Da habe ich doch wohl einen kleinen Fehler in Deinen ansonsten anspruchsvollen Texten gefunden. Na so etwas?
Oh, ich finde zahreiche Tippfehler in meinen Texten, wenn ich sie später nochmals lese – das jedoch war keiner. Es erscheint nur so, weil so viele Menschen es nach Gefühl falsch machen und grammatikalisches nicht vom sozialen resp. biologischen Geschlecht zu unterscheiden wissen. DAS Fräulein ist genauso Neutrum wie DAS Mädchen, darum heißt es in beiden Fälen nicht ihre, sondern seine Ehre. DIE Frau dagegen ist grammatikalisch genauso feminin wie sozial und biologisch, weshalb sie ihre Ehre, Küche, Seidenstrümpfe etc. genauso reinhalten darf, wie DER Mann seine. (Und wenn sie es beide nicht mögen, finde ich es auch in Ordnung.)
Aber zurück auf die Baustelle: Es war nämlich höchste Zeit, auch hofseitig das Dach zu decken. Ich habe mich für eine Biberschwanz-Kronendeckung entschieden. Damals war das die mittlere Preislage – preiswerter als Pfannen oder Schiefer, aber nicht so schlicht wie Biberschwänze in Einfach- oder Doppeldeckung. Leider sind die Auhagen-Strukturplatten sehr dick, so daß sie da, wo sie auf dem Giebel aufliegen, um die Hälfte nachzusetzen waren.
Als nächstes habe ich die straßenseitige Dachfläche zum Einlassen der Gaube weiter geöffnet – siehe zweite Aufnahme. Die Gaube ist jetzt noch niedriger, ich fürchte jedoch, das wird noch immer nicht für die 35° Mindest-Dachneigung genügen. Indessen halte ich auch 30° für einen akzeptablen, modellbahntypischen Kompromiß, sofern das Dach insgesamt stimmig aussieht.
Da die Seitenflügel der Gaube fürs Satteldach zu kurz sind, habe ich Reste vom Giebel angeflickt, die letztlich mit der Feile angepaßt werden, bevor die Gaube ihren endgültigen Platz findet.
Fürs letzte Bild habe ich die rohen Teile vorsichtig lose aufgesetzt. Auch um zu prüfen, ob ich beim Fensterformat der Gaube richtig liege. Mit etwas Nacharbeit wird es passen, meine ich.


