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Eine Bastelnacht später haben die Drehgestelle immer noch keine Halterungen, weshalb der Wagenboden für die heutigen Fotos direkt auf den Spurkränzen ruht. Zum Trost kann das Dach mit seiner endgültigen Silhouette aufwarten. Erfahrung macht klug, und diesmal habe ich es günstiger gelöst, wie man sieht. So muß ich nun keine Oberlichtfenster mehr einzeln verschließen und die Rähmchen abschaben. Die Wandungen des Dachaufsatzes werden dadurch ebener.
Zunächst, auch wenn es die Bilder nicht erkennen lassen: Die Drehgestelle sind nun mit dem Wagenkasten verbunden. Hauptthema ist heute allerdings das Vorbereiten der Inneneinrichtung. Vor dem Einziehen der Innenwände ist auch hier dafür zu sorgen, daß die Faltenbalge Halt finden. Man sieht auf dem ersten Foto die „Tische“ in den Eingangsbereichen, in welche später die Zungen der Faltenbalg-Imitationen eingeschoben werden. Das zeigt das zweite Foto. Die Faltenbalge habe ich zur Wagenseite hin mit PS-Streifen verstärkt; das Druckmaterial ist recht bruchempfindlich.
Inzwischen ist der Wagen ein ganzes Stück weitergebaut. Was ist zu sehen? – Selbstverständlich fällt die Inneneinrichtung ins Auge, die vorbildgerecht aus zwei gleichgroßen offenen Großabteilen sowie zwei geschlossenen 8-Personen-Abteilen besteht. Schwer zu übersehen sind allerdings auch die Einstiegstreppen.
Kaum sichtbar ist hingegen das Ergebnis der nervigsten Arbeit. Die Drahtpiekser im Wagenboden deuten es an; es sind die Fixierungen des Sprengwerks. Warum dieser C4ü im Gegensatz zu AB4ü und B4ü ein solches aufweist, ist mir, wie hier bereits thematisiert wurde, schleierhaft; ich habe nirgends einen nachvollziehbaren konstruktiven Grund bzw. eine verläßliche zeitgenössische Erläuterung dafür gefunden. Indessen muß es mich auch nicht wirklich interessieren, der Fakt an sich zählt, und der zog leider dieses Draht-Origami nach sich.
Kommen wir zu einem der freudigsten Ereignisse bei dieser ganzen Wagenbastelei. Im vorigen Bildbeitrag war es schon zu (über-) sehen und wird darum jetzt aus anderer Perspektive vorgestellt: Der Wagen hat rundum Fensterscheiben erhalten. Es ist komisch, aber für mich verändert sich der Gesamteindruck dadurch wesentlich. Das Gehäuse sieht endlich geschlossen aus, und ich freue mich wie ein Kind darüber. Wenn eines fernen Tages die Fachen in hellem Holzton lackiert sind, wird sich der Effekt noch verstärken, vermute ich.
Daß das Sprengwerk einen leichten Hieb bekommen hat, weiß ich. Es wird bei Gelegenheit gerichtet.
Aber ganz bestimmt, die Scheiben sind nur buchstäblich angespuckt, um einen Eindruck zu bekommen.
Unterdessen sind abermals ein paar Details hinzugekommen, als da wären: vier kleine Vordächer über den Wagentüren sowie auf jeder Seite vier Nottrittstufen unter den Langträgern. Von letzteren sitzt eine leicht schief, wird aber so bleiben. So was passiert eben im täglichen Betrieb, sei es durch Steinschlag oder bei Befüllung der Gastanks, unsachgemäßen Umgang des Bahnpersonals oder zweckentfremdete Nutzung durch Liebespaare beim Abschiednehmen.
Jetzt fehlen noch die zugehörigen Griffstangen unter den Abteilfenstern, zu deren Herstellung ich derzeit leider überhaupt keine Lust verspüre. Ersatzweise sind auf der Abteilseite noch die Abortfenster unterteilt worden, das muß für diesmal genügen.
Zur Erbauung habe ich aus den letzten beiden Bildern ein Daumenkino photogeshoppt, quasi als Appetitanreger und Motivationspille.
Meine Lust auf Griffstangen hielt sich zwar immer noch in Grenzen, aber was sein muß … Darum wurden sie angebracht in einer langen Bastelnacht, und letztlich bin ich damit ganz zufrieden.
