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Modellankündigung Auhagen Neuheiten 2026

Verwechselt du jetzt da was... Du meinst den M26?
Nein. Der M26 kam erst nach der Wende raus und da war Werbung eine andere Nummer. Zu Zeiten des M25 gab es sicher Eigeninitiativen, aber kaum professionelle Werbung an Multicars. Da gab es kaum Firmenaufschriften an der Fahrertür, da selbst die dafür nötigen Abziehbilder nur schwer zu bekommen waren. Die typischen Einsatzfälle waren keine Speditionen sondern Handwerker, die kaum Möglichkeiten für Logos hatten.
 
Das sind Bilder von der Messe und nicht aus dem realem Straßenverkehr. Das sind Bilder aus der DDR, die im ND stand, in die man gerne ausgewandert wäre, die aber leider so real war wie das Märchenland von Pittiplatsch oder Mittelerde.
 
Bleibe doch mal sachlich. Es ist offensichtlich, daß in der DDR auch in den 1980er Jahren Werbeaufschriften hergestellt werden konten.
 
Gewisse Speditionen und Großbetriebe hatten sehr wohl Logos an ihren Fahrzeugen.
Mir fällt deutrans ein, Tiefbau Berlin (TB) oder Ostseetrans, die Energieversorgung, die Post… auch die Reichsbahn und die Forstwirtschaft.

Nur was mir so spontan einfällt. Man würde bei etwas nachforschen sicher noch mehr finden.

Dieser multicar hat es sogar von Hütte bis nach Weimar in’n Lokschuppen geschafft - schon erstaunlich für Sachen, die es gar nicht gegeben hat…
Ok - knapp nachwendisch 🤣
Grüße Ralf
 

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Ich glaube auch nicht, dass man die nach der Messe gleich wieder abgerissen hat. Für normale Betriebe sicher eher die Ausnahme, währen Türlogos die Regel waren; jeder popelige Kraftverkehr hatte sowas. Dafür brauchte es auch keine Folie sondern nur eine Schablone und etwas Lackfarbe, die mit einer Farbrolle aufgetragen wurde.

MfG JPP
 
Na die Logos von Ostseetrans - sogar mit Hinweis auf den jeweiligen Kreisbetrieb waren mehrfarbig und nicht mit der Schablone gemacht.
Energiekombinate (hieß unseres Mitte oder Ost[?] - weiß nicht mehr🙁) hatten auch mehrfarbige Logos an ihren Fahrzeugen.
Kam wohl auch, wie so oft in der DDR, drauf an, ob sich jemand fand, der das dann gemacht hat.
Heute brauchte man dafür erst ein Gesetz und dann haben alle kein‘ Bock mehr und tun nur noch das Mindeste.

Irgendwann sollte derlei Firmenbeschriftung Pflicht werden. Sogar die „Dialektiker“ im „Kessel Buntes“ haben das mal thematisiert … warum das nicht flächendeckend durchgesetzt wurde … war evtl. dann doch nicht ganz so wichtig.

Ja so schnell kann man sich in der Historie verlieren …

Grüße Ralf
 
Bei der Straßenzulassung meinst du doch sicher das konkrete Fahrzeug, nicht den M24 generell?
(also quasi "Dieser Multicar M24-0...")
Ja. Es ging um das Original eines M24-0, der bei ORWO lief. Dieser lief intern im Gelatinewerk von ORWO. Seine Zulassung für die Straße hat er erst vor ein paar Jahren bekommen.

Auch hat der ORWO-Sattelzug, von dem mir ein Foto vorliegt, kein amtliches Kennzeichen. Er soll zum internen Transport von Fotoplatten genutzt worden sein.

Darf ich dir meine Modelle zum Zusammenbau schicken?😉
Baust du dann meine Modellbahn? Da komme ich nicht zeitlich nicht weiter. Auch habe ich noch einige Bausätze "eingekellert", die nicht im Hotelziimmer gebaut werden können. Das ist der super Vorteil von Auhagen-Bausätzen, dass man sie fast an jedem Ort der Welt ohne großen Aufwand montieren kann... (den 340t Kahn von Artitec möchte ich nicht im Hotelzimmer schleifen und lackieren...)

Nein! Für mich sind er 280 und der 260 irgendwie eins.

