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Vorbild Vorbildfotos von Straßenfahrzeugen

Das ist es auch. Wer würde denn annehmen, dass selbst die britischen Nobelmarken größtenteils aus Deutschland stammen und nur noch in Old England endmontiert werden? Die Briten waren mal so weit und fortschrittlich, aber davon ist heute leider kaum noch etwas übrig. Es gibt leider viele und gute Gründe, warum vom britischen Automobilbau heute fast nichts mehr übrig ist. Wir Deutschen sollten aufpassen, dass uns dies mit den Chinesen nicht ähnlich geht. Die US-Amerikaner waren hingegen nie eine Konkurrenz.
 
Ach, in Großbritannien werden schon Autos gebaut, nur die Fabriken gehören eben ausländischen Konzernen:

Die US-Amerikaner waren hingegen nie eine Konkurrenz.
Zwei Kilometer von meinem Arbeitsplatz entfernt befindet sich die Autofabrik eines amerikanischen Konzerns, die wohl die zweitgrößte Autofabrik in Deutschland ist. Und dann gibt es ja auch noch Ford, die zwar nur noch etwas mehr als 100.000 Autos im Jahr in Deutschland fertigen, aber historisch auch in Europa schon sehr präsent waren, genau wie die Konkurrenz von General Motors.

Ach ja, Bilder:
2026tesla-y-ausbildungsmesse1.jpg2026tesla-y-ausbildungsmesse2.jpg2026tesla-y-ausbildungsmesse3.jpg
2026er Tesla Y in spezieller Folierung bei einer Ausbildungsmesse vor zwei Wochen. Darf man auch nicht vergessen, dass da in Größenordnungen neue Arbeitsplätze entstanden sind und Tesla in unserer Region ein außerordentlich populärer Lehrbetrieb ist.

Den Y oder den 3 dürfte es gern auch mal in TT geben, bei ca. 3 Millionen produzierten 3 und ca. 5 Millionen Y sind das ja in Epoche VI nicht gerade seltene Fahrzeuge.

Großbritanniens beliebtester automobiler Exportschlager der letzten Jahre:
2008nissan-qashqai-sound-concept.jpg
(2008 Nissan Qashqai Sound-Concept; die zivile Variante habe ich nie fotografiert)
Beste Grüße
Jörg
 
Zwei Kilometer von meinem Arbeitsplatz entfernt befindet sich die Autofabrik eines amerikanischen Konzerns....

Herzlich Willkommen auf dem Löcknitzcampus. :)

...ihr Programm so verändert haben, dass auf dem europäischen Markt eigentlich nur noch der Transit verkauft wird.....

Ich glaube das es ihr "Todesstoß" war, die Produktion vom Fiesta und Mondeo einzustellen. Ich habe einen der letzten Mondeo als Vollhybrid und werde diesen so lange fahren bis er auseinander fällt. :ja:
 
@Passivbahner
Natürlich gibt es in Großbritannien noch mehr oder weniger britische Fahrzeughersteller, aber deren Jahresproduktion liegt von der Stückzahl her zumeist unter der Tagesproduktion von Ingolstadt, Stuttgart oder Wolfsburg. Zudem kauft man sich diese Fahrzeuge eher als Spielzeug, wie den von dir verlinkten Ariel Atom, oder weil einem ein Porsche, BMW, Audi oder Mercedes zu gewöhnlich ist. Einen amerikanischen Sportwagen kauft man ja auch nicht wegen seiner überlegenen Fahrleistungen oder seiner ausgereiften Technik, denn genau die hat er für gewöhnlich nicht.
In Großbritannien gibt es aber auch noch Hersteller mit großen Stückzahlen, aber da steht dann Nissan oder ähnliches drauf und nichts britisches.
Ford hat sich vor 30 Jahren mit seinem New-Ätsch-Design selber abgeschossen. Die New Age - Ära war da schon lange vorbei und hatte sich im Design von Autos nie durchgesetzt. Der Orion mit seinem riesigen Loch statt einem Frontgrill verschwand ohne Nachfolger und damit Fords letzter Versuch in der Oberklasse wieder Fuß zu fassen. Gedankenspiele wie den Lincoln außerhalb der USA anzubieten wurden nie ernsthaft verfolgt. Der Ford Ka blieb ein Nischenmodell. Das Weltauto Mondeo war eine solide Konstruktion, war aber eben nicht auf der ganzen Welt ein Erfolg. Der in Europa entwickelte und erfolgreiche Fiesta oder Focus war in den USA fast unverkäuflich und viele in Europa verkäufliche Modelle konnte man in den USA nicht mal bestellen. Heute verkauft Ford in erster Linie Nutzfahrzeuge in Europa. In Spanien und den Inseln im Atlantik sieht man auch vermehrt Ford-LKW.
 
