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(sächsische) Schmalspurkleineisen (TTe) in Code 55 - Bedarf?

Besteht Interesse an (sächsischen) Schmalspurkleineisen (TTe) für Code 55 Profile?

  • Grundsätzlich ja, aber falscher Schienentyp. Code 40 wäre besser.

    Stimmen: 3 16,7%
  • Ich würde 50 Spritzlinge nehmen

    Stimmen: 1 5,6%
  • Ich würde 100 Spritzlinge nehmen

    Stimmen: 11 61,1%
  • Ich würde 200 Spritzlinge nehmen

    Stimmen: 3 16,7%
  • Ich würde 500 Spritzlinge nehmen

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    18
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

madas

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GG
Moin,

zusätzlich zu den preußischen Kleineisen für Code 60 könnte sich die Firma Hädl vorstellen, auch Kleineisen für die (sächsische) Schmalspur (TTe) zu fertigen. Diese würden dann auf eine extra Form/ein extra Werkzeug kommen, sodass man für dieses vielleicht auch noch andere Kleineisen, die nicht unbedingt zu Sachsen passen, aber zur Schmalspur gehören, zusammentragen könnte, damit sich eine neue Form/ein neues Werkzeug auch lohnt.
Anbei der erste Entwurf für die sächsische Hakenplatte Schienenform Va für Code 40 Profil. Für Radsätze der Spurweite 6,5 mm ist laut NEM eine Spurkranzhöhe von max. 0,6 mm angegeben, so dass diese Kleineisen eigentlich mit solchen Radsätzen zu befahren wären. Haken- bzw. Nagelhöhe 0,35-0,37 mm. Das Code 40 Profil ist laut NEM 1 mm hoch.

Als Kalkulationsgröße für Euch gehen wir zunächst von 50 Kleineisen der Hakenplattenvariante pro Spritzling aus. Wenn noch weitere Kleineisenvarianten gewünscht sind, würde sich die Anzahl der Hakenplattenkleineisen natürlich verringern.

Als zweite Variante könnte ich mir die Kleineisen vorstellen, die die Hakenplatten später ersetzt haben. Eure Vorschläge könnt ihr gerne hier im Diskussionsbereich nennen. Falls vorhanden, bitte mit Vorbildinformationen.

Vielen Dank im Namen der Firma Hädl.

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Wow, das ist ja spannend.

Meines Halbwissens nach, gab es die Hakenplatten auch auf sächsischer Regelspur, vermutlich auch mit kleinen Profilen. Das würde den Kundenkreis doch um einiges erweitern.

Roland Block hat seine Versuche dokumentiert, Kleineisen der Rügenschen Kleinbahnen in TTe mit Code 40 nachzubilden, es geht also, war aber sehr aufwendg: schmalspurmodellbau.de: Auch in N gibt es gut aussehende aber auch aufwendige Lösungen: mobablog.info.

Hier könnte eine wesentlich weniger aufwändige Lösung entstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich finde die Iniative sehr gut. Bis auf Roland Block bauen aber recht viele TTe-Schmalspurbahner mit Code 55 also 1,4 mm Schienenprofil. Vielleicht gäbe es da einen größeren Absatzmarkt? Nur so als Idee- in die Umfrage wurde es ja bereits aufgenommen. Könnte mir aber vorstellen, dass dann das Interesse noch größer ist. Wir haben z.B. mehrere Meter-Strecke mit 1,4 mm Schienenprofil gebaut. Ohne das Thema hier verwässern zu wollen. Richtig großer Mangel herrscht an TTe-Weichen. Da ist nach wie vor Selbstbau angesagt und das schreckt immer noch viele ab.

