge auch mal zu sechst.
Danke iwii.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Trip: "viel hilft viel" war ich auch mal. Heute wird nur die Hälfte der Stellplätze genutzt.

Gruss, iwii

Man kann für weitere Züge ein Gleis vorsehen für Zugkassetten. Wenn man solche verwendet wie Trainsave oder Wawiko, ist auch das staubfreie Wegräumen oder Präsentieren gelöst. Mit dieser Lösung kann der Anlagenschattenbahnhof durchaus kleiner ausgeführt werden.
 
Diese Konstruktion hat natürlich den Nachteil, dass nicht jeder Zug jederzeit zugänglich ist.
Wie ist der Schattenbahnhof von außen und oben zugänglich? Das war zu Beginn auch ein großes Problem, dass bei den geplanten Abstellanlagen nur begrenzt händisch eingegriffen werden konnte. Wenn etwas auf den inneren Gleisen entgleist, steht viel im Weg.
 
Diese Konstruktion hat natürlich den Nachteil, dass nicht jeder Zug jederzeit zugänglich ist.
Richtig. Man kann aber der Software Regeln geben, welche Zugarten oder Züge wie fahren sollen. Diese optimiert dann, welches Gleis ein Zug durchläuft. Einen großen Schattenbahnhof hat man ja gerade, damit ein Zug nicht gleich wieder erscheint. Ein paralleler Zugspeicher ist eher eine Folge von "planlosem" Spielen. Eine gewisse zusätzliche Flexibilität ließe sich durch zusätzliche Gleiswechsel schaffen (hier als Beispiel auf der Einfahrtsseite). Für durchgehende Weichenstraßen ist aber kein Platz, ohne auf erhebliche Abstellplätze zu verzichten.

02.jpg

Gruss, iwii
 
Zuletzt bearbeitet:
Von groeschis Zeichnung ausgehend würde ich vor allem die Abstellmöglichkeiten in der Kehrschleife weglassen.
Ansonsten ist pro durchgehendem Abstellgleis mit rund zwei, pro Stumpfgleis mit rund einer Weiche zu rechnen. Man kann etwas sparen, indem man mehrere Züge in ein Gleis packt (die Nachteile wurden ja schon benannt), aber ansonsten ist das reine Mathematik 🤷‍♂️
 
Dafür waren sicher auch die zwei kurzen gelben Stummel gedacht. Einer zum Aufgleisen und der andere zum Abgleisen.
So ist es. An einen Schattenbahnhof kommen die auch dran.
Er will epochenrein fahren mit je 32 Zügen in EP 3 und 4. Rollendes zu 95% vorhanden.
 
Wie ist der Schattenbahnhof von außen und oben zugänglich? Das war zu Beginn auch ein großes Problem, dass bei den geplanten Abstellanlagen nur begrenzt händisch eingegriffen werden konnte. Wenn etwas auf den inneren Gleisen entgleist, steht viel im Weg.

Das ist auch jetzt schwierig - der Schattenbahnhof sollte von beiden Seiten begehbar sein. Er ist 110cm breit.
 
ICE 1 2.80m
Der Rest ma c 2,20m
Ran kommt er dann gut, genug Platz.
 
Eine Anmerkung oder Frage zu @iwii s Gleisplan fiel mir noch ein: wie schaut es mit Wendezügen? Wenn die durch die Schleife fahren, ist die Lok am anderen Ende. Das kann gewollt sein, ist aber nicht der Standardfall. Vielleicht braucht es da ein paar Sackgleise mit Gleiswechsel oder so etwas? Vielleicht sind ja auch keine Wendezüge vorgesehen? Ansonsten gefällt mir der Plan sehr gut. Keep ist simple.
 
Eine Anmerkung oder Frage zu @iwii s Gleisplan fiel mir noch ein: wie schaut es mit Wendezügen? Wenn die durch die Schleife fahren, ist die Lok am anderen Ende.
Wendezüge brauchen nicht unbedingt Stumpfgleise. Sie bieten sich oft an, um den Platz in der Schleife auszunutzen. Ich würde eh vor dem Schattenbahnhof einen Gleiswechsel vorsehen. Dann kann man von einem Abstellgleis auch rückwärts wieder ausfahren und dann auf die richtige Seite wechseln. So hat man alle Möglichkeiten, ohne Gleise für spezielle Aufgaben/Züge zu blockieren/freizuhalten.

Gruss, iwii
 
Ich würde eh vor dem Schattenbahnhof einen Gleiswechsel vorsehen. Dann kann man von einem Abstellgleis auch rückwärts wieder ausfahren und dann auf die richtige Seite wechseln. So hat man alle Möglichkeiten, ohne Gleise für spezielle Aufgaben/Züge zu blockieren/freizuhalten.
Wenn mehrere Züge hintereinande stehen, ist das nur bedingt möglich, da die ja auch nachrücken, wenn der vorderste ausfährt. Dann ist rückwärts ausfahren keine Option mehr.
Insgesamt hast Du das ganze unnütze Weichengeraffel gut wegoptimiert. :top:
Die Wendezuggleise und auch ein paar kurze Stummel für wendende Triebwagen würde ich aber wieder hinzufügen.

Wird das später frei zgänglich, oder überbaut?

Es gibt die Segmentisten, die Modulisten und...
...Separatisten.
Die haben Heimanlagen.
:streichel
 
Im Endeffekt drehen doch alle Züge,warum braucht der Wendezug jetzt eine extra Wurst?
Weil er nicht dreht?
Stell dir vor, du fährst mit dem Wendezug Lok voraus in den Schattenbahnhof. Dann kommst du auch Lok voraus wieder hervor. Tatsächlich wird ein Wendezug aber abwechselnd gezogen und geschoben, d. h. bei der Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof sollte der Steuerwagen vorne sein. Es sei denn, die ganze Garnitur soll gedreht werden (so wie damals beim Karlsruher Zug in Hagen).
 
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