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BR62 von Fa. Piko - Modellbetrachtungen analog

Hallo!

Das Modultreffen in Hohen Luckow ist durch, eine feine Sache! 👍
Passend zum Thema Rostock und umzu bis 1967 standen dem Betrieb so ungefähr 5-6 62er zur Verfügung, 3 waren planmäßig im Einsatz und wurden mit den anderen durchgetauscht. Nun ist der Modulbetrieb nicht so leicht übertragbar auf die durchschnittliche Heimanlage (wurde das hier schonmal erwähnt? ;) ), die Radien sind um Einiges größer, Steigungen kommen nur ausnahmsweise vor, und unsere Loks kreiseln auch nicht 2h am Stück während Papi abendbroten geht. Dies berücksichtigend ist das Ergebnis nach meiner Beobachtung unterschiedlich. Manche technisch serienmäßige Lok lief übers Treffen unauffällig und stabil, andere begannen mit leichten Motorgeräuschen, und die dritte Gruppe röhrte von Anfang an.
Man muß also erstmal nicht zwingend jede Lok repaieren/einschicken/updaten. Aber mir scheint diese Konstruktion grundsätzlich anfällig für "kreischende" Motoren zusein. Möglicherweise lässt sich der Motor leicht zu Resonanzen anregen, was durch äußere Umstände wie schwergängige Getriebe/Gestänge oder Grate an Zahnrädern auftritt - oder vielleicht auch nie. Schmieren könnte helfen, erstmal - oder vielleicht auch endgültig. Also ein ganz eindeutiges VIELLEICHT! :nixweiss:


Meine Lok nun, mit dem Glockenankermotor 0816 ausgestattet, hat im Reigen der anderen ganz unauffällig ihren Dienst versehen. Ich habe sie für das Treffen auch optisch noch etwas gepimpt, passend zur Nummer:
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Es wird wohl etwas dauern, bis die BR62 wieder in so natürlichem Habitat dargestellt werden kann. Ein Mitspieler hat auch eine DB13-Einheit umgebaut, mit aufgesetzten Lampen und Schlußsignalen mit drehbarer Abdeckung. Das Ganze vor maritimer Kulisse im Bahnhof Randemünde - sehr schick!

Für den Motortest (GA 0816) habe ich außerhalb des Fahrplanes noch etwas Last an meine Lok gehängt, und zwar eine DGB-12-Doppeleinheit (also zwei Fünfteiler) mit Bistro- und Packwagen, mit zusammen 32 Achsen. Das dürfte für das Vorbild eine realistische Last gewesen sein, die Loks haben ja auch mal Schnellzüge befördert, auch in ihrer Rostocker Phase (nach Lübeck). Diesen Doppelstockzug hat das Modell ohne erkennbare Anstrengung befördert. Das gilt für meine umgebaute Lok, wie auch für die serienmäßige.

Also dann, mal sehen, wie sich das 62er-Wesen entwickelt.

Gruß, Thomas
 
Ausfälle:
Die von @Hallenser lief unauffällig bis jetzt.
Die von @Ralf_2 erst auch, kam nach dem 2. Turnus dann aber leider doch mit den bekannten Geräuschen zurück und wir haben sie deshalb auch gleich aus dem Rennen genommen.

Tuning:
@meyer motzen
Der Lasttest war eindrucksvoll positiv. Dein Motorumbau ist gut beschrieben, und im abendlichen Gespräch haben sich noch wichtige Details ergeben und meine Vorahnung bestätigt: fummeln und anpassen ... aber mit vieeeeeel Geduld machbar.
  • Wirst Du Deine 62 014 noch verhakeln mit NHK?
  • Du zeigst oben die 62 011 - und fertig die 62 014. Sind das 2 verschiedene Loks?
  • Die Anbauteile sind interessant. Hier interessieren die Quellen. So 'nen Kram hatten am Ende alle (wenn auch in unterschiedlichen Ausführungen, wie ich von Dietrich gelernt habe.
  • Letzte Frage: Dein abgeschliffener Tender sieht sehr glatt aus. Wie hast Du die Niete heruntergeholt?
    @Janosch hatte vorsichtig gefeilt. Ein paar kleine Riefen bleiben da über.
Danke schon mal, und Grüße,
Addi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, dann war die Ausfallquote doch größer, als ich aus der Ferne wahrnahm. :(
Werdet ihr mal die Schmier-Option wählen?

Ich habe nur eine Lok, die "011" war ein Irrtum, der rechtzeitig behoben werden konnte. Ob meine Lok NHK bekommen wird lasse ich mal offen, vielleicht kommt irgend so ein Fahrplaner auf komische Ideen und es wird eine 62 bei den NHKlern gebraucht... 😇 Bis dahin bleibt sie so.

Die Anbauteile sind das hintere Kohlenkastenaufsatz-Blech und der Kohlenkastendeckel. Beide habe ich aus Ätzblechresten zurecht gefeilt. Vermutlich gäbe es hier Bedarf an solchen Teilen? Für meine H0-62 habe ich mal Ätzteile gezeichnet, vielleicht treibt es mich ja mal um und ich zeichne sie nochmal.

Gruß, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Möglicherweise lässt sich der Motor leicht zu Resonanzen anregen
Moin,

Ich tippe auf einen Toleranzfehler im Motor, durch welchen die Motorwelle im Gleitlager beim Drehen zu schlagen beginnt.

Die Schmierung könnte frisch vom Werk aus ausreichend gewesen sein, um durch dessen Gleitfilm diese Toleranz “auszugleichen” und jetzt nach der vergangenen Zeit ist dieses dann “eingetrocknet”.

Dennoch ein großes Fragezeichen und sehr ärgerlich.
Ob die Ersatzmotoren genauso werden, zeigt nur die Zeit. Die Alternative bleibt der Umbau.
 
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