VG Martin
 
Wenn wir grundlegend von Code 55 ausgehen können und die Mehrheit dieses Profil verwendet, soll mir das Recht sein.
Dann würde ich die Umfrage anpassen (lassen). Rein konstruktionstechnisch ist es egal. :)
Aber genau deswegen machen wir ja die Umfrage bzw. die Diskussion hier. Von daher vielen Dank für Deinen Einwand und Deine konstruktive Mitarbeit. Die Weichen sind dann ein anderes Thema, aber Eure Wünsche dazu könnt Ihr trotzdem gerne schon einmal äußern.
 
Ich habe die Umfrage wunschgemäß geändert. Damit sind jetzt aber die bereits abgegebenen Stimmen nochmal zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern.
 
Hallo, ich habe ein paar der Kleineisen bestellt, in der Hoffnung, dass es dann auch die Gleisroste dazu gibt. Die Eisen alleine nutzen mir nichts.
Und da ich noch einige Weichen mit Code 55 da habe, ist mir das Profil lieber.
 
Gleisroste sind auch für die Schmalspur schon fertig konstruiert. Siehe anderer Thread. Zapfendurchmesser und Zapfenabstand wären für beide Varianten gleich.
 
Was mir noch eingefallen ist: Code 40 und TT-Regelspur / Dreischienengleis wäre vermutlich nicht gegangen, da die Spurkränze der TT-Regelspurwagen ja größer sind als die der TTe-Wagen. Ich habe hier Code 55 im Dreischienengleis-Schellenband von Lorenz. Das funktioniert schon nicht.

Jetzt wäre die Frage, ob die Kleineisen auch bei Code 55 und TT-Regelspur-Wagen funktionieren. Dann könnte man sie auch für sächsische Regelspur der Länderbahn-/ DRG-Zeit oder für Dreischienengleise nutzen.

Ansonsten bleibt für das Dreischienenngleis ja noch die preußische Variante mit Code 60 um 180 Grad gedreht.

Wenn das mit Regelspur geht nehme ich 100, das habe ich auch angeklickt. Bei den preußischen würde ich dann einen Rückzieher machen.

Wenn das mit Regelspur nicht geht, würde ich 50:50 sächsisch preußisch nehmen.

(TTe-Weichen mit Code 60 sind bei Lorenz recht einfach zu bekommen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @JochenB,

sowohl der Haken als auch der Nagel ragen 0,37mm über die Oberkante der Platte raus. Demnach sollte es auch in Kombi Regelspur und Code 55 passen. Max. Spurkranz bei 12mm Spurweite ist 1mm. Code 55 ist 1,4mm hoch. Macht zwar nur 0,03 mm Luft, aber es sollte passen.
Man könnte eventuell noch darüber nachdenken die Grundplatte für Code 55 etwas höher zu machen, so dass man mit höhere Kleineisengrundplatte + Profilhöhe Code 55 auf die gleiche Höhe kommt, wie die normale Grundplattenhöhe + Profilhöhe Code 60. Sprich man würde dann für beide Profile (Code 60 und Code 55) Kleineisen der Hakenplatte auf den Spritzling bringen.

Wäre das auch ein denkbarer Ansatz?

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte eventuell noch darüber nachdenken die Grundplatte für Code 55 etwas höher zu machen, so dass man mit höhere Kleineisengrundplatte + Profilhöhe Code 55 auf die gleiche Höhe kommt, wie die normale Grundplattenhöhe + Profilhöhe Code 60. Sprich man würde dann für beide Profile (Code 60 und Code 55) Kleineisen der Hakenplatte auf den Spritzling bringen.

Wäre das auch ein denkbarer Ansatz?
Ich habe mich am Wochenende noch etwas damit beschäftigt. Für das Dreischienengleis wird wohl immer für alle 3 Schienen das Profil der Regelspur verwendet. Erst nach einer Ausfädelung der Schmalspur aus dem Dreischienengleis könnte es mit dem kleineren Profil der Schmalspur weitergehen. Oft geht es aber einfach mit dem Regelspurprofil weiter. Demnach muss die Bodenplatte auch nicht höher werden. Kleiner Denkfehler meinerseits, da ich mich mit dem Dreischienengleis noch nicht intensiv beschäftigt habe.