Natürlich offenbaren die Ansichten nebenbei wieder dasselbe Problem wie beim WL, der aus den gleichen hellgrün/hellgrauen Opferwagen entstanden ist: Die Dachfläche muß geglättet werden, und wenngleich sich bei diesem Exemplar die Ablufthutzen genau an den richtigen Stellen befinden, so werde ich sie der Vereinheitlichung im Wagenpark wegen dennoch erneuern. Ohnehin fehlen sie ja ganz über den Toiletten und den Eingängen. Und auch sonst fehlen noch etliche zeitaufwendige Details.
Das letzte Mal wurde der AB4ü-Pr94 Ende 2019hiergezeigt. Nun soll es auch mit ihm weitergehen. Die Bilder zeigen ihn kurz nachdem ihn ein verzauberter Prinz aus dem Dornröschenschlaf wachgeküßt hat.
Als erstes habe ich alles Notwendige in die Wege geleitet, um ihn hier mit Faltenbalgen vorstellen zu können. Und unübersehbar sind auch die Fensterscheiben in den Abteilfenstern. Wer diesen Strang schon etwas länger verfolgt wird ahnen, was dem Wagen in nächster Zeit bevorsteht.
Heute sieht man, daß ich die seit 1902 obligatorischen Notgriffe unter den Zwillingsfenstern appliziert habe – die Fotos zeigen beide Wagenseiten. Die sportliche Herausforderung bestand auch hier darin, die Griffstangen in jeder Dimension gleichmäßig auszurichten. Ein Anriß für die Abstände unter den Fenstern hilft einem in diesem Maßstab kaum; mit gutem Augenmaß kommt man beim Bohren (Ø 0,4 mm) weiter. Das Ausrichten der vorgebogenen Bügel ist hingegen bestens geeignet, einen wahlweise dem Kardiologen, der Psychotherapeutin oder beiden in die Fänge zu treiben: Stehen sie (also die Bügel) endlich waagerecht unter der Fensterkante, stimmt entweder der Abstand zum Gehäuse nicht mit dem der benachbarten Exemplare überein, oder aber die Griffstangen fluchten miteinander nicht exakt. Doch wozu gibt es Rosenthaler Kadarka …
Der Vorschlag ist schon gut. Ich falte entweder ein passendes Stück Papier und lege es dazwischen oder ein passendes Streifchen 0,3er Polystyrol geht auch, je nach gewünschtem Abstand.
Grüße Bernd
Vorab @Per & @ka-1111: Selbstverständlich hatte ich einen Abstandhalter zum Ausrichten benutzt. In meinem Fall nicht Polystyrol oder Papier, sondern einen Blechstreifen.
Leider benötigen die Notgriffstangen auch bei diesem Wagen die zugehörigen Trittbretter unter den Langträgern. Es wurde ja bereits erwähnt, daß man diesbezüglich um Kompromisse nicht herumkommt. Es handelt sich schließlich nicht um Standmodelle, was die Sache vereinfachen würde.
Nein, hier beanspruchen die Drehgestelle aufgrund der kleinen Modellgleisradien genau jenen Platz zum Auslenken, an dem sich beim Vorbild besagte Trittbretter aufzuhalten pflegen. Man muß folglich einige weglassen. An sich passen sie nur unter drei von sechs Doppelfenstern. Hätte ich mich damit begnügt, wäre jedoch eine Lücke bis zum Lichtraum des Drehgestells geblieben, die den Kompromiß erst recht zur Geltung gebracht hätte. Insofern halte ich es für vertretbar, die Leerstelle mit einem gekürzten Trittbrett aufzufüllen. Zumindest ich kann damit leben.
Die Seitenansicht der Abortseite hilft mir nebenbei schon die nächste Aufgabe über: Das Fenster des Männeraborts ist bisher ungeteilt. Zudem fehlt noch der ganze Dachgarten … Na schönen Dank!
Es gibt ja jede Menge undankbare, aber notwendige Aufgaben an diesen Wagenselbstbauten. Somit ist es sinnlos, sie aufzuschieben; was man anstelle dessen erledigen könnte, ist auch nicht viel angenehmer. Zum Beispiel, die Oberlichtfenster auf Höhe der Wassertanks zu verschließen. Wie’s geht ist bereits weiter vorn in diesem Thread beschrieben worden. Hier nun also die Umsetzung am AB4ü.
Die Bilder zeigen das Ergebnis eines Bastelabends – von beiden Wagenseiten. Wieder habe ich die erhabenen Rahmen Stück für Stück mit der Klinge abgetragen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Vorsicht ist geboten, um dabei die Dachkante nicht zu ramponieren. Sind die Rahmen weg, kann man die verbliebenen Vertiefungen mit PS-Plättchen auffüllen. – Vorliegend muß ich die Stellen nur noch mal überschleifen, und dann kann es mit dem Rest des Dachgartens weitergehen.
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