Die Federwaage muss sowieso an einer Seite fest sein und liegend auf vielleicht einem leicht rollenden Flachwagen befestigt. Dann hat man das Problem der Befestigung an der Lok nicht, dazu ist die Kupplung da. Die Messung ist ja sowieso möglichst langsam durchzuführen, denn ein Elektromotor hat sein größtes Drehmoment bei Drehzahl=0. Dadurch, dass die Messgeschwindigkeit gleichbleiben muss, muss man sowieso bei sich aufbauender Federkraft die Spannung nachstellen bis zum Schleuderpunkt. Grundsätzlich kann man aber je nach Waage sowieso nicht besser als auf 0,02..0,05N genau messen, mehr geben die Federwaagen nicht her. Wenn man dann noch am Flachwagen einen seitlich herausragenden Stift anbringt, der einen 'Schleppzeiger' aus Karton oder so an einer Skala auf dem Boden neben der Schiene mit verschiebt, weiß man genau, wann der Kippunkt war, denn die geschobene Strecke ist die Auslenkung der Federwaage.