Wäre das Ganze nun so korrekt dargestellt? Reicht dann die eine Sorte Kleineisen für Code 55 aus, und baut ihr damit sowohl die Schmalspurgleise als auch die Regelspurgleise? Oder sollten beide Sorten angeboten werden? Wenn beide Sorten gewünscht sind, in welchem Verhältnis: 50:50? Oder mehr Code 55 als Code 60?

VG
madas
 
Wenn beide Sorten gewünscht sind, in welchem Verhältnis: 50:50? Oder mehr Code 55 als Code 60?
Ich denke, das wird jeder anders sehen und brauchen, je nach konkretem Fall. Das kannst du nur unabhängig voneinander anbieten.

Ist wie bei den Doppelpackungen Weichen, da sind bei den einzelnen Kunden immer linke oder rechte übrig, auf die gesamte benötigte Anzahl aller Kunden kommt aber etwa 50:50 raus.
 
sowohl der Haken als auch der Nagel ragen 0,37mm über die Oberkante der Platte raus. Demnach sollte es auch in Kombi Regelspur und Code 55 passen. Max. Spurkranz bei 12mm Spurweite ist 1mm. Code 55 ist 1,4mm hoch. Macht zwar nur 0,03 mm Luft, aber es sollte passen.

Für mich passt das, sollte es doch mal mal ruckeln, dann setze ich die Feile an.

Für das Dreischienengleis wird wohl immer für alle 3 Schienen das Profil der Regelspur verwendet.

Ah, jetzt verstehe ich erst deine Gedanken. Ja, im Dreischienengleis haben alle Schienen das gleiche Profil.

Mit Code 55 sollte man da recht maßstablich unterwegs sein.

Reicht dann die eine Sorte Kleineisen für Code 55 aus, und baut ihr damit sowohl die Schmalspurgleise als auch die Regelspurgleise? Oder sollten beide Sorten angeboten werden?

Für Code 60 gibt es bereits von Lorenz Schwellenbänder, wenn auch mit massiveren Kleineisen. Insofern wäre Code 55 hier ausreichend.

Wie der Oberbau der sächsischen Regelspur genau aussah, weiß ich nicht. Ich habe soeben einen Freund angeschrieben, der sich zumindest mit sächsischeen Fahrzeugen auskennt. In dem Buch aus Anfang des 20. Jahrhundert sprach man einfach von sächsischen und preußischen Hakenplatten, das lässt vermuten, dass es zwischen Schmalspur und Regelspur keine Unterschiede gab (Röll: Enzyklopädie des Eisenbahnwesens). Das S33-Profil hat ja die gleiche Fußbreite wie das sächsische Va. Auch hier denke ich, das S33 kein reines Schmalspur-Profil ist, ohne es zu wissen.

Allerdings bin ich da relaxt, die Unterschiede sind vermutlich in einer Größenordnung, die man eh' kaum sieht.

Spannender ist für mich, wie sich das Ganze in der Modellbahnpraxis macht. Der kleine Nagel wirkt sehr filigran, nicht dass er abbricht, wenn man die Schienen einschiebt! Wollt ihr das vor dem Werzeugerstellen per 3D-Druck testen? Lassen sich die Kleineisen ausreichend tief in das Holz reinstecken, so dass die Schienen nicht zu hoch kommen? Halten die Nuten im Holz?
 