Irgendwo habe ich ein Bild eines M25 vom Fahrzeugwerk Waltershausen mit der Beschriftung 4x4 allrad. Der Stand Mitte der 80er in Leipzig auf der Messe. Das war auch farblich ein etwas bunteres Modell.
Richtig. Von den 4x4 Fahrzeugen gab es einige Werbefahrzeuge. Das waren speziell Fahrzeuge mit dem "großen" 2,2l Motor und der schnellen Übersetzung. Diese kamen fast nicht auf den DDR-Markt, haben sich aber hervorragend im westlichen Ausland verkauft (MAM-Strager in Frankreich, Piquersa in Spanien, sehr großer Markt in Großbritannien usw.) So entstanden Fahrzeuge, die auch im westlichen Ausland auf Messen präsentiert wurden. Die Fahrzeuge wurden u.a. auf der Hannover Messe präsentiert. Davon konnten W50, L60 oder Robur nur träumen...

Das ist u.a. ein Grund, warum es Multicar bis heute noch gibt. Auch wenn der M26 erst 1992 auf den Markt kam, ist er ein Kind der 1980er Jahre (mit Ausnahme des Motors). Die Karosseriewerkzeuge waren bereits fertigt als die Wende kam. Die Hydrauliksysteme von Mannesmann-Rexroth konnten von den Export-Modellen aus DDR-Zeiten übernommen werden. Der M26 hätte sogar schon 1991 auf den Markt kommen können. Das Fahrzeug war fertig, nur brauchte das KBA noch etwas Zeit für die Typengenehmigung. So nutzte man in der Übergangszeit den M25 Modell 91, da hier kein neues Typengutachten erforderlich war.

Zu DDR-Zeiten hatte die Leipziger Stadtreinigung einige aufwendig lackierte und beschriftete Multicars. Auch die Berliner Stadtreinigung legte Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild ihrer Fahrzeugflotte. Bei Interflug gab es mindestens einen recht aufwendig lackierten M25 Koffer. Der Rest hatte eine einheitliche orange Lackierung. Nur hat man diese Fahrzeuge nicht im öffentlichen Straßenverkehr gesehen. Interessant auch, dass Interflug für den Multicar Aufbauten bei Strüver in der BRD beschaffte.

Multicar selbst war mehr als eingeschränkt bei der Lackierung sehr eingeschränkt. Die marode Lackierstraße wurde als erstes von Windus und Boschatzki ersetzt.
 
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@dampfbahner
Natürlich gab es für Messen und Ausstellungen Sonderlackierungen und Werbeaufsschriften, aber im Straßenverkehr kamen die in Epoche IV nur noch selten vor. Die großen Speditionen hatten sie, besonders, wenn man auch ins NSW fuhr, aber die Lieferkutschen für den KONSUM hatten sie nur selten. Da reichte es meistens nur für ein Türlogo. An Werbung an den Koffern der Multicars kann ich mich kaum erinnern, auf den Planen schon gar nicht, weil die eh schon selten waren.
 
Ich finde das Thema der Werbeanschriften auch unter geschichtlichem Aspekt sehr interessant.

Allerdings ist meiner Meinung nach der Hersteller wie hier Auhagen (um mal wieder zum Tread-Thema zurückzukommen) aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen schon darauf angewiesen, auch Fantasie-Bedruckungen oder Freelance-Farben seiner Modelle zu bringen, um die Kosten der Formen irgendwie wieder einzuspielen.

Und für mich bleibt es nicht nur Modellbahn sondern auch Fantasie- u. Spielebahn: Da kann auch ein ORWO-Multicar auf der Anlage oder in der Vitrine stehen. Schließlich kann ja jeder selbst entscheiden, sich so ein Modell zuzulegen. Mir persönlich gefällt die angekündigte Variante und wird wahrscheinlich zu mir finden.
 
Ich finde das Thema der Werbeanschriften auch unter geschichtlichem Aspekt sehr interessant.

Allerdings ist meiner Meinung nach der Hersteller wie hier Auhagen (um mal wieder zum Tread-Thema zurückzukommen) aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen schon darauf angewiesen, auch Fantasie-Bedruckungen oder Freelance-Farben seiner Modelle zu bringen, um die Kosten der Formen irgendwie wieder einzuspielen.

Und für mich bleibt es nicht nur Modellbahn sondern auch Fantasie- u. Spielebahn: Da kann auch ein ORWO-Multicar auf der Anlage oder in der Vitrine stehen. Schließlich kann ja jeder selbst entscheiden, sich so ein Modell zuzulegen. Mir persönlich gefällt die angekündigte Variante und wird wahrscheinlich zu mir finden.
Ich sehe das auch so, statt viele Seiten "Gemecker".
 
Ein paar allgemeine Gedanken – ein wenig im Kontext der Auhagen-Produkte insgesamt...


