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Zapfenabstände für Container, BTTB - Tillig

ttandreas

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Hallo TT Freunde,

kann mir jemand die Container-Zapfenabstände von den Containerwagen (2- und 4-achsig) von BTTB sagen. Stimmen diese mit denen von Tillig überein ?
Danke im voraus.
LG
TTAndreas
 
Welche Zapfen meinst Du? Drehgestelle, aber beim Zweiachser? Der 4achser von Tillig ist jedenfalls der von BTTB.

Edit: vermutlich die Zapfen für die Container? Da hat Tillig nichts geändert.

Luchs.
 
An den 20-Fuß-Containern von BTTB wurde durch Tillig eigentlich nichts geändert, was den Boden nach Wegfall des Magneten betrifft.
Bei den alten "Augsburg" und den Rgs stehen sie auf Zapfen des Wagens, bei den Taschenwagen und neuen 2achs. Containerwagen stehen eher die Zapfen des Containers in den Löchern der Halterung bzw. des Wagenbodens.

MfG
 
Tillig verkauft heute noch die von Zeuke vor über einem halben Jahrhundert entwickelten Container. Diese passen nur auf die Wagen von Zeuke, BTTB und Tillig. Sie sind nicht kompatibel zu den Containern anderer Hersteller und passen nicht auf deren Wagen. Die Container von Schwaetzer, PSK, Lorenz oder Roco sind untereinander austauschbar, passen aber nicht in die Zapfen der Zeuke/BTTB/Tillig-Zweiachser. Letztlich sollte das kein Problem sein, da man auf den Zweiachsern ohnehin nur leere Container hätte befördern können und dies in der Praxis somit kaum vorkam.
 
Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Die Maße der Zapfen für die Container wären noch interessant.
Schönen Sonntag noch.
LG Andreas
 
@FB.
Alle Container passen auf alle dafür ausgelegten Wagen. Die Frage ist aber, ob sie dort auch halten, ohne verklebt zu werden. Außer der alten Magnethalterung gibt es verschiedene Befestigungen mit Zapfen sowohl auf den Wagen, als auch unter den Containern. Auf BTTB/Tilligs Zapfen auf den Wagen passen die Container von PSK/Lorenz/Roco/Schwaetzer/Loco halt nicht, denn die haben keine dazu passenden Löcher/Aussparungen im Boden. Umgekehrt halten die BTTB-Container nicht sicher auf den Wagen von Roco oder PSK, was aber Tilligs neue Container tun.
 
@H-Transport
Du kennst dich doch sonst aus, ein 20'-Container darf bis zu 24 t wiegen (heute gibt es welche, die 30 t wiegen). Mit zwei Containern hätte man somit die Achslast auf DR-Hauptstrecken von 20 t bei einem Zweiachser deutlich überschritten und der Wagen wiegt auch noch was. Im Containerterminal hat zudem niemand die Zeit, die Frachtpapiere zu lesen, ergo mussten die von der Höchstlast ausgehen. Deshalb nahm man bei der DR üblicherweise 4-Achser und packt meistens nur zwei Container drauf. Damit war man dann sogar nebenstreckentauglich. Das man heute via Computer das tatsächliche Gewicht der einzelnen Container kennt und so die Achslast besser ausnutzen kann mag ja sein, aber das gab es bei der DR noch nicht.
 
Mit zwei Containern hätte man somit die Achslast auf DR-Hauptstrecken von 20 t bei einem Zweiachser deutlich überschritten
Nochmal lesen:
Die Container müssen auch beladen nicht bis zur Lastgrenze schwer sein.
Zwischen leer und bisaufsletzteGrammvoll gibt es doch ein paar Abstufungen.

Deshalb nahm man bei der DR üblicherweise 4-Achser und packt meistens nur zwei Container drauf. Damit war man dann sogar nebenstreckentauglich.
Das war vielleicht in deinem Dunsthorizont Richtung Ilmenau/Großbreitenbach so. Das hatte aber keine Lastgründe sondern war schlicht den mangelnden Lademöglichkeiten geschuldet: Das Glaswerk konnte die Container nicht abladen, weswegen sie auf dem Wagen blieben und aus der Mitte beladen wurden. Es war beim Beladen darauf zu achten, dass die Türen zum freien Stellplatz zeigen.