Der kleine Nagel wirkt sehr filigran, nicht dass er abbricht, wenn man die Schienen einschiebt!
Da sind wir auf die Erfahrung von Hädl angewiesen. Aber es sind nicht die ersten Kleineisen, die sie herstellen.
Lassen sich die Kleineisen ausreichend tief in das Holz reinstecken dass die Schienen nicht zu hoch kommen?
Die Kleineisen bekommen 1 mm lange Zapfen, die auch vollständig ins das Gleisjoch aus Holz einzudrücken sein sollen.
Die Löcher im Gleisjoch gehen komplett durch, so dass man auch hier die Kleineisen von der anderen Seite mit Sekundenkleber fixieren könnte.
Für Code 60 gibt es bereits von Lorenz Schwellenbänder, wenn auch mit massiveren Kleineisen
Diese kann ich leider nicht finden. Nur welche, die mit "Code 83 und bedingt Code 70" bezeichnet sind.
 
Für Code 60 gibt es bereits von Lorenz Schwellenbänder, wenn auch mit massiveren Kleineisen. Insofern wäre Code 55 hier ausreichend.
Diese kann ich leider nicht finden. Nur welche, die mit "Code 83 und bedingt Code 70" bezeichnet sind.

Da hast du Recht, ich bin davon ausgegangen, dass es ab Code 60 funktioniert, aber das ist tatsächlich nur eine Vermutung, Ich habe es nur mit Code 55 probiert. Da Code 55 nahezu die gleiche Fußbreite hat sollte die Code 60-Schiene bei Lorenz reinpassen, aber ob genug Platz für die Spurkränze ist, habe ich nicht überprüft.

Danke dass du das überprüft hast, da war ich zu schnell im Schreiben.

Wie der Oberbau der sächsischen Regelspur genau aussah, weiß ich nicht. Ich habe soeben einen Freund angeschrieben, der sich zumindest mit sächsischeen Fahrzeugen auskennt.

Er hat geantwortet. Er weiß es auch nicht genau, geht aber davon aus, dass es ein Standard für Nebenbahnen war, nicht einer für Schmalspurbahnen alleine.
 
Danke für die weiteren Infos. Ich habe für Sachsen noch ermitteln können, dass ab 1910 mit Va Profilen der Regelspur die kleineren und viel leichteren Schmalspur Profil ersetzt wurden. Die letzten Va Profile sollen um 1928 gewalzt worden sein. Danach wurde auf die S33 Profile (Form 6) umgeschwenkt. Demnach sollte das mit den gleichen Profilen und Kleineisen für Regel- und Schmalspur passen, wenn man den Zeitraum ab 1910 darstellen möchte.

Bei den Bildern zu den preußischen Hakenplatten bin ich jedoch etwas verwundert, da sie so (mit Form 6 und Jahr bezeichnet) nicht in den damaligen Oberbauanordnungen zu finden sind. Für das Jahr 1895 gibt es für die Schienenform 6 auf Holzschwellen nur 2 Varianten der Hakenplatten.

Variante 1 mit 3 Schrauben ohne Spurplättchen:

1783406064863.png

Variante 2 mit verstellbaren Schienenbefestigungen (für Spurerweiterung) und 2 Schrauben:

1783406377664.png

1783406409088.png

Im ganzen Buch gibt es weder eine Hakenplatte mit durchgehendem Haken über die gesamte Breite noch eine Hakenplatte mit 4 Schrauben.

Erst in der Oberbauanordnung von 1902 findet sich die Ausführung, wie im ersten Bild zu sehen ist. Sie ist zur Verwendung an Schwellen aus Kiefernholz vorgesehen. Für Eichenschwellen gilt weiterhin die Befestigungsvariante von 1895.

1783407404146.png

Eine Platte mit 4 Schrauben lässt sich auch hier nicht finden. Jedoch gibt es eine Hakenplatte, die zum letzten Bild passt, welche aber zur Schienenform 15 gehört und dort für gekuppelte Stoßschwellen angegeben ist.

1783409671559.png
 
Nunja, Quellen stimmen nicht immer bzw. sind Normvorgabe und Realität oft zwei ganz verschiedene Dinge.

Wichtig ist, dass das was du machst erkennbar dem entspricht, was es draußen gab. Da passt meines Erachtens. Insofern: Bitte Weitermachen :)
 
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