....Sollte also bei jemandem auch der Schleifwagen stottern oder wie bei mir bei kleinsten Änderungen des Streckenverlaufes ganz aussetzen, so wäre meine Lösung vielleicht eine Option....
Ich habe nun zwei von den Schleifern im Einsatz. Beide mit unterschiedlichen Ronden, davor einen Lux- Staubsauger. Der eine Schleifer ist nicht so zickig, der andere mehr. Unterbrechungen haben sie beide. Im Zusammenspiel mit dem Sauger bekommt man es teilweise aufgrund der Geräuschkulisse aber nicht unbedingt mit.
Daher danke für die Umbauanleitung

Aus meiner Sicht ist es nahezu alternativlos, die Schleifer in der Art umzubauen. Ich denke, dass jeder Nutzer der Schleifer diese Aussetzer haben wird, da die Stromversorgung des Motors extrem optimistisch und störanfällig ab Werk ausgeführt wurde.
Der Minus- Anschluss des Motors soll über diesen genannten "Drahtschnipsel" mehr schlecht als recht als Kontakt ausgeführt werden. Der Plus- Kontakt des Motors erfolgt durch Druck der Anschlussfahne des Motors gegen eine Metallfläche der Schleifeinheit. Damit dies auch sicher ist, wird mit Leitlack nachgeholfen. Aber wohl auch nicht bei jedem Schleifwagen. Der Eine hats, der andere nicht. Egal- denn beide Verbindungen, sowohl Plus, als auch Minus sind nicht sicher über diese Konstruktion gewährleistet.
Ich habe nun beide Schleifer in der Art umgebaut, nun laufen sie auch dank des Pufferspeichers, zuverlässig.
Kleine Anmerkung eventuell noch zu der Anleitung:
Es ist ausreichend Platz im Innenraum des Schleifers für längere Drähte, um die Schleifeinheit bequem ein- und auszuhängen, Ronden zu wechseln usw.
Es bietet sich auch an, das Loch im Dach zur Stellschraube zu erweitern und die Einheit über Microstecker trennbar vom Maschinenwagen auszuführen.
In die Kunststoffplatte auf der Motorseite der Einheit wäre es sinnvoll einen kleine Vertiefung für die beiden Drähte einzuarbeiten. Da die äußere Deckplatte aus Metall (und zudem polarisiert) ist und ansonsten relativ straff nach dem Zusammenbau auf die Drähte drücken könnte und durch Bewegung usw. mit der Zeit die Isolierung Schaden nehmen könnte und es zu einem Kurzschluss führen könnte.
Ganz wichtig ist auch die ordentliche Höheneinstellung der Schleifeinheit zu den Gleisen. Ist ab Werk nicht immer optimal eingestellt und differiert auch von Ronde zu Ronde. Ich habe sie so eingestellt, dass die beiden Schleifer der Zuglok etwas helfen bzw. Last abnehmen, aber nicht selber losfahren können.
Nichts desto Trotz sind es aus meiner Sicht die besten Gleisreiniger in TT und ich bin froh, dass die Firma Lux sie nach langer Ankündigung realisiert hat.
Der Umbau, wie von
@Mitropa aufgezeigt ist recht einfach, hat aber eine große Wirkung in Richtung Zuverlässigkeit des Schienenschleifers.