Ich habe mir in den letzten Tagen den neuen Auhagen-Katalog genauer angesehen und möchte dazu ein paar allgemeine Gedanken teilen, die sich daraus ergeben haben.

Die bisherigen Kataloge (Nr. 15, 16 und 17) waren für mich ein sehr solides Kompendium des Sortiments – eine wirklich vollständige Übersicht über das verfügbare Programm. Natürlich mit dem Vorbehalt, dass jedes Jahr neue Artikel hinzukommen (was dann durch separate Neuheitenprospekte ergänzt wurde und den Katalog quasi „aktuell gehalten“ hat). Ebenso gab es Artikel in Kleinserien oder zeitlich begrenzte Produkte (z. B. Multicar-Einmalserien), bei denen man wusste, dass sie möglicherweise nicht über die gesamte Laufzeit verfügbar sein würden. Insgesamt war es jedoch eine verlässliche und sehr nützliche Referenz – auch im Hinblick auf die Entwicklung des Sortiments, inklusive Neuheiten und auslaufender Produkte.
Der aktuelle Katalog hinterlässt bei mir jedoch einen etwas anderen Eindruck. Er scheint kein vollständiges Sortiment mehr abzubilden, und es wirkt so, als würde dieser Anspruch auch gar nicht mehr erhoben werden – was sogar am Anfang des Katalogs angedeutet wird. Stattdessen wurde der Inhalt deutlich stärker mit historischen und markenbezogenen Themen ergänzt. Und das ist grundsätzlich positiv – die Geschichte des Unternehmens ist interessant und gut dargestellt.
Die Frage ist nur: Was soll der Katalog heute eigentlich sein? Eine zuverlässige und vollständige Produktübersicht oder eher ein narrativ geprägtes Markenbuch? Ein Katalog oder eine Firmenbuch?
Nach der Durchsicht bleibt bei mir auf jeden Fall der Eindruck von „Qualität & Tradition“ – aber nicht mehr unbedingt ein vollständiger Überblick über das aktuelle Sortiment.


Diese Zielverschiebung scheint mir auch ein Stück weit die aktuelle Entwicklung bei Auhagen zu widerspiegeln: eine starke Fokussierung auf Markenimage und Marketing, manchmal auf Kosten des eigentlichen Produkts.

Ein paar Beispiele, die mir dabei aufgefallen sind:

- Schöne Verpackungen mit Beileger, aber die Modelle selbst liegen oft lose im Karton, ohne ausreichenden Schutz vor Beschädigung oder Verlust kleiner Teile. Besonders empfindliche transparente Bauteile sind dadurch unnötigen Risiken ausgesetzt (Kratzen).

- Sehr gelungene YouTube-Formate mit Mike, Markus und Alex, die spannende Einblicke geben – gleichzeitig trifft man dort auch auf wieder aufgelegte ältere DDR-Modelle. Ich habe grundsätzlich nichts gegen diese Modelle, aber wenn sie zurück ins Sortiment kommen, wäre vielleicht eine klare „Vintage“-Linie sinnvoll (ähnlich wie bei Faller). Sonst kann beim ersten Kontakt mit der Marke schnell ein eher ungünstiger Eindruck im Vergleich zur Konkurrenz entstehen.

- Trennung zwischen den Marken Auhagen und Minicar mag aus Marketingsicht interessant sein, wirkt in der Praxis – insbesondere im TT-Bereich – jedoch teilweise wenig konsistent. Hier überwiegt manchmal der Schein gegenüber dem Sein. Selbst wenn diese Trennung beibehalten wird, bleibt sie für den Nutzer nicht immer nachvollziehbar. Warum ist ein Multicar-Modell Auhagen und ein Robur-Modell Minicar? Gehört der zum Multicar gehörende Anhänger mit Kompressor zu Auhagen, während derselbe Anhänger beim Robur zu Minicar zählt? Aus Unternehmenssicht wirkt das wie ein unnötiges Beispiel für eine Überbetonung von Markennamen auf Kosten der Produktklarheit.

- Interessante Formate wie „Hüttengrundfunk“ stärken zwar Marke und Community, verbessern aber nicht direkt die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts selbst. Und genau dort sehe ich aktuell die Herausforderung: Die Preise sind deutlich gestiegen und lassen sich nur durch ein wirklich überzeugendes Produkt rechtfertigen. Und ein gutes Produkt hat Auhagen meiner Meinung nach durchaus – es sollte nur wieder stärker in den Mittelpunkt rücken !!!