Scorpio! Wobei der Mondeo den Scorpio inzwischen überholt hat(te). Für den Orion gab es den Focus Stufenheck, welcher in homöopathischen Dosen verkauft wurde.
Angeblich wurde mit Fiesta und Focus pro Auto zuwenig verdient. Aber wer die Verhältnisse aus den USA 1:1 auf Europa übertragen will, muss sich ob der Ergebnisse nicht wundern.

Mondeo als Vollhybrid
Leider ohne echte Anhängelast, deshalb haben wir uns wieder einen Diesel zugelegt: 2200 kg!
Und ja, wir haben einen selten genutzten Trailer und einen gut genutzten Wohnwagen, beide lasten die Zugmaschine gut aus.
 
Ohne Kooperationen wird es in Zukunft nicht mehr gehen.

Das sieht man z.B. bei Ford mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern wie VW, Renault und IVECO.

Von VW (Caddy) bekommt Ford den Transit/Tourneo Connect aus Polen. Ford Cabri und Ford Explorer (Europa-Version) sind technische Brüder von VW ID.4, ID.5 und Skoda Enyaq auf Basis der VW Plattform. Die beiden Ford-Modelle haben in Skandinavien einen bemerkbaren Anteil am aktuellen Straßenbild.

Im Gegenzug baut Ford für VW auf Basis des Rangers den Amarok in Südafrika. In der Türkei bei Ford Otosan (Gemeinschaftsunternehmen von der Ford Motor Company und der Koç Holding) kommt der große Transit und der Transit/Tourneo Custom. Von diesem wurde der VW Transporter T7 abgeleitet und wird auch dort produziert. Ebenso baut man die LKW-Modelle, wie den F-Max. Künftig wird man hier enger mit IVECO zusammen rücken. Die künftigen Fahrerhäuser wird man gemeinsam entwickeln.

Die Koç Holding tanzt auch nicht auf einer Hochzeit. Für den Stellantis-Konzern (Fiat, Citroen, Peogeot, Opel, Vauxhall, Jeep) sowie Stellantis-Partner (Toyota) produziert die Koç Holding über ihre Tochter Tofaş zahlreiche Fahrzeugmodelle.

Ford Europe setzt auch auf Renault. Auf der recht guten R5-Plattform von Renault sollen zwei Kleinwagen-Modelle erscheinen. Irgendwie hat man bei Ford verschlafen, rechtzeitig auf einen Fiesta-Nachfolger zu setzen. Das soll nun die Zusammenarbeit mit Renault ändern. Auch bei den Nutzfahrzeugen wird man enger mit den Franzosen zusammenrücken. Es könnte sich dabei um den Nachfolger für den großen Transit oder dem ganz kleinen Transit/Tourneo Courier (aktuell auf Ford Puma-Basis) handeln.

Und weil Ford so ein Gemischtwarenladen ist, hat man sich auch Jiangling Motors mit ins Boot geholt. Kennt ihr noch den Landwind? Mit dem Nachbau des Opel Frontera (eigentlich ein ISUZU Rodeo) wollte der chinesische Hersteller in Europa vor 20 Jahren starten. Das ging in die Hose. Die Qualität war so grottenschlecht, dass die Typengenehmigung verweigert wurde. Nur mit Einzelabnahme war eine Zulassung möglich. Der Importeur hat später einen Bushersteller gegründet, dessen Busse bei der BVG aktuell keine Begeisterung mehr auslösen (Risse im Rahmen). Ford ist Jiangling Motors beteiligt und baut in China diverse Transit-Modelle. Nun kommt mit dem Transit City eine Eigenentwicklung der Chinesen in das europäische Sortiment.

Das machen andere aber auch. Der neue IVECO eMoovy ist eigentlich ein Hyundai ST1. Und in Nordamerika wird der Koreaner demnächst als GM auf den Markt kommen.

Es gibt auch einen britischen Hersteller, der weder auf der Insel seine Fahrzeuge entwickelt oder gar produziert. Die Entwicklung erfolgt in Österreich und die Produktion in Frankreich. Die Motoren (BMW) und Getriebe (ZF) kommen dazu aus Deutschland. Die Starachsen kommen aus Italien. Der Firmensitz ist aber England. So entstehen knapp um die 7.000 Fahrzeuge jedes Jahr nach den Vorlieben von Sir James Arthur Ratcliffe, dem Gründer des Chemiekonzerns Ineos und der gleichnamigen Automobilmarke.
 