Das man heute via Computer das tatsächliche Gewicht der einzelnen Container kennt und so die Achslast besser ausnutzen kann mag ja sein, aber das gab es bei der DR noch nicht.
Wie hat dann die DR z.B. die Masse von Schüttgut bestimmt, um Wagen nicht zu überladen? Umgekehrt hilft heute der Computer auch nur bedingt, die Lademasse korrekt anzugeben. Egal ob überladene Lkw oder auch Containertragwagen: alles heute möglich trotz Computer. Einfach mal bei den ÖBB nachfragen, wie die vor ein paar Jahren von diversen Speditionen beschissen wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin in der DDR gut 8 Jahre Container gefahren. Wir haben die Dinger vom Waggon runtergenommen und in die einzelnen Betriebsteile gefahren. Anschließend beladene oder auch leer Container wieder auf die Waggons aufgesetzt.
Die schwersten die bei uns ankamen hatte 12 - 15 Tonnen Netto. Die meisten aber nur 4 - 10 Tonnen.
Alle Container kamen auf Res-, Rgs- oder K-Wagen. Als das mit den Containern anfing haben wir 10 - 12 leere Container bekommen um welche zum beladen oder zum Leer-Versand zu haben.
Das auf Res- und Rgs-Wagen nur 2 Container (egal wie schwer) aufgesetzt wurden hatte eigentlich nix mit dem Ausbau der Strecken zu tun. Es ging nur um die Entladung. Wir konnten nur Container abheben, wenn wir uns an den Stirnseiten der Container (auf Ladefläche oder Klappen) abstützen konnten. Da waren bei den leeren Containern logischerweise auch nur zwei Container auf dem Waggon. Um Container auf dem Wagen zu leeren waren die Türen immer zum anderen Container hin zu öffnen.
Waren mal viele 4-Achser-Wagen da, aber wenig Container zu versenden stand auch mal nur einer auf dem Mittelplatz.
 
die ganzen Aussagen sind wie immer nur zum Teil richtig
die Container der damaligen Zeit hatten geringere Lastgrenzen--kann man an den Anschriften ablesen
z.Teil wurden 20Fuß container in offenen ES wagen befördert----Wagenmangel

2x 20 Fuß auf RGS obwohl drei draufpassen hatte auch mit Zollbestimmungen zu tun--man musste immer an die Türen rankommen wegen den Plomben
verladung Tür an Tür war nur in Ausnahmefällen erlaubt
usw.

fb.
 
2x 20 Fuß auf RGS obwohl drei draufpassen hatte auch mit Zollbestimmungen zu tun--man musste immer an die Türen rankommen wegen den Plomben
verladung Tür an Tür war nur in Ausnahmefällen erlaubt.
Auch im reinen Binnenverkehr? (ernst gemeinte Frage)

Letztlich sollte das kein Problem sein, da man auf den Zweiachsern ohnehin nur leere Container hätte befördern können und dies in der Praxis somit kaum vorkam.
Das ist genauso falsch wie irrelevant, zumindest wenn man sich ans Vorbild halten möchte.
Die zweiachsigen Containertragwagen von BTTB waren im Original Wagen der DP und ausschließlich für Postbeförderung mit Rollbehältern vorgesehen. Die dafür verwendeten 20" Container hatten Seitenwandtüren und verblieben auf den Waggons, außer zu Untersuchungen oder Reparaturen. Als Lastgrenze waren bei gleichmäßiger Beladung 8 Mp (entspricht 8 Tonnen) pro Container festgelegt.
Die 65 Waggons waren im Vergleich zu den mehreren Tausend Rgs ziemliche Exoten und wurden erst '87/'88 an die DR verkauft.

Gruß Jan
 
RGS mit drei Containern
wie die Regelungen im reinen Binnenverkehr bei der DR waren kann sicher nur ein Wagenmeister aus der Praxis sagen-
im Grenzüberschreitenden Verkehr war das die Ausnahme und zog erheblichen Bürokratischen Aufwand nach sich
1) der Container kommt runter -dazu müssen alle Wagen und Frachtdokumente geändert werden
2) er bleibt drauf wenn Zoll auf beiden Seiten dem zustimmt und die andere Bahnverwaltung auch mitspielt--der Zoll hat dann mit einer großen Rolle Zollschnur eine Plombe an die zwei Container angelegt
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frühe Bauformen der 20Fuss Container hatten serienmäßige Seitentüren

fb.
 
Das war vielleicht in deinem Dunsthorizont Richtung Ilmenau/Großbreitenbach so.
Ach Mika. Die Strecke nach Ilmenau war, auch wenn sie nicht so aussah, eine Hauptstrecke, also schon immer für 20 t Achslast ausgebaut. Container habe ich auf ihr aber nie gesehen. Wohin hätten die auch führen können? Ins Glaswerk Ilmenau oder ins Porzellanwerk? Mehr Industrie gab es dort nicht. Die Geschichte der Strecke hab ich schon anderswo gepostet.
 
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