Und um es klarzustellen: Ich liebe Auhagen! Welcher andere Hersteller würde heute noch kostenlos ein fehlendes Teil für ein Modell aus den 1980er-Jahren nachschicken, wenn sich beim Öffnen der Schachtel nach einem halben Jahrhundert herausstellt, dass ein einzelner Spritzguss fehlt? Zusammengefasst habe ich leider den Eindruck, dass Marketing und Markenkommunikation derzeit einen sehr hohen Stellenwert haben, während das eigentliche Produkt (Produktpflege) und das Sortiment etwas in den Hintergrund geraten sind. Gerade hier sehe ich aber sowohl das größte Risiko als auch das größte Potenzial!!!
 
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Selbst alle Werften im Norden hatten alle ihre eigenen Logos drauf. Vom LKW über Traktoren bis hin zur Ameise.
Soweit bekannt, war das Pflicht für gewerblich genutzte Fahrzeuge. Das führte teilweise zu komischen Situationen. Vor der 1. Energiekrise der DDR war es in einigen Firmen möglich, Fahrzeuge für private Zwecke zu leihen. Bei Energiekombinat Nord, wo mein Vater als Jungingenieur tätig war, war das ein 311er Wartburg. Das Firmenlogo war auf der Heckscheibe angebracht und damit man privat mit dem Warburg nicht auffiel, wurde es regelmäßig weggerubbelt und natürlich auch regelmäßig vom Fuhrpark erneuert.

Mit Elita Verdünner lassen sich die unliebsamen Werbebeschriftungen recht gut entfernen.
Stimmt - funktioniert wunderbar. Kostengünstiger ist allerdings Sterillium pure (das blaue Desinfektionsmittel). Funktioniert bei Auhagen genauso gut wie Verdünner von Elita und ist nicht ganz so aggressiv.

@Bipa

Das Thema Auhagen und mini car ist sehr komplex und ich gebe zu, dass es für den Otto-Normal-Kunden nicht ganz nachvollziehbar ist. Das hat mit Rechten und etwas mehr zu tun, die Auhagen von dem alten Rechteinhaber erworben hat.
 
Ein paar allgemeine Gedanken – ein wenig im Kontext der Auhagen-Produkte insgesamt...


Ich habe mir in den letzten Tagen den neuen Auhagen-Katalog genauer angesehen und möchte dazu ein paar allgemeine Gedanken teilen, die sich daraus ergeben haben.

Die bisherigen Kataloge (Nr. 15, 16 und 17) waren für mich ein sehr solides Kompendium des Sortiments – eine wirklich vollständige Übersicht über das verfügbare Programm. Natürlich mit dem Vorbehalt, dass jedes Jahr neue Artikel hinzukommen (was dann durch separate Neuheitenprospekte ergänzt wurde und den Katalog quasi „aktuell gehalten“ hat). Ebenso gab es Artikel in Kleinserien oder zeitlich begrenzte Produkte (z. B. Multicar-Einmalserien), bei denen man wusste, dass sie möglicherweise nicht über die gesamte Laufzeit verfügbar sein würden. Insgesamt war es jedoch eine verlässliche und sehr nützliche Referenz – auch im Hinblick auf die Entwicklung des Sortiments, inklusive Neuheiten und auslaufender Produkte.
Der aktuelle Katalog hinterlässt bei mir jedoch einen etwas anderen Eindruck. Er scheint kein vollständiges Sortiment mehr abzubilden, und es wirkt so, als würde dieser Anspruch auch gar nicht mehr erhoben werden – was sogar am Anfang des Katalogs angedeutet wird. Stattdessen wurde der Inhalt deutlich stärker mit historischen und markenbezogenen Themen ergänzt. Und das ist grundsätzlich positiv – die Geschichte des Unternehmens ist interessant und gut dargestellt.
Die Frage ist nur: Was soll der Katalog heute eigentlich sein? Eine zuverlässige und vollständige Produktübersicht oder eher ein narrativ geprägtes Markenbuch? Ein Katalog oder eine Firmenbuch?
Nach der Durchsicht bleibt bei mir auf jeden Fall der Eindruck von „Qualität & Tradition“ – aber nicht mehr unbedingt ein vollständiger Überblick über das aktuelle Sortiment.


Diese Zielverschiebung scheint mir auch ein Stück weit die aktuelle Entwicklung bei Auhagen zu widerspiegeln: eine starke Fokussierung auf Markenimage und Marketing, manchmal auf Kosten des eigentlichen Produkts.

Ein paar Beispiele, die mir dabei aufgefallen sind:

- Schöne Verpackungen mit Beileger, aber die Modelle selbst liegen oft lose im Karton, ohne ausreichenden Schutz vor Beschädigung oder Verlust kleiner Teile. Besonders empfindliche transparente Bauteile sind dadurch unnötigen Risiken ausgesetzt (Kratzen).

