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Staubsauger- und Schleif-Wagen von Lux-Modellbau

Habe mein Problem mit dem Schleifwagen gefunden. Ein Kontaktblech unter dem Drehgestell war an einer Seite die Verklebjng gelöst, deshalb stand es etwas hoch und es gab in den Kurven ein Kurzschluss. Jetzt läuft er ohne Probleme über die Anlage
 
Diese Dinger sind sehr gut in der Reinigung aber problemlos nicht an jeder Lok! Ich hab da bei manchen Loks ein Überpuffern selbst zwischen den beiden Wagen wenn sie geschoben werden. Ja mal schauen was ich da mache momentan sind die pufferlos.Das mit der Stromversorgung ist ein Manko. Am Anfang geht alles gut aber nun nach Monaten das gleiche Problem mit den Aussetzern. Also Strippe dran. Bei mir ist die Lederrolle drauf und die holt schon ordentlich Dreck runter 👌.
 
....Sollte also bei jemandem auch der Schleifwagen stottern oder wie bei mir bei kleinsten Änderungen des Streckenverlaufes ganz aussetzen, so wäre meine Lösung vielleicht eine Option....

Ich habe nun zwei von den Schleifern im Einsatz. Beide mit unterschiedlichen Ronden, davor einen Lux- Staubsauger. Der eine Schleifer ist nicht so zickig, der andere mehr. Unterbrechungen haben sie beide. Im Zusammenspiel mit dem Sauger bekommt man es teilweise aufgrund der Geräuschkulisse aber nicht unbedingt mit.

Daher danke für die Umbauanleitung :zustimm:
Aus meiner Sicht ist es nahezu alternativlos, die Schleifer in der Art umzubauen. Ich denke, dass jeder Nutzer der Schleifer diese Aussetzer haben wird, da die Stromversorgung des Motors extrem optimistisch und störanfällig ab Werk ausgeführt wurde.

Der Minus- Anschluss des Motors soll über diesen genannten "Drahtschnipsel" mehr schlecht als recht als Kontakt ausgeführt werden. Der Plus- Kontakt des Motors erfolgt durch Druck der Anschlussfahne des Motors gegen eine Metallfläche der Schleifeinheit. Damit dies auch sicher ist, wird mit Leitlack nachgeholfen. Aber wohl auch nicht bei jedem Schleifwagen. Der Eine hats, der andere nicht. Egal- denn beide Verbindungen, sowohl Plus, als auch Minus sind nicht sicher über diese Konstruktion gewährleistet.

Ich habe nun beide Schleifer in der Art umgebaut, nun laufen sie auch dank des Pufferspeichers, zuverlässig.

Kleine Anmerkung eventuell noch zu der Anleitung:
Es ist ausreichend Platz im Innenraum des Schleifers für längere Drähte, um die Schleifeinheit bequem ein- und auszuhängen, Ronden zu wechseln usw.
Es bietet sich auch an, das Loch im Dach zur Stellschraube zu erweitern und die Einheit über Microstecker trennbar vom Maschinenwagen auszuführen.
In die Kunststoffplatte auf der Motorseite der Einheit wäre es sinnvoll einen kleine Vertiefung für die beiden Drähte einzuarbeiten. Da die äußere Deckplatte aus Metall (und zudem polarisiert) ist und ansonsten relativ straff nach dem Zusammenbau auf die Drähte drücken könnte und durch Bewegung usw. mit der Zeit die Isolierung Schaden nehmen könnte und es zu einem Kurzschluss führen könnte.

Ganz wichtig ist auch die ordentliche Höheneinstellung der Schleifeinheit zu den Gleisen. Ist ab Werk nicht immer optimal eingestellt und differiert auch von Ronde zu Ronde. Ich habe sie so eingestellt, dass die beiden Schleifer der Zuglok etwas helfen bzw. Last abnehmen, aber nicht selber losfahren können.

Nichts desto Trotz sind es aus meiner Sicht die besten Gleisreiniger in TT und ich bin froh, dass die Firma Lux sie nach langer Ankündigung realisiert hat.
Der Umbau, wie von @Mitropa aufgezeigt ist recht einfach, hat aber eine große Wirkung in Richtung Zuverlässigkeit des Schienenschleifers.
 
Jetzt muss ich mal ganz was Anderes fragen.
Wie kommt ihr mit der Bürste des Staubsaugers klar? Bei mir bringt sie die Zuglok gerne in Schwierigkeiten, da sie gerne irgendwo hängen bleibt. Weichen, DKWs, Bahnübergänge.
Habt ihr sie gekürzt?
 
Ich hab die Litzen bei meinem Umbau natürlich auch lang genug bemessen, dass ich die Ronde problemlos aushängen und wechseln kann.
Ich verstehe wirklich nicht den Aufwand, den Lux treibt, um dann zu so einer fehlerhaften Funktion zu kommen. Die Drähte ab Werk - und schon Reklamationsraten mindestens halbiert - bei geringerem konstruktivem Aufwand. Die Litzen sind doch unsichtbar.
Manchmal ist weniger wirklich mehr.
 
@TTfranzl Danke für deine Erläuterungen. Kannst Du von deinem Umbau/Komplettzug ggf. noch paar Foto‘s einstellen?
Im Grunde wurde der Umbau ja recht gut dokumentiert, daher habe ich die einzelnen Schritte nicht weiter fotografiert. Es empfiehlt sich jedoch, den Anfangszustand der Schleifeinheit im Sinne des problemlosen Zusammenbaus selbst festzuhalten.
Hier nun doch ein paar Fotos, damit mal klar wird, über welche Art „Drahtschnipsel“ wir hier als Kontaktgabe vom Maschinenraum zur Schleifeinheit wir reden. Ein Rest vom Leitlack ist auch zu erkennen 🫣
Die Form und Art der Drähte wurde von mir nicht verändert. Dieser Draht steckt quasi locker in einer Anschlussfahne des Motors. Wie sicher diese Verbindung damit, mag jeder selber beurteilen.

Durch das Loch zur Einstellung der Ronde können die Drähte durchgeführt und entsprechend angelötet werden.
Die Länge meiner Litzen belaufen sich auf jeweils 20 cm.
 

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Noch eine Verbindung, die eher auf Vertrauen bzw. Federkraft, als auf Zuverlässigkeit aufgebaut sein könnte.
Daran mache ich jetzt erstmal nichts, werde es aber im Auge behalten.
 

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@TTfranzl ,
der gelbe und der graue Draht , sind die am Motor von der Polung her egal ? Oder gibts da ein Plus und Minus (am Motor gekennzeichnet ), wegen der Drehrichtung ?
MfG Uwe
Am Motor ist die Anschlussfahne mit + gekennzeichnet. Wenn es irrtümlich vertauscht wird, läuft der Schleifer in die andere Richtung. Man kann es aber durchmessen.
 
Hallo Zusammen,

ich habe auf dem Weg zur Verbesserung des Energieflusses etwas "weit" reingerissen... Könnte bitte mal jemand ein Foto machen, wie die beiden Blechstreifen (Kontaktbleche) auf der Nichtplatinenseite eingebaut sind? Mir kamen diese entgegen, bevor ich dies selbst prüfen konnte. Liegen die irgendwie auf dem Drehlager auf? Wie funktioniert eigentlich die Sache mit dem Start/Stopp? Die Magnete an der Achse drehen sich und haben eine Wirkung auf das "Drehlager" auf welchem die Antriebseinheit aufliegt.

Danke!

Martin
 
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