@Berthie E-Autofahrer scheinen dann also Überlebenskünstler zu sein.
Ich bin einer. Westlichstes D über Bonn nach Leuna und zurück. Ohne schieben oder Angst vorm Stromaus. Eigentlich wie in den letzten 3 Jahren immer.
Die abstrusen Gegenargumente kommen immer von Leuten, die keine eigene Erfahrung darin haben.
 
Interessant (für mich) wäre eine Übersicht der Besitzer nach:
- Fester Parkplatz (egal ob privat oder dienstlich)
- Zweitwagen vorhanden
- ÖPNV im Umfeld
- Privat- oder Dienstfahrzeug

Ich denke, dass sich da ein System erkennen ließe.

@Lokwolf: danke, aber a: wird die Datenbasis im Board zu klein sein und b: ist das im Board eh an der falschen Stelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich gilt: Parkplatz mit Wallox: ja, Zweitwagen: vollelektrisch, wenig ÖPNV im Umfeld, sowohl privat als auch dienstliches Fahrzeug.
Für viele meiner großstädtischen Kollegen mit E-Fahrzeug gibt es keinen Parkplatz mit Wallbox. Die kommen aber in der Großstadt ohne weiteres klar, da es genug (Schnell-)Lademöglichkeiten gibt.
 
Herzlich Willkommen auf dem Löcknitzcampus.
Knapp daneben.

Natürlich gibt es in Großbritannien noch mehr oder weniger britische Fahrzeughersteller
Die Nationalität eines Herstellers wird in der globalisiserten Welt zunehmend zur Fiktion. Für Ford hat @Nordländer das weiter oben ja gut dargestellt, bei VW vermute ich mal, dass sie inzwischen mehr Fahrzeuge im Ausland als in D bauen, wie der Mix für die hier verkauften Fahrzeuge aussieht, will ich jetzt nicht recherchieren. Ich hatte mal einen Citroen C1, da stand auf dem Motorblock Toyota, und gebaut wurde er in Tschechien. Da der Thread VorbildFOTOS heißt, hier im wehmütigen Gedenken ein Bild der Knutschkugel:
2010citroen-c1-005.jpg

Völlig absurd wird das Spiel mit der Markenidentität, wenn nach einem Transfer ins Ausland auch der Charakter der Marke völlig geändert wird, wie hier:
mga-twin-cam-coupe-rundstrecken-rennwagen002.jpg2022mg-ehs-phev004.jpg

Oder hier:
2010mcc-smart-electric-drive001.jpg2025smart-no5-008.jpg

Sir James Arthur Ratcliffe
Ein lustiger Geselle, der erst den Brexit beworben hat und dann statt wie ursprünglich geplant in Wales seine Fahrzeuge zu produzieren, in die ehemalige Smart-Fabrik in Frankreich ging - von dort hat man ja auch besseren Zugang zum EU-Markt.

ineos-grenadier004.jpg
Beste Grüße
Jörg
 
Ja, du hast recht. Es war der Scorpio mit dem Loch in der Front, wo ein wie auch immer geartete Kühlergrill hingehörte. Das ist schon gar lange her. Ford konnte damals durchaus attraktive Autos und hat das über Jahrzehnte auch gezeigt. Die waren sogar recht erfolgreich außerhalb der USA zu verkaufen. Die aktuellen Fahrzeuge sind das aber eher nicht.
Meine Westverwandtschaft fuhr Fords und es war ein Ford Capri, den ich als erstes Auto erfolgreich aufgebrochen habe, nachdem meine Westverwandschaft den Schlüssel darin liegen lies und die Türen verriegelte. Ganz ehrlich? Ich hatte den in unter einer Minute wieder auf.
 
Am Wochenende war ich in Lauchhammer unterwegs und dort kamen mir folgende Gefährte vor die Linse:

IMG_20261004_120809.jpg IMG_20261004_120906.jpg IMG_20261004_120840.jpg IMG_20261004_120850.jpg

im (leider geschlossenen) Freilichtmuseum, konnte ich durch den Zaun noch folgende Fahrzeuge ablichten:

IMG_20261004_122212.jpg IMG_20261004_122256.jpg IMG_20261004_122355.jpg IMG_20261004_122338.jpg
 
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