- Sehr gelungene YouTube-Formate mit Mike, Markus und Alex, die spannende Einblicke geben – gleichzeitig trifft man dort auch auf wieder aufgelegte ältere DDR-Modelle. Ich habe grundsätzlich nichts gegen diese Modelle, aber wenn sie zurück ins Sortiment kommen, wäre vielleicht eine klare „Vintage“-Linie sinnvoll (ähnlich wie bei Faller). Sonst kann beim ersten Kontakt mit der Marke schnell ein eher ungünstiger Eindruck im Vergleich zur Konkurrenz entstehen.

- Trennung zwischen den Marken Auhagen und Minicar mag aus Marketingsicht interessant sein, wirkt in der Praxis – insbesondere im TT-Bereich – jedoch teilweise wenig konsistent. Hier überwiegt manchmal der Schein gegenüber dem Sein. Selbst wenn diese Trennung beibehalten wird, bleibt sie für den Nutzer nicht immer nachvollziehbar. Warum ist ein Multicar-Modell Auhagen und ein Robur-Modell Minicar? Gehört der zum Multicar gehörende Anhänger mit Kompressor zu Auhagen, während derselbe Anhänger beim Robur zu Minicar zählt? Aus Unternehmenssicht wirkt das wie ein unnötiges Beispiel für eine Überbetonung von Markennamen auf Kosten der Produktklarheit.

- Interessante Formate wie „Hüttengrundfunk“ stärken zwar Marke und Community, verbessern aber nicht direkt die Wettbewerbsfähigkeit des Produkts selbst. Und genau dort sehe ich aktuell die Herausforderung: Die Preise sind deutlich gestiegen und lassen sich nur durch ein wirklich überzeugendes Produkt rechtfertigen. Und ein gutes Produkt hat Auhagen meiner Meinung nach durchaus – es sollte nur wieder stärker in den Mittelpunkt rücken !!!


Und um es klarzustellen: Ich liebe Auhagen! Welcher andere Hersteller würde heute noch kostenlos ein fehlendes Teil für ein Modell aus den 1980er-Jahren nachschicken, wenn sich beim Öffnen der Schachtel nach einem halben Jahrhundert herausstellt, dass ein einzelner Spritzguss fehlt? Zusammengefasst habe ich leider den Eindruck, dass Marketing und Markenkommunikation derzeit einen sehr hohen Stellenwert haben, während das eigentliche Produkt (Produktpflege) und das Sortiment etwas in den Hintergrund geraten sind. Gerade hier sehe ich aber sowohl das größte Risiko als auch das größte Potenzial!!!
Statt sachbezogener Produktdiskussion braucht Auhagen nun keine Unternehmeensberatunsgs-Firma mehr ?
 
- Schöne Verpackungen mit Beileger, aber die Modelle selbst liegen oft lose im Karton, ohne ausreichenden Schutz vor Beschädigung oder Verlust kleiner Teile. Besonders empfindliche transparente Bauteile sind dadurch unnötigen Risiken ausgesetzt (Kratzen).
Ich finde einige Gedanken von dir nachvollziehbar.
Bzgl. deiner Verpackungskritik muss ich jedoch mitteilen, dass in den von mir zuletzt erworbenen Bausätzen (Robur, Multicar) die Glaseinsätze immer in einer separaten, kleinen Papiertüten verpackt waren und nicht mehr lose im Karton lagen. Da hat man scheinbar schon reagiert seitens Auhagen.
 
Ich finde einige Gedanken von dir nachvollziehbar.
Bzgl. deiner Verpackungskritik muss ich jedoch mitteilen, dass in den von mir zuletzt erworbenen Bausätzen (Robur, Multicar) die Glaseinsätze immer in einer separaten, kleinen Papiertüten verpackt waren und nicht mehr lose im Karton lagen. Da hat man scheinbar schon reagiert seitens Auhagen.
Stimmt. Leider scheint dies kein systematisches Vorgehen zu sein. Bei allen IKARUS-Modellen sind die transparente Spritguesse locker, und in einigen Fällen haben sich die Windschutzscheiben sogar vom Rahmen gelöst und waren lose. Das ist umso enttäuschender, als deutlich wird, wie viel Mühe in die durchdachte Konstruktion dieser Verglasung geflossen ist. Und leider weisen zwei der vier Modelle leichte Kratzer auf. Beim IKARUS-Modell, wo die Glasfläche groß ist, sind diese leider sichtbar.
 
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